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Influencerin wäscht sich mit heiligem Tempelwasser in Bali – und es kommt, was kommen muss



Ein Urlaub kann eine bereichernde Erfahrung sein: Man taucht in die Kultur eines fremden Landes ein, lernt neue Regeln und Gebräuche – und versteht, die Traditionen eines anderen Landes zu respektieren.

Oder: Man macht es wie das tschechische Fitness-Model-Pärchen Sabina Dolezalova und Zdenek Slouka, die mit ihrem jüngsten Video auf Bali einen Sturm der Empörung ausgelöst haben. Vor wenigen Tagen teilten die beiden ein Video in ihrer Instagram-Story.

Darin ist zu sehen, wie die beiden den Affenwald von Ubud besuchten – ein kleiner Nationalpark, in dem auch der hinduistische Tempel Pura Dalem Agung Padangtegal neben einer heiligen Quelle steht.

In der Instagram-Story der beiden war vor wenigen Tagen zu sehen, wie die Influencerin Sabina sich vor einer Wasserstelle bückt. Ihr Freund Zdenek hebt ihren Rock hoch, und spritzt ihr das Wasser des Nationalparks auf den Hintern. Sabina kreischt dabei belustigt auf.

Der Vorfall im Video:

abspielen

Video: YouTube/Blagag!

Besonders lustig fanden die Bewohner der Insel Bali das Video hingegen nicht. Den Hinduisten gilt das Wasser des Nationalparks als heilig – auf dem Po einer Influencerin hat das Wasser für sie nichts zu suchen. Der übliche Shitstorm folgte prompt, und die tschechische Influencerin (immerhin mehr als 60'000 Follower) stellte ihr Profil privat, um weiteren Beschimpfungen zu entgehen.

Der örtlichen Politik reichte das nicht: Ein Lokalpolitiker will nun prüfen lassen, ob es für das Paar rechtliche Folgen geben könnte. Wohl auch um dieser Strafe zu entgehen, veröffentlichten die beiden Tschechen eine Entschuldigung auf Instagram.

In dem gemeinsamen Video sagt Sabina: «Das Video von gestern tut uns sehr leid. Wir haben den heiligen Tempel und das Weihwasser in Ubud entehrt, wir wussten es nicht besser, also tut es uns leid.»

Der Manager der Influencerin teilte mit, das Paar habe dem Nationalpark einen Geldbetrag als Wiedergutmachung gespendet. Auch bei der örtlichen Polizeistation baten die beiden öffentlichkeitswirksam um Entschuldigung. (news.detik.com)

Die (für westliche Beobachter ungewöhnliche) Entscheidung der Beamten: Statt eine Strafe zu kassieren, sollen die beiden bei einer Tempelzeremonie am Donnerstag über die Bräuche der Balinesen lernen.

Vielleicht lernen sie ja wirklich was. (pb/watson.de)

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