DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Saboteure oder Kupferdiebe stoppten 30 Züge der spanischen Bahn – 9000 Passagiere betroffen



Unbekannte haben im Nordosten Spaniens Nachrichtenkabel der Bahn durchtrennt und so den Verkehr von Hochgeschwindigkeitszügen praktisch zum Stillstand gebracht. Am Donnerstag wurden in Katalonien etwa 30 Züge gestoppt. 9000 Fahrgäste seien betroffen gewesen, hiess es in Medienberichten. Wie die Bahngesellschaft Renfe mitteilte, normalisierte der Bahnverkehr sich wenige Stunden später allmählich wieder.

epa04968438 Passengers try to get aboard buses outside Sants station in Barcelona, northern Spain, 08 October 2015, after the train service between the Catalonian cities of Tarragona and Figueres had to be suspended due to the theft of optical fibre wire which has affected the safety of the train traffic. Some 7,000 passengers and 20 trains, including some AVE high-speed trains, have been affected by the incident. State-run train service Renfe has chartered 15 buses to move the passengers from Tarragona to Barcelona. The hig-speed service has been restored in the meantime, according to Renfe.  EPA/ALBERTO ESTEVEZ

Riesenandrang auf Ersatzbusse.
Bild: EPA/EFE

Die Störung war nach Angaben eines Sprechers die bislang grösste im System der spanischen Hochgeschwindigkeitszüge. Die Polizei ging davon aus, dass das Durchtrennen der Kabel bei der Ortschaft Vilafranca del Penedès westlich von Barcelona ein Sabotageakt war. Die Gesellschaft Adif, die das Schienennetz betreibt, teilte allerdings mit, dass obendrein Kupferkabel gestohlen worden seien.

Die durchtrennten Nachrichtenkabel dienten der Datenübertragung und der Kommunikation mit den Zügen. Nach dem Ausfall der Verbindungen wurden die Züge auf der Strecke zwischen Madrid, Barcelona und der französischen Grenze aus Sicherheitsgründen gestoppt. Nach Angaben eines Bahnsprechers war dies der erste Zwischenfall dieser Art. (whr/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Verlassen Sie die Stadt» – so hart wurde die belgische Stadt Lüttich getroffen

Vor allem der Süden des Landes in der Provinz Lüttich wurde hart von den Überschwemmungen getroffen. Mindestens 20 Menschen kamen ums Leben. Premierminister Alexander De Croo ruft einen nationalen Trauertag aus.

In Belgien kam es vor allem im Süden und Südosten des Landes, in der französischsprachigen Wallonie unweit der deutschen Grenze, zu starken Überschwemmungen. Zahlreiche Städte wurden überflutet. Die Bilanz für ganz Belgien lag am Freitagnachmittag laut offiziellen Angaben bei mindestens 20 Toten und und 19 Vermissten. Medien berichteten von mindestens 23 Toten.

Am schlimmsten traf es die Provinz Lüttich mit der gleichnamigen 200'000 Einwohner-Hauptstadt (franz. Liège), wo die Maas über die …

Artikel lesen
Link zum Artikel