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Boxer Trump

Bild: watson/shutterstock/keystone

Analyse

Wie gefährlich ist der angezählte Donald Trump?

Die Tulsa-Rally war für den Präsidenten eine schwere Schlappe – aber noch nicht sein Waterloo.



Die obersten Knöpfe des Hemdes geöffnet, die rote Krawatte gelöst, ein zerknülltes Maga-Käppchen in der Hand: So torkelte der US-Präsident nach seiner Rückkehr von einer Wahlkampf-Veranstaltung in Tulsa von seinem Helikopter über den Rasen des Weissen Hauses. Obwohl er keinen Tropfen Alkohol trinkt, wirkte er wie ein Betrunkener, oder wie ein Boxer, der nach einem Niederschlag taumelnd wieder aufsteht.

Wie Donald Trump zum Polit-Dinosaurier wurde
Tanookis Bild-Post hat mich neugierig gemacht.
Also hier ist das Original, inkl. Artikel dazu:

https://gothamist.com/news/coronavirus-updates-june-21-2020

Schwer angeschlagen: Donald Trump. Bild: comments://271849786/2702136

War’s das für Donald Trump? Vorsicht. Wie verwundete Raubtiere sind angezählte Boxer oft doppelt gefährlich. So warnt Jennifer Senior in der «New York Times»:

«Genau weil Trump sich übermannt und übertölpelt fühlt, fürchte ich, dass wir an einem gefährlichen Punkt angelangt sind: Er versucht, wenn auch ungeschickt, sich von einem Präsidenten zu einem Autokraten zu wandeln, und ihm ist jedes Mittel recht, alle niederzumähen, die sich ihm in den Weg stellen.»

Mit Hilfe seines Justizministers William Barr und mit dem Segen der mächtigen Senatoren Mitch McConnell und Lindsey Graham hat der Präsident schon viel niedergemäht, was das legendäre System der «checks and balances» – das Gleichgewicht von Politik und Recht – in den USA ausmacht.

Seit seinem Amtsantritt hat er systematisch die Verwaltung ausgehöhlt, Gesetze und Verträge seines Vorgängers Barack Obama wieder rückgängig gemacht und Amtsstuben und Gerichte mit willfährigen Handlangern voll gestopft.

Nach dem Freispruch im Impeachment-Prozess hat Trump geradezu zu einem Rachefeldzug angesetzt. Insgesamt fünf Inspectors General – Instanzen, die das korrekte Funktionieren der Regierung überwachen – hat er entlassen. Zusammen mit Justizminister Barr hat er den Justizapparat gesäubert, etwa das wichtige Untersuchungsbüro des Staates in Washington.

FILE- In this March 23, 2020 file photo, President Donald Trump talks during a briefing about the coronavirus in the James Brady Briefing Room, Monday, March 23, 2020, in Washington, as Attorney General William Barr looks on. Legislation to extend surveillance authorities that the FBI sees as vital in fighting terrorism was thrown in doubt Wednesday as President Donald Trump, the Justice Department and congressional Republicans all came out in opposition. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump,William Barr

Diener seines Herrn: Justizminister William Barr. Bild: AP

Mit Erfolg: Der neue Chef, ein Barr-Spezi, hat die Klage gegen Michael Flynn, Trumps ersten Sicherheitsberater, fallengelassen. Dabei hatte dieser zweimal unter Eid zugegeben, das FBI angelogen zu haben, ein klarer Verstoss gegen amerikanisches Recht. Ebenso ist es Barr gelungen, die Strafanträge für seinen verurteilten Kumpel Roger Stone massiv zu verringern.

In den letzten Tagen hat Trump zudem die gesamte Spitze der U.S. Agency for Global Media ausgewechselt. Dabei handelt es sich um die Dachgesellschaft, die Medien wie Radio Free Europe oder Voice of America umfasst und in der Hunderte von Journalisten tätig sind. An der Spitze dieser mächtigen Medienorganisation sitzt nun ein Vertrauter von Steve Bannon, dem ehemaligen Chefstrategen Trumps.

