International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08401784 (FILE) - New Zealand Prime Minister Jacinda Ardern attends a press conference with Australian Prime Minister Scott Morrison (not pictured) at Admiralty House in Sydney, Australia, 28 February 2020 (reissued 05 May 2020). According to media reports, Australia and New Zealand discussed on 05 May about introducing a trans-Tasman bubble to allow travel between the two countries. The plan was set in motion after Ardern reportedly stressed out that the New Zealand border will be closed for a long time, amid the ongoing coronavirus pandemic.  EPA/BIANCA DE MARCHI  AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Führt konsequent durch die Krise: Am 8. Juni hob Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern alle Restriktionen auf, weil das Land keine Neuinfektionen mehr verzeichnete. Bild: EPA

Weiblich regierte Länder haben die Pandemie besser im Griff – das sind die Gründe

Bereits im Anfangsstadium der globalen Covid-Pandemie wurde darüber diskutiert, ob weiblich geführte Länder die Krise besser im Griff hätten. Nun bestätigen zwei britische Forscherinnen die These. Sie untersuchten die 19 von Frauen regierten Länder – und kamen zu erstaunlichen Ergebnissen.

helene obrist



«Führen Frauen besser durch die Krise?» warf die Handelszeitung bereits Mitte April in die Runde. Viele weitere Medienberichte folgten. Sie alle berichteten von den Erfolgen Neuseelands, Deutschlands, Finnlands oder Dänemarks im Kampf gegen das Coronavirus. Alle Länder hatten Frauen an der Regierungsspitze.

Supriya Garikipati und Uma Kambhampati, zwei britische Ökonominnen, gingen diesen Vermutungen nun auf den Grund. In einer Kurzanalyse, publiziert beim Centre for Economic Policy Research (CEPR), nahmen sie die 19 von Frauen regierten Länder genauer unter die Lupe und verglichen sie mit den 174 von Männern geführten Staaten.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

In einem ersten Schritt untersuchten die beiden Professorinnen, ob von Frauen geführte Länder tiefere Infektions- und Todeszahlen haben. Die Unterschiede waren signifikant. Länder mit weiblicher Führung haben in Bezug auf die absoluten Covid-19-Fallzahlen und Todesfälle besser abgeschnitten als jene Länder mit männlichen Staatschefs. Von Männern regierte Staaten verzeichnen aktuell fast doppelt so viele Todesfälle.

Deutschland vs. England

Weil nur 19 Länder weltweit von Frauen regiert werden, ist die Stichprobengrösse relativ bescheiden. Auch sind die sozio-demographischen und ökonomischen Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern enorm. Das monieren auch die beiden Autorinnen der Analyse.

epa08565700 (FILE) - Brazilian President Jair Bolsonaro greets supporters during the daily flag-lowering ceremony at the Alvorada Palace, in Brasilia, Brazil, 22 July 2020 (reissued 25 July 2020). According to reports, Brazilian President Jair Bolsonaro announced on 25 July 2020 on his facebook that he was tested negative for coronavirus.  EPA/ANDRE SOUSA BORGES

Bezeichnet das Coronavirus als «kleine Grippe»: Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro. Bild: keystone

Um die statistische Schwäche auszugleichen, paarten sie einen weiblich regierten Staat mit einem männlichen. Dabei schauten sie darauf, dass sich Faktoren wie das Bruttosozialprodukt oder die Bevölkerungszahl möglichst ähneln. Auch diese Vergleiche zeigten, dass sich die Anzahl an Infektionen und Todesfälle signifikant unterschieden. So verzeichnet beispielsweise Deutschland, regiert von Bundeskanzlerin Angela Merkel, wesentlich weniger Covid-19-Todesfälle als England, das von Premierminister Boris Johnson geführt wird.

Bild

Ähnlich sieht es auch beim Vergleich von Neuseeland und Irland aus. Das von Premierministerin Jacinda Ardern regierte Neuseeland hat pro fünf Millionen Einwohner viel tiefere Infektionszahlen als das von Präsident Michael D. Higgins geführte Irland.

Bild

Zeitpunkt des Lockdowns zentral

Die grossen Unterschiede in den Zahlen führen Garikipati und Kambhampati vor allem auf den Zeitpunkt des Lockdowns zurück. «Die von Frauen geführten Länder riegelten deutlich früher ab», schreiben sie.

Was also bewegte die weiblichen Staatschefinnen zu einem rascheren Lockdown? Auch darüber machten sich die beiden Professorinnen Gedanken – und greifen dabei auf diverse Gender-Studien zurück.

Frauen sind risikoscheuer

Studien haben gezeigt, dass Frauen bei ihren Entscheidungen risikoscheuer vorgehen als Männer. Diese These, so die Autorinnen, sei auch durch die Äusserung einiger Staatsschefs untermauert worden. So bezeichnete der brasilianische Präsident das Coronavirus als «kleine Grippe» und der britische Premierminister meinte nach einem Besuch in einem Krankenhaus: «Ich habe allen Coronavirus-Patienten die Hand geschüttelt.»

