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Dr. Daniele Macchini arbeitet in einem Spital, das sich rund 50 Kilometer Luftlinie von der Schweiz befindet. bild: Humanitas Gavazzeni

«Hören wir auf zu sagen, es sei eine Grippe!»: Arzt schildert Situation in Bergamo



Seit Montag ist ganz Italien eine Sperrzone. Wer reisen will, muss dies begründen können. Schulen und Universitäten bleiben bis am 3. April geschlossen, Sportveranstaltungen wurden abgesagt. Restaurants und Bars dürfen nur noch bis 18 Uhr geöffnet sein.

Bis Dienstagabend hat das neue Coronavirus in Italien 631 Todesopfer gefordert. Mehr als die Hälfte davon in der Region Lombardei, die an die Schweiz grenzt. Im Norden der Lombardei befindet sich die Stadt Bergamo, wo das Gesundheitssystem komplett am Anschlag ist. Dies geht aus einem Facebook-Post von Dr. Daniele Macchini hervor, der an vorderster Front mithilft, die Corona-Patienten zu versorgen.

Nachfolgend die wichtigsten Passagen aus dem Posting:

Weshalb er den Post gemacht hat:

«Nachdem ich lange darüber nachgedacht hatte, ob und was ich über das, was mit uns geschieht, schreiben sollte, hatte ich das Gefühl, dass das Schweigen überhaupt nicht mehr verantwortlich ist. Ich werde daher versuchen, [...] zu vermitteln, was wir in Bergamo in diesen Tagen der Covid-19-Pandemie erleben.»

«Ich verstehe die Notwendigkeit, keine Panik zu erzeugen, aber wenn die Botschaft von der Gefährlichkeit des Geschehens die Menschen nicht erreicht und ich immer noch Menschen höre, die sich einen Dreck um die Empfehlungen scheren, und Menschen, die sich um sie herum versammeln und sich beschweren, dass sie nicht ins Fitnessstudio oder zu Fussballturnieren gehen können, dann erschaudere ich.»

Wie alles begann:

«Ich selbst beobachtete mit einiger Verwunderung die Reorganisation des gesamten Spitals in der vergangenen Woche, als unser gegenwärtiger Feind noch im Schatten stand: Die Stationen wurden langsam buchstäblich geleert, Wahlaktivitäten unterbrochen, die Intensivstation freigegeben, um möglichst viele Betten zu schaffen. [...] All diese raschen Veränderungen brachten eine Atmosphäre der Stille und surrealen Leere in die Korridore des Spitals, die wir noch nicht verstanden. Es war, als ob wir auf einen Krieg warteten, der noch beginnen sollte und von dem viele (einschliesslich ich) nicht so sicher waren, dass er jemals mit einer solchen Grausamkeit kommen würde.»

Wie der Tsunami hereinbrach:

«Nun, die Situation ist jetzt, gelinde gesagt, dramatisch. Mir fallen keine anderen Worte ein. Der Krieg ist buchstäblich explodiert, und die Kämpfe sind Tag und Nacht ununterbrochen.»

«Einer nach dem anderen tauchen die armen Unglücklichen in der Notaufnahme auf. Sie haben alles andere als die Komplikationen einer Grippe. Hören wir auf zu sagen, es sei eine schlimme Grippe! In diesen zwei Jahren habe ich gelernt, dass Menschen aus Bergamo nicht umsonst in die Notaufnahme kommen. Sie haben sich auch diesmal gut verhalten. Sie haben alle Hinweise befolgt: Eine Woche oder zehn Tage zu Hause mit Fieber, ohne rauszugehen und eine Infektion zu riskieren, aber jetzt können sie es nicht mehr ertragen. Sie atmen nicht genug, sie brauchen Sauerstoff.»

Grippe und Covid-19 im Vergleich

«Jetzt ist das Bedürfnis nach Betten in seiner ganzen Dramatik angekommen. Nacheinander füllen sich die leeren Abteilungen in einem beeindruckenden Tempo. Die Tafeln mit den Namen der Patienten, die je nach Operationseinheit unterschiedlich gefärbt sind, sind jetzt alle rot und statt einer Operation steht nun die Diagnose, die immer derselbe Mist ist: bilaterale interstitielle Pneumonie.»

«Entschuldigen Sie, aber es beruhigt mich als Arzt nicht, dass die schwerwiegendsten Fälle vorwiegend ältere Menschen mit anderen Krankheiten sind. Die ältere Bevölkerung ist in unserem Land am stärksten vertreten, und es ist schwierig, jemanden über 65 Jahre zu finden, der nicht zumindest die Pille gegen Blutdruck oder Diabetes nimmt.»

Es gibt keine Chirurgen, Urologen und Orthopäden mehr, wir sind nur noch Ärzte, die plötzlich Teil eines einzigen Teams werden, um diesem Tsunami, der uns überwältigt hat, zu begegnen. Die Fälle multiplizieren sich, wir kommen auf eine Rate von 15–20 Aufnahmen pro Tag, alle aus dem gleichen Grund. Die Ergebnisse der Abstriche kommen nun nacheinander: positiv, positiv, positiv. [...] Plötzlich bricht die Notaufnahme zusammen.

Der PC-Bildschirm mit den Gründen für die Zugänge ist immer derselbe: Fieber und Atembeschwerden, Fieber und Husten, Atemstillstand, usw. ... Die Untersuchungen, die Radiologie immer mit demselben Satz: bilaterale interstitielle Pneumonie, bilaterale interstitielle Pneumonie, bilaterale interstitielle Pneumonie. [...]. Einige werden intubiert und auf die Intensivstation gebracht. Für andere ist es bereits zu spät.

Über die Erschöpfung des Personals:

Das Personal ist erschöpft. Ich sehe Müdigkeit in Gesichtern [...]. Ich habe gesehen, dass Menschen sogar noch länger als früher blieben, um noch mehr Überstunden zu machen, als sie es bereits gewohnt waren. Ich sah eine Solidarität von uns allen. [...]. Ärzte, die Betten verlegen und Patienten verlegen, die Therapien verabreichen, statt Krankenschwestern. Krankenschwestern mit Tränen in den Augen, weil wir nicht alle retten können [...].

