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Eingang der Edeka-Zentrale in der City Nord in Hamburg-Winterhude.

Eingang der Edeka-Zentrale in der City Nord in Hamburg-Winterhude. Bild: Wikimedia/NordNordWest

In Supermarkt diskriminiert: 16-Jährige lässt sich nicht von PR-Entschuldigung abspeisen



«Ich weiss nicht, wie ich anfangen soll», beginnt das Instagram-Video einer 16-jährigen Schülerin aus Hamburg. Sie mache sonst keine Videos dieser Art, sie sei keine Influencerin. Mittlerweile hat ihr Video 1,3 Millionen Aufrufe (Stand: Samstag).

Darin berichtet sie von einer Erfahrung mit Diskriminierung. Zusammen mit zwei Freundinnen habe sie sich in einer Hamburger Filiale von Edeka um einen Job für die Sommerferien beworben. Nach einem ersten persönlichen Besuch seien die drei zum Probearbeiten am Dienstag eingeladen worden.

Eine Mitarbeiterin habe ihnen gezeigt, wie die Kasse funktioniere. Nach 40 Minuten sei der Geschäftsführer hinzugekommen, berichtet die Schülerin weiter. Er habe mit seinem Finger auf sie gezeigt und gesagt: «Du setzt dein Kopftuch ab oder du kannst hier nicht arbeiten.»

Sie habe sich geweigert und schliesslich geantwortet: «Ja, dann kann ich hier nicht arbeiten.» Die drei Schülerinnen seien zu einem Mitarbeiter der Personalabteilung geschickt worden. «Dann ist der gekommen, hat mich angeguckt und gesagt: Ja, ich sehe das Problem», berichtet die Schülerin im Video. Daraufhin hätten sich die drei Jugendlichen entschlossen, zu gehen.

Edeka entschuldigt sich

In der Umkleidekabine seien der Schülerin die Tränen gekommen. Eine Kassiererin der Filiale habe sie ermutigt, gegen den Vorfall anzukämpfen. Sie kündigt im Video an, Antidiskriminierungsstellen zu kontaktieren. «Ich hätte nicht gedacht, dass man mir das jetzt sagt. Es hat mich verletzt und es verletzt mich immer noch», berichtet die Schülerin, sichtlich betroffen, weiter.

«Wie kann man so respektlos mit einem umgehen?» Sie sei Diskriminierung gewohnt, aber nicht so direkt. «Rassismus existiert, Diskriminierung existiert», betont sie. «Es kann doch nicht sein, dass alle angenommen werden, ausser mir, weil ich ein Kopftuch trage.» Sie trage das Kopftuch mit Stolz, weil sie ihre Religion liebe.

Edeka reagierte bereits auf den Vorfall in einem Kommentar unter dem Instagram-Video: «Wir bedauern den von dir geschilderten Vorfall sehr, denn Edeka steht für Vielfalt.» Die Supermarkt-Kette bot der Schülerin ausserdem einen Termin für ein Vorstellungsgespräch in einer anderen Filiale an.

Gegenüber der «Süddeutschen Zeitung» bestätigte die Pressestelle des Konzerns am Freitag den Vorfall.

Die Zeitung zitiert aus einer E-Mail, der beschuldigte Filialleiter lasse ausrichten, dass «ich den von @mxriam.jbg (Anm., Insta-Name der Schülerin) geschilderten Vorfall sehr bedaure und mich bei ihr ausdrücklich für die verletzenden Worte entschuldigen möchte.» Er nehme die Kritik an und werde sie «entsprechend bei zukünftigen Personalentscheidungen berücksichtigen».

Schülerin will Edeka-Angebot nicht annehmen – sondern plant weitere Schritte

Die Schülerin will das Angebot für ein Vorstellungsgespräch in einer anderen Filiale aber nicht annehmen. Das teilte ihr Anwalt gegenüber watson mit. «Ein Gesprächsangebot in dieser Form lehnen wir ab. Wir haben eher den Eindruck, dass Edeka lediglich um Schadensbegrenzung bemüht ist und nicht wirklich daran interessiert, das Thema Rassismus zu bekämpfen», sagte der Hamburger Rechtsanwalt Yalçın Tekinoğlu gegenüber watson.

Die Schülerin hätte erwartet, ein Jobangebot in der Filiale zu erhalten, in der sie diskriminiert wurde, nicht in einer anderen. «Das Bedauern des Geschäftsführers dieser Filiale und das Bekunden, ‹die Kritik bei künftigen Personalentscheidungen› berücksichtigen zu wollen, kann daher nicht ernsthaft als Einsicht und Entschuldigung verstanden werden», sagte Tekinoğlu weiter. Vielmehr deute es daraufhin, «dass man unter diese diskriminierende Personalentscheidung ohne weitere Konsequenzen einen Schlussstrich ziehen möchte».

Er werde nun für seine Mandantin den Fall der Antidiskiminierungsstelle melden und von der Edeka-Filiale sowie des Edeka-Konzerns eine schriftliche Stellungnahme anfordern, «wie man mit Rassismus im Unternehmen umgeht, welche Konsequenzen der Fall nun haben wird und wie man dem künftig vorbeugen möchte».

(ll)

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278Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nordisch78 22.06.2020 17:20
    Highlight Highlight Religionen sind Privatsache und haben im öffentlichen Raum nix verloren! Gibt nur Probleme...
  • Emado 21.06.2020 13:09
    Highlight Highlight Es sollte doch egal sein ob jemand mit Kopftuch mit Zylinderhut mit Tatoo oder im Kimono an der Kasse sitzt solange die Arbeit richtig gemacht wird.
    Es kommt auf den Menschen an und nicht auf das äußere.
    Solange man nicht versucht mich mit Gewalt von etwas zu überzeugen. Wenn ich dann lese "geh zurück wo du herkommst" ist es genau das. Ein Versuch mich zu überzeugen.
    • Citation Needed 21.06.2020 22:03
      Highlight Highlight Emado, wo ich einkaufe gibt es eine Kopftuchträgerin, die mir einmal supergut mit einem gesuchten Artikel half. Darum (Erst recht!) werte ich das Aussehen des Personals, das mich bedient nicht, sondern konzentriere mich auf den Service. Stimmt der, gibt es nichts zu jammern.
  • Emado 21.06.2020 13:08
    Highlight Highlight Mein Gott. So viele THMM infizierte Menschen. (THMM = Trump Höhlen Menschen Mentalität)

    Wen interessiert es ob jemand weiß schwarz rot grün oder blaue Hautfarbe hat.
    Wen interessiert es ob jemand Muslim Christ Budist Hinduist oder Atheist ist.

    Früher, als wir noch in Höhlen lebten (Steinzeit) da hatte man Angst vor den Bewohnern der anderen Höhlen. Die waren "Anderst" und bedrohten mich.
    Heute sollte es doch egal sein wenn man nicht gerade an Minderwertigkeit leidet.

    • Hierundjetzt 21.06.2020 13:45
      Highlight Highlight In Deiner kuscheligen Blase mag das stimmen.

      Die Realität ist vielschichtiger, sperrig, unangenehm und tut manchmal weh.

      Darum auch keine religösen Symbole am Arbeitsplatz mit direktem Kundenkontakt.

      Und das ist gut so.
    • Emado 21.06.2020 16:33
      Highlight Highlight Was ist am Kopftuch religiös???
    • Maracuja 21.06.2020 20:26
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Darum auch keine religösen Symbole am Arbeitsplatz mit direktem Kundenkontakt.

      Das liegt im Ermessen des Arbeitgebers, wollen Sie ernsthaft jedem kleinen Lädeli staatliche Vorschriften machen, welche Symbole er bei seinen Angestellten duldet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abartos 21.06.2020 11:09
    Highlight Highlight Muss man sich langsam nicht fragen, wieso solche Probleme immer nur bei Muslime auftauchen?
  • Buceador 21.06.2020 10:27
    Highlight Highlight Sorry, wenn ich im schweizer Detailhandel arbeiten will, gibt es auch Dress-Codes, an welche sich alle MitarbeiterInnen zu halten haben. Verstehe die Aufregung nicht 🤷🏼‍♂️
    • Citation Needed 21.06.2020 22:09
      Highlight Highlight Kopftuch wird aber erlaubt. Zusätzlich zur Uniform. Kippah auch.
    • Buceador 22.06.2020 08:05
      Highlight Highlight Das wage ich zu bezweifeln..
    • Citation Needed 22.06.2020 15:13
      Highlight Highlight Also ich war in der Migros schon in Kundenkontakt mit Kopftuchträgerin.
  • Don Harrison 21.06.2020 10:00
    Highlight Highlight Rein Hypotetisch angenommen:

    Eine Frau,blond, gut aussehend, ca. 165cm gross, Religon: Christlich od Reformiert etc. Möchte in Ägypten, in einer kleinen neben Stadt in Kairo leben. Sie möchte Fuss fassen. Die Sprache beherrscht Sie fliessend. Sie sucht einen Job in einem Supermarkt. Wird sie dann abgewiesen weil sie Kein Kopftuch trägt und tragen möchte. ?!?