Doch diese These alleine reicht nicht. Zwar kann man den weiblichen Präsidentinnen punkto Gesundheit und Menschenleben ein risikoaverseres Verhalten anrechnen. Für die Wirtschaft eines Landes ist ein Lockdown aber ein enormes Risiko. Auch auf diesen Widerspruch gehen die beiden Autorinnen ein.

epa08510087 Prime Minister Erna Solberg speaks during press conference at the Norwegian government's representation facility in in Oslo, Norway, 26, June 2020.  EPA/Hakon Mosvold Larsen  NORWAY OUT

Beantwortete auch schon Schulkindern Fragen zum Coronavirus: Erna Solberg, amtierende Ministerpräsidentin von Norwegen. Bild: keystone

Hier ziehen Garikipati und Kambhampati eine weitere Studie zu Rate. Diese fand heraus, dass Männer beim Lottospielen Risiken eher meiden, wenn diese als finanzielle Verluste anstatt als Gewinne gewertet werden. Auf die Pandemie übertragen würde das bedeuten, dass die männlichen Staatschefs einen Lockdown scheuten, aus Angst vor grossen wirtschaftlichen Ausfällen.

Demokratischer Führungsstil bevorzugt

Ein weiterer Punkt, der die signifikanten Unterschiede erklären könnte, sei die Art, einen Staat zu führen, so die Autorinnen. «Eine Metastudie hat gezeigt, dass Frauen zu einem eher demokratischen und partizipativen Führungsstil tendieren. So sprach Norwegens Premierministerin Erna Solberg direkt mit Schulkindern, um ihre Fragen zum Coronavirus zu beantworten und Premierministerin Jacina Ardern nahm mit der neuseeländischen Bevölkerung via Facebook-Live Kontakt auf.»

Zuletzt merken die beiden Autorinnen an, dass es sich bei der Analyse nur um eine Momentaufnahme handelt. «Alles, was jetzt über die Pandemie gesagt wird, muss durch die Tatsache relativiert werden, dass wir erst am Anfang stehen. Vieles könnte sich in den nächsten Monaten noch ändern.»

Zudem machen sie auch auf die statistischen Schwierigkeiten aufmerksam. Einerseits sind die Testhäufigkeiten der Länder sehr unterschiedlich, anderseits die Zählpraxis der Covid-Todesfälle nicht überall gleich. In einigen Ländern wird beispielsweise beim Tod einer Covid-positiv getesteten Person der Tod als Covid-Tod registiert, unabhängig von anderen Vorerkrankungen.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Norwegens weibliche Antwort auf die Navy Seals

«Es wirkt ungepflegt» – Warum sind Körperhaare bei Frauen noch immer ein Tabu?

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

143
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
143Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • T13 31.07.2020 19:59
    Highlight Highlight Das is nicht fair wenn man Donald und Jair im hat.
    🤣
  • Super 30.07.2020 22:42
    Highlight Highlight Was ist mit Serbien uns Belgien?
    • dan2016 31.07.2020 17:27
      Highlight Highlight Serbien war zum Zeitpunkt der Studie gut.... und aufgrund der statistischen Relevanz würde für Juli vermutlich die Studie ergeben, dass Frauen voreilig entwarnen
  • Bi bildig sött me nid spaare 30.07.2020 20:07
    Highlight Highlight Wenn man sich die kommentare so zu gemüte führt,könnte man fast der meinung sein,dass die frustrierten herren an ihren stammtischen zu viel zeit haben...
  • Liselote Meier 30.07.2020 18:35
    Highlight Highlight Ziemlich zurechtgebogen, Bolivien mit der Rechten Katholikin Jeanine Áñez Chávez relativiert die Sache schon wieder. Da sieht es nicht gerade rosig aus Corona Desaster, Wahlen zum 3. mal Vorschoben usw.





  • Swen Goldpreis 30.07.2020 15:40
    Highlight Highlight Das ist mal wieder so ein sexistischter Mist. Welches Land hat die meisten Corona-Toten der Welt? Für alle, die nicht gerne nachschlagen: Es ist Belgien! Und wem wir Belgien regiert? Von Sophie Wilmès, einer Frau!

    Unter den zehn am stärksten betroffenen Ländern ist eine Frau. Das entspricht ungefähr der Verteilung von Frauen in Führungspositionen. Es lässt sich also kein signifikanter Unterschied ausmachen, wenn man nicht selektiv wahrnimmt.

    Generell haben aber wissenschaftsfreundliche Regierungen das Virus besser im Griff als populistische. Das ist der Unterschied und nicht das Geschlecht.
  • Ueli der Knecht 30.07.2020 12:07
    Highlight Highlight Ist das ein Plädoyer für Martulla in den Bundesrat?
  • Rolf Grüter 30.07.2020 12:06
    Highlight Highlight Präzisierung: In Irland werden die Regierungsgeschäfte vom Premierminister geführt, nicht vom Präsidenten. Michael D. Higgins ist gewissermassen der Frank-Walter Steinmeier Irlands. Der aktuelle PM heisst Micheal Martin, der das Amt am 27. Juni 2020 von Leo Varadkar übernahm.
  • SUV-Fahrer 30.07.2020 11:21
    Highlight Highlight Sind wir doch mal ehrlich: Frauen sind besser, sie fahren auch keine SUV's...
    • Heijho 30.07.2020 21:35
      Highlight Highlight Ich sage nur Fussball-Mami 🤔😉
  • sharkbait 30.07.2020 10:50
    Highlight Highlight Ein weiterer Faktor, der möglicherweise einen Einfluss hat, ist dass sich eine Frau weitaus mehr beweisen muss, bis sie in einer Führungsrolle akzeptiert wird, es also schwieriger ist für eine nicht kompetente Frau überhaupt solch ein Amt inne zu haben.
    • Rabbi Jussuf 31.07.2020 00:27
      Highlight Highlight shark
      Die Zeiten sind längst vorbei. Jetzt sind wir in der Aera der Quotenfrauen.
  • IZO 30.07.2020 10:41
    Highlight Highlight Keine Ahnung wer oder warum mein Post beanstandet wurde/hatt. Deshalb Versuch ich es nochmal.