«Es gibt keine Schichten mehr, keine Stunden mehr. Das soziale Leben ist für uns ausgesetzt. Ich bin seit einigen Monaten getrennt, und ich versichere Ihnen, dass ich immer alles getan habe, um meinen Sohn ständig zu sehen. [...] Aber ich habe meinen Sohn oder meine Familie seit fast zwei Wochen nicht mehr gesehen, aus Angst, sie anzustecken und damit wiederum eine ältere Grossmutter oder Verwandte mit anderen gesundheitlichen Problemen zu infizieren. Ich begnüge mich mit ein paar Fotos von meinem Sohn, die ich zwischen den Tränen und ein paar Videoanrufen anschaue.»

«Wegen des Mangels an bestimmten Geräten sind ich und viele andere Kollegen trotz aller Schutzmöglichkeiten, die wir haben, exponiert. Einige von uns haben sich trotz der Protokolle bereits infiziert. Einige unserer Kollegen, die infiziert sind, haben auch infizierte Verwandte, und einige ihrer Verwandten kämpfen bereits zwischen Leben und Tod. Sagen Sie Ihren Familienmitgliedern, die älter sind oder andere Krankheiten haben, dass sie zu Hause bleiben sollen. Bringen Sie ihnen bitte ihre Einkäufe.»

Über Menschen, die die Massnahmen nicht verstehen:

«Haben Sie Geduld, denn Sie können momentan nicht ins Theater, in Museen oder ins Fitnessstudio gehen. Versuchen Sie, Mitgefühl mit den unzähligen alten Menschen zu haben, die Sie ausrotten könnten.»

«Und während es in den sozialen Medien immer noch Menschen gibt, die sich rühmen, keine Angst zu haben, indem sie die Hinweise ignorieren und protestieren, weil ihre normalen Lebensgewohnheiten vorübergehend in eine Krise geraten sind, findet eine epidemiologische Katastrophe statt.»

«Bitte teilen Sie diese Nachricht. Wir müssen die Nachricht verbreiten, um zu verhindern, dass das, was hier passiert, in ganz Italien passiert.»

(cma)

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    Alle Leser-Kommentare
  • feuseltier 11.03.2020 16:05
    Highlight Highlight ...
    Benutzer Bild
  • TheGoblin 11.03.2020 15:59
    Highlight Highlight Man kann es drehen und wenden wie man es will. Wir alle kennen die Filme, unterhaltsam oder nicht, realistisch oder nicht - aber es war immer das selbe. Nöimet beginnts und dann machts klack-klack-klack und schneller als wir "Coronavirus" sagen können rühren wir mit blossen Händen in einem riesen Topf Schissi. Beim Filmschauen alle "die sind zu langsam, die machen es falsch, warum hat man nicht..." und jetzt? Copy/paste!
    Panikmache oder nicht. Ich habe Angst und ich gebe es auch zu. Nicht um mich, nicht um Geld - ich habe Angst um meine Liebsten, um Grosi und Grosspapi. Lacht oder nicht, egal!
  • Duscholux 11.03.2020 13:28
    Highlight Highlight Es gibt übrigens einen Unterschied zwischen Panik und den Ernst der Lage verstehen und die Empfehlungen einzuhalten.

    Panik: Ich kaufe mir 9000 Rollen WC Papier und 2000 Dosen Ravioli und gehe in den Luftschutzbunker.

    Ernst der Lage verstehen: Ich versuche, wenn möglich, von daheim zu arbeiten und gehe nur falls effektiv nötig in die Öffentlichkeit.
  • dmark 11.03.2020 13:15
    Highlight Highlight Für einige die wohl wichtigste Fragen während einer Quarantäne. Wie komme ich an mein Koks?
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 11.03.2020 15:50
      Highlight Highlight Frag den Anwalt deines Vertrauens ...
      Benutzer Bildabspielen
    • Swen Goldpreis 11.03.2020 18:37
      Highlight Highlight Horden, wie jeder vernünftige Mensch! :)
  • Rundlauf 11.03.2020 11:36
    Highlight Highlight Statt als Arzt solche Aussagen zu tätigen, sollte man hier nicht differenzieren?

    Zwischen Leuten, die einen schweren Krankheitsverlauf haben und solchen, die einen leichten Krankheitsverlauf haben.

    Sonst meint man ab jetzt dann wirklich, dass man als 42-jähriger Normalo etwas übles durchzustehen hat, und es bricht noch mehr Panik und Verunsicherung aus, als es das jetzt schon tut.

    Für Senioren und Angeschlagene kann es möglicherweise (1-stelliger Prozentbereich) übel ausgehen - für den Allergrössten Teil der Infizierten wird die Krankheit jedoch tatsächlich sehr grippeähnlich verlaufen.
    • djangobits 11.03.2020 16:44
      Highlight Highlight @Rundlauf: Er sagt nicht, dass das der normale Krankheitsverlauf ist. Er sagt, dass das Spital am Rande des Kollapses arbeitet.
    • Morgan Wlan 11.03.2020 17:08
      Highlight Highlight Es ist doch das gleiche wie beim Impfen. Klar du bekommst die Krankheit vielleicht nicht oder es trifft dich nicht schwer, aber dafür kannst du Personen anstecken, für die die Krankheit tödlich ist. Die Kernkompetenz in diesen Situationen ist Solidarität. Nicht nur an sich und seine Gesundheit, sondern auch an die der Mitmenschen (Eltern, Grosseltern, Freunde, etc.) denken.
    • Citation Needed 11.03.2020 17:16
      Highlight Highlight Darum geht es nicht. Niemand weiss vorher, ob er/sie eine extreme Reaktion haben wird oder nicht, die die Lungenbläschen anschwellen lässt. Wenn das passiert, dann gibt es nur eine Rettung: Beatmungsgerät, das Sauerstoff direkt ins Blut 'mischt'. WENN ABER ZUVIELE AUF'S MAL EINE EXTREMREAKTION HABEN (auch weil viele normalreagierende zu sorglos andere anstecken, weil elementare Vorsichtsregeln verletzt werden) DANN GIBT ES NICHT GENUG BEATMUNGSGERÄTE. Also muss die Ansteckungskurve flach gehalten werden kann. Steigt sie sprunghaft an, fehlt es an med. Kapazität (Maschinen, Manpower, etc.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meyer Andrej 11.03.2020 11:36
    Highlight Highlight Wenn man die stündlich ändernden Stufen des Verhaltens sieht, die immer neuen Regeln, die verbindlichen und unverbindlichen Vorgaben der Behörden, dann sollte auch der dümmste Erdbewohner merken, dass hinter dem Ganzen kein Konzept steckt und man einfach zu sich, und der Sicherheit seiner Menschen im Umfeld Sorge tragen muss. Das Krisenmanagement, die Ressourcen werden im Zeitraffer zu ende gehen, KEIN LAND war auf diese Situation vorbereitet. Schützt Euch selber, bleibt zu hause, der Arbeitgeber ist es nicht Wert sich zu gefährden!
  • Meyer Andrej 11.03.2020 11:32
    Highlight Highlight Irgendwie denke ich langsam, dass das Wort Angst und Besorgnis treffender sind, wie keine Panik und besonnen reagieren. Ich fühle mich angelogen.
  • foe (1) 11.03.2020 11:12
    Highlight Highlight «Ich begnüge mich mit ein paar Fotos von meinem Sohn, die ich zwischen den Tränen und ein paar Videoanrufen anschaue.»