    Nur so ein Gedanke wenn man die Sache umdreht...
    • Dageka 21.06.2020 13:35
      Highlight Highlight Mal davon abgesehen ob die Behandlung korrekt war oder nicht; wollen wir unsere moralische Standards an Ägypten anpassen?
    • RandomNicknameGenerator 21.06.2020 13:37
      Highlight Highlight Du möchtest also hier das gleiche Niveau an Menschenrechten wie in Ägypten?
    • Hierundjetzt 21.06.2020 13:47
      Highlight Highlight Random: warum gleich so abwertend kolonial? Sind Ägypter neuerdings Menschen zweiter Klasse?

      #ELM Egyptian Lives Matters
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nekomana 21.06.2020 09:37
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wie es in DE genau ist. Nur bei uns ist dies ein normaler Grund.Habt iht schon mal jemand an der Kasse gesehen mit einem Gesichtstattoo o.ä? Der Arbeitgeber kann in der Arbeitszeit genau bestimmen, was ich trage. Er kann genau sagen, welche Schuhe ich tragen muss, auch wenn sie unbequem sind, welches Shirt, welche Hose und welche Kopfbedeckung. Auch welchen Schmuck ich tragen darf. Dies trifft mich als Atheistin genau so wie eine Muslima. Man kann sich jetzt darüber streiten, ob dieses Gesetz ok ist, aber Diskriminierend oder Rassistisch ist es auf jeden Fall nicht.
    • RandomNicknameGenerator 21.06.2020 13:38
      Highlight Highlight Nö, darf der Arbeitgeber nicht. Religionsfreiheit und so...
    • Nekomana 21.06.2020 13:47
      Highlight Highlight Doch darf er. Er darf bestimmen was ich trage, während der Arbeit. Und sonst nenne mir den Gesetzesartikel, in dem das Kopftuch davon befreit wird ;) Die Religionsfreiheit kann auch ohne Kopftuch gewährleistet sein. Aber die Arbeitsuniform kann der Chef bestimmen. Und wenn das Kopftuch nicht dazugehört ist es halt so. So viel ich weiss ist dies im Coop und Migros auch nicht gestattet.
    • RandomNicknameGenerator 21.06.2020 13:53
      Highlight Highlight Du hast es schon genannt, es ist die Religionsfreiheit. Du kannst da nicht einfach 'random' entscheiden was nach deinem Geschmack dazu gehört und was nicht.

      Und es ist bei beiden gestattet. Weil sie es ja auch nicht verbieten dürfen (da es keine betrieblichen Gründe dafür gibt).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cbd 21.06.2020 09:25
    Highlight Highlight Ich finde es bedenklich, wenn sich 16 Jährige schon verhüllen.
    • Kruk 22.06.2020 04:47
      Highlight Highlight Lieber Schminken, High heels, Bauchfrei und Minirock, gell?

      Was soll daran bedenklich sein. Mir sechzehn darfst du schon Bier trinken aber nocht entscheiden ob du eine Kopfbedeckung tragen willst?
    • karl_e 22.06.2020 10:20
      Highlight Highlight Mit sechzehn ist man religiös gesehen mündig. Eine Frau darf also entscheiden, ob sie Kopftuch tragen und dessen Nachteile in Kauf nehmen will.
    • Radesch 22.06.2020 10:54
      Highlight Highlight Und ich finde es bedenklich, dass viele teilweise halbnackt herumlaufen... Aber es geht ja nicht darum, was ich oder du bedenklich finden ,sondern was die Person anziehen will... Burka oder Niqab ist in Europa unerwünscht. Beim Kopftuch kann man aber wirklich nicht rational argumentieren. Es verdeckt das Gesicht ja nicht. Ob jetzt jemand Cap, oder Kopftuch trägt geht mich ja nichts an.

      Ausserdem stirbt Religion sowieso mehr und mehr aus... Das liegt aber nicht an den Kleidervorschriften sondern an der guten Bildung die wir hier im Westen geniessen.
  • virus.exe 21.06.2020 08:34
    Highlight Highlight Diskriminierung ist nicht gleich Rassismus. Denn die Religion kann frei gewählt werden. Die Rasse hingegen nicht.
    • RandomNicknameGenerator 21.06.2020 09:47
      Highlight Highlight Doch auch für die Wahl der Religion gibt es Freiheit. Das nennt man auch das Menschenrecht der Religionsfreiheit.
  • Rene Tinner 21.06.2020 08:31
    Highlight Highlight Deutschland ist ein christliches Land. Eine Kassiererin mit Kopftuch würde auch mich als Kunde stören. Warum kann sie sich nicht an unsere Kleidergewohnheiten halten und ihre Liebe zur Religion in der Freizeit ausleben. Ansonsten soll sie in ihr Heimatland ausreisen und da einen Job suchen. Warum sollen wir all unsere Traditionen wegen den Migranten aufgeben? Warum müssen wir immer Rücksicht nehmen. Sie nehmen auf uns auch keine Rücksicht und suchen nur das bessere Leben. Wir haben Sie nicht gerufen. Sie kamen freiwillig.
    • RandomNicknameGenerator 21.06.2020 09:49
      Highlight Highlight "Eine Kassiererin mit Kopftuch würde auch mich als Kunde stören." - warum?

      Und was ist mit der Frau, die wegen Krebs alle Haare verloren hat? Darf die ein Kopftuch tragen, ohne dass du dich gestört fühlst?

      Oder die alten SCHWEIZER Fräuchen die gerne Kopftücher tragen? Oder müssen die jetzt darauf verzichten, dass man Rassistische Ressentiments schüren kann?
    • Hierundjetzt 21.06.2020 11:17
      Highlight Highlight Dein Heimatland hat 6% Muslime (CH 5%), 94% sind Christen, Juden, Hindu, Buddisten

      Ein Nichts.

      Aber ja, davon ist eine noch kleinere Minderheit extrem Lautstark

      Und darum darf man diese Forderungen gelassen nehmen und muss in Gottesnamen jetzt halt den Courant Normal definieren und verschriftlichen: Ja, Handschlag muss gegenen werden, Nein, keine Vollmontur in der Badi, doch, Frauen können Chef usw

      Trotzdem: Der Untergang des Abendlandes wurde auf 2035 verschoben, den es ist eine absolute Kleinstminderheit einer Religionsgemeinschaft, die so gut integriert ist wie alle anderen. Sorry gäll
    • RandomNicknameGenerator 21.06.2020 13:35
      Highlight Highlight "Dein Heimatland hat 6% Muslime (CH 5%), 94% sind Christen, Juden, Hindu, Buddisten"

      Woher die lustigen Zahlen kommen frag ich mich 😂

      Und nein, müssen wir nicht. Oder willst du mir auch vorschrieben, mit welcher Hand ich schreiben muss? In welche Hand die Gabel halten?

      Das ist alles Sachen, welche für ein Funktionieren der Gesellschaft total egal sind. Stören tut sich daran - wie du schön sagst - eine kleine laute Minderheit. Und das aus rassistischen und/oder fremdenfeindlichen Gründen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat Stocker 21.06.2020 07:58
    Highlight Highlight Das ist für Jobs an der Front (leider) Alltag. Bart an der Hotelrezeption, muss weg; Tattoo im Service, muss verdeckt werden; ...
    Sobald auch nur die Möglichkeit besteht, dass sich ein Kunde an einem Merkmal stört, muss die Mitarbeiterin / der Mitarbeiter dieses entfernen oder verstecken. Da kommt es immer wieder vor, dass Anstellungen wegen Alter oder Aussehen nicht zustande kommen.
  • Paternoster 21.06.2020 06:27
    Highlight Highlight Mitschwingen tut für mich immer, dass ein 16jähriges Mädchen, aufgewachsen in Deutschland und dort zur staatlichen Schule geht, nicht wirklich freiwillig bewusst sich schon zum Glauben bekennt und dies so in der Öffentlichkeit zeigt, wenn ihre deutsch deutschen Kolleginnen es nicht tun. Und das will partout nicht in den Kopf der Damen, dass der Staat, die Geschäfte und Privaten die Frau / Mädchen eigentlich nur schützen wollen. Eigentlich müsste der Vater mit aufs Video, Tochter nimmt Kopftuch weg, und wenns dem Vater egal ist, dann schauts doch gut aus.
    • RandomNicknameGenerator 21.06.2020 09:51
      Highlight Highlight Was ist das bitte für ein abstruses Argument? Also sobald das Mädchen 18 ist, hättest du kein Problem mehr mit dem Kopftuch?