    Zu den Kommentaren 😂😂mimimi😂😂

    Where the f.... is your problem?

    Ist nun mal so.

    Es gibt genug, vohrnehmlich skandinavische Studien( hauptsächlich zu Frauen in Kaderpositionen), die seit Jahren auf solch ein Ergebniss hinweisen. Weniger Risikobereit zu sein ist die weibliche Natur und dass ist auch gut so.
    • Juliet Bravo 30.07.2020 16:46
      Highlight Highlight Mach dir nichts draus. Wenns hier um Rassismus oder Feminismus geht, werden offensichtlich Befindlichkeiten getroffen. Da geht dann das grosse Mimimi los. Zum Teil auch von Kommentierenden, die ich sonst als aufgeschlossen empfinde. 😅
  • bernhardmat 30.07.2020 10:24
    Highlight Highlight Und ich habe geglaubt, in Demokratien regiere das Volk.
  • Liserl 30.07.2020 10:05
    Highlight Highlight Billig äusserst billig, Frauen haben heutzutage jede Menge Rückhalt bei den Medien und NGOs, Frauen werden gelobt und gefördert, einmal Kritik an einer Frau, und Du hast verloren!In meinem Betrieb kann ich mir dieses von Frauen gelernte Spiel hervorragend zu nutze machen!
  • raph124 30.07.2020 09:50
    Highlight Highlight Zumindest in Deutschland und Neuseeland stehen aber Männer dem Gesundheitsministerium vor. Das Krisenhandling liegt wohl viel mehr an der politischen Ausrichtung der Regierung als am Geschlecht einzelner Personen.
    • Liserl 31.07.2020 12:02
      Highlight Highlight Danke, genau in Deine Richtung hätte auch der Artikel gehen sollen, statt dessen nur Spaltjournalismus!
  • n3rd 30.07.2020 09:02
    Highlight Highlight Jedes Volk hat die Regierung die es verdient.
  • Tepesch 30.07.2020 07:36
    Highlight Highlight Irland und Neuseeland vergleichen 🙈
    Nur schon die Bevölkerungsdichte von Neuseeland ist massiv kleiner. Und Irland hat eine riessen Grenze zu UK, welche so kaum zu kontrollieren ist.
    • De-Saint-Ex 30.07.2020 09:40
      Highlight Highlight Wenn Du RIESEN Grenze zu UK schreiben wolltest: guck Dir die Karte an... und schreib nochmal.
    • Stinkstiefel 30.07.2020 13:25
      Highlight Highlight @De-Saint-Ex

      500km Landgrenze ohne Grenzposten, Grenzkontrollen und mit viel Mobilität zwischen den beiden Ländern.
      Plus zahlreiche und regelmässige Fährverbindungen. Zusätzlich ein schwelender Nordirlandkonflikt, der jederzeit zu eskalieren droht, wenn nur schon über Grenzkontrollen auf der Insel gesprochen (!) wird.

      Reicht das als nennenswerter Unterschied? Warum pöbelst du hier gegen @Tepesch, wenn du die Verhältnisse offensichtlich selbst überhaupt nicht kennst?ä
    • De-Saint-Ex 30.07.2020 15:34
      Highlight Highlight Irland ist immer noch ein Inselstaat, Nord und Süd (so wie die UK übrigens auch), die Republik hat eine Landgrenze zu Nordirland, das nicht einmal 2 Mio EW zählt. Im Unterschied zur Republik Irland hat Neuseeland früh die Grenzen dicht gemacht und den Lockdown verordnet. Den Iren darf man zugute halten, dass sie unter UK mitleiden, die‘s so unglaublich schlecht gemanagt haben.
      Frauen wird nachgesagt, sie seien in Führungspositionen höchstens bei Schönwetter navigationstauglich und null Krisenfest. Diese Damen hier haben das Gegenteil bewiesen... Vergleiche hin oder her.
  • Nachthafenwärter 29.07.2020 22:49
    Highlight Highlight Gemäss der Grafik ist die Schweiz nicht ein von einer Frau regiertes Land. Ist Simonetta Sommaruga keine Frau?
    • De-Saint-Ex 30.07.2020 09:43
      Highlight Highlight Immer noch nicht begriffen, dass ein(e) CH-BR-Präsident(in) null mit den hier aufgeführten StaatsCHEFS/INNEN gemein hat?
    • dan2016 30.07.2020 13:06
      Highlight Highlight und, Saint-Ex. Unter welcher Kategorie wurden den wissenschaftlich die Schweiz erfasst? Asexuell?
      Und wenn wir schon dabei sind. Wie rechtfertigt sich die Frau in Serbien?
      Schliesslich muss ich aus Deiner sehr selbstbewussten Antwort schliessen, dass Du es echt gut vergleichen kannst.
    • De-Saint-Ex 30.07.2020 15:10
      Highlight Highlight Herrgottnochmal, eine BR-Präsidentin hat weder die Befugnisse noch die Macht etwa einer Kanzlerin. Deshalb geht der Vergleich überhaupt nicht.
  • Levi Vodica 29.07.2020 22:45
    Highlight Highlight "Weil nur 19 Länder weltweit von Frauen regiert werden, ist die Stichprobengrösse relativ bescheiden." Damit ist alles gesagt.
  • Imfall 29.07.2020 22:38
    Highlight Highlight Johnson und Merkel lasse ich nicht als Mann-Frau Vergleich zu

