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A bartender mixes a drink while wearing a mask and face shield at Slater's 50/50 Wednesday, July 1, 2020, in Santa Clarita, Calif. California Gov. Gavin Newsom has ordered a three-week closure of bars, indoor dining and indoor operations of several other types of businesses in various counties, including Los Angeles, as the state deals with increasing coronavirus cases and hospitalizations. (AP Photo/Marcio Jose Sanchez)

Drinks an der Bar wie hier in Santa Clarita gibt es in Kalifornien vorerst nicht mehr. Bild: keystone

Kalifornien ist zurück im Lockdown – und Trump geht weiter auf Fauci los

Wovor sich Europa fürchtet, ist in Kalifornien Realität: Der bevölkerungsreichste Staat der USA muss das öffentliche Leben wieder herunterfahren. Präsident Donald Trump aber denkt nur an die Wirtschaft.



Das Coronavirus hat die USA fest im Griff. Täglich werden rund 60’000 neue Infektionen registriert. Zu Hotspots haben sich Bundesstaaten im Süden wie Arizona, Florida, Georgia und Texas entwickelt. Im bevölkerungsreichsten Staat Kalifornien hat der demokratische Gouverneur Gavin Newsom am Montag die Notbremse gezogen.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Er ordnete die Schliessung aller Bars sowie der Innenräume von Restaurants im gesamten Staat an. In 30 der 58 kalifornischen Bezirke werden zusätzlich die Gotteshäuser, Fitnesscenter, Coiffeursalons und Shoppingmalls geschlossen. Sie umfassen den grössten Teil der Bevölkerung und die meisten urbanen Zentren des «Golden State.»

Die verrücktesten Momente aus Trumps Corona-Pressekonferenzen

Video: watson/een

Damit befindet sich Kalifornien faktisch wieder im Lockdown, zumindest was Indoor-Aktivitäten betrifft. Im März war Newsom der erste US-Gouverneur, der seinen Staat in den vollständigen Stillstand versetzt hatte. Damals erntete er dafür viel Lob, denn Kalifornien konnte in den Spitälern katastrophale Zustände wie in New York vermeiden.

Mit den rapide ansteigenden Fallzahlen der letzten Wochen steuert Kalifornien nun auf ein solches Szenario zu. In einigen Regionen warnen die Spitäler laut Politico, dass ihnen bald die freien Betten ausgehen. Newsom hatte keine andere Wahl, als den Staat erneut herunterzufahren. «Das Virus wird so bald nicht verschwinden», sagte er am Montag.

Kritische Lage in Florida und Texas

Das lässt sich durchaus als Seitenhieb auf Präsident Donald Trump interpretieren, der erst kürzlich wieder einmal behauptet hatte, das Virus werde «irgendwann verschwinden». Davon kann weit und breit nicht die Rede sein. Kritisch ist die Lage in den Spitälern auch in der texanischen Metropole Houston, der viertgrössten Stadt des Landes.

Dr. Joseph Varon notifies the family of a patient who died inside the Coronavirus Unit at United Memorial Medical Center, Monday, July 6, 2020, in Houston. Varon called the widow's daughter, expressing condolences first in Spanish, then English. He repeated that he had done everything he could and to call if there was anything she needed. When he hung up the phone, his bluish gray eyes were filled with tears. (AP Photo/David J. Phillip)
Dr. Joseph Varon

In den Spitälern in Houston wird die Lage immer prekärer. Bild: keystone

Der demokratische Bürgermeister Sylvester Turner forderte am Montag einen zweiwöchigen Shutdown. Zuvor hatte der republikanische Gouverneur Greg Abbott weiterreichende Massnahmen zumindest nicht ausgeschlossen. Er hatte Anfang Juli eine Maskenpflicht in den am stärksten betroffenen Bezirken von Texas angeordnet.

Vereinzelte Lichtblicke

Für das konservative Amerika war das ein geradezu revolutionärer Vorgang. Besonders übel aber ist die Lage in Florida. Dort wurde am Samstag die grösste Zahl an täglichen Neuinfektionen in einem Bundesstaat seit Beginn der Pandemie verzeichnet. Nur in acht Ländern weltweit gibt es laut CNN derzeit mehr Covid-19-Fälle als in Florida.

