International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Thursday, Feb. 19, 2015 file photo, Luis Figo speaks to the media as he launches his FIFA Presidential Campaign manifesto, at Wembley Stadium, London. Sepp Blatter’s widely expected re-election on May 29 as president of soccer’s world governing body for a fifth term has seldom seemed a real contest. Three rival candidates entered the race in January: Prince Ali bin al-Hussein of Jordan, Luis Figo of Portugal and Michael van Praag of the Netherlands. Van Praag, however, dropped out of the race on Thursday May 21, 2015, and switched his support to FIFA vice president Prince Ali. (AP Photo/Matt Dunham, File)

Figo reitet eine nächste Attacke Richtung Sepp Blatter: Die portugiesische Fussball-Legende war im Kampf ums Präsidentenamt bereits vergangene Woche ausgestiegen. Bild: Matt Dunham/AP/KEYSTONE

«Die FIFA ist eine Diktatur»: Luís Figo attackiert Blatter nach dessen Wiederwahl aufs Schärfste



Nach der Wiederwahl von FIFA-Präsident Sepp Blatter übt der portugiesische Ex-Nationalspieler Luís Figo mit Blick auf den Korruptionsskandal scharfe Kritik an dessen Führungsqualitäten.

Der Schweizer dürfe nicht länger für den Weltfussball Verantwortung tragen, sagte Figo am Freitagabend. Er sagte:

«Herr Blatter wusste und weiss von den Akten der Korruption, Einflussnahme und Gaunereien oder, falls nicht – wie er behauptet –, ist das so, weil er nicht in der Lage ist, die FIFA zu leiten.»

luís figo

Und weiter: «Anders lässt sich das Problem nicht analysieren.»

«Die FIFA ist eine Diktatur»

Trotz der wohl schlimmsten Krise im Weltfussballverband seit dessen Gründung hatte Blatter am Freitag die Wiederwahl geschafft. Sein einziger Herausforderer, Prinz Ali bin al-Hussein von Jordanien, zog seine Kandidatur vor dem zweiten Wahlgang zurück. Blatter hatte im ersten Durchgang 133 Stimmen erzielt, sein Gegner überraschende 73.

Ex-Fussballlegende Figo war bereits vergangene Woche aus dem Rennen um den FIFA-Chefposten ausgestiegen. Er erklärte: 

«Die FIFA ist eine Diktatur.»

luís figo

(tat/si)

Die FIFA-Skandale unter Sepp Blatter

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ausschreitungen bei Maradonas Totenwache – Polizei setzt Tränengas ein

Tumulte in Buenos Aires: Als Fans nicht mehr zum Sarg von Diego Maradona dürfen, eskaliert die Situation in Argentiniens Hauptstadt.

Bei der Totenwache für den verstorbenen Fussballstar Diego Armando Maradona ist es in Buenos Aires zu Zusammenstössen zwischen der Polizei und Anhängern gekommen.

In der Nähe des Präsidentenpalastes, wo Maradonas Leichnam aufgebahrt wurde, setzte die Polizei Tränengas und Gummigeschosse gegen Fans ein, wie AFP-Reporter berichteten.

Die Beamten liessen nicht alle Trauergäste, die ihrem grossen Idol die letzte Ehre erweisen wollten, zum Sarg des Fussballers vor. Die enttäuschten Fans griffen …

Artikel lesen
Link zum Artikel