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Venezuela's President Nicolas Maduro flashes a victory sign to supporters as he arrives to the Supreme Court to deliver his annual state of the nation report in Caracas, Venezuela, Sunday, Jan. 15, 2017. For more than half a century, Congress had been the body responsible for receiving the president's annual report, as established by the constitution, but the legislature lost that power by decision of the court, which authorized last week for Maduro to present his speech to magistrates. (AP Photo/Ariana Cubillos)

Bild: AP/AP

Machtkampf in Venezuela: So will Maduro die Regierung «tiefgreifend umstrukturieren»



Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat laut seiner Vizepräsidentin den Rücktritt seines Kabinetts gefordert. Maduro habe verlangt, dass alle Minister ihre Posten für eine «tiefgreifende Umstrukturierung» des Staates aufgeben, schrieb Delcy Rodríguez auf Twitter.

epa05456834 Minister of Foreign Affairs of Venezuela Delcy Rodríguez speaks during a press meeting at the headquarters of the Foreign Ministry, in Caracas, Venezuela, 05 August 2016. Rodriguez said she will not let Argentina, Brazil and Paraguay, take the pro tempore presidency of Mercosur, which she said Venezuela will fully exercise. Differences between Venezuela and three of its four partners in Mercosur began last 29 July when Uruguay announced that it ended its mandate of the bloc and found that there was no legal impediment for Venezuela to assume the role, despite the opinion of other members of the bloc.  EPA/MIGUEL GUTIERREZ

Delcy Rodríguez Bild: EPA/EFE

So solle das Land vor jeglicher Bedrohung geschützt werden, schloss Rodríguez ihren Tweet am Sonntag. Maduro äusserte sich zunächst nicht öffentlich zu dem Schritt.

Maduro hat seit der Machtübernahme 2013 sein Kabinett mehrmals ausgewechselt und Mitglieder des Militärs zum Beispiel an die Spitzen des Öl- und Innenministeriums befördert. Die jetzige Rücktrittsforderung erfolgt inmitten einer schweren politischen Krise Venezuelas.

epa07437895 President of the Venezuelan Parliament Juan Guaido takes part in a meeting with neighboring leaders of the metropolitan area of Caracas, Venezuela, 14 March 2019.  EPA/Rayner Pena

Juan Guaido Bild: EPA/EFE

In Venezuela tobt ein Machtkampf zwischen Maduro und dem selbst ernannten Übergangspräsidenten Juan Guaido. Hinter Maduro stehen Russland und China, hinter Guaido die USA, Deutschland und mehrere andere Länder. Der tagelanger Stromausfall sorgte zudem für noch mehr Unmut in der Bevölkerung, die schon unter Engpässen bei der Lebensmittel- und Medikamentenversorgung leidet. (sda/dpa/reu)

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