Vereinzelt gibt es auch Lichtblicke. In der schwer geprüften Stadt New York war der Sonntag der erste Tag seit Ausbruch der Pandemie ohne einen Covid-19-Todesfall. Massachusetts, eine Hochburg der Demokraten, schafft es gemäss CNN weiterhin, die Infektionskurve auf ein niedriges Niveau zu drücken. Doch insgesamt bleibt die Lage in den USA fragil.

Trump will Schulen öffnen

Bei Präsident Trump scheine dies nicht anzukommen, meint CNN. Er zieht es vor, das Virus zu ignorieren, und drängt darauf, die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. So fordert er vehement, dass die Schulen nach den Sommerferien wieder öffnen, damit die Eltern nicht länger zu Hause bleiben und ihre Kinder betreuen müssen, sondern zurück zur Arbeit können.

President Donald Trump listens as Dr. Anthony Fauci, director of the National Institute of Allergy and Infectious Diseases, speaks about the coronavirus in the James Brady Press Briefing Room of the White House, Friday, April 17, 2020, in Washington. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump

Anthony Fauci (l.) ist derzeit der bevorzugte Sündenbock von Donald Trump. Bild: AP

Die beiden Schulbezirke von Los Angeles und San Diego machten ihm am Montag einen Strich durch die Rechnung. Sie ordneten an, dass die Schulen geschlossen bleiben und die Kinder nach den Ferien weiterhin Online-Unterricht erhalten. Von Reportern darauf angesprochen, insistierte Trump auf seiner Forderung, die Schulen zu öffnen.

Gleichzeitig verstärkte das Weisse Haus seine Attacken auf Anthony Fauci. Es liess verschiedenen Medien eine Liste mit angeblichen Falschaussagen des angesehenen Immunologen zukommen, darunter der «Washington Post». Kritiker meinten gegenüber der Zeitung, die Aussagen seien aus dem Zusammenhang gerissen worden oder unvollständig.

Seine Gegner kreiden ihm an, dass er anfangs vom Tragen einer Schutzmaske abgeraten hatte, während er sie heute dringend empfiehlt. Das erinnert an ähnliche Debatten in der Schweiz und anderen Ländern. Gegenüber der Website The Hill sagte Fauci, damals sei es angesichts leerer Pflichtlager darum gegangen, in erster Linie das medizinische Personal zu versorgen.

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden twitterte am Montag, Donald Trump solle weniger Zeit mit Golfspielen verbringen und mehr «auf Experten wie Dr. Fauci hören». Der Präsident aber denkt nicht daran. Er verbreitete den Tweet eines zweitrangigen Fernsehmoderators, der Demokraten und Ärzte als Lügner bezeichnete.

Kayleigh McEnany, die Sprecherin des Weissen Hauses, sagte auf Fox News, Faucis Ratschläge würden vom Präsidenten gehört. Sie seien aber nur «ein Standpunkt» unter vielen. Persönlich sollen Trump und Fauci, der bei den Corona-Briefings des Präsidenten stets vor Ort war, seit Wochen nicht mehr miteinander gesprochen haben.

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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans Jürg 15.07.2020 14:37
    Highlight Highlight Also eigentlich macht Trump alles perfekt und richtig.