In seiner wirren Rede in Tulsa hat Trump auch klargemacht, dass er den Wahlkampf auf niedrigstem Niveau zu führen gedenkt. Sie war gespickt mit rassistischen Andeutungen und Beleidigungen an seinen Herausforderer Joe Biden und die Demokraten generell. Auch das Stereotyp des Mexikaners als Vergewaltiger durfte nicht fehlen.

Neuerdings bezichtigt er gar seinen Vorgänger Obama des Landesverrats. «Sie (Obamas Leute) haben meinen Wahlkampf ausspioniert», erklärte er am Montag in einem Interview mit einem christlichen Sender. «Ich habe das schon lange gesagt. Es zeigt sich, dass ich Recht hatte.»

In this image from video provided by My Brother's Keeper Alliance and The Obama Foundation, former President Barack Obama speaks Wednesday, June 3, 2020, during virtual town hall event with young people to discuss policing and the civil unrest that has followed the killing of George Floyd by police in Minneapolis. (My Brother's Keeper Alliance and The Obama Foundation via AP)

Soll Landesverrat begangen haben: Ex-Präsident Barack Obama. Bild: keystone

Trump spielt dabei auf eine Untersuchung eines gewissen John Durham an. Dieser war von Justizminister Barr eingesetzt worden, um allfällige Verfehlungen des FBI in der Russland-Affäre zu untersuchen. Trump und die Republikaner hoffen, den Beweis für die mehrfach widerlegte These zu erbringen, dass diese Affäre von Anfang an eine Verschwörung des «deep state» gegen den Präsidenten war.

Es ist damit zu rechnen, dass Durham seinen Bericht bald vorstellen wird. Ob er in einer Zeit von Coronavirus, Black Lives Matter und einer schweren Rezession noch auf Interesse stossen wird, ist fraglich.

Trump hat daher begonnen, seine Wahlkampftaktik zu ändern. Unterstützt von Fox News, Breitbart, Rush Limbaugh etc. setzt er nun auf die Angst vor einer angeblichen Revolution. Ein paar besetzte Häuserblocks in Seattle müssen als Beweis dafür herhalten, dass gefährliche Anarchisten wie einst Maos Kulturrevolutionäre bereits die Macht übernommen hätten.

Selbst das «Wall Street Journal» stimmt in diesen Chor ein und spricht in Anlehnung an die Französische Revolution von einem «Jakobiner-Moment in Amerika».

A pedestrian looks on as a person adjusts a U.S. flag displayed on the steps of the Seattle Police East Precinct building, Saturday, June 20, 2020, inside what has been named the Capitol Hill Occupied Protest zone in Seattle. A pre-dawn shooting Saturday near the area left one person dead and critically injured another person, authorities said Saturday. The area has been occupied by protesters after Seattle Police pulled back from several blocks of the city's Capitol Hill neighborhood. (AP Photo/Ted S. Warren)

Beweis für eine Revolution? Besetztes Viertel in Seattle. Bild: keystone

Zusammen mit Barr hetzt der Präsident gegen eine Abstimmung per Brief. Ohne den Hauch eines Beweises behauptet er, das würde zu massivem Wahlbetrug führen. «Wegen der Abstimmung per Brief wird die Wahl 2020 die am meisten manipulierte in unserer Geschichte sein – es sei denn, diese Dummheit werde gestoppt», tweetete Trump.

Was spricht gegen Trump? Zum einen seine Gesundheit. Sein greisenhafter Abgang nach einer Rede in West Point und sein eingangs beschriebener Auftritt auf dem Rasen des Weissen Hauses lassen ernsthafte Zweifel aufkommen, ob der Präsident noch fit genug ist, um sein Amt auszufüllen. Es hat ihm auch ein wichtiges Argument gegen «Sleepy» Joe Biden aus der Hand geschlagen. Im Vergleich zu Trump wirkt der ehemalige Vize geradezu jung.

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Nicht wirklich fit: Trump trippelt eine Rampe hinunter. Video: YouTube/CNN

Zudem wächst der Widerstand gegen den Autokraten Trump. So ist sein Versuch fehlgeschlagen, den Southern District of New York, die wohl bedeutendste Untersuchungsbehörde in den USA, zusammen mit William Barr ähnlich zu entmannen wie diejenige in Washington. Selbst sein Handlanger Lindsey Graham wollte für einmal nicht mitspielen.