    Cringe!
  • feuseltier 11.03.2020 11:04
    Highlight Highlight Selektive Wahrnehmung
    Benutzer Bild
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 11.03.2020 12:16
      Highlight Highlight Na, immer noch im state of denial?
      Wird allmählich Zeit, dass du dich an die neue Situation anpasst. Das Virus wird dich nicht in Ruhen lassen, nur weil du unbedingt blinde Kuh spielen musst.
    • smartash 11.03.2020 15:45
      Highlight Highlight Stimmt, jedem Tag sterben viele Menschen an anderem Dingen als Corona

      Ist aber kein Grund eine Pandemie zu ignorieren und noch mehr Tote in Kauf zu nehmen
  • FrancoL 11.03.2020 10:14
    Highlight Highlight Nachdem wir in den letzten Monaten viel von Benachteiligung der Jungen geschrieben wurde. Bei der Rente , dem Klima immer wieder auf die "Alten" gezeigt wurde und immer gemahnt wurde dass die "Alten" profitieren ist es an der Zeit dass auch die jüngere Generation nun beim Verhalten in Sachen Virus zeigt, dass sie auch in der Lage ist das nötige zu tun um diese älteren Menschen besser vor dem Virus zu schützen.
    • Maracuja 11.03.2020 13:03
      Highlight Highlight Es sind nicht nur die Jungen gefordert. Personen, welche pensioniert sind, sollten den ÖV nur noch in berechtigten Fällen benützen.
    • FrancoL 11.03.2020 13:45
      Highlight Highlight Selbstverständlich sollten alle sich bemühen, doch mir scheint gerade bei einer Gruppe von jungen Menschen der Glaube aufzukommen, dass sie nicht verletzlich sind und das ist tragisch, denn so ist Tür und Tor offen für die Verbreitung.
      Als ich in einen meiner ersten Posts schrieb, dass man vorsichtiger sein soll und dies vor allem auch diejenigen die eher nicht gefährdet sind, wurde ich mit Blitzen eingedeckt und man liess mich wissen, dass man eben keine Angst habe und darum sich nicht einschränken wolle. Zum Glück haben jetzt diese Voten etwas abgenommen.
  • Âventiure 11.03.2020 09:24
    Highlight Highlight Da wird beschrieben, was noch auf uns zukommt. Schwestern und Ärzte in Italien haben sich trotz PSA bereits angesteckt, was die Lage in den nächsten Tagen nochmal drastisch verschärfen dürfte. Italien macht gerade die gleichen Erfahrungen wie China vor zwei Wochen... "Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten." Darum sollte die CH schleunigst die Grenzen schliessen und zusätzlich den ÖV-Verkehr drastisch einschränken. Ich hoffe, dass die Verharmlosung der Krankheit nun endlich aufhört.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 11.03.2020 12:19
      Highlight Highlight Wieso Grenzen schliessen, wenn das Virus bereits in der Schweiz ist? Wie soll man ohne die Ärzte, Ärztinnen, Krankenpfleger/-innen aus Italien im Tessin die Kranken versorgen?
      Das Argument mit dem ÖV ist aber immerhin ein Punkt ...
  • Musikuss 11.03.2020 09:22
    Highlight Highlight Corona:
    Wer jetzt immer noch auf die ständig abwiegelnden Märchenerzähler hört, dass vor allem ältere Menschen von Corona betroffen sind, sollte mal einen Blick auf die Statistik oben werfen: die meisten Infizierten sind in der Altersgruppe von 20-50 Jahre, Männer mit deutlichem Vorsprung!

    Männer, wascht mal Eure Pfoten!! ... dem Virus ist es nämlich egal, wie viele Mukis ihr habt😡 aber es braucht u.a. ungewaschene Hände, um sich schneller verbreiten zu können. Kapiert?
    • ChlyklassSFI 11.03.2020 10:18
      Highlight Highlight Ich nehme an, dass auch etliche Frauen leider die Hände nicht genügend waschen. Ich verstehe diese Menschen nicht.
    • Rundlauf 11.03.2020 11:41
      Highlight Highlight Du vermischst hier verschiedene Dinge: Von Corona betroffen sein heisst nicht daran zu sterben.

      Betroffen ist die gesamte Bevölkerung genau gleich, der Virus sucht sich ja nicht aus, welche Menschen er befällt. Er tut es einfach.