      Jeder Mensch hat das Recht auf freie Wahl einer Religion. Das ist sogar ein Menschenrecht!
    • Kruk 22.06.2020 04:59
      Highlight Highlight "Und das will partout nicht in den Kopf der Damen, dass der Staat, die Geschäfte und Privaten die Frau / Mädchen eigentlich nur schützen wollen"
      nein, vielen will einfach nicht in den Kopf, dass die muslimische Frau nicht auf den mutigen blonden Abendlandritter wartet, der sie aus den Fängen der bösen Männer ihrer Familie befreit.
      Deine Vorstellung hat nichts mit Schutz zu tun, es ist das Gegenteil.

      Du willst sie zu etwas zwingen was sie nicht will.

      Es ist gut möglich dass sie z. B. eine Schwester hat, welche dies nicht trägt. Was der Vater damit zu tun hat ist teil deiner Fantasie.
  • p3kko 21.06.2020 06:14
    Highlight Highlight Edeka bedauert es, die Diskriminierung nicht besser vertuscht zu haben. Der Filialleiter wird bei künftigen Diskriminierungen besonders penibel darauf achten, einen vorgeschobenen Grund bereit zu haben.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 21.06.2020 01:35
    Highlight Highlight Auch wenn ich die Empörung der jungen Dame sogar verstehe, so sehr bin ich gegen jegliche Form religiöser Missionierung. Ein Kopftuch gehört da dazu. Eine Halskette mit einem katholischen Kreuz genauso die Kippa. Auch das viertelstündliche Glockengeläut ist Teil davon. Das sind alles Dinge, die jeder bei sich zu in den eigenen vier Wänden bis zum Abwinken pflegen kann. Was jemand glaubt ist Privatsache und gehört nirgendwo in den öffentlichen Raum getragen.

    Religionen machen nur Probleme. Das ist meine Ansicht.
    • RandomNicknameGenerator 21.06.2020 09:53
      Highlight Highlight Inwiefern ist es Missionierung ein Kopftuch, ein Kreuz oder eine Kippa zu tragen? Hast du etwas schon mal jemanden in einem Kopftuch gesehen und spontan Lust bekommen dem Islam beizutreten?

  • S.Potter 21.06.2020 01:01
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt , ich würde nie an eine Kasse mit einer Kopftuchfrau. Da könnt ihr mich rassist nennen oder was imner auch. Ich nenne es meine persönliche Freiheit zu wählen bei wem ich bezahlen will.
    • RandomNicknameGenerator 21.06.2020 09:53
      Highlight Highlight Und wieso nicht? Hast du Angst dass sie dich beisst? ;)
  • Oxymora 20.06.2020 23:42
    Highlight Highlight Eigentlich wird das Kopftuch nur getragen um unkeusche Gedanken zu vermeiden.

    1. Dank dem Kopftuch werden die Männer (Kunden) angeblich nicht so sexuell erregt.

    2. Und Männer können besser zwischen ehrbaren Frauen (mit Kopftuch) weniger ehrbaren (freundlich ausgedrückt) Frauen (ohne Kopftuch / Kundinnen) unterscheiden.

    Zuhause wo keine Ungläubige / Westler, etc. sind, wird das Kopftuch ausgezogen, aber das hat nichts mit Rassismus zu tun.
    • Der Rückbauer 21.06.2020 10:53
      Highlight Highlight Ja genau, immer wenn ich Frauen o h n e Kopftuch sehe, werde ich sexuell erregt.
  • Der Rückbauer 20.06.2020 23:32
    Highlight Highlight Sind Kopftücher an der Kasse bei Migros gestattet?
    • RandomNicknameGenerator 21.06.2020 09:54
      Highlight Highlight Ja, sind sie. Gibt hier im Quartier mehrere mit Kopftuch.
    • Darmok 22.06.2020 01:57
      Highlight Highlight @RandomNicknameGenerator Warum Du für die sachliche, wertfreie Beantwortung einer Frage jetzt Blitze kassiert hast, ist mir ein Rätsel.

      Aber vielleicht erhoffen sich die Blitzer ja davon, dass sie damit die Realität umbringen können...
  • Sandro Wanderlust 20.06.2020 23:31
    Highlight Highlight 1. Muss kein Geschäft offen getragene religiöse Symbole akzeptieren

    2. Sie hatte danach sogar ein Wiedergutmachungs-Angebot für ein Vorstellungsgespräch, verbeisst sich jetzt aber in der Angelegenheit und es wird wieder einmal klar, wie oft in muslimischen Kulturkreisen Ehre und Stolz vor der Rationalität kommen (ohne jetzt alle in einen Topf schmeissen zu wollen) - was manchmal nunmal halt Grund für Ablehnung ist. Ein Teufelskreis.
    • RandomNicknameGenerator 21.06.2020 09:56
      Highlight Highlight 1. Doch, muss es. Das nennt sich Religionsfreiheit.

      2. Sie darf sich also nicht wehren, wenn sie Diskriminiert wurde? Würde dasselbe deiner Tochter passieren (z.B. durch einen muslimischen Geschäftsführer, der sie wegen dem fehlenden Kopftuch nicht anstellen will), würdest du dann das gleiche sagen?
    • karl_e 21.06.2020 15:04
      Highlight Highlight Meines Wissens darf ein Arbeitgeber anstellen, wen immer er will. Wenn ihn ein Kopftuch oder eine Kippa oder ein Kreuz stören, so muss er nur einen einigermassen plausiblen Grund vorschieben, und die Sache ist geritzt. Der Arbeitnehmer hat nicht das Recht, eine Stelle zu erhalten. Unabhängig von Rasse, Religion, Tattoos, Piercing oder Frisur.
    • RandomNicknameGenerator 21.06.2020 22:33
      Highlight Highlight Der Arbeitnehmer hat aber das Recht, nicht diskriminiert zu werden. Im vorliegenden Fall wurde dieses Recht klar verletzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • la vérité 20.06.2020 23:23
    Highlight Highlight Sorry, hat sich irgend ein Journalist die Mühe gemacht und beim verantwortlichen Personalchef/Filialleiter nachgefragt, ob die Story überhaupt stimmt und wie er die Sache sieht? Möglicherweise fehlende Qualifikation?
  • Passe Vite 20.06.2020 23:17
    Highlight Highlight Ich würde bei ihr nicht zahlen.

    Keine religiöse Symbole am Arbeitsplatz. Religion ist Privatsache. Ich bin für eine säkularisierte Welt. Religion hat genug Schaden angerichtet.
    • RandomNicknameGenerator 21.06.2020 09:57
      Highlight Highlight Und das unterdrücken von Religion genau so. Frag mal die Juden oder Uiguren.
  • Salbei 20.06.2020 23:13
    Highlight Highlight Da wurde aber schnell ein Anwalt gefunden. Für die ist die heutige Empörungskultur ein gefundenes (Geld)-Fressen.
    • Darmok 22.06.2020 02:08
      Highlight Highlight Wenn sie sich hierzu im Rahmen eines begründeten Verdachts auf Diskriminierung ihrer Religion entschieden hat, dann kann man hier ja wohl kaum von Empörungskultur sprechen.