Vor allem jedoch spielt Trumps wichtigster Gegner nicht mit: das Coronavirus. Die Zahl der Infizierten steigt neuerdings wieder an, die USA haben weltweit die lausigste Bilanz in der Bekämpfung von Covid-19. Das lässt sich weder unter den Tisch wischen noch vor den amerikanischen Wählern vertuschen. Und ja: Weder Hillary Clinton noch Barack Obama können dafür verantwortlich gemacht werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Swen Goldpreis 24.06.2020 14:19
    Highlight Highlight Biden wirkt gegen Trump jung? Hm... Da ist wohl etwas viel Wunschdenken mit Herrn Löpfle durchgegangen. Auch wenn fast alles für Biden spricht: Alter und Gesundheit sind vermutlich die einzigen beiden Punkte, wo Trump die Nase vorn hat. Bei Biden merkt man, dass er wegen des Alters etwas langsamer denkt und spricht, bei Trump hingegen ist die Blödheit keine Alterserscheinung sondern angeboren.
  • ususfact 24.06.2020 11:08
    Highlight Highlight Läuft der US-Präsidentenwahlkampf nicht immer auf niedrigstem Niveau ? Das ist nun echt nichts Neues.
    Alles wie gehabt, inkl. nur Greise zur Wahl. Und auch wie bei der letzten Wahl: beide untragbar und unbeliebt.
  • Herman Munster 24.06.2020 09:22
    Highlight Highlight Also für mich ist gerade das Kartenhaus Trump am Einstürtzen. Nicht mit einem grossen Bäng sondern langsam aber immer schneller!
    Twitter hat ihn lange gewähren lassen und jetzt wird immer häufiger seine Twitts Markiert. Die haben die Angst oder Respekt verloren. (Viel zu Spät).
    Fauci wiederspricht ganz offen und ohne Rot zu werden.
    Fox News, ist auch nicht mehr voll auf Linie.
    Die Fans bleiben seinen Wahlkampfshow fern.
    Die Gerichte, sogar das Oberste, entscheiden immer häufiger gegen ihn.
    Die Partei, siehe Abzug aus D, fängt an zu Revoltieren!
    Die Macht erodiert sichtlich!
    • So oder so 24.06.2020 13:10
      Highlight Highlight Das Militär steht wohl auch nicht mehr hinter Trump, dazu noch einige Republikaner die Trump geschasst hat.
  • So oder so 23.06.2020 21:39
    Highlight Highlight "An der Spitze dieser mächtigen Medienorganisation sitzt nun ein Vertrauter von Steve Bannon, dem ehemaligen Chefstrategen Trumps" Da könnte ich Kotzen ! und das Establishment hat sicher Freude daran das Trump denn Staat abbaut.
  • Wolk 23.06.2020 21:23
    Highlight Highlight Die naheliegende Frage ist ja wohl: Wird er eine Corona-Infektion überstehen? Und wenn ja, wird er dann zum Paulus und gewinnt die Wahl mit Links?
  • paule 23.06.2020 21:22
    Highlight Highlight Trump passt bestens zu der USA und bringt das Land dorthin wo es gehört.
  • tr3 23.06.2020 17:57
    Highlight Highlight Mad Photoshop Skills
    • Marko_32 23.06.2020 18:52
      Highlight Highlight Ich glaube das wurde mit MS paint gemacht 😄
  • Vanessa_2107 23.06.2020 17:45
    Highlight Highlight Ich denke die Gesundheit wird ihm schlussendlich einen Strich durch die Rechnung machen. Man sieht, psychisch wird es immer schlimmer mit ihm. Von mir aus hat sich auch das Blatt gewendet. Allerdings hat er mächtige, reiche Unterstützer, eine meist ihm und nicht dem Volk dienende Administration, die werden mit aller Macht versuchen, dass er wieder Präsident wird. Kommt mir in den Sinn, hat er einen Doppelgänger? (der Film Dave)....
  • ujay 23.06.2020 17:44
    Highlight Highlight Das ist kein Kampf, in dem ein angeschlagener Boxer durch einen Lucky Punch doch noch gewinnen kann. Angeschlagen, wie Pinocchio nun mal ist, wird er eher noch mehr Fehler als machen, denn er hat sich verzettelt und ist nicht mehr Herr der Situation. Wenn man in letzter Zeit seine Körpersprache beobachtet hat, hängende Schultern, Statements vor der Kamera mit verschränkten Armen etc. bleibt vom ehemals selbstsicheren Donald nicht mehr viel übrig. Er ist auf der Loser Spirale und die führt nach unten....er weiss es!
  • Mãozinha 23.06.2020 16:50
    Highlight Highlight Warum den "Sleepy Jo" wenn man schon den Slippery Don hat?

