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Catalan president Carles Puigdemont looks on during a meeting at the Generalitat Palace in Barcelona, Spain, Friday, Oct. 6, 2017. Catalan president Carles Puigdemont has asked to address the regional parliament next week as his government faced challenges on delivering on its pledge to declare independence for the northeastern region. (AP Photo/Manu Fernandez)

Regionalpräsident Carles Puigdemont Bild: AP/AP

Vor dem Showdown – Madrid drängt Puigdemont zu Verzicht auf Unabhängigkeitserklärung



Wenige Stunden vor dem Zusammentritt des katalanischen Parlaments hat die spanische Zentralregierung den Regionalpräsidenten Carles Puigdemont zum Verzicht auf eine Unabhängigkeitserklärung gedrängt.

Regierungssprecher Inigo Mendez de Vigo sagte am Dienstag in Madrid, er bitte Puigdemont, «nichts Unumkehrbares zu tun». Der katalanische Regionalpräsident solle keinen «Weg einschlagen, von dem es kein Zurück gibt», keine «einseitige Unabhängigkeitserklärung» verkünden und «zur Legalität zurückkehren».

Im katalanischen Regionalparlament könnte schon am Dienstagabend die Unabhängigkeit der nordostspanischen Region verkündet werden. Für 18.00 Uhr ist eine Rede von Puigdemont geplant. Zuletzt wuchs aus dem In- und Ausland der Druck auf die Regionalregierung, von einer Unabhängigkeitserklärung abzusehen.

Bei einem von der spanischen Justiz als rechtswidrig eingestuften Referendum hatten sich am 1. Oktober 90 Prozent der Teilnehmer für eine Unabhängigkeit Kataloniens ausgesprochen. Die Wahlbeteiligung lag allerdings bei lediglich 43 Prozent, viele Gegner einer Unabhängigkeit boykottierten die Abstimmung. (sda/afp)

Katalonien in Aufruhr

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Katalonien in Aufruhr
quelle: epa/efe / santi donaire
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Wahllokal in Katalonien gewaltsam gestürmt

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