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epa07487108 (FILE) - Libya Chief of Staff, Marshall Khalifa Haftar arrives for the international congress on Libya, at the Elysee Palace in Paris, France, 29 May 2018 (reissued 05 April 2019). According to reports, Haftar has ordered Libyan forces loyal to him to take the capital Tripoli, sparking fears of further escalation in the country.  EPA/ETIENNE LAURENT

Seine Truppen marschieren zur Zeit auf die Hauptstadt Tripolis zu: General Chalifa Haftar. Bild: EPA/EPA

Truppenvormarsch in Libyen: UN-Sicherheitsrat ist «zutiefst besorgt»



Der Uno-Sicherheitsrat hat sich «zutiefst besorgt» gezeigt über den Vormarsch von Truppen des mächtigen libyschen Generals Chalifa Haftar auf die Hauptstadt Tripolis. Das Gremium tagte am Freitag bei einer Dringlichkeitssitzung hinter verschlossenen Türen.

Der Sicherheitsrat rief nach dem Treffen in New York den mächtigen General dazu auf, jegliche Truppenbewegungen zu stoppen. Seine Kämpfer wollen Tripolis einnehmen, wo die international anerkannte Regierung von Fajis al-Sarradsch sitzt, die mit Haftar um die Macht in dem ölreichen Land ringt.

Der deutsche Uno-Botschafter Christoph Heusgen, der dem Sicherheitsrat derzeit turnusgemäss als Präsident vorsitzt, verlas vor Journalisten eine entsprechende Mitteilung des Rates. Der Rat wolle ausserdem alle diejenigen, die für neue Eskalationen in Libyen verantwortlich sind, zur Rechenschaft ziehen, sagte Heusgen. «Es kann in diesem Konflikt keine militärische Lösung geben.»

Unterstützung von Russland, den VAE und Ägypten

Zuvor hatte der zuständige Uno-Sonderbeauftragte Ghassan Salame den Sicherheitsrat hinter verschlossenen Türen über die aktuelle Situation in dem nordafrikanischen Staat informiert. Dort herrscht seit dem mit westlicher Hilfe erzwungenen Sturz des Langzeitherrschers Muammar al-Gaddafi 2011 Chaos.

Haftar wird unterstützt von Russland, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Ägypten. Wie die Sarradsch-Regierung stützt sich Haftars selbst ernannte Libysche Nationalarmee (LNA) auf ein Bündnis mit zahlreichen lokalen Milizen. (leo/sda/dpa)

Es war ein langer Weg bis Fussballerinnen akzeptiert wurden

Video: srf

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