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USA ziehen Diplomaten aus Venezuela ab – und rufen US-Bürger zur Ausreise auf



Das US-Aussenministerium hält die diplomatischen Vertretungen in Venezuela nur noch mit einer Notbesetzung geöffnet. Es zieht alle anderen Diplomaten ab.

epa07315395 (FILE) - People demonstrate in the vicinity of a members of the Bolivarian National Guard command, in Caracas, Venezuela, 21 January 2019 (reissued 24 January 2019). Venezuela has fallen into a new deep political crisis after National Assembly leader Juan Guaido declared himself interim president of Venezuela 23 January and promised to guide the country toward new election as he consider last May's election not valid. Many Heads of State and governments have recognized Guaido as president, among them US President Donald Trump, Canadian Government and Brazil President Jair Bolsonaro. Nicolas Maduro became president in 2013 after the death of Hugo Chavez and was sworn in for a second term on May 2018. Venezuela has been facing an economic and social crisis where the inflation, according to the document of the National Assembly, has reached 80.000 per cent per cent in 12 months and the shortages of basic items have lead millions of people into poverty while according to reports up to three million Venezuelans have left the country since 2014.  EPA/MIGUEL GUTIERREZ

Die Lage in Venezuela ist unübersichtlich. Bild: EPA/EFE

In einer Sicherheitswarnung ordnete das Ministerium am Donnerstagabend (Ortszeit) die Ausreise von Regierungsangestellten an, die nicht dringend im Land benötigt würden. Das Aussenministerium forderte ausserdem alle US-Bürger in Venezuela auf, eine Ausreise zu erwägen. Die diplomatischen Vertretungen könnten in Notfällen nur noch eingeschränkt helfen.

US-Aussenminister Mike Pompeo hatte am Donnerstag erneut betont, dass die USA der Anweisung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro zum Abzug aller Diplomaten nicht folgen würden. Maduro hat den US-Diplomaten bis Sonntag Zeit gegeben, das südamerikanische Land zu verlassen.

Am Mittwoch hatte US-Präsident Donald Trump Parlamentschef Juan Guaidó als legitimen Interims-Präsidenten Venezuelas anerkannt. Pompeo sagte am Donnerstag: «Das Regime des früheren Präsidenten Nicolás Maduro ist nicht legitim. Wir betrachten daher alle seine Erklärungen und Handlungen als illegitim und ungültig.» Pompeo warnte «Überbleibsel des Maduro-Regimes» davor, «den friedlichen demokratischen Übergang zu unterdrücken».

In der Sicherheitswarnung des Ministeriums hiess es, US-Bürger sollten ihre Ausreise erwägen, solange es noch kommerzielle Flüge gebe. Wer sich zum Bleiben entscheide, solle ausreichende Vorräte anlegen. (sda/afp/dpa)

Juan Guaidó erklärt sich zum Staatschef Venezuelas

Video: srf

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