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In Uganda ist Homosexualität noch immer verboten – die Regenbogenflaggen wehen trotzdem

Bei einem Gay-Pride-Marsch in Uganda haben etwa 200 Aktivisten am Samstag an die Aufhebung eines weltweit kritisierten Anti-Homosexuellen-Gesetzes vor einem Jahr erinnert. Homosexualität ist in Uganda aber nach wie vor verboten.



In der Stadt Entebbe am Victoria-See schwenkten die Teilnehmer der Kundgebung am Samstag Flaggen in Regenbogenfarben, dem Symbol der Schwulenbewegung, wie ein AFP-Reporter berichtete. Im Umgang mit Homosexuellen gebe es in Uganda «gewisse Fortschritte», sagte einer der Organisatoren des Marsches, Richard Lusimbo. Die Aufhebung des Gesetzes sei ein wichtiges Signal gewesen.

Mahad, who identifies as a trans-woman, smiles moments after being crowned as the winner of the Miss Pride beauty contest at an undisclosed venue in Kampala, Uganda, August 7, 2015. “I will travel around the country to educate Ugandans about our rights,� Mahad said. She’s now tasked with being the face of the LGBTI community in Uganda. Homosexuality is taboo in almost all African countries and illegal in most including Uganda, where rights groups say gay people have long risked jail. Fear of violence, imprisonment and loss of jobs means few gays in Africa come out. On Saturday August 8 members of the lesbian, gay, bisexual and transgender (LGBT) community emerge from the shadows as they celebrate Gay Pride near the capital Kampala. REUTERS/Edward Echwalu PICTURE 30 OF 30 FOR WIDER IMAGE STORY

Bereit für die Gay-Pride: Aktivisten in Uganda. Bild: STRINGER/REUTERS

Das von Ugandas langjährigem Präsidenten Yoweri Museveni im Februar 2014 unterzeichnete Gesetz sah unter anderem lebenslange Haftstrafen für Homosexuelle vor und verpflichtete Bürger, Schwule und Lesben bei den Behörden zu denunzieren. In der Folge berichteten Nichtregierungsorganisationen von zahlreichen Übergriffen auf Homosexuelle. Sechs Monate nach Inkrafttreten wurde das Gesetz dann vom Verfassungsgericht gekippt.

Das Vorhaben hatte weltweit Empörung ausgelöst. Die USA verhängten Sanktionen gegen Uganda. Auch andere Geldgeber, darunter internationale Organisationen wie die Weltbank, strichen ihre Finanzhilfen für die Regierung in Kampala. (kad/sda/afp)

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