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FILE - In this April 13, 2015 file photo Dutch anti-Islam lawmaker Geert Wilders  as he speaks at a rally of so-called 'Patriotic Europeans against the Islamization of the West' (PEGIDA) in Dresden, Germany. Geert Wilders says on Wednesday, June 3, 2015 he plans to show cartoons of the Prophet Muhammad on Dutch television airtime reserved for political parties after Parliament refused to display them, in a move likely to deeply offend Muslims. (AP Photo/Jens Meyer, File)

Bild: Jens Meyer/AP/KEYSTONE

Hollands Chef-Rechtspopulist Geert Wilders provoziert mal wieder



In den Niederlanden ist am Mittwoch ein Fernsehspot des Rechtspopulisten Geert Wilders mit einer Reihe von Mohammed-Karikaturen ausgestrahlt worden. Niederländische Botschaften wurden darauf aufgefordert, Vorkehrungen für allfällige gewaltsame Proteste zu treffen.

Wilders nutzte für den knapp drei Minuten langen Beitrag einen Sendeplatz kurz vor den Nachrichten, der den Parteien im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zusteht. Zur Ausstrahlung des Clips seiner Freiheitspartei (PVV) im Sender NOS sagte der Abgeordnete, es gehe ihm darum, die «Meinungsfreiheit gegen Gewalt» zu verteidigen. 

Dabei bezog er sich auf einen Angriff gegen einen Wettbewerb mit Mohammed-Karikaturen, der Anfang Mai im US-Bundesstaat Texas stattfand und zu dem sich die Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) bekannt hatte.

Botschaften sollen Vorsichtsmassnahmen treffen

Viele Muslime sehen Mohammed-Karikaturen als Gotteslästerung an und fühlen sich dadurch provoziert. Die niederländische Generalstaatsanwaltschaft stellte sich wegen des Spots auf Beschwerden ein und sprach von einem «sehr komplizierten» juristischen Sachverhalt. 

Niederländischen Medienberichten zufolge wurden die Botschaften des Landes im Ausland aufgefordert, Vorsichtsmassnahmen für den Fall gewaltsamer Protestaktionen zu ergreifen.

Wilders und seine Freiheitspartei (PVV) haben mit islamfeindlichen Aktionen bereits wiederholt Proteste von Muslimen heraufbeschworen. Im Parlament verfügt die PVV über zwölf von 150 Abgeordneten. (sda/afp)

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