      Wer den Virus dann aber hat, wird unterschiedlich stark daran erkranken. Vor allem bei Älteren geht es öfters übel aus als bei Jüngeren - du verweist auf Statistiken; schau sie dir nicht nur an, sondern interprätiere sie auch dazu.
    • JamSam 11.03.2020 12:23
      Highlight Highlight Die Männer sind schuld an der raschen verbreitung des Virus..?
      Die absolut beste Erklärung die ich bis jetzt gehört habe 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ralph Will 11.03.2020 06:57
    Highlight Highlight Auch wenn es keine Grippe ist. Warum wird jetzt son Ausbreitungverhinderungstheater gemacht. Aber sonst null? Ist die Grippe mit ihren mehren tausend Toten jährlich
    allein in Deutschland uninteressanter? Seit 2 Monaten ist Corona nun ein Thema und in China gehts schon wieder bergab. Ich sehe diese Maßnahmen als übertrieben. Das Verhältnis ist überzogen
    • JamSam 11.03.2020 12:28
      Highlight Highlight Der unterschied zur Grippe besteht auch darin das momentan niemand geimpft ist oder die Krankheiten schon hatte. Ohne diesen Schutzt (wie er bei der Grippe vorhanden ist) kann sich das Virus natürlich viel schneller ausbreiten.
      Aus diesem Grund sind auch Maßnahmen getroffen worden um die ausbreitung einzuschränken damit die Spitäler nicht an ihre Kap. Grenzen kommen. Schau mal nach Italien oder China wie is in den Spitälern zu und her geht, dann verstehst du vielleicht wieso die Maßnahmen doch sinvoll sind.
    • feuseltier 11.03.2020 15:55
      Highlight Highlight Wer sagt, das impfen besser sei? Da streiten sich sogar die Ärzte immer... Wieviele lassen sich jährlich von der Grippe impfen? Genau, nicvt wirklich viele
    • Morgan Wlan 11.03.2020 17:14
      Highlight Highlight Es geht darum zu verhindern, dass die ganze Bevölkerung auf einmal krank wird, was zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Musikuss 11.03.2020 06:36
    Highlight Highlight Wer jetzt immer noch auf die ständig abwiegelnden Märchenerzähler hört, dass vor allem ältere Menschen von Corona betroffen sind, sollte mal einen Blick auf die Statistik oben werfen: die meisten Infizierten sind in der Altersgruppe von 20-50 Jahre, Männer mit deutlichem Vorsprung!

    Männer, wascht mal Eure Pfoten!! ... dem Virus ist es nämlich egal, wie viele Mukis ihr habt😡 aber es braucht u.a. ungewaschene Hände, um sich schneller verbreiten zu können. Kapiert?
  • John Henry Eden 10.03.2020 22:38
    Highlight Highlight Wichtig ist, daraus zu lernen. In Zukunft sämtliche Reisebewegungen ins Ursprungsland frühzeitig untersagen. Einheimische Rückkehrer, Touristen und Geschäftsleute aus dem betroffenen Staat kommen in Quarantäne.

    Gern können wir diesen Leuten dann Tagessätze bezahlen. Kostet immer noch viel weniger, als die derzeitige Situation. Aktuell wurde zugewartet und nun wird der Dampfhammer für alle ausgepackt. In Zukunft benutzen wir lieber frühzeitig ein Hämmerchen für wenige.

    Habe die Situation auch unterschätzt, mea culpa. Doch Panikmache verursacht garantiert Bluthochdruck bei älteren Menschen.
    • Beggride 11.03.2020 06:38
      Highlight Highlight Wir könnten auch JETZT daraus lernen und aus den Erkenntnissen der Italiener Massnahmen ergreifen... Aber dein Kommentar ist natürlich auch richtig.
    • Firefly 11.03.2020 08:59
      Highlight Highlight Richtig, hätte man das Virus stoppen wollen, hätte man konsequenterweise so früh wie möglich jeglichen Fulgverkehr einstellen sollen.
  • Lioness 10.03.2020 22:03
    Highlight Highlight Unsere Tochter geht jeden Dienstag Mittagessen zu ihren Grosseltern. Jetzt erst Mal nicht mehr. Wir haben eine Verantwortung gegenüber der Risikogruppe. Wären kleine Kinder die Risikogruppe würden wir diese doch auch mit allen Mitteln schützen. Tun wir das jetzt also für unsere älteren Mitmenschen.
  • simiimi 10.03.2020 21:59
    Highlight Highlight Ergreifend, nur scheint das in Zürich niemanden zu interessieren. Im Tram, in den Bars, beim Einkaufen, im Fitness, überall die gleichen Menschenmassen wie immer. Würde man keine Zeitung lesen, man wüsste gar nicht das eine Epidemie im Gange ist.
    • Mavericks Marvelous 11.03.2020 07:01
      Highlight Highlight Dasselbe in Bern, erschreckend wie die Leute in den Hand Husten, sich das Gesicht fassen, in überfüllten Restaurants sitzen...
    • MasterPain 11.03.2020 07:34
      Highlight Highlight Woher weisst du, dass im Fitnessstudio genau so viele wie immer sind? Gehst du etwa selber? Oder plapperst du einfach was nach?
    • MasterPain 11.03.2020 09:58
      Highlight Highlight Um's klar zu stellen. Ich geh ins Fitness, und bei uns hat es einiges weniger Leute als sonst. Ausserdem desinfiziert man ja die Geräte nach den Übungen ... und wer den Leuten nicht traut, wie ich, desinfiziert halt auch noch kurz vor der Übung... Ich gehör doppelt zur Risikogruppe (Diabetes II und Bluthochdruck) und nun rate mal was als Therapiemassnahme gilt: Krafttraining gegen Diabetes und Ausdauer gegen den Bluthochdruck.
  • DerRaucher 10.03.2020 21:58
    Highlight Highlight Ich gebe zu das ich anfangs auch einer war der es runtergespielt hat. Zu oft kam in der Vergangenheit Panik aus den Medien die einen stumpf gemacht hat. Mittlerweile mach ich mir schon etwas sorgen. Nicht aus Angst mich selbst anzustecken, sondern was gerade überall um uns rum vorsich geht. Ich fahre nächsten Monat eine längere Strecke durch Deutschland mit der Bahn. Mal schauen ob das dann noch möglich sein wird.
    • HansDampf_CH 10.03.2020 22:40
      Highlight Highlight Deutschland wird wohl bald die grenze zu uns schliessen:

      https://www.worldometers.info/coronavirus/#countries

      Wir haben pro million Einwohner mehr Fälle als China. Italien ist das was wir in 4 Wochen sind...
    • Mimimimi^2 11.03.2020 00:12
      Highlight Highlight Du sprichst mir aus der Seele!
    • Bravo 11.03.2020 07:36
      Highlight Highlight Wäre irgendein Land der EU in der Situation der Schweiz zu Italien, das Land hätte schon längst die Grenzen (für nicht Erwerbstätige) geschlossen. Die Schweiz natürlich wieder überkorrekt, freier Personenverkehr, blabla. Hier fährt nach wie vor jede Stunde ein Direktzug aus der Lombardei nach Zürich... Ich kann das kaum glauben und befürchte, in ein paar Wochen muss jemand dafür Verantwortung übernehmen.
  • Norman Sutter 10.03.2020 21:54
    Highlight Highlight Atalanta Bergamo spielt momentan ein Geisterspiel in Valencia. Die Ultras von Atalanta haben veranlasst, das die zurückerstatteten Gelder für die Tickets dem Krankenhaus gespendet werden. Sollen über 40000€ sein...
  • Chili5000 10.03.2020 21:51
    Highlight Highlight Es ist offensichtlich das Bergamo in einer Notlage ist. Das ist schlimm und man kann nur hoffen das sich die Lage dort bessert. Ich lese aus seinem etwas sehr emotional geladen Text aber heraus das nur die alte Bevölkerung mit bestehenden Erkrankungen betroffen ist. Das Bergamo eine überalterte Bevölkerung hat ist nun mal Fakt. Für alle die nicht zur Risikogruppe gehören ist die Gefahr nicht viel höher als beim Influenzavirus. Die Verhaltensregeln sind so oder so einzuhalten!
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 11.03.2020 07:10
      Highlight Highlight Das liegt daran, dass der Absatz, in dem es um die jüngeren Erkrankten ging, nicht übersetzt wurde.
    • odie 11.03.2020 07:22
      Highlight Highlight @Zerpheros: Und was steht da zu den jüngeren Erkrankten?
    • Duweisches 11.03.2020 07:42
      Highlight Highlight In einer früheren Fassung würde es übersetzt, keine Ahnung warum das wieder raus gestrichen wurde...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gilberte 10.03.2020 21:35
    Highlight Highlight Für alle diese Helden im Gesundheitswesen gibt es ein Lied aus meiner Heimat ... Es hat schon vielen früher in schwierigsten Zeiten sehr geholfen. Solidarität, Herz, Mitgefühl und SEHR PROAKTIVES intelligentes Handeln, auch einer entschlossenen Führung, werden helfen. Zäher Durchhaltewillen bis ca. September / Oktober auch. Beste Wünsche !
    Play Icon
  • Reptile 10.03.2020 21:02
    Highlight Highlight Unfassbar. Eine Katastrophe. Ich werde mich wohl bald von meinen Eltern und Grosseltern verabschieden denn in den nächsten Wochen wird es in der Schweiz genauso sein wie kn Italien mit noch mehr Toten. Einfach nur entsetzlich.
    • Garp 10.03.2020 21:51
      Highlight Highlight Geh lieber für sie einkaufen, damit sie zu Hause bleiben können.
    • Gilberte 10.03.2020 21:55
      Highlight Highlight Keine übertriebenen Sorgen. Es wird wahrscheinlich alles gut, aber es sollten dringend die vom BAG empfohlenen Vorsichtsmassnahmen getroffen werden und wenn irgendmöglich auf öffentliche Verkehrsmittel verzichtet werden. Situationsanalyse: Wo könnten die Eltern / Grosseltern mit dem Virus in Kontakt kommen und entsprechend sinnvoll handeln. Liebe Grüsse
    • Jawolaufensiedenn 10.03.2020 22:43
      Highlight Highlight Ernsthaft jetzt? Du bist ja die personifizierte Hoffnungslosigkeit. Es stirbt ja nur jeder fünfte von den infizierten der Risikogruppe.
      Also Kopf hoch, es bleiben noch ein paar Angehörige übrig. Wenn du Glück hast, sogar alle.😀😃😄
  • Patho 10.03.2020 20:43
    Highlight Highlight Eigentlich sollten wir durch die alljährlich wiederkehrende Grippewelle bereits wissen, was es zu tun gilt, wenn man krank ist, mit dem Unterschied, dass es sich jetzt halt richtig rächt, wenn man oder ANDERE sich nicht daran halten.

    Man geht dann NICHT arbeiten, nicht auf Familienbesuch, nicht ins Kino, nicht an das Eishockeyspiel, nicht in einen Club feiern, usw., man bleibt zuhause und wartet bis die Erkrankung vorbei ist und zieht bei Bedarf einen Arzt herbei.

    Wenn ich sehe, wieviele Menschen nur schon krank arbeiten gehen, nimmt mich die jetzige Situation nicht in Geringsten wunder...
    • Chili5000 10.03.2020 21:37
      Highlight Highlight Das ist das grösste Problem bei uns. Menschen die völlig verschnupft und hustend zur arbeit gehen.
    • SeboZh 10.03.2020 21:55
      Highlight Highlight Und ich mit angeschlagenem Immunsystem bin dann der depp im büro. Da es mich dann häufig auch wieder trifft... Aber weitsicht und rücksicht sind in der heutigen zeit nicht oft anzutreffen
    • Posersalami 10.03.2020 23:59
      Highlight Highlight Absolut. Ich kann das nicht verstehen, wie sich im Büro immer wieder wer Pretuval C schlürfend hinter den PC kauert und versucht zu arbeiten.

