International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Skandal um Missbrauchsvideos in südkoreanischem Online-Chat



In this Jan. 21, 2015, photo, a man takes a picture of a woman at the AVN Adult Entertainment Expo in Las Vegas. The idea that porn stars might have to wear protection in productions filmed in Nevada generated a buzz among some of the 25,000 attendees collecting autographs from porn stars posing in fishnet stockings and bustiers. (AP Photo/John Locher)

Bild: AP/AP

Ein Skandal um erpresste sexuelle Aufnahmen von Mädchen und Frauen in einem Online-Chat erschüttert viele Menschen in Südkorea. Die Polizeibehörde in Seoul veröffentlichte am Dienstag den Namen eines 25-jährigen Mannes, der die pornografischen und gewaltverherrlichenden Bilder und Videos gegen Geld Tausender Kunden über den Messengerdienst Telegram verbreitet haben soll.

Seine Opfer habe er zum Teil als Sklavinnen bezeichnet, wurde die Polizei von der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zitiert. Der Verdächtige, der die Videos unter dem Nutzernamen «Baksa» (Doktor oder Guru) verbreitet hat, sitzt seit voriger Woche in Untersuchungshaft.

In dem Fall wurden laut Polizei mindestens 74 Frauen - darunter 16 Minderjährige, über mehrere Monate hinweg Opfer sexueller Ausbeutung und Gewalt. Die Täter lockten sie demnach mit gefälschten Stellenanzeigen an und verlangten Nacktfotos. Danach sollen sie gedroht haben, diese Bilder zu veröffentlichen, wenn sie nicht weiteren Aufnahmen mit erniedrigenden Darstellungen zustimmten.

Die Ermittler schätzen nach Berichten südkoreanischer Medien, dass ein von «Baksa» betriebener Chat etwa 10'000 Mitglieder hat, die bis zu 1500 Won (rund 1160 Franken) für die Videos bezahlten. Laut Polizei wird gegen 124 Personen ermittelt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

«Ich wusste, das haben in der ganzen Welt nicht mehr als 50 Leute gesehen»

Tiere filmt sie schon lange – 2005 aber hat sich Christina Karliczek Skoglund vollständig auf die Unterwasserkamera spezialisiert. Heute ist sie die einzige Kamerafrau im Genre Tierfilm in Deutschland, dreht unter anderem für die NDR-Reihe «Expeditionen ins Tierreich» und internationale Co-Produktionen mit BBC und National Geographic.

Die zertifizierte Höhlen- und Eistaucherin ist für zahlreiche Tierfilme rund um den Globus abgetaucht – und dreht auch an Land in extremen Regionen wie der …

Artikel lesen
Link zum Artikel