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Belarusian President Alexander Lukashenko, centre, inspects equipment and weapons of Belarusian army special troops as he visits the military base in the town of Maryina Gorka, 60 kilometers (37 miles) southeast of Minsk, Belarus, Friday, July 24, 2020. Alexander Lukashenko warned Thursday that Western media could be expelled from the country over what he described as their

Weissrusslands Präsident Alexander Lukaschenko Ende Juli bei einem Truppenbesuch. Bild: keystone

Lukaschenko lässt an der Landesgrenze die Armee auffahren



Der in Belarus (Weissrussland) wegen der Massenproteste gegen Wahlfälschung unter Druck geratene Staatschef Alexander Lukaschenko hat die Armee an der Westgrenze seines Landes in volle Gefechtsbereitschaft versetzt. Die zuständigen Einheiten seien nun bereit, ihren Verpflichtungen nachzukommen, sagte der Präsident bei einer Sitzung des Sicherheitsrates am Dienstag in Minsk der Staatsagentur Belta zufolge. «Wir haben heute nicht nur innen, sondern auch aussen Probleme.»

Lukaschenko hatte bereits am Wochenende die Verlegung von Fallschirmjägern nach Grodno im Westen des Landes angeordnet. Er begründete dies mit der angeblich angespannten Sicherheitslage dort. Zudem hatte er behauptet, Nato-Truppen hielten sich nicht weit von der Grenze entfernt auf. Das Militärbündnis hatte das zurückgewiesen.

Seit der Präsidentenwahl vor mehr als einer Woche gibt es in dem Land zwischen Russland und dem EU-Mitglied Polen Massenproteste gegen Lukaschenko. Der 65-Jährige hatte das Ausland für die Demonstrationen verantwortlich gemacht und etwa Polen und die Ukraine genannt. (sda/dpa)

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