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Falscher Alarm in Sierra Leone: Doch kein neuer Ebola-Fall



Entwarnung in Sierra Leone: In dem seit mehreren Monaten für Ebola-frei erklärten Osten des Landes hat es nach Angaben der Behörden doch keinen neuen Fall gegeben.

Ein in der Provinz Kailahun gestorbener neun Monate alter Bub habe das Virus entgegen ersten Meldungen nicht gehabt, teilte das staatliche Zentrum zur Bekämpfung der Epidemie (Nerc) am Mittwoch mit. Die Probe mit dem Virus sei verwechselt worden.

Die Behörden hatten am Montag bestätigt, dass der kleine Knabe an Ebola gestorben sei. Die Bewohner seines Dorfs reagierten jedoch skeptisch, einer der Dorfältesten wies darauf hin, dass keiner aus der Familie des Kleinkinds positiv getestet worden sei.

Laut Nerc soll nun untersucht werden, ob die Probe versehentlich verwechselt worden war oder es sich um einen Sabotageakt handelte. Alle im Zuge des angeblichen neuen Falls angeordneten Quarantänemassnahmen wurden demnach wieder aufgehoben.

In Kailahun war im vergangenen Mai Sierra Leones erster Ebola-Fall gemeldet worden. Seit mehr als 110 Tagen aber ist in der Provinz keine Neuinfektion mehr aufgetreten.

In dem Land wurden bislang rund 12'000 Ebola-Fälle registriert, mehr als 3800 Menschen starben. Die WHO zählte seit Dezember 2013 insgesamt mehr als 10'000 Ebola-Tote, die meisten in Sierra Leone, Liberia und Guinea. (wst/sda/afp)

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