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Der vergangene Monat war der wärmste Juni seit Beginn der Messungen



People cool off in the fountains of the Trocadero gardens, in front of the Eiffel Tower, in Paris, Friday, June 28, 2019. Schools are spraying kids with water and nursing homes are equipping the elderly with hydration sensors as France and other nations battle a record-setting heat wave baking much of Europe. On Thursday, July 18, 2019, the U.S. National Oceanic and Atmospheric Administration announced that June averaged 60.6 degrees (15.9 Celsius), about 1.7 degrees (0.9 Celsius) warmer than the 20th century average. It beat out 2016 for the hottest June with records going back to 1880. (AP Photo/Lewis Joly)

Auch in Frankreich wurden im Juni 2019 Rekorde gebrochen. Bild: AP

Der vergangene Monat war nach Messungen der US-Klimabehörde NOAA der wärmste Juni seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen habe um 0.95 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts von 15.5 Grad gelegen.

Dies teilte die NOAA am Donnerstag (Ortszeit) mit. Damit übertraf der Juni 2019 den gleichen Monat des Jahres 2016, der der bisherige Rekordhalter war, um 0.02 Grad Celsius.

Besonders warm war es nach Angaben der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) unter anderem in Zentral- und Osteuropa, im Norden Russlands, im Nordosten Kanadas und in südlichen Teilen Südamerikas.

Zudem waren die von Meereis bedeckten Flächen der Arktis und der Antarktis sehr klein. Die durchschnittliche Ausbreitung der Meereisdecke in der Antarktis habe im Juni um rund 8.5 Prozent unter dem Durchschnitt von 1981 bis 2010 gelegen - das sei Rekord. In der Arktis lag die Ausbreitung um rund 10.5 Prozent unter dem Durchschnitt von 1981 bis 2010, der zweitkleinste je gemessene Wert für Juni. (sda/dpa)

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