    Immer vorausgesetzt, er hat das Ziel, die USA an die Wand zu fahren.
  • Thunderbolt 15.07.2020 10:47
    Highlight Highlight Jetzt dürfen die Spitäler ihre Daten nicht mehr an die Gesundheitsbehörden schicken, sondern direkt ans White House!
    Ich wette, der Virus ist bald besiegt!
    So lächerlich, ist das noch eine Demokratie?
  • rodolofo 15.07.2020 09:32
    Highlight Highlight Das muss man sich mal auf der Zunge vergehen lassen:
    Aus der Trump'schen Lügenschleuder-Zentrale "Weisses Haus" kommen Vorwürfe an den Epidemiologen und Experten Fauci, dieser habe mehrere Falschaussagen gemacht.
    Diese Regierung ist nicht nur komplett unfähig, sondern auch noch destruktiv und schädlich!
    Wenn der Präsident sein Land mit seiner korrupten Selbstbereicherung und seiner Personalpolitik, die darin besteht, kompetente Leute durch inkompetente, loyale Arschkriecher zu ersetzen, zugrunde richtet, dann hat das Land ein grosses Problem am Hals...
    Schade eigentlich.
  • Sarkasmusdetektor 14.07.2020 21:21
    Highlight Highlight Biden liegt falsch. Amerika wäre viel besser dran, wenn Trump mehr Golf spielen würde. Am besten 100% der Zeit.
  • malu 64 14.07.2020 20:29
    Highlight Highlight Trump schlägt sich mit seiner Dummheit selber.
    Schade um seine Mitbürger, welche erkranken.
  • Sapientia et Virtus 14.07.2020 17:53
    Highlight Highlight Die Massnahmen in Kalifornien waren genauso restriktiv wie in New York. In New York gab es keine zweite Welle, dafür steigen die Zahlen in Kalifornien - nur etwas langsamer als in Texas und Florida. Was lernen wir daraus? Kreuzimmunität scheint ein wichtiger Faktor zu sein!
  • TZL 14.07.2020 17:47
    Highlight Highlight Die Bundesstaaten können dies in den USA autonom handhaben, da der Präsident kein Bestimnungsrecht hat. Weshalb der Autor aber auffällig oft die Parteitugehörigkeit erwähnt ist mir schleierhaft, da dies nicht vom erfolgreichen Kampf gegen Corona abhängt.
  • Füürtüfäli 14.07.2020 17:38
    Highlight Highlight In Trump finden sich viele Amerikaner wieder, ein bisschen dumm, keine Ahnung von der Welt, aber Amerika first. Warum auch immer, sie wissen es nicht.
  • Joe Meier 14.07.2020 17:36
    Highlight Highlight Schaut doch genau hin.. Überall in Amerika wo man panikartig ohne wirklich eine 1. Welle gehabt zu haben alles geschlossen hat, kommt jetzt halt die 2. Welle.. Schaut nach Schweden.. Die haben bald Ruhe..
  • moralis paradoxon 14.07.2020 17:30
    Highlight Highlight Sry aber ich finde die Reportagen über dieses Virus vorallem wens um America geht sehr einseitig und auch hier Trump Polarisiert und nichts anderes und jeder macht ihn verantwortlich hier bei uns.... Obwohl dadrüben vorallem die Wirtschaft das Sagen hat. Und ich finde es noch komischer das diese Hopkins Universität immer so schnell neue zahlen liefert ob da einfach nur ein Algorithmus was rechnet🤔🤔
  • Kronrod 14.07.2020 17:15
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man erwähnen, dass die Anzahl der Corona-Todesfälle im den USA einen Tiefpunkt erreicht hat. Das ist durchaus relevant. Der Virus hat seinen Schrecken verloren.
    • Amboss 14.07.2020 17:35
      Highlight Highlight Sieht so ein Tiefpunkt aus?
      Benutzer Bild
    • Waseli 14.07.2020 18:11
      Highlight Highlight Du meinst ereicht HATTE?
      Wie die Daten bisher aussehen, scheinen wieder die Todesfälle zuzunehmen
    • Superreicher 14.07.2020 18:12
      Highlight Highlight Nein, hat er nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roelli 14.07.2020 16:58
    Highlight Highlight Könnte er nicht mehr Golf spielen und die Experten machen lassen?🤔
  • El Vals del Obrero 14.07.2020 16:56
    Highlight Highlight (2/2) Jene Länder, die etwas weniger auf die *kurzfristige* Wirtschaft geschaut haben (etwa weil das dank besseren Sozialsystemen als in den USA eher möglich ist) werden mittel- bis langfristig wohl *auch wirtschaftlich* besser dastehen.
    • Mutzli 14.07.2020 18:43
      Highlight Highlight @El Vals del Obrero

      Ist nix neues: Auch bei der Influenza von 1918-1919 führten frühe und energische Massnahmen sowohl zu weniger Toten, als auch zu einer besseren wirtschaftlichen Situation. St. Louis vs. Philadelphia ist ein ziemlich anschauliches Beispiel (https://www.nytimes.com/interactive/2020/04/03/upshot/coronavirus-cities-social-distancing-better-employment.html).