      Einem 16jährigen Mädchen zu unterstellen, dass es ihr hier allein um Geld geht, finde ich da schon ziemlich abwegig.
    • Salbei 22.06.2020 11:02
      Highlight Highlight Ich unterstelle dem Mädchen gar nichts, da hast du was falsch verstanden/gelesen. Ich unterstelle den Juristen etwas.
  • murrayB 20.06.2020 23:10
    Highlight Highlight Wir sind ein christliches Europa - aus Respekt vor der Kultur und Religion sollte sie das Kopftuch bei der Arbeit hier nicht tragen - vielleicht sollte sie in der Heimat einen Sommerjob suchen, wenn sie hier nicht klar kommt...
    • RandomNicknameGenerator 21.06.2020 09:58
      Highlight Highlight Inwiefern verletzt es Kultur, wenn jemand ein Kopftuch trägt? Dann müsste es aber eine wahnsinnig schwache Kultur sein...
    • karl_e 21.06.2020 15:05
      Highlight Highlight Random, es verletzt mein ästhetisches Empfinden, es sei denn, es werde so getragen, wie es die Iranerinnen tragen.
    • Kruk 22.06.2020 05:19
      Highlight Highlight MurrayB, sie sucht in ihrer Heimat einen Sommerjob und kommt wohl ziemlich gut klar, nur scheinen so einige nicht klar mit ihr zu kommen. Oder mit ihrem Stoff um den Kopf.

  • Nathan der Weise 20.06.2020 23:10
    Highlight Highlight Ich wusste gar nicht, dass kopftuchtragen eine Rasse ist?
  • Peter Vogel 20.06.2020 23:10
    Highlight Highlight Das bewirkt nur, dass künftig halt weniger offensichtlich "aussortiert" wird. Dann schickt man den Kopftuchträgerinnen halt einfach eine Absage aus wirtschaftlichen Gründen. Ich würde so jemanden, genau so wie fanatische Christen, offensichtlich Links- oder Rechtsextreme oder sonst übertrieben in einer Sache engagierte Personen auch nicht einstellen. Die Gefahr ist zu gross, dass solche Leute sich zu wenig mit dem Unternehmen und zu stark mit ihrer Sache identifizieren und den Betrieb stören. Für so etwas hat ein gewinnorientiertes Unternehmen weder Zeit noch ressourcen.
    • RandomNicknameGenerator 21.06.2020 10:00
      Highlight Highlight Eine Kopftuchträgerin ist also gleichzustellen mit fanatische Christen, offensichtlich Links- oder Rechtsextremen?
    • karl_e 22.06.2020 10:15
      Highlight Highlight @Randometc, eine Kopftuchträgerin ist eine streng muslimische Frau, und wie bei strengen Christen ist streng fast synonym mit "fanatisch".
  • Lari Fahri 20.06.2020 23:08
    Highlight Highlight Ich bin zwar kein Moslem, jedoch ist es laut dem Koran nicht erlaubt Alkohol (da es eine Sünde sein solle) anzufassen. Somit würde die junge Dame gegen Ihren Glauben verstossen, was ich an dieser Stelle nicht ganz verstehe.
    • RandomNicknameGenerator 21.06.2020 10:02
      Highlight Highlight Könnte es evtl. sein, dass nicht alle Muslime nicht alle Regeln ihrer Religion beachten? Noch schlimmer, könnte es sein dass nicht alle Christen die Regeln beachten?!

      Wenn sie sich geweigert hätte Alkohol zu verkaufen wäre das betrieblich ein Problem und die nicht-Anstellung verständlich. Das Kopftuch schränkt dem Betrieb aber 0.0% ein.
  • LeChef 20.06.2020 22:13
    Highlight Highlight Soll doch jeder anziehen dürfen was er oder sie gerne möchte. Wer damit ein Problem hat, hat wahrscheinlich sonst keine.
    • murrayB 20.06.2020 23:12
      Highlight Highlight Kannst auch arbeiten wo du möchtest - nein eben nicht!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 21.06.2020 01:45
      Highlight Highlight Wird sich ein Punk auch sagen und vom Edeka-Filialleiter zu hören bekommen, in der Kluft könne er hier nicht arbeiten.
      Wenn bei diesem Laden ein einheitlicher Look zur Corporate Identity gehört, dann ist das eigentlich zu respektieren.

      Falsch war, dass ihr dies nicht von Anfang an kommuniziert wurde, daher ist ihre Empörung soweit berechtigt.
  • MecNurse 20.06.2020 22:02
    Highlight Highlight Homo sapiens, sapiens. Also sind alle gleich. Ergo kein Rassismus. Bezüglich der Diskriminierung, so steht EDKA für Vielfalt nach eigenen Angaben. So erübrigt sich das Thema. Kopftuch erlaubt. Die soll die Anstellung erhalten.
    • Peter Vogel 20.06.2020 23:11
      Highlight Highlight Keine religiösen Symbole. Damit wird niemand diskriminiert da das Verbot für alle gilt.
    • Hierundjetzt 21.06.2020 08:12
      Highlight Highlight Werbung =/= Arbeitsrechtliche Vorschriften.

      Tragen von religiösen Merkmalen wie Kippa, Kopftuch, Sarong etc dürfen vom Arbeitgeber während der Arbeitszeit verboten werden.

      Und das ist gut so.
    • RandomNicknameGenerator 21.06.2020 09:46
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Nur wenn es Betriebliche nötig machen machen und es verhältnismässig ist. Sonst gilt auch hier: Religionsfreiheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Do not lie to mE 20.06.2020 21:36
    Highlight Highlight In diversen kanadischen Provinzen können Sikhs Aufgrund ihrer religiösen Anforderungen (tragen des Turbans) ohne Helm Motorradfahren. Wird man nun von der Polizei gestoppte (Nicht gläubiger Sikh) muss man nur erklären dass man sich als Sikh identifiziere. Daher brauchen wir eine klare Trennung der Religion im öffentlichen Raum.
    Play Icon
    • Citation Needed 20.06.2020 22:33
      Highlight Highlight Wow. Wegen den Abertausenden, die nun ohne Helm, aber mit komplex gebundenem Turban und Armreif in diversen kanadischen Provinzen Motorradfahren soll man nun hier in der Schweiz (oder halt in DE) Religionsfreiheit abschaffen?
      Deine Argumentation ist wirklich total zwingend.
      NICHT.
    • RandomNicknameGenerator 20.06.2020 23:13
      Highlight Highlight Ach so ein Unsinn. Es braucht nur Vernunft und Verhältnismässigkeit. Gäbe es einen ähnlich gelagerten Fall in der Schweiz oder Deutschland wäre der Fall klar: Die Einschränkung durch den Helm ist akzeptabel, da dass öffentliche Wohl nach Gesundheit höher zu gewichten ist.

      Im Fall mit dem Arbeit an der Kasse ist der Fall auch klar: Es gibt keinen Grund, warum die Arbeit an der Kasse das abziehen des Kopftuches nötig wäre. Es gibt nur eine Gruppe Menschen, die das nicht möchten. Und die haben auch kein Problem mit dem Kopftuch, sondern mit der Religion dahinter. Nur haben wir Religionsfreiheit.
    • Kruk 20.06.2020 23:29
      Highlight Highlight Dann musst du aber auch den Mut haben einen solchen Turban zu tragen.

      Also mir wäre das zu umständlich nur um keinen Helm tragen zu müssen...
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  • Gawayn 20.06.2020 21:32
    Highlight Highlight Erst mal...
    Wenn eine Firma nicht duldet, das Religionszugehörigkeit offen gezeigt wird,
    Dann ist das erstens ihr gutes Recht und zweitens ist es nicht rassistisch, weil es mit Rassen nichts zu tun hat.

    Ein Zeuge Jehova darf auch nicht an der Arbeit den Wachtturm verteilen, oder auf dem Kittel ein Fischsymbol tragen.

    Aber es ist nicht in Ordnung, eine Bewerberin beim ersten Arbeitstag, auf diese Weise runter zu putzen und fort zu schicken.

    Man sollte mit dem Vorgesetzten mal ein ernstes Wort reden...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 21.06.2020 01:49
      Highlight Highlight Ou du wieder. Es gibt keine Rassen. Überhaupt keine. Weder unter den vernünftigen Tieren, noch unter dem stupiden Affen namens Mensch.
    • Gawayn 21.06.2020 09:45
      Highlight Highlight Antinatalist.
      Ja diese Studie die in den 30ern unterschlagen wurde ist mir bekannt.

      Man sollte Kulturen sagen.

      Bei Hunden Schlag.

      Hätte man diese Abhandlung übernommen, gäbe es das Problem genauso. Womöglich hätte man aber von Kulturist, statt Raßist gesprochen.
      Mehr Unterschied seh ich nicht.

