DE | FR
International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Chile verbietet Geschäften die Ausgabe von Plastiktüten



epa06925713 A handout picture provided by the Chilean Presidency, shows the Chilean President Sebastian Pinera (L) who delivers cloth reusable bags to citizens in the center of Santiago, Chile, 03 August 2018.  Pinera, helped announce a new law that prohibits the use of plastic bags in stores in the country.  EPA/Chilean Presidency HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Sebastián Piñera und die Stofftaschen. Bild: EPA/Presidencia de Chile/EFE

Chile hat als erstes Land in Lateinamerika die Ausgabe von Plastiktüten im Einzelhandel verboten. «Wir gehen einen grossen Schritt in Richtung eines saubereren Chiles», sagte Präsident Sebastián Piñera am Freitag.

Nachdem das Gesetz am Freitag in Kraft getreten war, haben die grossen Supermarktketten nun sechs Monate Zeit, um die neuen Vorschriften umzusetzen. Kleinere Geschäfte bekommen eine Frist von zwei Jahren. Wer danach noch Plastiktüten verteilt, kann mit Bussgeldern in Höhe von bis zu umgerechnet etwa 350 Franken bestraft werden.

Die erste plastikfreie Stadt der Welt

Video: srf/SDA SRF

Die Chilenen verbrauchen nach Angaben der Industrie und des Umweltministeriums jedes Jahr rund 3.4 Milliarden Plastikbeutel, von denen ein grosser Teil im Meer landet. Nach einer Studie des US-Wissenschaftsmagazins «Science» aus dem Jahr 2015 gelangen jährlich bis zu acht Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, gibt es dort bis 2050 so viel Plastikmüll wie Fische. (sda/dpa)

Kampf gegen den Plastik

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Link zum Artikel

So sehen die Regale aus, wenn man Produkte mit Mikroplastik entfernt

Link zum Artikel

In diesen 7 Ländern und Städten herrschen bereits Plastikverbote

Link zum Artikel

Der Kampf gegen den Plastikmüll nimmt zu – eine dieser 8 Massnahmen könnte es richten

Link zum Artikel
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Call of Duty»: Mord an 19-Jähriger in Brasilien schockt Gamer-Szene

Eine 19 Jahre alte E-Sportlerin ist in Brasilien ermordet worden. Der mutmassliche Täter war selbst Gamer. Offenbar handelte er aus Hass gegen Frauen.

Ein Mord an einer 19-jährigen E-Sportlerin erschüttert die E-Sport-Szene in Brasilien. Die Spielerin des Smartphonespiels «Call of Duty Mobile», Ingrid Oliviera Bueno da Silva, in der Szene bekannt als «Sol», ist am Montag in Sao Paolo erstochen worden. Das berichten verschiedene lokale Medien. Bueno da Silva galt als grosses Nachwuchstalent.

Bei dem Täter soll es sich laut übereinstimmender Medienberichte um einen anderen «Call of Duty Mobile»-Spieler, Guilherme Alves Costa, unter Spielern …

Artikel lesen
Link zum Artikel