      Ist deshalb umso ärgerlicher, dass in den Medien häufig das falsche Muster Epidemiebekämpfen vs. Wirtschaft verbreitet wird, während die Taskforce schon lange sagt, dass kontrollierte Epidemie=Gut für die Wirtschaft
  • landre 14.07.2020 16:51
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • landre 14.07.2020 17:21
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Prometheuspur 14.07.2020 17:33
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • landre 14.07.2020 17:45
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • El Vals del Obrero 14.07.2020 16:51
    Highlight Highlight Das beweist wieder mal, dass es anders als in 90er- oder 00er-Jahren-Schulbücher behauptet, keinen Widerspruch zwischen Wirtschaft und Umwelt (dazu kann auch das gesundheitliche Umfeld der Menschen gezählt werden) gibt.

    Der Widerspruch heisst nur kurzfristiges vs. langfristiges Denken. Ohne halbwegs gesunde Umwelt gibt es auch keine Wirtschaft. Vielleicht ist es am Ende ja lernreich, dass es beim Zeitraum zwischen Ursache und Wirkung bei Viren nur Wochen geht statt Jahrzehnte wie z.B. beim CO_2. Das Prinzip ist aber gleich.
    • insert_brain_here 14.07.2020 18:13
      Highlight Highlight Langfristiges Denken ist Sozialismus!!!
      Benutzer Bild
  • Heinz Schmid 14.07.2020 16:48
    Highlight Highlight Eines schönen Tages werden auch die Amis einsehen, dass Reaganomics nicht alternativlos ist, bzw. dass zwischen dem Amerikanischen Marktwirtschaftsverständnis und dem "Socialism" noch andere Wirtschaftsformen exististieren.
    So etwa der Rheinische Kapitalismus, der nicht Investoren, sondern die Bürger ins Zentrum stellt.
    Leider ist die gesamte Angelsächsische Politik so bipolar aufgestellt, dass nur der lauteste Schreihals gewinnt; Oder eben ein Real-Estate Maskottchen.
    Leider wird auch hier der Markt zunehmend als unfehlbar angepriesen und auf Laisser-faire anstatt nachhaltige Politik gesetzt.
    • Sälüzäme 14.07.2020 18:39
      Highlight Highlight Guter Beitrag, nur sollte mit Markt nicht die Börse eingeschlossen werden, die hat mit der realen Wirtschaft schon lange nichts mehr zu tun. Ist nur noch eine oft gebrauchte Platidude von Politikern.
  • techiesg 14.07.2020 16:33
    Highlight Highlight Es nimmt mich echt immer mehr Wunder, ob der Donald noch einmal gewählt wird... kann er noch einmal gewinnen?
    • rodolofo 15.07.2020 09:39
      Highlight Highlight So tief diese einstige "Führungsmacht der Freien Welt" auch gesunken ist, der Fall nach dem Hochmut kann immer noch tiefer gehen...
      Als Hillary Clinton die Präsidentschaftswahlen gegen Donald Trump verlor, gaben ihr zahlenmässig mehr US-AmerikanerInnen ihre Stimme.
      Bei den nächsten Wahlen wird dann vielleicht dafür gesorgt, dass gewisse Minderheiten den Weg zu den Wahlurnen gar nicht mehr finden können, oder das Wahlrecht gleich ganz verlieren...
  • Crissie 14.07.2020 16:27
    Highlight Highlight Ich frage mich, was passieren würde, wenn das Genie Donald sich selbst infizieren würde....., nicht dass ich mir das wünschte!
    • Ich hol jetzt das Schwein 14.07.2020 18:07
      Highlight Highlight Ich schon. Obwohl ich mich etwas dafür schäme, jemandem etwas Schlechtes zu wünschen. Aber manchmal ist etwas Schlechtes für eine Person sehr gut für ganz viele andere.
  • Lowend 14.07.2020 16:24
    Highlight Highlight Trump geht für seine Wiederwahl nicht nur über Leichen. Er pflastert förmlich seinen Weg mit solchen Opfern seiner Politik.
  • Triple A 14.07.2020 16:22
    Highlight Highlight Irgend einmal werden es alle begriffen haben, dass mit diesem Virus nich zu spassen ist!
    • Knety 14.07.2020 16:27
      Highlight Highlight Es haben ja noch nicht mal alle begriffen das die Erde nicht flach ist...
  • phreko 14.07.2020 16:17
    Highlight Highlight Was soll man sonst von Trump erwarten?