      Aber das wäre eine ganz andere Diskussion und hat mit dem Topic nichts zu tun.
  • Hierundjetzt 20.06.2020 21:30
    Highlight Highlight Der Arbeitgeber kann Kleidervorschriften erlassen für Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt und dies als integraler Bestandteil des Arbeitsvertrages festlegen.

    Ein Mc Donalds Mitarbeiter eine UBS-Mitarbeiterin oder ein Swisscom Mitarbeiter sind der tägliche Beweis dafür, dass es dafür arbeitsrechtliche Bestimmungen gibt und gängige Gerichtspraxis ist, die diese befürworten.

    Kopfbedeckungen tragen dürfen -oder nicht gehört ebenso dazu.

    Alles andere mit -ismus am Schluss, ist nett gemeint aber juristisch nicht durchsetzbar.

    Daher geht der Deutsche Anwalt auch nicht vor Arbeitsgericht😏
    • ein_dicken_huhn 20.06.2020 23:14
      Highlight Highlight Tolle Argumentation, aber der Arbeitgeber ist EDEKA und die haben kein offenbar kein Problem mit dem Kopftuch, im Gegenteil.
    • Rabbi Jussuf 21.06.2020 01:33
      Highlight Highlight Verschrei es nicht!
      Das ganze steht auf wackligen Füssen. Immer wehr werden Ausnahmebewilligungen gemacht. Gibt schon eine Richterin mit Hijab usw. Wenn jede Religionsgemeinschaft ihre Sonderwünsche durchgesetzt bekommt, dann fällt die Gesellschaft schnell auseinander. Wir sind auf dem besten Weg dazu.
    • Hierundjetzt 21.06.2020 10:32
      Highlight Highlight 1 Huhn: ich spreche von der Schweiz. Deutschlands Rechtssystem ist mir hier in der Schweiz herzlich egal.
  • Shiftphoner 20.06.2020 20:58
    Highlight Highlight Sind die, die hier gegen sichtbare, religiöse Kleidung stiefeln, die Gleichen, die Abtreibung total toll finden, weil ja jeder Körper der Frau selbst gehört und keiner darüber fremd zu bestimmen hat? Ich frag ja nur. Lasst die Leute doch tragen, was sie wollen! Ein Kopftuch verbirgt nicht das Gesicht und so manche Hotpants wird nicht für Gaffer angezogen. Imfall!
    • maude 20.06.2020 23:36
      Highlight Highlight und ausnahmslos alle Frauen die Kopftuch tragen haben das ganz allein so entschieden? frag ja nur
    • Kruk 21.06.2020 09:07
      Highlight Highlight Maude, abgesehen von den Ländern in denen es von Gesetzes wegen Pflicht ist kann man davon ausgehen.
    • maude 21.06.2020 13:45
      Highlight Highlight kruk seh ich anders. Ich hatte so manch Schulkollegin, die 'betucht' aus dem Haus ist, um sich dann auf dem Schulklo umzuziehen und andere die zu ihrer Familie brechen mussten, weil sie es später nicht mehr wollten( es ist ja nicht 'nur' ein Tuch).Kultureller& familiärer Druck ist nicht zu unterschätzen...ich schliesse damit nicht aus, dass es nicht auch Frauen gibt, die sich selber und frei dafür entscheiden aber bei weitem nicht alle hier..m.M
  • Grötzu 20.06.2020 20:53
    Highlight Highlight Es gibt Firmen, die Ihren Mitarbeiter mit firmeneigenen Bekleidung versehen. Die Kunden sehen somit sofort, an wen sie sich bei Fragen wenden können. Frage: würdest Du eine Angestellte mit Kopftuch um Unterstützung bitten?
    • Kruk 20.06.2020 22:30
      Highlight Highlight Ja klar, IKEA vergibt sogar Kopftücher mit ihren Farben und ihrem Logo.

      Gibt es tatsächlich Menschen die sich davor fürchten?
    • maude 20.06.2020 23:37
      Highlight Highlight Frage: würdest Du eine Angestellte mit Kopftuch um Unterstützung bitten?

      Gegenfrage: warum sollt ich nicht?
    • SanchoPanza 21.06.2020 00:07
      Highlight Highlight hä? wenn eine Person Kopftuch trägt erkennt man diese nicht mehr als Angestellte?! Als hier im Spital klappts wunderbar...
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 20.06.2020 20:45
    Highlight Highlight Die kleine hat sich ja beworben, sicher mit einem Foto wie es üblich ist. Schon beim ersten Besuch in der Filiale hätte man sagen können das das nicht geht, unter vier Augen und taktvoll. Aber sicher nicht am Dienstag an ihrem ersten Arbeitstag.
    Sie hatten zwei mal die Möglichkeit gehabt nein zu sagen ohne Sie wie ein Stück 💩 zu behandeln!
    Ich drück Ihr die Daumen!
    • Francis Begbie 20.06.2020 21:37
      Highlight Highlight Woher weisst du das?!?!
    • miarkei 20.06.2020 23:07
      Highlight Highlight In vielen Ländern reicht man bei der Bewerbung kein Foto mit.
  • soulpower 20.06.2020 20:41
    Highlight Highlight Die Einstellungskriterien sollten klar definiert sein, was erlaubt ist und was nicht, damit niemand diskriminiert werden kann. Wenn sich für eine Stelle viele Menschen bewerben kann man aber nie alle einstellen. Ich gehe zudem allgemein davon aus, dass man Religion, Esotherik, Politik....wohl eher in seinem Pritvatleben ausüben sollte, wenn man eine Stelle sucht. Es ist schon schwierig genug, heutzutage überhaupt eine Stelle zu finden.
  • du_bist_du 20.06.2020 20:36
    Highlight Highlight 1. Haben wir in der nun laufenden Diskussion gelernt, dass der Begriff Rassismus bei poc gelten soll und alles andere sei Diskriminierung. So war der Kontext in den letzten Wochen.

    2. Es soll eine Grundsatzdiskussion sein ob man religiöse Symbole bei der Arbeit will oder nicht. Das muss dann für alle gelten.

    3. Wenn der Dame das Kopftuch untersagt wird, so muss das in Konsequenz dann natürlich mit allen Symbolen, aller Religionen geschehen.

    Meine persönliche Meinung, wenn jemand Religion ausleben will soll er. Solange es nicht missionarisch ist.
    • Rabbi Jussuf 20.06.2020 21:19
      Highlight Highlight Das mit dem Rassismus ist so eine Sache. Jede Woche ist was anderes Rassismus.

      Das Kopftuch könnte man auch ohne auf Religion zu rekurrieren unterbinden können, mit einer vernünftigen Kleidervorschrift.
  • hgehjvkoohgfdthj 20.06.2020 20:27
    Highlight Highlight Verstehe echt nicht, warum hier so viele Leute davon überzeugt sind, dass das Kopftuch ein religiöses Symbol ist. So klar ist das nicht, sagen mir Muslimas, die zwar religiös sind (inkl. Pilgerreise nach Mekka) aber im Alltag nie ein Kopftuch tragen. Das Kopftuch gehört je nach Kultur bei Muslimas dazu, oder eben nicht. Schade, wird darum so ein unnötiges Tamtam gemacht.
    • Smeyers 20.06.2020 20:58
      Highlight Highlight @hge; eigentlich geht es genau darum das Kopftuch als Unterdrückung der Frau und Zeichen des islamischen Fundamentalismus. Dabei ist es der Versuch freie demokratische Länder welche religiöse Symbole (auch christliche) in Schulen etc. verboten haben des Rassismus zu bezeichnen.
    • In vino veritas 20.06.2020 21:04
      Highlight Highlight Nein, das Kopftuch ist doch kein islamisches Symbol. Es ist bestimmt Zufall, dass Muslimas Hidschabs, Nikabs, Burkas usw. tragen. Natürlich hat es auch nichts damit zu tun, dass der Koran Frauen dazu auffordert sich zu bedecken.


      Bist du ein Troll?
    • SeboZh 20.06.2020 21:29
      Highlight Highlight Auch wenn es wirklich nicht klar ist wie stark dabei der Koran eine Rolle spielt. Da es eigentlich nur 3 Vers in Bezug auf Frauen und Hidschab gibt

      http://www.deutsche-islam-konferenz.de/DIK/DE/Magazin/SchwerpunktKopftuch/Koran/koran-node.html
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  • CapD17 20.06.2020 20:24
    Highlight Highlight Man kann seine Religion frei wählen, ergo ist das höchstens Diskriminierung, kein Rassismus.
    • Lioness 20.06.2020 21:21
      Highlight Highlight Diskriminierung am Arbeitsplatz oder bei der Stellensuche geht aber auch nicht. Oder ist es o.k. wenn jemand keine Blonden oder keine Frauen anstellen will?
    • Rabbi Jussuf 20.06.2020 21:26
      Highlight Highlight Nicht einmal das! Er hatte ja nur etwas gegen das Kopftuch, nicht gegen die Religion der Schülerin.