    dann wäre es treffender wenn z.b. Alice Weidel oder Magdalena Martullo Blocher herhalten müssten
    • De-Saint-Ex 30.07.2020 09:47
      Highlight Highlight Anstatt hier weiter Phrasen zu dreschen antworte doch erst mal auf die Fragen zu Deinem ersten Kommentar?
    • Imfall 30.07.2020 11:33
      Highlight Highlight keine Ahnung, wieso das hier aufgeschaltet wurde... das wäre die Antwort!


      Besonnene Merkel Politik im Vergleich zu polterBoJo als Sieg der Frauen über Männer zu verkaufen, finde ich nicht repräsentativ 😉

      Da hat eher die politische Strategie, den Erfolg gebracht... ob Mann oder Frau spielt da eigentlich keine Rolle, oder?
    • De-Saint-Ex 30.07.2020 15:08
      Highlight Highlight Weidel und Martullo-Blocher sind (zum Glück) keine Staatschefinnen. So ein Vergleich ginge dann also erst recht nicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gran Torino 29.07.2020 22:33
    Highlight Highlight Und wenn in UK noch Theresa May statt Boris am Ruder wäre, dann könnte man diese „Untersuchung“ endgültig eintüten. Wie schon erwähnt: Kausalität und Korrelation sind verschiedene Dinge.
  • Platon 29.07.2020 22:30
    Highlight Highlight Ohje und die Männer fühlen sich wieder düpiert. Das mit Korrelation und Kausalität stimmt ja schon, aber ich glaube hier geht es um die sogenannten Fat Tails in der Statistik. Während mir keine Frau einfällt, die eine Machopolitikerin ist, fallen mir da zig Männer ein. Ich glaube deshalb, dass es bei Frauen dieses Phänomen des Machopolitikers schlicht nicht gibt (abgesehen von Margaret Thatcher🙊). Das heisst aber natürlich nicht, dass Männer weniger gekonnt führen könnten. Richtig unfähige Politiker sind einfach fast ausschliesslich Männer.

    PS: Bin ein Mann✌🏻
    • cocorumo 30.07.2020 09:57
      Highlight Highlight Ich stimme dir nicht zu. Meiner Meinung nach gibt es hier einen gröberen Überlegungsfehler.
      Meiner Meinung nach gibt es genauso Frauen, die ein Machtbedürfnis haben, die sich in solchen Situationen auch so verhalten würden wie ihre männlichen Artgenossen. Nur werden diese dann nicht zu Staatsoberhäuptern gewählt, weil in der Gesellschaft von einer Frau noch immer vor allem die "liebende fürsorgende Mutter" erwartet wird. Die Mutter der Nation. Und das passt nicht zusammen mit Machtgehabe.
    • smartash 30.07.2020 13:17
      Highlight Highlight vielleicht müssen Frauen einfach generell viel kompetenter und fleissiger sein als Männer um in so hohe Führungspositionen aufzusteigen

      Während bei den Männern immer wieder faule Eier ganz nach oben kommen (dank den richtigen Beziehungen), müssen Frauen viel härter dafür arbeiten. Daher irgendwie logisch, dass die Frauen die es ganz noch oben schafften, ihren Job im Griff haben
    • Enzasa 30.07.2020 14:06
      Highlight Highlight Als SpitzenpolitikerIn muss ein gewisses Machtpotential vorhanden sein, sonst schafft man es nicht nach oben, egal ob Mann oder Frau.
      Imponiergehabe ist etwas was Frauen meistens nicht machen
  • Knacker 29.07.2020 22:23
    Highlight Highlight Als ich auf einem Flohmarkt war bot mir ein Verkäufer ein Salz an das Bären verjagd, ich sagte das sei Quatsch, er fragte ob ich hier irgendwo Bären sehe, ich verneinte, er daraufhin „da sehen Sie mal wie gut mein Salz wirkt!“
    • smartash 30.07.2020 13:13
      Highlight Highlight als ob 🙄
      Die Geschichte ist von den Simpsons geklaut. Ist aber ein Stein und nicht Salz
  • cheeky Badger 29.07.2020 22:14
    Highlight Highlight Gerade England wurde ja noch bis vor kurzem von Theresa May geführt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass unter ihr das Gesundheitswesen und der NHS wesentlich robuster waren als jetzt unter Boris Johnson.