      Bisher sind noch immer weitere Mitarbeiter krank geworden. Mich nervt das unglaublich!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 10.03.2020 20:14
    Highlight Highlight Ein bewegendes Zeugnis. Zum Glück sind Angestellte des Gesundheitswesens sehr engagiert. Hoffentlich wecken solche Berichte endlich unsere Regierung auf, es ist Zeit endlich weitergehende Massnahmen zu beschliessen, um weitere Zeit für unsere Spitäler zu gewinnen.
  • Toni.Stark 10.03.2020 20:07
    Highlight Highlight Ok, bei allem Respekt und Verständnis für die Notlage, Zeit einen Bericht auf Social Media zu posten hat er immer noch... Die Sachlage ist in Italien bestimmt dramatischer als hierzulande, deswegen ist es wichtig, die Anweisungen folge zu Leisten, aber sein Bericht scheint mir trotz allem nicht seriös.
    • Phrosch 10.03.2020 21:13
      Highlight Highlight Toni, wenn man den Bericht liest, merkt man, dass er sich die Zeit nahm, obwohl er die nicht hat. Ihm war wichtiger, das mitzuteilen, um allen bewusst zu machen, wie wichtig die Vorsichtsmassnahmen sind. Sicher hätte er die Zeit lieber anders genutzt, etwa um auszuruhen.
    • Mimimi_und_wow 10.03.2020 21:14
      Highlight Highlight Richtig, er nimmt sich die Zeit (die er sich evtl von seinen wenigen Stunden Schlaf abzwackt) damit man einen Bericht direkt von der"Front" erhält. Ohne dass es vom Gesundheitsministerium od Wirtschaftsministerium nach deren Geschmack angepasst wurde.
      Er hat es gemacht obwohl er evtl die Zeit gar nicht hat.
    • Herbibi 10.03.2020 22:06
      Highlight Highlight Es ist seriös. Man muss sehr stark sein, um in dieser Situation noch schreiben zu können. So war es in den KZ, nach einem Tsunami, im verlorenen Uboot u.s.w. Es gibt diese Zeugen und Chronisten, die sich nicht unterkriegen lassen unter dem grössten Druck. Ich wünsche diesem Arzt und allen andern viel Glück.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thadic 10.03.2020 19:48
    Highlight Highlight Leider schauen wir viel zu spät auf unseren südlichen Nachbarn. Immer noch höre ich Schweizer sagen, dass was in Italien passiert, kann bei uns nicht passieren, Italien sei ja ein 3. Welt. Was soll man da sagen? Macht doch selber die Erfahrung.
    • FrancoL 10.03.2020 20:05
      Highlight Highlight Ja man ist lernresistent, aber nachher sind alle andern Schuld, wohl auch die EU.
    • Thadic 10.03.2020 20:41
      Highlight Highlight @Franco: ich denke wir Secondos wissen sehr gut die Vorzüge der Schweiz zu schätzen. Manchmal enttäuschen mich aber manche Schweizer durch ihr überhebliches Gehabe gegenüber Italien.
    • IpohLung 10.03.2020 21:21
      Highlight Highlight Nja, ich bin ziemlich davon überzeugt, dass das, was in Italien passiert, in der Schweiz nicht in diesem Ausmass passieren kann. Es geht nicht darum, Italien als 3.-Weltland zu diffamieren, aber das Gesundheitssystem ist einfach dasaströs. Die Hürden, in Italien an einen behandelnden Arzt zu gelangen, sind derart hoch, dass man diesen Weg im Regelfall gar nicht erst bescchreiten wird. Dank unserem Krankenkassensystem können wir heute sofort versorgt werden, ohne Bargeld auf den Tisch legen zu müssen ...
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  • mononen 10.03.2020 19:40
    Highlight Highlight Das neue Virus ist „nur halb so wild...“ alles „reine Panikmache...“. Genau liebe Besserwisser und Ignoranten. Ich sage dazu nur dies: Es ist schlussendlich alles eine Frage des IQ meine (nicht)geschätzten Mitbürger/innen...
    • Coffey 11.03.2020 07:36
      Highlight Highlight Nein, eine Frage des IQ ist es ganz bestimmt nicht.
  • Amateurschreiber 10.03.2020 19:39
    Highlight Highlight Ich finde diese Seite sehr spannend:

    https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

    Zahlen lügen nicht. Und gerade aus diesn Zahlen kann man sehr viel heruaslesen!
    • Jo Cienfuegos 10.03.2020 20:00
      Highlight Highlight Bis gestern habe ich auch auf die Karte geschaut. In der Schweiz werden die Infektionen aber nicht mehr erfasst. Nur noch Personen, die zur Risikogruppe gehören, werden überhaupt getestet.

      Da können auch die Statistiker von Johns Hopkins nichts machen, wenn die Länder ihrer Erfassungspflicht nicht nachkommen.
    • Michael Heldner 10.03.2020 20:54
      Highlight Highlight @Jo Cienfuegos,
      nun so kann man die AHV halt auch "reformieren" ...
    • spline 10.03.2020 21:04
      Highlight Highlight Nur ...
      China zählt seit mitte Februar anders. Nämlich nur noch positive mit Symptomen. Positive ohne Symptome, aber potenzielle Überträger, nicht.
      Auch zählt jeder Staat anders.
      In der Schweiz z.B. muss man um einen Test fast schon betteln.
      Der Hausarzt befindet am Telefon, dass der Husten und das Fieber eine normale Grippe oder Erkältung ist, solange man nicht im Risikogebiet war oder andere traf due Positiv sind. Leider vergrössert sich aber täglich das Risikogebiet. Das heisst, es laufen sehr viele mit Symptomen aber ohne Test herum. Wollen wir da noch von verlässlichen Zahlen reden?
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  • Devante 10.03.2020 19:38
    Highlight Highlight Mein 1. impuls: hoffe mich erwischts nicht, schiesstmi a, 2 Wochen Quarantäne- 2. impuls: shit, für meinen vater könnte das tödlich sein. Angst..
    • Kruk 10.03.2020 20:28
      Highlight Highlight Ja wobei es bei Jungen auch wirklich übel werden kann. auch wenn sie nicht sterben, laut Berichten gibt es solche die Wochen auf der Intensivstation verbringen.
  • Baguette 10.03.2020 19:32
    Highlight Highlight Es ist Zeit, dass endlich Klartext geredet wird. Wir müssen verstehen, dass wir alle betroffen sein (nein, nicht können, sondern) werden! Persönlich gehöre ich zur Gruppe mit erhöhtem Risiko, in der Familie gibt es mehrere Personen die sogar doppelt zu den Risikogruppen gehören, durch Alter und gesundheitlichen Probleme. Es treibt mir die Wut ins Gesicht, wenn ich nach wie vor höre, lese und sehe wie sich Menschen sicher und nicht betroffen fühlen und unbeirrt weiterleben als wäre nichts. Das Virus wird uns jedoch noch lange alle in Atem halten und es wird alle irgendwie betreffen.
  • Carlo Meyer 10.03.2020 19:20
    Highlight Highlight Stoppen kann man die Ausbreitung nicht. Nur verlangsamen, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.
    Aber wenn ich wie heute im vollen Pendlerzug wieder viele Penionierte sehe, dann frage ich mich schon.
    • Meierli 10.03.2020 20:10
      Highlight Highlight Ich frag mich nicht nur ab Senioren in der Situation. Die Fragen habe ich identisch bezüglich Bern, Personen die es noch immer mit Grippe vergleichen und am meisten über die Sprüchereisser. Als ob die keine Eltern oder Grosseltern hätten.
    • Garp 10.03.2020 20:15
      Highlight Highlight Ich hab keine Ahnung was den Pensionierten durch den Kopf geht. Vielleicht, wenns mi butzt, denn butzts mi halt.
      Und Pensionierte bekommen nicht so viel mit. Die lesen einmal im Tag Zeitung oder kucken einmal Tagesschau, haben meist kein Internet und der Bund sagte ja nicht, sie sollen zu Hause bleiben.