      Einen Pastafari mit Nudelsieb auf dem Kopf hätte er wohl auch nicht im Laden arbeiten lassen. Wäre das auch Diskriminierung??
  • Lebenundlebenlassen 20.06.2020 20:08
    Highlight Highlight Schlauerweise hätte er gesagt sie sei nicht geeignet für diesen Job und sie nicht angestellt... wobei...dann hätte es automatisch auch wieder geheissen er hätte sie wegen ihrem Kopftuch nicht eingestellt... also im Prinzip wäre er nur urteilsfrei davon gekommen wenn er sie eingestellt hätte... merkt ihr was...
    • Kolo 20.06.2020 20:19
      Highlight Highlight Nein, ich merke nichts. Ausser, dass du dich um die Aussage, die du eigentlich machen möchtest, drückst. Wieso? Schämst du dich für deine Meinung? Sag’s doch freiheraus was du meinst.
    • Citation Needed 20.06.2020 20:25
      Highlight Highlight Wenn er sich schon diskriminiert, dann sollte er WENIGSTENS clever genug sein, es so zu tun, dass man ihn nicht so leicht zu fassen kriegt. Kein besonders heller Typ, finde ich.
      Wenigstens. Denn wer nicht checkt, dass er Machtmissbrauch betreibt, wenn er seine persönliche Einstellung im Geschäftsleben nicht im Griff hat, der sollte sich eine weniger verantwortungsvolle Position oder eine andere Branche suchen.
    • Kruk 20.06.2020 20:36
      Highlight Highlight "also im Prinzip wäre er nur urteilsfrei davon gekommen wenn er sie eingestellt hätte"

      Selten so einen Schwachsinn gehört und dann noch dieses "merkt ihr was"
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  • Citation Needed 20.06.2020 20:05
    Highlight Highlight Weiss denn der Geschäftsführer nicht, was Edeka-Policy ist? Scheinbar hat er keine Ahnung, wie seine Arbeitgeberin solche Dinge handhabt. Spricht schon mal nicht für ihn. Wenn er also schon seine privaten Ansichten durchsetzen will, dann soll er es schlauer anstellen.

    Ich habe übrigens keine Ahnung, ob man in DE legal Kopftuch als Nichteinstellungsgrund nennen darf. Ich nehme an eher nicht. So oder so: Edeka scheint NICHT hinter seiner Entscheidung zu stehen, im Gegenteil. Zudem scheint er null Rückhalt zu haben, wenn sich sogar seine Angestellten auf die Gegenseite schlagen.
    • Rabbi Jussuf 20.06.2020 20:21
      Highlight Highlight Doch kann man, aber nur wenn das in einer Kleiderverordnung steht.
    • Citation Needed 20.06.2020 22:38
      Highlight Highlight Rabbi, gehst Du denn, gemessen an der Reaktion von Edeka davon aus, dass es in irgendeiner Kleiderverordnung steht? Ich nicht.

      Zudem: wenn Du eine Kleiderverordnung erlässt, die gegen staatliche Richtlinien verstösst, dann ist die anfechtbar. Darum eingangs meine Frage.
  • Siru 20.06.2020 20:02
    Highlight Highlight Für die, die jetzt was von religiöser Freiheit und Regeln eines Sulerjarktes schreiben: aus den Texxt geht nicht hervor, dass es solche Grunde waren, warum der Filialleiter die Bewerberin so brüsk und beleifdigend abgewiesen hat. Im Gegenteil, anhand des Tonfalls, der Art der Abweisung und Beispielen von änlichen Fällen kann man von islamophoben Hintergedanken ausgehen.
    Selbst wenn ein religionsfreier Verkaufsraum der Grund war, würde der Filialleiter (undhihr) gleich reagieren auf Kreuz-Halsketten, Kippas, Bindi, orangene Mönchskutten, und was es alles noch für religiöse Symbole gibt?
    • Siru 20.06.2020 21:10
      Highlight Highlight Meine Güte, diese Schreibfehler. Da habe ich etwas zu schnell auf der Handytastatur geschrieben und ohne noch einmal durchzulesen abgeschickt.
      Mea culpa.
  • RandomNicknameGenerator 20.06.2020 19:58
    Highlight Highlight @Watson: Was ist hier bitte los in den Kommentaren? Seid den BLM Protesten gibt es so viel Rassismus hier, vieles von neuen Profilen. Von den Bots die Herzchen und Blitze verteilen gar nicht zu sprechen...

    Bitte, bekommt das in den Griff! Sonst endet die Kommentarspalte wie bei 20min, blick und co.
    • Mate 20.06.2020 20:54
      Highlight Highlight Herzlich willkommen in der realen Welt, hier gibt es mehr als eine Meinung.
    • Smeyers 20.06.2020 21:01
      Highlight Highlight Lass anderst Denkende zu Wort kommen, so lange die Form gewahrt wird. Diskurs bildet.
    • Oxymora 20.06.2020 21:09
      Highlight Highlight @RandomNicknameGenerator

      Soso wer sich kein Kopftuch aufzwingen lässt ist Rassist.
      Benutzer Bild
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  • Neruda 20.06.2020 19:51
    Highlight Highlight Dieser deutsche Ex-Muslim erklärt sehr gut, warum das Kopftuch in aufgeklärten Ländern keinen Platz hat! Zum einen macht es die Frauen für Übergriffe auf sie verantwortlich, wenn sie keins tragen. Sie haben ja mit ihrem Haupt die Männer provoziert. Zum andern sagt die Trägerin damit aus, dass sie denkt, dass die Männer sie belästigen würden ohne Kopftuch, was einfach ein sexistisches und erbärmliches Männerbild ist.
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    • RandomNicknameGenerator 20.06.2020 20:49
      Highlight Highlight Ach ja, die Youtube Universität...
  • ferrumigne 20.06.2020 19:50
    Highlight Highlight Ach Leute, das Argument, dass das Kopftuch "wie auch z.B. eim Kreuz um dem Hals" als religiöses Symbol am Arbeitsplatz nichts zu suchen hat, zieht nicht. Warum? Weil der Filialleiter wohl kaum jemanden vor die Wahl "Job oder Halskette mit Kreuz" gestellt hätte.
    • Rabbi Jussuf 20.06.2020 20:24
      Highlight Highlight Klar zieht das Argument. Das Mädchen hbehauptet ja selbst, das Kopftuch sei ein Ausdruck ihrer Religion.
    • aglio e olio 20.06.2020 21:48
      Highlight Highlight Wie das Kreuz auch, Rabbi. :)
    • Rabbi Jussuf 20.06.2020 22:25
      Highlight Highlight aglio
      Nein, langweilig.
      Du weisst genau, dass man ein Kreuz auch verdeckt tragen kann.
      Warum musst du ablenken? Keine besseren Argumente? http://ee
  • DanielBS61 20.06.2020 19:48
    Highlight Highlight Die Kommentare hier überraschen mich von den Watsonlesern. Leute, wir haben Religionsfreiheit, in CH und in DE! Warum soll ein solches Symbol nicht sichtbar sein, solange es verhältnismässig ist. Ein Kopftuch muss meiner Meinung nach möglich sein, eine Burka an der Kasse wäre wohl sicherlich befremdend. Ich bin sicher, dass ein Kreuz am Hals einer Kassiererin für Niemanden ein Thema wäre. Es zeigt mir, dass Diskrimierung auch bei eher links orientierten Menschen durchaus verbreitet ist. Wollen wir als Gesellschaft so sein?
    • Siru 20.06.2020 20:10
      Highlight Highlight Das Kopftuch ist ein rotes, sozusagen. Wenn du mein Wortspiel gestattest.
      Es geht hier wohl um den Islam, denn Kreuz-Halsketten, Kippas, Bini, etc. waren noch nie ein Problem, zumindest hat man kaum etwas davon gehört.
    • Silent_Revolution 20.06.2020 20:13
      Highlight Highlight Das Kopftuch ist ein Symbol für Diskriminierung, nicht umgekehrt.
    • Mate 20.06.2020 20:17
      Highlight Highlight Religionsfreiheit heisst auch Freiheit vor Religionen. Macht privat was ihr wollt, aber reibt es Andern nicht unter die Nase.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 20.06.2020 19:38
    Highlight Highlight Wann reden wir über den Rassismus und den Hass im Islam, in den Hadithen und im Koran? Da ist EDEKA noch Lichtjahre hinterher...

