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epa05013405 A firefighter walks next to a damaged train in Freihung, Germany, 05 November 2015. A passenger train struck a heavy lorry at a rail crossing late 05 November in southern Germany, leaving multiple people dead and injured, police said. The lorry was believed to have stopped in the crossing before the collision, which was followed by an explosion. Police said about 50 people were aboard the train, which was on a regional line.  EPA/NEWS5 / Grundmann

Sowohl der Zug als auch der Transporter gerieten in Brand.
Bild: EPA/DPA

Zug erfasst Transporter in Bayern – zwei Todesopfer

Bei einem schweren Zugunglück in der Oberpfalz im Südosten Deutschlands hat es am Donnerstagabend zwei Todesopfer und mehrere Verletzte gegeben. Auf einem Bahnübergang bei Freihung kollidierte ein Regionalzug mit einem Schwertransporter.



Neben dem Zugführer starb der LKW-Fahrer, sein Beifahrer wurde nur leicht verletzt. Vier Passagiere des Zugs kamen schwer verletzt ins Spital, wie die Polizei in der Nacht zum Freitag mitteilte. Sie schwebten aber nicht in Lebensgefahr. Es gab zudem zahlreiche leicht Verletzte. Die restlichen etwa 40 Fahrgäste kamen mit einem Schrecken davon. Der Regionalzug war auf dem Weg von Nürnberg nach Weiden.

Der LKW, der einen US-Militär-Lastwagen auf dem Tieflader transportierte, war an dem Bahnübergang aufgesetzt und dann von dem Zug gerammt worden. Der Zug habe den Transporter etwa 300 bis 400 Meter vor sich hergeschoben, sagte ein Polizeisprecher. Der Lastwagen steckte zunächst noch unter dem Zug fest.

epa05013460 Emergency services  inspect a damaged train in Freihung, Germany, 05 November 2015. A passenger train struck a heavy lorry at a rail crossing late 05 November in southern Germany, leaving at least one person dead and multiple injured, police said. The lorry was believed to have stopped in the crossing before the collision, which was followed by an explosion. Police said about 50 people were aboard the train, which was on a regional line.  EPA/Armin Weigel

Bild: EPA/DPA

Der vordere Teil des Zugs wurde durch den Aufprall zertrümmert. Beide Fahrzeuge gerieten in Brand. Sowohl die Lokführerkabine als auch der Führerstand des Lastwagens waren ausgebrannt. Der Militär-Lastwagen blieb weitgehend unbeschädigt.

Bis zu 140 km/h möglich

Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten waren vor Ort, um die Verletzten zu versorgen und die Unfallstelle zu sichern. Die Polizei geht davon aus, dass keine weiteren der Zugpassagiere unter den Trümmern liegen. Ein genauer Überblick war wegen der unübersichtlichen Lage zunächst schwierig.

Wie schnell der Zug unterwegs war, wusste die Polizei in der Nacht nicht. Züge könnten auf der Strecke aber bis zu 140 Kilometer pro Stunde fahren. Wie es zu dem Unglück kam und weshalb der Schwertransporter auf den Gleisen feststeckte, blieb zunächst noch ungeklärt. (dwi/sda/afp/dpa)

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