    Grundsätzlich denke Ich schon auch, dass es weniger Inkompetente Staatscheffinnen als Staatschefs gibt. Aber der Zusammenhang dieser Studie ist doch aus den Fingern gesogen.

    Gebt doch mal infos zu den Stichproben inkl. Wie diese ausgewählt wurden und was die Streuung ist. Es scheint so, als seien Webl. Staatsoberhäupter weggelassen worden, wenn die Leistun nicht stimmt
  • Joe Meier 29.07.2020 22:10
    Highlight Highlight Die Führung einzig an den Infektions- und Todeszahlen festzumachen ist doch deutlich zu kurz gegriffen. Die Einschränkungen der Bevölkerung, die Wirtschaft und generell die Kollateralschäden müssen mitberücksichtigt werden. Somit ist es sowieso noch zu früh für eine Beurteilung..
  • crik 29.07.2020 21:56
    Highlight Highlight Zu eurer Karte:

    Äthiopien hat zwar eine Präsidentin, diese spielt aber kaum eine Rolle. Das Land wird von Abi Ahmed geführt, dem Prime Minister.

    Präsident von Bangladesch ist Abdul Hamid (ein Mann), Prime Minister ist eine Frau.

    Die Farbgebung ist zumindest etwas fragwürdig.
  • De-Saint-Ex 29.07.2020 21:53
    Highlight Highlight Erstaunt mich nicht. Habe zwar keine politische Erfahrung, durfte aber in meiner bisherigen Arbeitslaufbahn mit verschiedenen Frauen zusammenarbeiten, in verschiedenen Sektoren und Positionen und darf feststellen: Frauen sind selbstreflektierender, die besseren Zuhörerinnen auch wenn es um Kritik geht, wägen pro und contra neutraler ab, denken zukunftsorientierter d.h. nachhaltiger, sind geduldiger, sind näher am Individuum dran und verfügen über ein stärkeres Gerechtigkeitsempfinden und Empathie... beste Voraussetzungen um diese Art der Krise gut zu meistern... nur meine Meinung.
    • Knäckebrot 30.07.2020 12:38
      Highlight Highlight Was war deine bisherige Arbeitslaufbahn?

      Interessiert mich aus soziologischem Grund, würde meine Erfahrungen nicht umgekehrt beschreiben, aber ganz anders.
    • De-Saint-Ex 30.07.2020 15:04
      Highlight Highlight Bist Du Soziologe? Nicht umgekehrt aber ganz anders? Bin gespannt zu lesen was Du damit meinst. Ich: Finanzmarketing - Werbung - PR, mittleres Kader.
    • Knäckebrot 31.07.2020 11:49
      Highlight Highlight Bin kein Soziologe. Aber arbeite in sozialer Arbeit, womit Soziologie eine Überschneidung und Bedeutung hat. Wie bei dir im Marketing, einfach mit anderen Schwerpunkten.

      Nicht gegenteilig: Ich würde deinen Text nicht umkehren können und Männer und Frauen darin austauschen. Das würde nicht meiner Erfahrung entsprechen.

      Ganz anders: Männer und Frauen erlebe ich - offenbar wie du - im allgemeinen verschieden (widerspreche dem modernen Gendergedanken). Deine Liste an Qualitäten erlebe ich aber nicht typischer bei den einen.

      Aber es gibt schon Dinge, die ich bei M & W unterschiedlich wahrnehme
  • Roblock 29.07.2020 21:37
    Highlight Highlight Wieso wird da die Schweiz nicht zu den weiblich regierten Länder gezählt? Im Bundesrat haben wir ja Frauen. Regieren die also nicht?
    • P. Meier 29.07.2020 21:55
      Highlight Highlight Ja und auch eine Bundespräsidentin. Aber das übersteigt die fachlichen Fähigkeiten der Studienverfasserinnen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 29.07.2020 22:21
      Highlight Highlight Genaugenommen wird die Schweiz, auch wenn Frau (!) Sommaruga gerade die "Proformaaufgabe" der Bundespräsidentin inne hat, aktuell männlich regiert, und das im netten Bildformat 4:3.
    • Lexxus0025 29.07.2020 22:43
      Highlight Highlight 😂 is das dein ernst?
      Die schweiz zählt dann eher wie 0,375 frau als regierungsspitze. In den meisten ländern gibts nämlich nur eine person als „oberhaupt“. Als weiblich regiertes land zählt die schweiz für mich erst wenn 5 frauen im br sitzen, wobei ich ne aufteilung von 4/4 ideal fände.
    Weitere Antworten anzeigen
  • In vino veritas 29.07.2020 21:30
    Highlight Highlight Ufff. Wann lernt ihr endlich den Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation? Ich möchte nicht schimpfen, aber diesen Unterschied sollte man als Journalist schon kennen. Besonders da ihr schon öfters solche Artikel veröffentlicht habt. Egal ob selbst geschrieben oder eingekauft. Das könnt ihr besser, ich glaube (noch) an euch👍!
    • RandomNicknameGenerator 29.07.2020 22:19
      Highlight Highlight Was ich nicht ganz verstehe: wo wird im Artikel gesagt es handle sich um eine Kausalität, nicht eine Korrelation?
    • Amboss 30.07.2020 03:04
      Highlight Highlight Ich sag nicht, dass du es bist. Aber bei diesem Artikel verstehen ganz viele User plötzlich den Unterschied zwischen Kausalität und Korrelation.
    • Firefly 30.07.2020 09:15
      Highlight Highlight Nun mit dem aufkommen der KI und AI wird ja nun sogar auf Wissenschaftlicher Ebene auf Korrelation statt Kausalität gesetzt.