    Das Kopftuch ist eine Provokation für jeden Antirassissten, Demokraten und Humanisten.
    • Rabbi Jussuf 20.06.2020 20:29
      Highlight Highlight Demon

      Antirassisten?
      Von denen hörst du nie etwas über oder gegen den islamischen Rassismus und Antisemitismus.
    • sowhat 20.06.2020 20:51
      Highlight Highlight Unsinn, das Kopftuch ist mittlerweile einfach in der Gesellschaft angekommen.
      Ich muss das nicht mögen, du auch nicht. Wir müssen es nur akzeptieren. So wie in den 60ern akzeptiert werden musste, dass Frauen Hosen tragen.
    • CapD17 20.06.2020 21:01
      Highlight Highlight Genau. Eine schwarze Person darf sich am Wort Mohrenkopf stören, ich muss aber die Hetze in diesen religösen Schriften aushalten, und darauf hoffen, dass sie friedlich interpretiert werden. Die religiösen Schriften sollten umgeschrieben werden. Religionen haben diese Spezialbehandlung nicht länger verdient.
  • Turi 20.06.2020 19:32
    Highlight Highlight Naja, Edeka hat ja eine Tradition in Diskriminierung.
    Letztesmal hats die Männer und Väter getroffen. Folgenlos, wie immer (Manche Medien haben Edeka für den Sexismus sogar gelobt).

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/sexismus-bei-edeka-der-werbeclip-zum-muttertag-16180968.html
  • Faktenchecker 20.06.2020 19:23
    Highlight Highlight Religion hat am Arbeitsplatz nichts zu suchen.
    Edeka sollte dies genauso, klar kommunizieren und klare Kleiderregelung durchsetzen.
    • Citation Needed 20.06.2020 20:08
      Highlight Highlight Du checkst mal wieder die Fakten nicht, Faktenchecker!
      Ob man mit Kopftuch bei Edeka arbeiten darf oder nicht, entscheidet die DE Gesetzgebung und, im Rahmen dieser, die Policy der Edeka. Auch wenn Du in Deiner Glorie denkst, Religion sei am Arbeitsplatz tabu. Es gibt Gesetze, nicht persönliche Vorlieben. Und es ist gut, dass es so ist.
    • Siru 20.06.2020 20:17
      Highlight Highlight Bist du derselben Meinung, wenn jemand gezwungen wird, die Halkette mit dem Kreuz oder die Kippa abzulegen? Was ist mit einer traditionellen Kleidung jüdischer oder urchristlicher Religionsangehöriger?
      Ich frage aus Interesse, kein Angriff beabsichtigt.
      Grundsätzlich bin ich deiner Meinung, an öffentlichen Orten wie Läden, Schulen, Ämtern, etc. haben religiöse Symbole nichts verloren. Aber dann eben von sämtlichen Religionen!
    • Siru 20.06.2020 20:23
      Highlight Highlight Citation Needed, stimmt nur halb, so viel ich weiss. Die Edeka ist in privater Hand und hat das Recht, eigene Hausregeln für ihre Angestellten aufzustellen, solange sie nicht dem Grundrecht widersprechen. Edeka kann also religiöse Symbole und -Ausübung verbieten, solange es für sämtliche Religionen gleich gilt.
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  • Hillman 20.06.2020 19:22
    Highlight Highlight Meines Erachtens ist das Kopftuch ein religiöses Symbol das per se nichts über eine Rasse aussagt. Dementsprechend kann auch eine andersbehandlung wegen dem Kopftuch nicht Rassismus sein. Allenfalls spielt hier Islamophobie eine Rolle. Wiederum bin ich der Ansicht dass ein Geschäftsführer auch entscheiden können muss dass er keine Symbole dulden möchte die auf eine Unterdrückung der Frauen abzielen.
    • Kruk 20.06.2020 19:37
      Highlight Highlight Bei uns sind viele der Meinung dass Miniröcke, engen Kleider, Schminkzeug, gewisse Moden etc. auf eine Unterdrückung der Frauen abziehen.
      So verschieden kann man das sehen.
    • Miracoolix 20.06.2020 19:39
      Highlight Highlight Da es keine Rassen bei Menschen gibt, ist nach deiner Logik einfach gar nichts rassistisch? Diskriminierung auf Grund der Herkunft, Hautfarbe oder Religion ist unter dem Begriff Rassismus definiert.
    • Heinzbond 20.06.2020 19:45
      Highlight Highlight Auch islamophobie kann man als Rassismus sehen in dem man sich allein auf die sichtbaren Symbole einschliesst und diese diskriminiert.
      Was unterdrücken der Frau angeht, so hat sicher schon jeder westliche Mann einen dummen Kommentar zu Kleidung, Körperbau oder sonst etwas von sich gegeben. Also erst mal vor der eigenen Türe kehren bevor man andere Religionen belehrt.
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  • Mäni99 20.06.2020 19:13
    Highlight Highlight Das geht ja gar nicht wegen eines Kopftuchs jemandem eine Beschäftigung zu verweigern. Aber wir steuern leider auf folgendes Problem zu: wenn sich eine Frau mit und eine andere ohne Kopftuch bewerben und der Job wir derjenigen ohne Kopftuch gegeben so kann diejenige mit Kopftuch wegen Diskriminierung klangen – ohne Kopftuch also keine Chance ....
    Dasselbe wenn sich ein Frau und ein Mann für eine Stelle bewerben: es muss zukünftig die Frau angestellt werden sonst klagt diese wegen Diskriminierung .... das lässt sich beliebig erweitern
    • Rabbi Jussuf 20.06.2020 20:35
      Highlight Highlight Mäni
      Das ist tatsächlich ein Problem, das immer grösser wird.
    • sowhat 20.06.2020 20:57
      Highlight Highlight @Männi99, Ebenso Unsinn wie oben LebenundLebenlassen: wer hinschaut, wie Leute arbeiten, hat auch Argumente. Selbiges gilt für Lebenslauf und Bewerbungsgespräche.
    • ein_dicken_huhn 20.06.2020 23:29
      Highlight Highlight Also echt Leute, wie kommt man auf so einen ausgemachten Unsinn?

      Es werden in Zukunft also die Minderheiten, die heute diskriminiert werden, die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben weil Unternehmen Angst haben verklagt zu werden?

      Ab so viel Ignoranz kann ich nur den Kopf schütteln.
  • Hierundjetzt 20.06.2020 19:12
    Highlight Highlight Wenn die Edeka Vorgaben „keine religiösen Symbole im direkten Kundenkontakt“ sind, kann Herr Anwalt noch lange Schaum schlagen.

    Das weis er natürlich auch und darum will er von dem Direktor der Edeka ein Sorry.

    Das die Schülerin nun die eigene Stellensuche torpediert, darauf hätten verantwortungsvolle Eltern hingewiesen.

    Wie bei uns die Handschlag-Thematik oder dem Ganz-Körperbadeanzug es ist leider leider immer eine agressive Kleinstminderheit einer ganz bestimmten Religion die den Aufstand probt. Irgendwie hört man solches nie von Hindus, Buddisten, Christen oder Juden
    • Kruk 20.06.2020 19:35
      Highlight Highlight Die Juden haben das bereits hinter sich, die praktizierenden können dank parallel Geselschaft einigermassen durchhalten oder wandern aus.

      Die Hindus und Buddhisten kommen dann wenn ihr mit den Muslimen durch seid.

      Z. B. Könnte der Punkt auf der Stirn stören, auch anderes werdet ihr finden wenn ihr dann zu suchen beginnt.
    • Ueli der Knecht 20.06.2020 19:36
      Highlight Highlight Die Edeka-Vorgaben sind aber nicht so, wie du dir das erträumst, @Hierundjetzt. Im Gegenteil. Edeka betont die kulturelle Vielfalt mit dem Slogan, "wir sind eine Familie", und macht zB. einen expliziten Werbespot, der offensichtlich Jugendliche mit Migrationshintergrund aus dem islamischen Kulturkreis ansprechen soll.