    Er hat ja selbst damit geblufft, dass er beim ruinösen Megaprojekt Taj Mahal Casino in Atlantic City trotz Bankrott des Projekts (auf Kosten anderer) viel Geld verdient hatte. Wieviele Existenzen er dabei zerstört hat kümmert ihn ja wohl gar nicht.

    Jetzt tut er selbiges auf nationaler Ebene: Egoprojekt durchziehen, koste es was es wolle! Bezahlen tut dann die Allgemeinheit...
  • Herbibi 14.07.2020 16:10
    Highlight Highlight In diesem riesigen Land mit seiner föderalen Struktur wäre der Kampf gegen die Covid Katastrophe für jeden amtierenden Präsidenten extrem schwierig geworden. Doch Trump steht derart neben den Schuhen, dass man nur noch hofft, dass dieser Albtraum bald ein Ende findet. Die Idee, sich als General im Krieg gegen die Pandemie zu präsentieren (am Anfang der Krise) war richtig. Doch er hat auf der ganzen Linie versagt. Von Führung nicht die Spur einer Ahnung.
    • bbelser 15.07.2020 00:16
      Highlight Highlight Der Quatsch mit "General" und "Krieg" ist bei einem Virus maximaler Unsinn. In einer Pandemie brauchen die Menschen kompetente, geduldige und empathische Leader-Figuren, die beharrlich und ruhig das Notwendige veranlassen. Markige pathetische Sprücheklopfer sind tödlich. Aber die Amis lieben das Pathos halt, wenn "unsere Jungs" es wieder mal den "Bösen" zeigen. Wenn zum auch sonst schon völlig unproduktiven Pathos noch die haarsträubende Inkompetenz eines selbstverliebten Troll-Clowns dazu kommt, herrscht das momentan in den USA zu beobachtende Chaos.
  • RichiZueri 14.07.2020 16:09
    Highlight Highlight Ja der Donald denkt wie immer bloss an die Wirtschaft und schwächt ebendiese mit diesem Fehlverhalten langfristig immer mehr. Ist halt einfach ein super Typ, dieser Donald!
    • Richard Oberle 14.07.2020 16:34
      Highlight Highlight Ich denke die USA hat sich Trump selber verdient.
  • Riesenpinguin 14.07.2020 16:09
    Highlight Highlight "Faucis Ratschläge würden vom Präsidenten gehört. Sie seien aber nur «ein Standpunkt» unter vielen."

    Immer wieder schön, wenn Meinungen und auf wissenschaftlicher Basis gewonnene Erkenntnisse wie Synonyme behandelt werden. Nicht.

    Mir tut die Bevölkerung einfach nur noch leid :(
    • Richard Oberle 14.07.2020 16:35
      Highlight Highlight Die Bevölkerung hat Trump gewählt und wird es wieder tun.
    • SeboZh 14.07.2020 17:00
      Highlight Highlight Eigentlich sagt Trump nichts anderes als einige hier auch. .. Egal wieviele Fakten man liefert, sie zweifeln weiter. Könnte man auch dr unwichtig, pitsi etc befragen.
      Also an corona verweigerern mangelt es auch hier nicht... Verstehe ihn nicht, aber solche leute hier genau so wenig
    • Superreicher 14.07.2020 18:18
      Highlight Highlight @Richard

      Es ist nicht ganz zutreffend, wenn du sagst, die Bevölkerung hätte Donald gewählt. Erstens sind viele Einwohner und sogar viele Bürger vom Wahlrecht ausgeschlossen, und zweitens hat nicht einmal die Mehrheit der Wahlberechtigten Donald gewählt. Zudem hatte Clinton mehr Stimmen als er. Sein Sieg über Clinton ist einzig dem überholten Wahlsystem zuzurechnen.

      Und ob es das nächste Mal wieder reichen wird, ist überhaupt nicht sicher. Es ist grundsätzlich auch nicht auszuschliessen, dass einige Trump-Wähler lernfähig sind und diesmal nicht mehr Donald wählen.
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