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Panik in Barcelona nach Schüssen neben «La Rambla»: Zwei Personen verletzt, Täter auf der Flucht



Schüsse und Panik in der Nähe der berühmten Flaniermeile Ramblas in Barcelona: Ein bewaffneter und maskierter Mann hat am Dienstagnachmittag im Zentrum der spanischen Metropole mehrere Schüsse auf zwei vor einem Hotel sitzende Personen abgegeben.

Eines der Opfer sei von mindestens einer Kugel getroffen und mit schweren Verletzungen in ein Spital gebracht worden, berichteten Medien unter Berufung auf die Polizei. Der Täter sei zu Fuss unerkannt Richtung Ramblas entkommen. Nach ihm wurde am Abend nach Polizei- und Medienangaben intensiv gefahndet. 

Die zweite angegriffene Mann habe sich beim Zwischenfall kurz nach 15.00 Uhr (MESZ) an einer Glastür leicht verletzt, als er ins Hotelinnere geflüchtet sei. Bei den Opfern handle es sich nicht um Hotelgäste, hiess es offiziell ohne weitere Details. Die Polizei geht nach eigenen Angaben von einem «Racheakt» aus und ist davon überzeugt, dass die Angegriffenen den Täter kennen müssen. 

Die Polizei teilte mit, sie fahnde vorerst nur nach einem Schützen. Die Zeitung «La Vanguardia» berichtete in der Onlineausgabe allerdings, Augenzeugen hätten zwei maskierte Angreifer gesehen. Einige versicherten, der Zwischenfall sei von einer Diskussion im Inneren des Hotels ausgelöst worden. 

Bei der Fahndung nach dem Schützen wurden mehrere Strassen abgeriegelt. Am Abend fehlte vom Unbekannten über fünf Stunden nach der Attacke aber noch jede Spur. 

In Kleiderladen geflüchtet 

Augenzeugen berichteten, der kräftig gebaute Schütze habe wortlos auf die beiden Männer geschossen. Das getroffene Opfer hatte nach Zeugenaussagen trotz der Verletzungen weglaufen können und sich in einem kleinen Kleidungsladen versteckt. 

Der Besitzer erzählte, er sei auf der Toilette gewesen und habe beim Rauskommen plötzlich den stark blutenden und sich übergebenden Mann vor sich gesehen. «Ich habe die Polizei gerufen, und die war auch schnell da», fügte er an. 

Nach Angaben von «La Vanguardia» und weiteren Medien löste der Angriff auch in umliegenden Strassen Panik aus. Der Tatort auf der Strasse Carrer del Pintor Fortuny liegt weniger als 100 Meter von den Ramblas entfernt, dem wohl wichtigsten Touristenanlaufpunkt Barcelonas. (jas/sda/dpa) 

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