    Benutzer Bild
  • John Galt 23.06.2020 16:40
    Highlight Highlight Die gefährlichsten Gegner von Trump sind die Bilder.

    Zweihändiges Wasser trinken, Rampe runterschleichen, und dann vor allem die weniger als halb volle Arena (wieviel wäre Biden bereit gewesen für solche Bilder zu bezahlen?), der geschlagene Trump der nach Tulsa zum WH zurückkehrt.

    Das sieht nicht mehr nach Gewinner aus, sondern nach Verlierer, und die Leute mögen keine Verlierer!
  • swisskiss 23.06.2020 16:35
    Highlight Highlight "Selbst das «Wall Street Journal"? Dieses Medium gehört genauso zur news corp von Rupert Murdoch, wie FOX news.
    Da wird der enge Freund Trumps noch mehr Sendeplatz und Inserate gratis zur Verfügung stellen, als letztes Mal und noch stärker die mediale Karte zur Propagandaverbreitung von Trumps Parolen spielen. Da ist die wirkliche Gefahr, dass Murdoch, Mercer, Anshutz, und die Kochs noch mehr Mittel in den Wahlkampf investieren, da Trump nicht nur sich, sondern die gesamte Partei samt Gouverneuren, Senatoren und Vertretern des Repräsentantenhaus, mit seinem Verhalten gefährdet.
  • De-Saint-Ex 23.06.2020 16:30
    Highlight Highlight Die Republikaner wären eigentlich gut beraten (gewesen), dafür zu sorgen, dass Trump so schnell wie möglich „unpässlich“ (gemacht) wird. Dafür ist es jetzt zu spät. Sie werden die Suppe bis auf den letzten Tropfen auszulöffeln haben. Recht so.
    • PeteZahad 23.06.2020 17:00
      Highlight Highlight Wieso zu spät er kann sich immer noch selber demontieren
    • De-Saint-Ex 23.06.2020 18:32
      Highlight Highlight Ich schreibe ja auch über die Republikaner... die sich zusammen mit Trump selber demontieren.
  • Cpt. Jeppesen 23.06.2020 16:28
    Highlight Highlight Ich habe immer wie immer mehr den Eindruck, dass Trump die Pandemie als Waffe im Wahlkampf bzw. am Abstimmungstag verwenden möchte. So eine Pandemie ist perfekt um jederzeit den Notstand auszurufen. Da der Wahltermin am 4. November festgeschrieben ist und Trumps Zahlen seit einiger Zeit nicht mehr so gut sind, könnte es doch wie gerufen kommen, wenn im November zu Covid auch noch die Grippe ausbricht. Um das Volk dann zu "schützen" werden noch weniger Wahllokale aber mit noch strikteren Zugangsregeln geöffnet. Die Briefwahl wird unmöglich gemacht. Siehe die letzte Primary-Wahl in Georgia.
    • lilolilo 23.06.2020 20:13
      Highlight Highlight Leider kann ich mir auch gut vorstellen, dass das in die Richtung gehen wird...
      Nicht nur in Georgia beobachtbar. Gerade eben sind Primaries in Kentucky, da gibt es heute in Louisville auf über 600’000 Einwohner nur ein einziges Wahllokal!
    • Varanasi 23.06.2020 21:43
      Highlight Highlight Wieso wird der Beitrag von lilolilo so geblitzt?
      Es stimmt:
      Benutzer Bild
  • aglio e olio 23.06.2020 16:18
    Highlight Highlight „Die obersten Knöpfe des Hemdes geöffnet, die rote Krawatte gelöst...“
    Naja, so bewegt sich vermutlich die Mehrzahl in den Feierabend. Warum nicht auch der Möchtegerndiktator.
    Was auch kein Wunder ist wenn man den ganzen Tag mit eingeschnürtem Hals unterwegs ist.
  • Basti Spiesser 23.06.2020 16:16
    Highlight Highlight „Ein paar besetzte Häuserblocks in Seattle müssen als Beweis dafür herhalten, dass gefährliche Anarchisten wie einst Maos Kulturrevolutionäre bereits die Macht übernommen hätten.„

