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FILE - In this Monday, Jan. 30, 2012 file photo released by the Turkish Presidency Press Office, Sheik Khalifa bin Zayed Al Nahyan, president of the United Arab Emirates (UAE), listens to the national anthem in Abu Dhabi, UAE. Abu Dhabi crown prince Sheik Mohammed bin Zayed Al Nahyan was quoted by state news agency WAM on Monday, July 7, 2014 as saying Emirati President Sheik Khalifa bin Zayed Al Nahyan is fine and that information about his health shared on social media was just rumor. (AP Photo/Murat Cetinmuhurdar, Turkish Presidency Press Office, File)

Scheich Chalifa bin Said al-Nahjan, Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate. Bild: AP/Turkish Presidency Press Office

Normalisierung der Beziehungen: Präsident der Emirate hebt Boykott Israels per Dekret auf



Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Chalifa bin Said al-Nahjan, hat den Boykott Israels formell mit einem Dekret aufgehoben. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur WAM am Samstag. Auch bisher geltende Strafen im Zusammenhang mit dem Boykott würden abgeschafft. Die beiden Länder hatten Mitte August unter Vermittlung der USA überraschend eine Normalisierung ihrer Beziehungen angekündigt.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hatten Beziehungen und Geschäfte mit israelischen Staatsbürgern und Unternehmen in einem Gesetz von 1972 untersagt. Dieser Boykott wird mit dem Dekret vom Samstag aufgehoben. «Einzelpersonen und Unternehmen in den VAE dürfen mit Körperschaften oder Einzelpersonen mit Sitz in Israel oder israelischer Nationalität Verträge schliessen», berichtete die Agentur WAM. Erlaubt seien künftig unter anderem Geschäfte, Geldverkehr und der Import israelischer Waren sowie der Handel damit.

Die Emirate sind nach Ägypten und Jordanien das dritte arabische Land, das diplomatische Beziehungen zu Israel aufnimmt. Im Gegenzug für die Einigung will Israel die geplante Annektierung von Gebieten im besetzten Westjordanland aussetzen, das die Palästinenser für einen eigenen Staat beanspruchen. (sda/dpa)

(sda/dpa)

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