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4 Highlights und eine Beleidigung – das war Trumps Corona-Pressekonferenz des Grauens



Die Lage in den USA ist ernst. An der täglichen Pressekonferenz im Weissen Haus sagte US-Präsident Donald Trump gestern Abend, dass der Kampf gegen das Coronavirus in dieser Woche in eine «entscheidende und schwierige Phase» gehen werde.

«Wir werden eine harte Woche haben, wir werden vielleicht etwas mehr als eine harte Woche haben.» Trump gab sich jedoch auch optimistisch: «Aber am Ende dieses Tunnels ist gewaltiges Licht.»

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So weit, so normal.

Doch dann kam es zur Fragerunde für die Journalisten. Und diese stellten kritische Fragen. Was Trump so gar nicht passte. Ein paar Beispiele.

«Sie sind ein Journalist dritter Klasse. Was Sie eben gesagt haben, ist eine Schande. Sie werden es niemals schaffen.»

Trump zu Jon Karl von ABC News

Die Szene im Video:

Fox-News-Reporterin Kristin Fisher:

«Die grösste Sorge [der Spitäler] ist ein Mangel an Testmaterial und lange Wartezeiten bei Tests.»

Trump:

«Das ist falsch. Das ist einfach falsch.»

Reporterin

«Aber das sagte Ihre eigene Regierung.»

Die Szene im Video:

Trump zu asiatischer Journalistin

«Für wen arbeiten Sie, China?»

Journalistin:

«Hong Kong Phoenix TV.»

Trump:

«Wer ist der Besitzer, der chinesische Staat?»

Journalistin:

«Nein, er ist in privater Hand.»

Die Szene im Video:

Fox-News-Journalistin Kristin Fisher:

«Das Testen ist immer noch ein grosses Problem in diesem Land.»

Trump:

«Wir haben ein brandneues Testverfahren. Sie sollten sagen: ‹Gratulation, grossartige Leistung!›, anstatt so schreckliche Fragen zu stellen.»

Die Reaktionen

Für Bestseller-Autor Don Winslow war die Pressekonferenz offenbar zu viel. Auf Twitter beleidigte er den Präsidenten mit harschen Worten, kritisierte aber auch die Journalisten:

«Wieder einmal greift Trump einen Journalisten an und der Rest der Reporter unternimmt nichts dagegen. Ihr müsst zusammenhalten. Warum steht ihr nicht alle auf und geht verdammt noch mal raus und lasst diese fette, orangefarbene, zugedröhnte Twinkie- und Medienhure ohne Journalisten zum Anbellen zurück.»

(jaw)

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