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Diners at a beachside cafe watch as Australian police escort anti-racism protesters during a march commemorating the 10th anniversary of race riots through Sydney's suburb of Cronulla, December 12, 2015. In December 2005, racially charged tension between residents from the largely white beachside neighbourhood and Muslim youths from western Sydney degenerated in days of riots involving thousands of people.    REUTERS/Jason Reed

Proteste gegen Rassismus am Strand von Sydney.
Bild: JASON REED/REUTERS

Handgemenge von Islamgegnern und linken Demonstranten in Australien



Am Rande einer Kundgebung im australischen Sydney zum Gedenken an fremdenfeindliche Ausschreitungen vor zehn Jahren hat es Handgreiflichkeiten zwischen linken Demonstranten und Islamgegnern gegeben.

Beide Gruppen versammelten sich am Samstag am Cronulla-Strand im Süden der Stadt und gerieten dort aneinander. Die Polizei entsandte Einheiten zum Ort des Geschehens und hielt die Demonstranten weitgehend auseinander. Zwei Menschen wurden nach offiziellen Angaben festgenommen.

Am 11. Dezember 2005 waren an dem Strand zwei Rettungsschwimmer verprügelt worden. Tausende betrunkene Menschen griffen daraufhin arabischstämmige Australier an, was zu heftigen Zusammenstössen führte. Die Auseinandersetzungen lösten eine breite Debatte über Rassismus in dem von Einwanderern aufgebauten und geprägten Land aus. (sda/afp)

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