    Klingt aber niedlich. Wie Löpfe wohl reagiert hätte, wenn Rechte ein Stadtteil besetzen, Grenzen aufstellen, Steuern nur von Schwarzen verlangen, mit Waffen patroullieren würden etc.

    Warum hören wir eigentlich so wenig davon?
    • Varanasi 23.06.2020 16:49
      Highlight Highlight Weil diese autonome Zone in den nächsten Tagen sowieso aufgelöst werden soll?

      https://www.spiegel.de/politik/ausland/buergermeisterin-will-autonome-zone-in-seattle-aufloesen-a-a2cdf56b-f534-4a3c-8703-3a84961c19cc

      PS: Hast du die Quelle für das Foto mit der Menschenmasse von Trumps Rally in Tulsa inzwischen gefunden?
    • Herman Munster 23.06.2020 19:53
      Highlight Highlight @Basti
      Es ist mit Ihnen wie mit Trump. Immer wenn man denkt Peinlicher geht es nicht. Kommt eine neuer Tiefpunkt.
      Aber ich weiss, Sie sind nur ein Provokateur der so etwas Spass in sein Leben bringt.
    • Kolo 23.06.2020 21:47
      Highlight Highlight Vatanasi, das Bild wurde von trump Jr. (einer von den unsympathen, weiss nicht mehr welcher) getwittert. Also das wird dann wohl Spiessers Quelle sein. Voll seriös, weisch!
    Weitere Antworten anzeigen
  • TT (TraugottTaugenichts) 23.06.2020 16:16
    Highlight Highlight Also ich weis nicht, die armen Amis, wen sollen sie wählen. Mit dem leicht dementen Joe Biden haben die Demokraten meiner Ansicht nach, den schlechtesten der möglichen Kandidaten aufgestellt. Keiner verkörpert mehr das Establishment und hat soviel Dreck am Stecken wie er. Mir kommt das so vor wie die SVP hierzulande vor ein paar Jahren: Die wollen gar nicht regieren, sondern in der Opposition bleiben, wo sie fröhlich rummeckern können und keine Verantwortung tragen müssen.. Ein Trauerspiel bahnt sich an. 2016 haben sie Clinton NICHT gewählt, wählen sie nun Trump NICHT?
  • TanookiStormtrooper 23.06.2020 16:15
    Highlight Highlight Kleine Kritik. Der Satz:
    "Ebenso ist es Barr gelungen, die Strafanträge für seinen verurteilten Kumpel Roger Stone massiv zu verringern."
    impliziert, dass Roger Stone der Kumpel von Barr sei. Er ist aber wohl doch eher der Kumpel seines orangen Chefs.
  • Faktenchecker 23.06.2020 15:58
    Highlight Highlight Checks and Balances wurde durch die Demokraten in den letzten drei Jahren schwerst beschädigt mit dem auf Lügen basierendem Impeachment, das für jedermann ersichtlich eine rein politische Hexenjagd war geführt durch Schiff, Nadler und Pelosi, welche eigentlich alle wegen versuchtem Staatsstreich angeklagt werden müssten.
    • The_real_Zippy 23.06.2020 16:33
      Highlight Highlight Der Name Faktenresistenz würde besser zu dir passen...
    • Wiedergabe 23.06.2020 16:40
      Highlight Highlight "auf Lügen basierendem Impeachment"
      Auwejah... Wie kann Verblendung soweit fortschreiten?
      Meines Wissen basierte das Impeachment auf einem Telefongespräch, dass es wirklich gab, dessen Inhalt hieb und stichfest bewiesen und schlussendlich nicht einmal mehr abgestritten wurde.
      Fakten ade...
    • Flo231 23.06.2020 17:00
      Highlight Highlight Der Name Faktenchecker muss bei dir wohl ironisch gemeint sein...selten so einen Schwachsinn wie deine und Bastis Kommentare gelesen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 23.06.2020 15:55
    Highlight Highlight Trump ist ein Machtmensch und weiss, wie man blufft und damit sehr viele "falsche Freunde" um sich schart, die von seiner protzigen Bling-Bling-Glitzerwelt angezogen werden, wie die Fliegen von einem Kuhfladen.
    Finden sich genügend Fliegen auf so einem Kuhfladen ein, wird daraus ein präsidialer Kuhfladen und somit mit goldener Farbe bestrichen.
    Die misslungene Rally Trump's vor halbleeren Rängen war darum so lustig mit anzusehen, weil sofort klar wurde, wie sich die Massen-Psychologie seines Events gegen ihn als Ober-Bluffer wendete!
    Trotzdem haben wir keinen Grund, übermütig zu werden...
  • Thoemmeli 23.06.2020 15:53
    Highlight Highlight Die Frage im Text („Was spricht gegen Trump?“) lässt sich ganz einfach beantworten... alles!
  • Ein Schelm 23.06.2020 15:46
    Highlight Highlight Ein Desilusionist ersten Grades. Er will die Briefabstimmung verbieten hat jedoch bereits selbst per Brief seine Stimme abgegeben. Mit Mar a Lago als Wohnadresse, dabei dürfte er das auch nicht.
  • JaAber 23.06.2020 15:43
    Highlight Highlight Jede Woche kreiert er eine neue Sau, die er durch‘s Dorf treiben will. Bis November ist es einfach noch eine zu lange Zeit, als dass man jetzt bereits sagen könnte, er werde nicht wiedergewählt, zumal dies auch vor knapp 4 Jahren fast niemand für möglich hielt.
    Es würde mich natürlich sehr freuen, wenn er unterliegen würde.
    • John Galt 23.06.2020 16:50
      Highlight Highlight Es ist nicht mehr 2016, er hat nicht mehr den Bonus des Politik-Aussenseiters. Auch er muss sich jetzt an Leistungen messen lassen.
      Weiter war Hillary eine schwache Gegnerin, sie war unbeliebt (-12%), und wurde vom Parteiestablishment gepusht.
      Clinton kam nach ihrer Nomination in den Umfragen gegen Trump nie über 50% (Durchschnitt), und ihr Vorsprung war nie grösser als 7% auf Trump.
      Biden bewegt sich immer um die 50%, und liegt aktuell knapp 10% vor Trump (RCP).