      Edeka hat den Wert dieser Migranten erkannt, und möchte davon profitieren. Es dauert nur eine Weile, bis es auch einzelne Filialleiter und Personalverantwortliche verstehen.

      Edekas Reaktion spricht jedenfalls gegen den Filialleiter. Der wurde vermutlich verwarnt.
      Play Icon
    • RandomNicknameGenerator 20.06.2020 19:53
      Highlight Highlight Edeka kann Regeln aufstellen, die die gesetzlich vorgeschriebenen Rechte der Mitarbeiter nicht verletzten. Ein solches Recht ist das Recht auf Religionsfreiheit:
      https://www.humanrights.ch/de/service/menschenrechte/religionsfreiheit/
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  • iudex 20.06.2020 19:06
    Highlight Highlight Finde es top, wenn ein Unternehmen keine religiösen Symbole am Arbeitsplatz duldet.
    • Citation Needed 20.06.2020 19:42
      Highlight Highlight Naja, top wäre es, wenn man sowas schon klar macht, bevor man die Mädels antraben lässt.

      Aus dem Text geht auch nicht hervor, ob Ekeka religiöse Symbole ablehnt. Scheinbar gibt es keine solche Policy - sonst hätte kaum eine andere Filiale ein Job-Angebot gemacht. Da ging's wohl eher um eine persönliche Vorliebe des Geschäftsführers.

      OK, Du findest das evtl. top, weil Du ähnliche Ressentiments wie dieser Mann hast.
      Mir gefallen aber Leute, die professionell sind und sich mit den Werten ihrer Firma abfinden können und - wenn nicht - genug Rückgrat haben, einen neuen Job zu suchen.
    • Heinzbond 20.06.2020 19:48
      Highlight Highlight Ich finde es überflüssig religiöse Symbole zu tragen da Atheist, aber weder Kreuz, egal wie rum, hijab oder Turban lassen mich etwas anderes in der oder dem Kollegen sehen als einen Kollegen.
    • RandomNicknameGenerator 20.06.2020 19:52
      Highlight Highlight Top, weil sie Menschenrechte missachten?

      https://www.humanrights.ch/de/service/menschenrechte/religionsfreiheit/
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  • Pisti 20.06.2020 19:05
    Highlight Highlight Religiöse-Symbole wie das Kopftuch haben in Geschäften hier nichts verloren.
    Der Geschäftsführer hat absolut richtig gehandelt. Danke dafür, schade wird er jetzt den Medien zum Frass vorgeworfen wird.
    • Citation Needed 20.06.2020 19:48
      Highlight Highlight Says who? Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob in DE Kopftuch rechtlich als Grund für Nichtanstellung genannt werden darf.

      Wenn er sich gegen herrschende Policy seines Arbeitgebers gewandt hat (oder sogar gegen DE-Gesetz), dann sollen Gerichte entscheiden, wie mit dem Fall weiter verfahren wird.

      Medial braucht er m.E. nicht vorgeführt zu werden, da hast Du recht. Aber so läuft das nun mal.

      Andererseits: ohne Medien hätte er Deinen Dank nicht. Schreib ihm am besten eine tröstende e-Mail, er freut sich sicher.
    • Heinzbond 20.06.2020 19:50
      Highlight Highlight Gang(Fan Kleidung) auch nicht aber es ist ein freies Land, mich als Atheist stört kein Turban, keine hijab und kein Kreuz egal wie rum es getragen wird.
      Aber Rassismus hat viele Gesichter
    • RandomNicknameGenerator 20.06.2020 19:51
      Highlight Highlight Meine Grossmutter, Schweizerin und Katholikin, hat auch ein Kopftuch getragen. Dürfte sie in einem Geschäft arbeiten?

      (das Bild ist nicht von meiner Grossmutter sondern von Wiki...)
      Benutzer Bild
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  • Knety 20.06.2020 19:04
    Highlight Highlight Sie wurde ja nicht diskriminiert. Ohne Kopftuch hätte sie den Job jetzt. Sie musste sich entscheiden, tat das und heult jetzt rum! Sorry ich habe null Mitleid.
    • poltergeist 20.06.2020 19:57
      Highlight Highlight Ganz genau, ein Kopftuch kann man ablegen, das hat ganz sicher nichts mit Rassismus zu tun. Irgendwie fast peinlich dieses Wort in diesem Zusammenhang zu benutzen.
    • Lebenundlebenlassen 20.06.2020 20:06
      Highlight Highlight Zudem gibt es ja in vielen Geschäften Kleidervorschriften. Jedem Geschäftsführer überlassen was er möchte..
    • sowhat 20.06.2020 21:11
      Highlight Highlight Nein, Knety. Nein, Poltergeist. Nein, Lebenundlebenlassen.

      Ihr habt es nicht verstanden. Das war eine klAre Diskreminierung.
      Ich wäre echt froh, wenn dieses Kopftuchthema endlich mal gegessen wäre. Dann können wir uns darauf konzentrieren, diese Frauen? Genauso proffessionell zu behandeln, wie alle Frauen es verdienen. Mit Lob mit Kritik. Mit Wertschätzung oder mit Korrekturanbringen. Eben au Grund ihrer Leistungen gleich wie alle und nicht speziell.
  • John Henry Eden 20.06.2020 19:03
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    • RandomNicknameGenerator 20.06.2020 19:49
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  • Crissie 20.06.2020 18:54
    Highlight Highlight Sturm im Wasserglas! Rassismus ist gerade in und nun soll dieser Vorfall - trotz Entschuldigung - weitergezogen und so weit wier möglich ausgereizt werden! Damit tut sich diese Schülerin, die interessanterweise sofort auch einen Anwalt zur Hand hatte, mit Sicherheit keinen Gefallen! Ich bin mit Sicherheit kein Rassist, wenn ich erwarte, dass sich Migranten hier anpassen. Dasselbe würde ich aus Respekt auch tun, wenn ich in ein muslimisches Land reisen würde! Als Gast sollte man dem Gastgeber Respekt erweisen.
    • Miracoolix 20.06.2020 19:43
      Highlight Highlight Rassismus ist IN? Also nur ein Trend? Das heisst er geht einfachso wieder vorbei? Die letzten Jahrhunderte nicht mitbekommen?
    • RandomNicknameGenerator 20.06.2020 19:47
      Highlight Highlight Meine Grossmutter, Schweizerin und Katholikin, hat auch ein Kopftuch getragen.

      Gerade ein Kommentar wie deiner Beweist, dass es sehr wohl noch Rassismus gibt.
    • CapD17 20.06.2020 20:41
      Highlight Highlight Das hat nichts mit Rassismus zu tun. Ein Schwarzer kann seine Hautfarbe nicht ändern, ein Homosexueller kann nicht einfach hetero werden. Aber Religion ist frei wählbar. Ich würde auch keine Person einstellen wollen, bei der ich annehmen muss, dass sie mich nach meinem Ableben in der Hölle sieht. Das Religionen immer noch Sonderrechte geniessen passt nicht mehr in die heutige Zeit.
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  • Caturix 20.06.2020 18:50
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    • Michel Henkel 20.06.2020 19:13
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    • weissauchnicht 20.06.2020 19:29
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    • Kruk 20.06.2020 19:30
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  • Kruk 20.06.2020 18:47
    Highlight Highlight "Eine Kassiererin der Filiale habe sie ermutigt, gegen den Vorfall anzukämpfen." die wird jetzt ausfindig gemacht und dann ist sie ihren Job ebenfalls los.

    Ich weiss nicht ob es jeweils schlau ist solche, eigentlich nebensächliche, Details zu erwähnen.

    • weissauchnicht 20.06.2020 19:30
      Highlight Highlight Wenn Edeka Hose hat, wird der Filialleiter entlassen, niemand anders. Offenbar ist er seinem Job nicht gewachsen.
    • Ueli der Knecht 20.06.2020 19:50
      Highlight Highlight Ich vermute, im vorliegenden Fall haben eher der Filialleiter und der Mitarbeiter der Personalabteilung das Nachsehen. Edeka hat sich offenbar deutlich gegen deren fragwürdiges Verhalten gestellt, denn deren Verhalten widerspricht offensichtlich der Edeka-Firmenkultur, welche die kulturelle Vielfalt ihrer Mitarbeiter betont.
    • Kruk 20.06.2020 20:02
      Highlight Highlight Das ist zu hoffen, weiss auch nicht und Ueli der Knecht.
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