      Ich kenne viele Pensionierte, davon nutzen die wenigsten Internet.
    • Gopfridsenkel 10.03.2020 20:23
      Highlight Highlight Da frag ich mich auch... dass Berufstätige die Stosszeiten nicht immer umgehen können, leuchtet mir absolut ein. Aber dass Pensionierte den ÖV zu Stosszeiten benutzen müssen, entzieht sich absolut meinem Verständnis.
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  • Triumvir 10.03.2020 19:20
    Highlight Highlight Der Albtraum ist Wirklichkeit geworden...Ich hätte nicht gedacht, dass ich so etwas jemals erleben würde...mir fehlen echt die Worte...
    • Patho 10.03.2020 20:49
      Highlight Highlight Ich rechne damit, dass dies nicht die letzte solche Epidemie ist, die ich erleben werde und wahrscheinlich auch nicht die schlimmste...
      Auch die Menschheit kann nicht unbeschränkt wachsen. Je mehr wir sind und je dichter wir leben und je weiter wir uns bewegen, desto grösser ist das Risiko, dass sich Krankheiten, mögen sie noch so schlimm sein, sich problemlos und rasend schnell auf der ganzen Welt verteilen...
  • FrancoL 10.03.2020 19:16
    Highlight Highlight «Und während es in den sozialen Medien immer noch Menschen gibt, die sich rühmen, keine Angst zu haben, indem sie die Hinweise ignorieren und protestieren, weil ihre normalen Lebensgewohnheiten vorübergehend in eine Krise geraten sind, findet eine epidemiologische Katastrophe statt.»

    Das ist so ziemlich genau das was ich im Netz immer wieder gemahnt habe und dafür reichlich Blitze bekommen habe, Blitze die zeigen wie Menschen Ihre Verantwortung offensichtlich übersehen.

    Die taffen sich rühmenden Vollpfosten unserer Gesellschaft stehen zu recht am Pranger.
    • Skeptischer Optimist 10.03.2020 19:39
      Highlight Highlight Kann dem nur beipflichten.
    • dmark 10.03.2020 19:48
      Highlight Highlight @FrancoL:
      "Die taffen sich rühmenden Vollpfosten unserer Gesellschaft stehen zu recht am Pranger."

      Aber genau diese Vollpfosten sind meist so mit sich selbst beschäftigt, dass sie es nicht ein mal merken.
    • FrancoL 10.03.2020 20:02
      Highlight Highlight @dmark, auch wenn sie es nicht merken können sie zur Verbreitung des Virus beitragen und darum müssen sie zur Raison gebracht werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hipster mit Leggins 10.03.2020 18:58
    Highlight Highlight Ich frage mich schon, wieso der Bundesrat die Grenzen zu Italien offen lässt, täglich kommen 70000 potenziell Infizierte in die Schweiz. Das hat doch nichts mit Isolieren oder Rassismus zu tun. Wir sind zwei Wochen in der Epidemie-Entwicklung hinter Italien zurück. Wieso werden keine Notfallspitäler eröffnet, neue Behandlungsplätze geschaffen. Jeder der Ansatzweise exponentielles Wachstum versteht, weiss was auf uns zukommt. Das ist keine Panik, das ist gesunder Menschenverstand. Wieso gibt es Frauendemos, Ausstellungen, Konzerte etc. etc. Können wir nicht einige Wochen auf das verzichten?
    • bokl 10.03.2020 19:11
      Highlight Highlight 30% des Gesundheitspersonal aussperren und gleichzeitig Notspitäler eröffnen? Scherzkeks.
    • Rim 10.03.2020 19:25
      Highlight Highlight Das habe ich auch schon gedacht. Nehmen wir an (wir hoffen es nicht) dass sich bei das exponentielle Wachstum so verhält wie in Italien: Dann würde es m.E. wenig Sinn machen, für die erkrankten Notfälle einige Betten in "normalen Spitälern" zu reservieren. (Gefahren für Patienten und Personal) Da gibt es doch fast überall ausgerüstete Notfallkliniken der Armee (meist unterirdisch) die dafür besser geeignet wären und v.a. bereits "vorhanden" sind. (Nur so als Gedankenanstoss.)
    • Meierli 10.03.2020 20:14
      Highlight Highlight @boki, für den Fall finanzieren wir den Zivilschutz und das Militär mit Steuergelder. 3800 Grenzgänge arbeiten im. Gesundheitsbereich. Täglich kommen 70'000 aus der roten Zone. Da sind 64'200 überflüssiges Risiko. Hört endlich mit den Lügen auf, es geht um die Wirtschaft. Nichts anderes.
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  • cal1ban 10.03.2020 18:56
    Highlight Highlight Ich habe vor etwas mehr als einem Monat diesen Screenshot gemacht, weil es mich aufgeregt hat, diese Kommentare zu lesen. Jetzt reibe ich ihn euch unter die Nase. Glauben diese Menschen sie seien unverwundbar? Angst muss nicht unbedingt etwas Schlechtes sein.
    Benutzer Bild
    • cal1ban 10.03.2020 19:43
      Highlight Highlight @Magnum44
      Wollte deinen Kommentar noch wegschneiden. Leider vergessen.
  • Vanessa_2107 10.03.2020 18:53
    Highlight Highlight Ja das ist heftig, das rüttelt mich auf. Da muss man sich einmal auch beim Spitalpersonal bedanken. Was nehmen die für Risiken auf sich! Da kann man nur hoffen, dass es bei uns nicht so schlimm kommen wird, wie dieser Arzt aus Bergamo beschrieben hat. Wie er sagte, sind es aber tatsächlich ältere Menschen, die davon gestorben sind. Ich werde Menschenmengen noch mehr meiden. Hoffen wir, dass es bald wärmer wird.
    • Mike Milligan 10.03.2020 19:13
      Highlight Highlight Die Wärme nutzt nichts gegen den Virus.
    • Mat_BL 10.03.2020 19:56
      Highlight Highlight Ja. Wärme tut wohl nichts.Aber mit dem längeren Sonnenlicht ab 21.3. und dem UV-Licht könnte es vielleicht etwas helfen, dass zumindest Oberflächen davon bestrahlt werden. Aber das ist natürlich in (Grossraum-) Büros auch nicht wirklich eine Hilfe.
    • Vanessa_2107 10.03.2020 21:39
      Highlight Highlight Irgendwo habe ich gelesen, dass der Virus, wenn es wärmer ist, nicht überleben kann. Deshalb gibt es in Afrika und Südamerika auch praktsch keine Ansteckungen. Weiss da Watson etwas Genaueres?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinzbond 10.03.2020 18:51
    Highlight Highlight Dem ist nichts mehr hinzufügen...
  • Raphael Stein 10.03.2020 18:45
    Highlight Highlight Ein kleiner Virus zeigt uns auf wer wir sind.