      Es besteht also Hoffnung.
  • bruuslii 23.06.2020 15:39
    Highlight Highlight ich glaube der typ war einfach hundemüde. den interessieren doch seine chancen nicht. er glaubt so oder so, dass er der king ist und ohnehin wiedergewählt wird.

    trump lebt in seiner eigenen traumwelt. bewusst oder unbewusst.
    daher auch den totalen stuss, den er dauernd raus lässt.

    da hilft doch alles analysieren nichts mehr.

    ganz einfach: wenn er wiedergewählt wird (trotz [setzt irgend ein 💩 ein, den er verbrochen hat]), wird das sehr wahrscheinlich ziemlich katastrophal für die usa und die welt.
    wenn er abgewöhlt wird (und den posten wirklich räumt), gibt es einen funken hoffnung.
  • Weltatlas 23.06.2020 15:38
    Highlight Highlight Ein angezählte Donald Trump wird einfach die Umweltvorschriften senken, Kohlekraftwerke und Hüttenwerke subventionieren um damit Arbeit für die Bevölkerung zu generieren. Diese Massnahmen kommen bei den Swing States immer gut an.
    • Amboss 23.06.2020 16:12
      Highlight Highlight Funktioniert aber auch nur solange jemand diese Kohle kauft. Texanisches Öl kauft zum beispiel niemand mehr. Ist aber nicht soo schlimm, da Texas kein Swing State ist.
  • Bert der Geologe 23.06.2020 15:35
    Highlight Highlight Trump ist wie eine Fussballmannschaft, die nur aus Sturm und offensivem Mittelfeld besteht. Das geht gut, solange er in der Platzhälfte der Gegner spielen kann. Nun hat sich das Spiel gewendet und es findet in seiner Platzhälfte statt.
    • Quo Vadis 23.06.2020 15:59
      Highlight Highlight Ich habe einfach die Befürchtung dass der gegnerische Stürmer (Biden) sich auf einem Spielfeld befindet und a) die Sportart nicht mehr erkennt b) nicht weiss was er mit dem Ball machen soll und c) plötzlich drauflos rennen könnte, aber auf sein eigenes Tor zu um ein Eigentor zu schiessen.

