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Papst vergleicht Abtreibung (erneut) mit dem Anheuern eines Profikillers



Papst Franziskus hat sich erneut gegen Abtreibung ausgesprochen – auch für den Fall, dass es Hinweise auf eine schwerwiegende Erkrankung oder Fehlbildung des Kindes gibt.

Der Argentinier verurteilt Abtreibung immer wieder mit klaren Worten. Am Samstag wiederholte er auch einen Vergleich, mit dem er im vergangenen Jahr für Empörung gesorgt hatte: Er stellte Abtreibung mit dem Anheuern eines Auftragsmörders gleich.

epa07599046 Pope Francis attends an audience with participants of a pilgrimage of the dioceses of the Italo-Albanians of Lungro, in the Pope Paul VI hall, at the Vatican, 25 May 2019.  EPA/CLAUDIO PERI

Bild: EPA/ANSA

«Kein Mensch kann als mit dem Leben unvereinbar betrachtet werden, weder wegen seines Alters noch wegen seines Gesundheitszustands», sagte das Oberhaupt der Katholiken am Samstag in einer Audienz für Teilnehmer einer vom Vatikan mitorganisierten Tagung mit dem Titel «Yes to Life!», bei der es auch um Pränataldiagnostik ging.

«Abtreibung ist nie die Antwort», sagte Franziskus und warnte davor, Pränataldiagnostik für «selektive Zwecke» zu nutzen. Er ermunterte Ärzte, Lösungen zu finden, «die die Würde eines jeden Menschenlebens respektieren» und Familien zu unterstützen, die ein krankes Kind auf die Welt bringen wollen. «Oft hinterlassen diese wenigen Stunden, in denen eine Mama ihr Kind wiegen kann, eine Spur im Herzen dieser Frau, die sie nie vergessen wird.»

(dsc/sda/dpa)

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