    Und in Spitälern der Schweiz werden Masken und Desinfektionsmittel, letztere mitsamt der Halterung, aus allen Toiletten gestohlen.



  • El Mac 10.03.2020 18:43
    Highlight Highlight Sorry, aber ich kann so einen Text nicht ernstnehmen. Plötzlich werden in seinem Spital alle intubiert, solange es nicht „bereits zu spät ist“?!? Ich erinnere, es gibt in der Schweiz 3(!) Tote! Nicht hunderte und schon gar keins in seinem Spital.
    • Garp 10.03.2020 18:50
      Highlight Highlight Wir stehen erst am Anfang in der Schweiz und mit den Massnahmen des Bundes wird es uns wahrscheinlich heftig treffen.
    • Patrick Bateza 10.03.2020 18:52
      Highlight Highlight WOW!! das ist mal ein Bericht von einem BETROFFENEN!!! Einem Arzt und nicht aus den Medien...

      Italien hatte auch mal (NUR!!???) 3 Tote, das zur Erinnerung..

      Welche Ignoranz allen Risikopatienten gegenüber!!!

      Der Post würde anders assehen wenn Sie Immunsuprimert, COPD-Patient oder krebskrank wären...
    • sheshe 10.03.2020 18:54
      Highlight Highlight Bergamo ist nordöstlich von Mailand und damit im schwerst betroffenen Gebiet. Lies wenigstens richtig!
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  • R10 10.03.2020 18:42
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es uns in der Schweiz zu lange viel zu gut ging. Seit Jahrzehnten sind wir glücklicherweise von allen Kriegen, Naturkatastrophen und sonstigen Unglücken mehr oder weniger verschont worden.

    Jetzt wo es tatsächlich bedrohlich für uns wird, macht es den Anschein, als wüsste niemand mehr, wie man mit solchen Kriesen umgeht. Die Regierung nicht, die Medien nicht und schon gar nicht die Bevölkerung.
    Schwierig, hier noch ein Mass zwischen Panik und Sorglosigkeit zu finden...
    • Lolita 10.03.2020 19:15
      Highlight Highlight Nicht nur in der Schweiz
    • low tango 10.03.2020 20:14
      Highlight Highlight "Schwierig, hier noch ein Mass zwischen Panik und Sorglosigkeit zu finden..."

      Wunderschön ausgedrückt
    • caro90 10.03.2020 21:01
      Highlight Highlight Ja. Der allergrösste Teil der Bevölkerung (mich eingeschlossen) hat noch nie etwas auch nur annähernd Vergleichbares erlebt. Wir haben uns in falscher Sicherheit gewogen. Viele können und wollen es schlicht nicht wahrhaben. Alle anderen Krisen sind auch bei wegschauen vorbeigegangen. Plötzlich ist alles anders.
      Und niemand hat Erfahrung damit. Auf einmal sind wir unseren Ahnen gar nicht mehr so überlegen...

      JEDER ZÄHLT! Das einzige, was bleibt (und emorm wichtig ist!) ist die Ausbreitung zu verlangsamen. Zurückstecken und alles daran setzen, dass die Spitäler das schaffen können.
  • Sherlock_Holmes 10.03.2020 18:41
    Highlight Highlight Eine unmittelbare authentische Schilderung, die alle betroffen macht, die einen Funken Empathie aufbringen.

    Hoffen wir bei allem was uns lieb und teuer ist, dass wir von solchen Szenarien verschont bleiben und seien wir dankbar dafür.

    Es ist – ohne in Panik zu verfallen – Zeit für viele, um vom hohen Ross zu steigen.

    Der Aufprall ist gegebenenfalls heftig genug.
  • mon tuno 10.03.2020 18:38
    Highlight Highlight Danke watson!
    Ich habe genug in meinem Umfeld die ich hiermit überzeugen kann.
  • RASL 10.03.2020 18:22
    Highlight Highlight Wow! Das erschreck einen ganz schön. Das klingt viel schlimmer als alles, was ich bisher gehört oder gelesen habe.
  • Alteresel 10.03.2020 18:20
    Highlight Highlight Schrecklich.
    Ich frage mich immer wieder, was diese Coronaepidemie mit uns macht, wie wir da sind, wenn wir aus dieser Sache heil rauskommen.
    • TodosSomosSecondos 10.03.2020 18:39
      Highlight Highlight Es geht gefühlt ca. einen halben Tag und dann ist alles wieder beim Alten.. wie immer.. leider
    • Firefly 10.03.2020 20:09
      Highlight Highlight Wie ein Wald nach einem heftigen Sturm, denke ich.
  • that's my mustard 10.03.2020 18:17
    Highlight Highlight Endlich eine ehrliche Stimme. Lesen, weiterleiten und danach handeln.
  • MORGLUM 10.03.2020 18:11
    Highlight Highlight Wow. Heftig.
  • Locutus70 10.03.2020 18:08
    Highlight Highlight Wie viele Grippe-Erkrankungen und Tote gab es denn diesen Winter eigentlich schon? ^^
    Meine Güte diese Hysterie ist echt nicht mehr zu fassen
    • Wurstbrot 10.03.2020 18:16
      Highlight Highlight Schon mal gehört, dass Grippepatienten die Notaufnahmen fluten? Ich nicht. Die Dummheit mancher Menschen ist echt nicht zu fassen.
    • Joe 'Barack America' Biden 10.03.2020 18:17
      Highlight Highlight Diese Krankheit war schlimm genug um China lahmzulegen. Nennst du gerade die Chinesen und Xi Jinping hysterische Weicheier? Oder wie soll man das verstehen?

    • TodosSomosSecondos 10.03.2020 18:18
      Highlight Highlight Du hast gar nichts verstanden... einfach gar nichts.
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