      KI und AI macht nichts anderes als Korrelationen in Datenhaufen finden und sich einzuprägen (lernen). Das führt mitunter zu krassen Resultaten und Ausreissern. KI und AI kann sich also einfachgesagt ziemlich schnell eine Wahrnehmunsstörung anlernen welche sie nicht mehr loskriegt.

      Es lässt sich halt einfacher und schneller etwas behaupten wenn man auf Korrelationen statt Kausalität setzt.

      Was mich wundert ist, dass dies gerade bezüglich diesem Artikel so betont wird
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walser 29.07.2020 21:23
    Highlight Highlight Selten so einen Unsinn gelesen. Zu Beginn von Corona kam diese Theorie schon mal. Die belgische Regierungschefin wurde diesmal vorsorglich weggelassen. Passt jetzt nicht mehr zum erhofften Resultat.
  • Meinung 29.07.2020 21:14
    Highlight Highlight Hier entscheidet doch, das vermeintlich richtige zum vermutlich optimalen zeitpunkt zu entscheiden.
    Mann oder Frau ist doch unwichtig.
    Der Weg ist das Ziel.
  • Stinkstiefel 29.07.2020 21:08
    Highlight Highlight Habe das Paper gelesen - und es beelendet mich zutiefst. Wie können zwei promovierte Ökonominnen so etwas publizieren? Wenn man einleitend feststellt, dass die Rohdaten nichts taugen, dann sollte man dort aufhören. Stattdessen wurde etwas komplett arbiträres aus den Fingern gesogen und mit einer willkürlichen Forschungsmethode eine Aussage mit angeblich „hoher Signifikanz“ zusammenkonstruiert.

    Fehlt nur noch, dass eine Watson-Journalistin das eineinhalb Monate später aufgreift und schreibt, die Forscherinnen „bestätigen“ irgendetwas... oh weh!
    • CrispMüesli 30.07.2020 00:46
      Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar und stark von dir, das Paper selbst zu lesen. Das finde ich immer sehr wichtig wenn Journis "wissenschaftliche" Artikel veröffentlichen und kommentieren.
    • Neruda 30.07.2020 01:12
      Highlight Highlight Einem Studenten würde man so etwas nie durchgehen lassen. Aber ab Dozent ist es scheinbar ziemlich wurst, ob die Methoden wirklich "verhebet". Rege mich immer wieder auf, was da für vage Artikel in Zeitschriften veröffentlicht werden.
    • Amboss 30.07.2020 03:00
      Highlight Highlight Weshalb taugen die Rohdaten nicht?
      Und weshalb ist die Forschungsmethode willkürlich?

    Weitere Antworten anzeigen
  • smartash 29.07.2020 21:06
    Highlight Highlight Interessanter Artikel

    Aber zu den Vergleichen.... Auch wenn in England und Deutschland wohl das BiP und die Bevölkerungszahl in etwa gleich sind, so unterscheiden sich die beiden Länder im Gesundheitsbereich gewaltig. So hat Deutschland eine Ärztedichte von 3,73 auf 1000 Einwohner und England (Grossbritannien) gerade mal 1,82

    Also ein ganz anderes Level was die Versorgung von Kranken betrifft. Ein direkter Vergleich ist also mehr als nur sehr schwierig
  • Pafeld 29.07.2020 21:03
    Highlight Highlight Zum Glück ist Somaruga dieses Jahr Bundespräsidentin.😉
  • alles auf rot 29.07.2020 20:43
    Highlight Highlight „Was also bewegte die weiblichen Staatschefinnen zu einem rascheren Lockdown? Auch darüber machten sich die beiden Professorinnen Gedanken – und greifen dabei auf diverse Gender-Studien zurück.„

