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Am Samstag kam es in Hongkong bei Anti-Regierungsprotesten erneut zu Zusammenstössen zwischen Demonstranten und der Polizei.

Die Polizei setzte Tränengas ein, um die regierungskritischen Proteste aufzulösen. Bild: AP

29 Menschen nach Zusammenstössen in Hongkong festgenommen



Die Polizei in Hongkong hat nach Angaben vom Sonntag nach Zusammenstössen mit Demonstranten 29 Menschen festgenommen. Darunter sei auch der Organisator des Protestmarschs vom Samstag, berichtete der Sender RTHK.

Die Polizei setzte Tränengas ein, um die regierungskritischen Proteste aufzulösen. Aktivisten warfen Molotow-Cocktails und Steine, andere zerstörten Strassenlaternen, die mit Überwachungskameras ausgestattet waren. Strassenbarrieren wurden mit Bambusstäben errichtet. Auch für Sonntag werden weitere Demonstrationen erwartet.

In Hongkong demonstrieren seit Wochen Hunderttausende Menschen. Sie fürchten eine Beschneidung ihrer Rechte durch China und werfen Regierungschefin Carrie Lam eine zu grosse Nähe zur kommunistischen Regierung in Peking vor. Die frühere britische Kronkolonie Hongkong ist seit 1997 chinesische Sonderverwaltungszone, deren Einwohner grössere persönliche Freiheiten geniessen als in der Volksrepublik. (sda/reu)

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