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Diese Fotos zeigen, wie sehr sich Trump und Obama unterscheiden



Bild

Wer erkennt den Unterschied? Screenshot Twitter

Es sind zwei auf den ersten Blick unverdächtige Bilder, die sich gerade bei Twitter rasant verbreiten. Das eine zeigt eine Abschlussklasse mit Praktikanten im Weissen Haus der Obama-Regierung – das andere eine ähnliche Abschlussklasse unter der Trump-Regierung.

Schon beim zweiten Blick fällt auf: Der Anteil Schwarzer und People of Colour in der einen Aufnahme geht gegen null (am linken Rand der Aufnahme aus dem Trump-Weissen-Haus sind zwei PoC zu erkennen) – während in der anderen das Verhältnis zwischen Weissen und Schwarzen/PoC ungefähr gleich ist.

Die Geschichte zweier Präsidenten

Die Aufnahmen und auch deren Gegenüberstellung sind nicht neu. 2018 schon hatte der US-Diplomat James Costos einen ähnlichen Tweet abgesetzt. Auch der Vorwurf, die Trump-Regierung sei «farbenblind» wird in beiden Tweets erhoben.

Neu ist hingegen die Verbreitung, die diese Gegenüberstellung erfährt. Costos Tweet brachte es in mehr als zwei Jahren auf 1586 Likes und 850 Retweets. Fernand R. Amandi hingegen schaffte schon innerhalb eines Tages 155'000 Retweets und fast eine halbe Million Likes.

Es zeigt sich: Die USA reden aktuell – noch immer unter dem Eindruck des Tods von George Floyd – offenbar noch mehr über Rassismus und Ungleichbehandlung von Weissen und Schwarzen/PoC, als das 2018 der Fall war.

Nutzer finden Unterschiede zwischen Obama und Trump

Auch die Reaktionen unter dem Tweet Amandis sprechen in dieser Hinsicht Bände. User kommentierten ihrerseits Bild-Gegenüberstellungen darunter. Auf einer ist US-Präsident Barack Obama zu sehen, wie er Hand in Hand mit seiner Familie einen Protestmarsch anführt, während Trump alleine und umringt von Sicherheitskräften gezeigt wird.

Die Kritik bei Amandi und den anderen Nutzern aus seiner Twitter-Blase scheint einhellig: Obama war Präsident aller US-Bürger – Trump ist vor allem sein eigener Präsident.

Diese Kritik teilen freilich nicht alle US-Amerikaner. Bei seiner überwiegend weissen Wählerschaft ist der Präsident nach wie vor beliebt. Auch wenn, bedingt durch die hohe Arbeitslosigkeit und den von Covid-19 verursachten wirtschaftlichen Schaden, hier und da der Rückhalt schwindet, wie Umfragen zeigen.

(pcl)

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bruuslii 11.06.2020 18:36
    Highlight Highlight mtwwa

    make the white house white again...
  • leverage 11.06.2020 18:03
    Highlight Highlight Ich habe ehrlich gesagt etwas anderes bemerkt und erst beim lesen gecheckt das es um die Schwarzen geht.

    Trump steht im Mitelpunkt und alle sind so ausgerichtet, dass der Blick aif ihn fällt. Obama ist am Rand, mann muss ihn suchen.

    Sagt einiges zur Person aus.
    • bruuslii 11.06.2020 18:36
      Highlight Highlight dein kommentar sagt auch einiges über dich aus...
    • leverage 11.06.2020 18:51
      Highlight Highlight @bruuslii: Ja das ich nicht auf die Hautfarbe achte.

