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Bjoern Hoecke, spokesperson of the right-wing Alternative for Germany (AfD) party of  Thuringia, attends the party congress in Hannover, November 28, 2015.REUTERS/Axel Schmidt

Griff Bundeskanzlerin Merkel bei einer Kundgebung in Erfurt an: AFD-Vorsitzender Björn Höcke.
Bild: AXEL SCHMIDT/REUTERS

Verbale Entgleisung: AFD-Vorsitzender fordert, Kanzlerin Merkel müsse «in der Zwangsjacke» abgeführt werden



Der Vorsitzende der rechtspopulistischen AFD in Thüringen, Björn Höcke, hat Kanzlerin Angela Merkel persönlich scharf angegriffen. Deutschland werde «von Idioten regiert», sagte er am Mittwochabend bei einer Kundgebung in Erfurt.

Merkel müsse in «der Zwangsjacke» aus dem Kanzleramt abgeführt werden, fügte er vor mehr als 2000 Teilnehmern einer Demonstration gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung hinzu.

2400 Menschen folgten Höckes Wutrede

Nach Angaben der Polizei nahmen etwa 2400 Menschen an der Kundgebung teil. Sie waren einem Aufruf der Alternative für Deutschland (AFD) gefolgt. Einer Gegendemonstration hätten sich rund 500 Menschen angeschlossen, sagte ein Polizeisprecher. Nach ersten Angaben der Behörden kam es zu keinen grösseren Zwischenfällen.

Auf Plakaten der Gegendemonstranten hiess es «Herz statt Hetze» und «Menschenrechte statt rechte Menschen». Auch Parolen wie «Nie wieder Deutschland!» wurden skandiert.

So sah unter anderem der Gegenprotest aus

Erst am Vortag hatte die Staatsanwaltschaft Halle mitgeteilt, sie habe Ermittlungen wegen Volksverhetzung gegen Höcke eingestellt. Es habe sich kein hinreichender Tatverdacht ergeben. Der 43-Jährige hatte auf einer Kundgebung im November in Sachsen-Anhalt von einem «lebensbejahenden afrikanischen Ausbreitungstyp» gesprochen. (sda/dpa)

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