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Berliner Verkehrsgesellschaft, Werbekampagne

So schlägt man aus seinem negativen Image Kapital. Bild: BVG.de

Komplett bescheuert? Ja, aber ziemlich lustig, was die BVG da macht



Taj Mahal, Machu Picchu, Berliner Verkehrsgesellschaft. Wer im Dreiklang dieser drei Begriffe einen Missklang hört, liegt falsch. Zumindest, wenn es nach der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) geht. Denn das Unternehmen – so scheint es wenigstens, wenn man dem derzeit im Netz kursierenden Promotionsvideo glaubt – bewirbt sich um die Aufnahme in die Weltkulturerbeliste der Unesco. Die beiden erstgenannten Sehenswürdigkeiten prangen schon längst dort.

Allerdings hat die Sache einen kleinen Haken: Man weiss nicht so recht, ob die BVG das wirklich ernst meint. Das Video – garniert mit den Hashtags #weilwirdichlieben #WeltkulturerbeBVG – ist nämlich so ziemlich alles andere als ernst. Bitte sehr:

Auf der Website der Kampagne beteuern die Berliner erneut, es handle sich keinesfalls um einen Scherz. Und die BVG beantwortet die Frage, ob die Bewerbung ernst gemeint sei, auf ihrer Website gleich selbst:

Berliner Verkehrsgesellschaft, Werbekampagne

Bild: BVG.de

In Tat und Wahrheit handelt es sich aber wirklich nur um eine Werbekampagne, wie deutsche Medien herausgefunden haben. Und die scheint beim Berliner Publikum recht gut anzukommen, wie einige Reaktionen auf Twitter zeigen:

Es gibt natürlich auch andere Stimmen:

Der Clip – er stammt aus der Küche der Werbeagentur Jung von Matt/Saga – endet mit der Frage einer älteren Dame: «Seid ihr komplett bescheuert?» Worauf der Sprecher antwortet: «Ja, vielleicht, aber wir machen's trotzdem.»

Schon vor einigen Jahren hat die BVG übrigens mit einem Werbevideo einen viralen Hit gelandet. Wer kann sich noch daran erinnern?

(dhr)

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