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Wichtiger pakistanischer Taliban-Anführer angeblich in Afghanistan getötet



Einer der Anführer der radikalislamischen Taliban in Pakistan ist nach Angaben der Aufständischen bei Kämpfen mit Sicherheitskräften in Afghanistan getötet worden.

Scheich Khalid Haqqani sei Ende Januar ums Leben gekommen, erklärte die Gruppe Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP), deren stellvertretender Anführer Haqqani war. Nach Angaben eines ranghohen Taliban-Vertreters in Pakistan war bei den Kämpfen im Nachbarland auch ein Vertrauter von Haqqani getötet worden.

FILE- In this Aug. 22, 1998, file photo, Jalaluddin Haqqani, founder of the militant group the Haqqani network, speaks during an interview in Miram Shah, Pakistan. Taliban say the Afghan Haqqani network founder, Jalaluddin Haqqani, an ex- U.S. ally turned fierce enemy, has died. (AP Photo/Mohammed Riaz, File)

Khalid Haqqani. archivBild: Ap

Die Extremistengruppe kündigte an, sie werde die «Mission von Khalid Haqqani fortsetzen». Die Erklärung der TTP wurde am Freitag von dem auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierten US-Unternehmen Site veröffentlicht.

Die afghanischen Sicherheitskräfte äusserten sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP zunächst nicht zum mutmasslichen Tod des Taliban-Anführers.

Islamabad und Kabul beschuldigen sich seit langem gegenseitig, Aufständischen in den Grenzregionen Unterschlupf zu gewähren und immer wieder Angriffe auszuführen, die die regionale Stabilität gefährden.

(sda/afp)

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