International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05387562 British tourists toast for the win of Brexit outside a cafe in Benidorm, Alicante, eastern Spain, 24 June 2016. Media reports on early 24 June indicate that 51.9 per cent voted in favour of leaving the EU while only 48.1 per cent voted for remaining in.  EPA/MORELL

Englische Touristen im spanischen Benidorm. Bild: EPA EFE

Spanier sind «extrem trinkfreudig und ungehobelt» – sagen ausgerechnet die Engländer



Ein satirischer Artikel aus dem Londoner Traditionsblatt «The Times» über das typische Verhalten der Spanier hat landesweit Empörung ausgelöst. Der Bericht mit dem Titel «How to be Spanish» («Wie man zum Spanier wird»), der bereits am 21. Januar erschienen war, sei «gespickt mit Klischees», monierte die Zeitung «La Vanguardia» am Mittwoch.

«Spanisch zu sein bedeutet, in eine Bar zu gehen, Fremde zu küssen und alles auf den Boden zu schmeissen, was man nicht essen oder trinken kann. Ausser Gläser.»

Auch viele andere Medien und Nutzer sozialer Netzwerke erbosten sich über den Ratgeber, der den Briten beibringen soll, sich in den Ferien wie Einheimische zu benehmen. Spanier würden «fluchen wie Bierkutscher und ihren Rotwein kalt trinken», schreibt Autor Chris Haslam.

«Schmeissen alles auf den Boden»

Das Volk sei im Allgemeinen extrem trinkfreudig, ungehobelt und unpünktlich. «Vergessen Sie angelsächsische Vorstellungen von Höflichkeit, Diskretion und Anstand. Spanisch zu sein bedeutet, in eine Bar zu gehen, Fremde zu küssen und zu umarmen (...) und alles auf den Boden zu schmeissen, was man nicht essen oder trinken kann. Ausser Gläser.»

Der Bericht sei «rassistisch», «peinlich» und «ignorant», erzürnten sich wütende Spanier auf Twitter. Der Autor sei offenbar nur in der Touristenhochburg Benidorm gewesen und nicht in historischen Städten wie Salamanca, schrieb eine Frau aus Alicante. Andere kommentierten, es seien gerade die britischen Touristen, die in Spanien durch Saufgelage auffielen. Haslam liess wegen der Flut an Reaktionen seinen Twitter-Account vorübergehend sperren. (whr/dpa)

Mit Wasser gegen die Touristeninvasion

Video: watson/Helene Obrist

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Deutschland knackt die Zwei-Millionen-Grenze

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Sind die anderen Länder wirklich strenger als die Schweiz? Hier die Massnahmen-Übersicht

In der Schweiz versetzte sich mit Genf ein erster Kanton per heute Abend in den Lockdown. Aber wie sieht es in unseren Nachbarländern oder weiteren europäischen Nationen aus?

In Europa hat das Coronavirus viele Länder wieder im Griff, die Fallzahlen steigen überall stark an. Jede Nation versucht mit eigenen Regeln, die Krise in den Griff zu bekommen. Irland beispielsweise, das als erstes Land in den zweiten Lockdown ging, verzeichnet wieder sinkende Fallzahlen. Aber schauen wir die ausgewählten Länder erst im Überblick an.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Wir haben versucht, die Massnahmen zu kategorisieren. Allerdings ist dies beim grossen Flickenteppich …

Artikel lesen
Link zum Artikel