    Es gab und gibt in Deutschland ebenso wenig einen Lockdown wie in der Schweiz.
    Man durfte jederzeit raus.
    Nur halt nicht unter allen Umständen ins Ausland oder in Clubs und Restaurants.
    Oder wenn dann mit Maske.
  • Hippokrates 29.07.2020 20:42
    Highlight Highlight Offenbar eine fundierte seriöse Studie. Trotz gewisser statistischer Mängel interessante Resultate, die uns zu denken geben sollten. Ähnliche Resultate finden sich in Vergleichen von männlich versus weiblich geführten Betrieben. Obwohl ich kein Feminist bin, finde ich „mehr Frauen an die Macht“ dringend nötig. Auch bezüglich der übrigen globalen existentiellen Probene ist wahrscheinlich eine Machtübergabe ans X-Chromosom notwendig. Auch wenn es mir persönlich sehr weh tun wird.
    • Neruda 30.07.2020 01:17
      Highlight Highlight Es zeigt doch einfach, dass Völker, die im 21. Jhr. angekommen sind und Frauen in die Regierung wählen, sich halt auch bei so einer Pandemie besser verhält als so Patriarchenvölker. Müsste ja nicht sein, die Aufklärung ist über 200 Jahre her.
  • Nelson Muntz 29.07.2020 20:41
    Highlight Highlight oder umformuliert: Von Rechtspopulisten geführte Länder, UND SCHWEDEN, haben versagt.
    • MaskedGaijin 29.07.2020 23:07
      Highlight Highlight Und Mexiko.
    • Antiklaus 30.07.2020 05:57
      Highlight Highlight und Belgien?
    • Ohniznachtisbett 30.07.2020 09:33
      Highlight Highlight und Italien? und Spanien?
  • Effersone 29.07.2020 20:40
    Highlight Highlight Zu sagen, Angela Merkel hätte Deutschland durch die Krise geführt ist etwa so, wie wenn ich sagen würde, Simonetta Somaruga hätte die Schweiz durch die Krise geführt. Aber ja, es unterstreicht halt die These 🙂. Und dann der Vergleich zwischen Neuseeland und Irland... naja. Daraus eine abzuleiten, dass Frauen die besseren Krisenmanager sind finde ich etwas gewagt. Aber es gibt definitiv massiv weniger depperte Frauen an der Spitze von Regierungen.
    • Glenn Quagmire 30.07.2020 08:09
      Highlight Highlight Pailin hätte sicher genau den gleichen Mist gebaut wie Trump.
    • misohelveticos 30.07.2020 11:06
      Highlight Highlight @Effersone, Du scheinst den Unterschied zwischen dem dt. und dem schweizer System nicht wirklich zu kennen.
      Bei Euch soll der Bundesrat kollegial entscheiden, was er auch meist tut.Im Nachhinein ist es dann für Aussenstehende immer lustig zu sehen, dass der eine oder die andere Unschiedliche Anschauungen von Kollegialität haben.
      In Deutschland hat die Bundeskanzlerin die sog. Richtlinienkompetenz (Art, 65 GG). Die Bundeskanzlerin verantwortet letztendlich alle Regierungspolitk und sagt wo der Hammer hängt. Insofern hat für Merkel schon durch die Krise geführt. Dein Vergleich ist unzutreffend.
    • Effersone 30.07.2020 15:30
      Highlight Highlight Möchtest du mir damit sagen, dass ihr für das Mautdebakel Frau Merkel Verantwortlich macht, und nicht Andreas Scheuer? Auf die Antwort bin ich gespannt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knety 29.07.2020 20:33
    Highlight Highlight Yay!!
  • Passierschein A38 29.07.2020 20:28
    Highlight Highlight Die Sache hat sicher auch noch eine zweite Seite: Eine dumme Bevölkerung wählt auch keine Frau an die Spitze und ist somit auch zu dumm, die Pandemie zu meistern...
  • Lowend 29.07.2020 20:28
    Highlight Highlight Es scheint, dass sich Frauen in Leitungspositionen viel eher um die wirklichen Probleme und weniger um persönliche Animositäten und sonstige Nebensächlichkeiten sorgen?

    Nun die Kommentare beleidigter Männer in 3... 2... 1... 😉
    • sowhat 29.07.2020 22:45
      Highlight Highlight Die kommentieren nicht, die Blitzen nur 😁
    • SeboZh 30.07.2020 00:06
      Highlight Highlight Kann nur für meinen Betrieb sprechen. Da trifft dies leider gar nicht zu, auf keiner der Kaderstufen
    • who cares? 30.07.2020 06:39
      Highlight Highlight Wie man sieht, fühlen sich bereits einige angegriffen😂. Scheint schwierig zu akzeptieren, dass Frauen auch mal einen guten Job machen. Das gibt mir mehr zu denken, als die Studie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 29.07.2020 20:26
    Highlight Highlight Liebe Frau Obrist, das geht so nicht!

    Zu titeln "Weiblich regierte Länder haben die Pandemie besser im Griff", ist nicht nur unsachlich uns sexistisch, sondern auch völliger Unfug: Sie können nicht eine Schein-Korrelation (auch "Woodoo-Korrelation" genannt) als Aufhänger eines Medienbeitrags wählen, und dann Argumente dafür zusammensuchen. Mit so einer unseriösen Machart wird die Kausalität (Ursache und Wirkung) völlig ad absurdum geführt. Sie schalten jegliche Logik aus und argumentieren in völlig illegitimer Weise.