    • SeboZh 11.06.2020 19:52
      Highlight Highlight Obama steht genau so in der Mitte. Eigentlich am selben Ort... Aber darum gehts ja nicht. Bei trump ist das weisse Haus wirklich sehr (nur) weiss....
    Weitere Antworten anzeigen
  • xHascox 11.06.2020 17:05
    Highlight Highlight Die Teppiche wurden verschoben :D
  • So oder so 11.06.2020 17:02
    Highlight Highlight Trump = Establishment.
    • So oder so 12.06.2020 17:53
      Highlight Highlight Nur das Trump Gross damit angegeben hat eben nicht Bestandteil des sogenannten Establishment zu sein - es gibt wohl in jeder Politischen Richtung ein "Establishment".
  • Hans der Dampfer 11.06.2020 16:46
    Highlight Highlight Na ja, unter Obama war auch nicht alles gut. Für die schwarzen hat er jedenfalls wenig getan. Gemessen an den Erwartungen die er geschürt hat.. Da gibt es diese Szene in Michael Mores Film wo Obama das Wasser in Flint trinken sollte. Die Zeigt so ein bisschen auf wie die Dinge liegen. Obama war im Grunde auch ein Opportunist. Im Gegensatz zu Trump hat er einfach alles viel besser verpackt und war / ist natürlich ein begnadeter Redner
  • BVB 11.06.2020 16:21
    Highlight Highlight Das Problem ist wohl eher dass DT wohl nicht die fähigsten Leute eingestellt hat, die Hautfarbe ist und MUSS egal sein. Alles andere sorgt für mehr und nicht weniger Rassismus. Sich auf die Hautfarbe zu konzentrieren bringt uns nicht weiter.
    • SeboZh 12.06.2020 00:48
      Highlight Highlight Das nicht... Aber es schadet nicht wenn evtl auch Leute mit anderer Ansicht (da andere Erlebnisse) dabei sind.
      Ansonsten ist es wie der Frauenrat in Saudi Arabien ohne eine einzige Frau dabei
  • DeDanu 11.06.2020 15:32
    Highlight Highlight Das ist doch alles fake news ! Eine blasphemische Verschwörung der Mainstream Medien gegen den Präsidenten. Da hat jemand den Chip der Digitalkamera manipuliert. Die PoC haben sich bewusst geduckt damit sie nicht auf dem Bild zu sehen sind. Obama ist schuld, er hat die PoC gegen den Präsidenten aufgewiegelt. Die PoC waren an diesem Tag alle auf den Strassen und haben dem Präsidenten ihren Beifall gezollt.
    Wilkommen in Donnies world 😆😆😆
  • Basti Spiesser 11.06.2020 15:27
    Highlight Highlight Anscheinend hat nicht nur Trump ein Obama-Trauma 😉
    • FrancoL 11.06.2020 16:59
      Highlight Highlight OK Du auch, aber wer sonst noch?
  • Joe Smith 11.06.2020 15:15
    Highlight Highlight Auf beiden Bildern tragen alle Männer einen dunklen Anzug und Krawatte. Insofern sehe ich keinen Unterschied.
  • Eskimo 11.06.2020 15:02
    Highlight Highlight Bei einem Bevölkerungsanteil von 13 Prozent sind die Schwarzen auf dem ersten Bild klar übervertreten und auf dem zweiten klar untervertreten. Nur dem zweiten wird aber Rassismus vorgeworfen.
    Merkeder öppis?
    • Magnum 11.06.2020 16:14
      Highlight Highlight Auf dem zweiten Bild finden sich ein Schwarzer, eine Inderin und lauter Weisse. Merksch öppis?
    • Uranos 11.06.2020 16:49
      Highlight Highlight Es müssen ja nicht immer exakt genau 13% sein. Aber wenn es 0.00% sind, ist das schon ein wenig auffällig, findest du nicht?
    • Ben Stone 11.06.2020 16:55
      Highlight Highlight Nein, was denn?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Albi Gabriel 11.06.2020 14:49
    Highlight Highlight Ich fühle mich durch den Begriff PoC beleidigt, da ich nicht farblos oder durchsichtig bin...
    • Lord_ICO 11.06.2020 16:37
      Highlight Highlight Pack dir n Eis drauf...
    • weissauchnicht 11.06.2020 17:13
      Highlight Highlight Du musst Dich nicht beleidigt fühlen. Wenn Du nicht weiss bist, darfst Du Dich zu den PoC zählen.

      Und wenn Du weiss bist, und Dich vom Begriff PoC beleidigt fühlst, dann kannst Du glücklich sein, weil Du nicht einmal weisst, was für soziale Privilegien Du geniesst.
  • Magnum 11.06.2020 14:40
    Highlight Highlight Titelvorschlag:

    The United States and its diversity in full effect vs a very, very White House.

    Ich bezeichne Trumps Präsidentschaft aus guten Gründen gerne als «white privileges' last stand».

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