International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Keiner will mit dem Anderen: Nach Wahlen in Sachsen wird Regierungsbildung zäh



01.09.2019, Sachsen, Dresden: Michael Kretschmer, Ministerpräsident von Sachsen, bei der CDU-Wahlparty der Landtagswahl in Sachsen. Foto: Robert Michael/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer schaut nach der Wahl nicht sonderlich glücklich aus der Wäsche Bild: dpa

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) rechnet nach der Landtagswahl am Sonntag mit einer längeren Phase der Regierungsbildung.

Vor einer Wahl sage man, mit wem man regieren möchte - nach der Wahl müsse man mit dem Ergebnis umgehen, sagte Kretschmer am Montag in Berlin. Zuvor hatten sich die Gremien der Christdemokraten mit dem Votum in den ostdeutschen Ländern Sachsen und Brandenburg befasst.

Die CDU um Kretschmer holte in Sachsen laut vorläufigem amtlichen Endergebnis 32.1 Prozent, ein neuer Tiefstand. Die rechtspopulistische AfD kam auf 27.5 Prozent, ihr deutschlandweit bestes Landtagswahlergebnis überhaupt. Damit löste sie die Linkspartei klar als zweitstärkste Kraft ab. Die Linkspartei und auch die Sozialdemokraten erlebten herbe Verluste.

Bild

Ergebnisse der Landtagswahlen vom 01.09.19 www.wahlen.sachsen.de

Kretschmer hatte vor der Wahl deutlich gemacht, dass er nicht mit den Grünen regieren wolle. Eine Koalition mit der AfD schliessen die Christdemokraten aus. Da er auch keine Minderheitsregierung will, besteht nun noch die Möglichkeit einer Koalition von CDU, SPD und Grünen. Kretschmer sagte jetzt, das werde eine Weile dauern. (sda/dpa/dac)

Mehr zu den Wahlen in Sachsen:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Sie wollen die Migration Richtung Europa stoppen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Ich kann es nicht mehr ertragen» – Ministerin stellt Corona-Leugner heftig in den Senkel

Es scheint, als sollte man sich in Deutschland lieber nicht mit hohen weiblichen Regierungsmitgliedern anlegen. Die Chancen, mit Corona-Leugnereien und -Provokationen ungeschoren davon zu kommen, sind eher klein.

AfD-Politiker Hans-Christoph Berndt musste diese Erfahrung soeben im Brandenburger Parlament machen. Er hatte mit seinen Aussagen die Wut der dortigen Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher auf sich gezogen.

«Hören Sie doch mal auf mit ihrer Corona-Leugnerei. Ich kann es nicht mehr …

Artikel lesen
Link zum Artikel