    Ich erwarte mehr von einem Medium, das Qualität für sich in Anspruch nimmt.
    • Juliet Bravo 29.07.2020 22:02
      Highlight Highlight Also ich habe die Studie nicht gelesen. Du?
    • MartinZH 29.07.2020 22:34
      Highlight Highlight @Blitzer: Ich bringe Argumente. Und ihr? Lediglich Blitze... 😩 Könnt ihr euch nicht artikulieren? Ich denke nicht... Einfach nur traurig! Oder will jemand das Gegenteil beweisen? Vielleicht sogar mit einem Argument, anstatt nur mit einem Blitz? Nur zu! 😉👍
    • kuckli 30.07.2020 06:22
      Highlight Highlight Sexismus gegenüber Männern - interessant 🧐
      habe gedacht nach der ganzen Rassismus-Debatte ist nun allen klar wie das mit der Diskriminierung gewisser Bevölkerungsgruppen funktioniert...
    Weitere Antworten anzeigen
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 29.07.2020 20:23
    Highlight Highlight Im Verhältnis zu England haben aber auch fast alle anderen europäischen Staaten welche von Männern geführt werden, besser abgeschnitten.
  • Völkerrechtler 29.07.2020 20:23
    Highlight Highlight Das positive Ergebnis liegt wohl nicht nur an den Frauen an der Spitze, sondern an den Staaten, die reif genug sind, auch Frauen an die Spitze zu wählen...
    • Rolf Grüter 30.07.2020 11:57
      Highlight Highlight Da stimme ich Ihnen zu.
  • nicbel 29.07.2020 20:21
    Highlight Highlight Solche Studien bringen einem genau gar nichts. Was bringt es hier die Geschlechter gegeneinander aufzubringen? Genau nichts. Wichtig ist dass die Krise bewältigt wird. Egal ob eine Frau oder ein Mann das Sagen hat.
    • Rethinking 29.07.2020 20:45
      Highlight Highlight Da bin ich anderer Meinung. Solche Studien, sofern sie korrekt sind, helfen uns bessere Führungskräfte und Politiker auszuwählen...

      Dies nützt uns allen...
    • sowhat 29.07.2020 20:45
      Highlight Highlight Wieviele Staaten gibt es aktuel, die von Möchtegerndiktatorinnen geführt werden?
      Männer fallen mir auf Anhieb einige ein. (45, Bolsonaro, Türkei,....)
      Und das hat sehr wohl was damit zu tun.
    • sowhat 29.07.2020 22:42
      Highlight Highlight An die bisher 24 Blitzenden, könnt ihr bitte mal aufzählen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jessesgott! 29.07.2020 20:20
    Highlight Highlight Ich bin überzeugt, dass von Frauen geführte Länder vieles besser im Griff hätten. Ausser sie leiden an denselben Symptomen wie die Männer. Aber das ist bei Frauen erwiesenermassen seltener.
    • Rethinking 29.07.2020 20:48
      Highlight Highlight Nicht nur Länder, auch Unternehmen...

      Leider lassen wir uns bei der Wahl von Führungskräften all zu sehr von Selbstsicherheit, Charme und Charisma blenden...

      Dabei sollten wir viel stärker auf Kompetenz, Demut und Integrität setzen...
    • Thanatos 29.07.2020 21:14
      Highlight Highlight Was für Symptome denn?
    • 97ProzentVonCH68000 29.07.2020 21:52
      Highlight Highlight Du verletzt hier gerade den Strafartikel zu Diskriminierung, weil du auf alle Männer negativ pauschalisierst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hier Name einfügen 29.07.2020 20:17
    Highlight Highlight Wie war das nochmal mit Korrelation und Kausalität?
    • sowhat 29.07.2020 20:47
      Highlight Highlight Man kann jede Kausalität mit dem Argument Korrelation weg diskutieren. Man könnte aber auch die Begründungen der Forschenden lesen.
    • Emil Eugster 29.07.2020 21:02
      Highlight Highlight Das war so, dass nur weil etwas kerreliert es noch lange keinen kausalen Zusammenhang haben muss.
      Im Umkehrschluss heisst das aber nicht dass es keinen Zusammehang gibt oder keinen Zusammenhang geben kann.
      Sie sind es allen schuldig geblieben, den vermeintlich nicht vorhandenen - so interpretiere ich ihren Kommentar - kausalen Zusammenhang zu beweisen oder auch nur schon Indizien dafür aufzuzeigen.
      Hier Begründung einfügen:
      -
      -
      -
  • Imfall 29.07.2020 20:11
    Highlight Highlight ok...


    hier und jetzt einen solchen Vergleich aufzustellen, finde ich äusserst gewagt...

    • Passierschein A38 29.07.2020 20:30
      Highlight Highlight Das finde ich nicht. Bei dieser Deutlichkeit von Zufall zu sprechen, ist wie den Klimawandel aufs Wetter zu schieben.
    • Juliet Bravo 29.07.2020 21:29
      Highlight Highlight Wieso?
    • De-Saint-Ex 29.07.2020 21:29
      Highlight Highlight Wieso gewagt?
    Weitere Antworten anzeigen

Österreich identifiziert Demonstranten neu mit Gesichtserkennung – das plant die Schweiz

Im Nachbarland setzt die Polizei grossflächig eine Software ein, um Aufnahmen von Überwachungskameras abzugleichen. In der Schweiz gleicht das Fedpol Daten ebenfalls ab. Aber nur unter ganz bestimmten Bedingungen.

Drohnen, Verbrechensprognose und Gesichtserkennung: Die österreichische Polizei greift immer mehr zu Mitteln, die man vor wenigen Jahren nur aus Hollywood-Blockbustern kannte.

Im August hat das Innenministerium in Österreich eine Software in Betrieb genommen, die die Identifikation von Demonstranten und Demonstrantinnen möglich macht. Dies berichtete der Standard am Dienstag.

Die Software gleicht Bilder von Überwachungskameras oder aus anderen Quellen mit Fotodatenbanken der Polizei ab. Laut …

Artikel lesen
Link zum Artikel