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Venezuela öffnet Grenze zu Kolumbien wieder



FILE - In this Jan. 9, 2019 file photo, Venezuela's President Nicolas Maduro holds a press conference with foreign media at Miraflores presidential palace in Caracas, Venezuela. A member of Venezuela's opposition said Friday, June 7, that a mediation effort by Norway is stalling over Maduro's refusal to accept presidential elections to resolve the nation's political crisis. (AP Photo/Boris Vergara, File)

Nicolas Maduro Bild: AP/AP

Nach fast vier Monaten öffnet Venezuela die Grenze zu Kolumbien teilweise wieder. «In Ausübung unserer Souveränität habe ich die Öffnung der Grenzübergänge im Bundesstaat Táchira nach Kolumbien ab Samstag angeordnet», schrieb Präsident Nicolás Maduro am Freitag auf Twitter. «Wir sind ein Volk des Friedens, das seine Unabhängigkeit und Selbstbestimmung entschlossen verteidigt.»

Im Streit um humanitäre Hilfe für das krisengebeutelte Land hatte Maduro im Februar die Grenzen zu den Nachbarländern dichtgemacht. Die Opposition um den selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó hatte damals versucht, Hilfsgüter über die Grenze nach Venezuela zu schaffen. Maduro sah darin einen Vorwand für eine militärische Intervention in dem südamerikanischen Land.

Arbeiten, einkaufen, zur Schule gehen

Vor einem Monat hatte die venezolanische Regierung bereits die Grenzen zu Brasilien und der niederländischen Karibikinsel Aruba wieder geöffnet. Mit der Öffnung der Fussgängerbrücken zwischen Táchira und der kolumbianischen Stadt Cúcuta können nun wieder täglich Tausende Venezolaner die Grenze überqueren, um im Nachbarland zu arbeiten, einzukaufen oder zur Schule zu gehen.

Venezuela steckt in einer tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise. Aus Mangel an Devisen können kaum noch Lebensmittel und Medikamente importiert werden. Über das Rote Kreuz gelangen mittlerweile aber einige Hilfslieferungen ins Land. (sda/dpa)

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