      Trump kanns wohl kaum erwarten bis das erste TV Duell der beiden über die Bühne gehen wird. Und die Demokraten versuchen bis dahin alles mögliche um Trump so mies wie möglich da stehen zu lassen -> das Wahlvolk natürlich täglich daran erinnernd 😎 Würde ich auch so machen, wenn ich Demokrat in den USA wäre.
    • lilie 23.06.2020 16:12
      Highlight Highlight @Bert: Ich würde sogar sagen: Trump ist wie ein vollgedröhnter Maradona im Alleingang gegen eine Jugendmannschaft - die noch gar nicht auf dem Feld steht. Der Typ ist doch vollparanoid und mäht alles nieder ohne den Hauch einer Ahnung, worums eigentlich geht.

      Der schafft es und verschiesst einen Ball allein vor dem Tor (und auf dem Feld) und behauptet dann, es sei Abseits gewesen, es hätte sowieso nicht gezählt. 🤪
    • Erba 23.06.2020 20:30
      Highlight Highlight @Quovadis:Wäre ich demokrat in den USA würde ich einen echt wählbaren Kandidaten ausstellen. Es gibt einige davon. Cuomo z. B.
      Schade können die Demokraten nur mit Biden auffahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hillary Clinton 23.06.2020 15:32
    Highlight Highlight Herr Löpfe badet weiterhin im Optimismus einer Trump Abwahl....

    Auf Fox News alleine haben 7.7 Mio Leute der Rede zugehört - Insgesamt mit den YT, Twitter und Facebook Livestreams zwischen 12 und 15 Mio.

    Betreffend Corona: Die verantwortliche Person im LA County sagt die BLM Demos sind der Grund für den erneuten Anstieg und sicher nicht wie da suggeriert Trump...
    • Amboss 23.06.2020 16:08
      Highlight Highlight Hehe und eine Million hat die Veranstaltung besucht, nicht wahr !?!


      Und die BLM-Demos sind wegen Trump, wegen seiner Nicht-Reaktion darauf, also ist doch Trump dafür verantwortlich
    • swisskiss 23.06.2020 16:19
      Highlight Highlight Hillary Clinton: Tja, da ist die Rede wohl bei den Zuhörern nicht wirklich gut angekommen.

      https://projects.fivethirtyeight.com/trump-approval-ratings/?cid=rrpromo

      Was schwafelst Du von LA?

      Mal diese Map studieren:
      https://www.npr.org/sections/health-shots/2020/03/16/816707182/map-tracking-the-spread-of-the-coronavirus-in-the-u-s?t=1592921490759

      Oklahoma Spitzenreiter mit 268% mehr Fällen als vor 2 Wochen.

      Und genau da, Tulsa, Oklahoma macht Trump eine Rally.

      Empfehle Dir mit Basti und Faktenchecker eine Selbsthilfegruppe der anonymen Trumpgeschädigten zu gründen.....
    • Varanasi 23.06.2020 16:20
      Highlight Highlight Bei einer Einwohnerzahl von um die 330 Mio. haben um die 7,7 Mio live zugeschaut?

      Und das soll ein Erfolg sein?




    Weitere Antworten anzeigen
  • Frankygoes 23.06.2020 15:24
    Highlight Highlight Hähähä. Natürlich kann man Obama für Covid-19 verantwortlich machen. Hat Trump ja schon getan. Die fehlenden Tests genauso wie die fehlenden Beatmungsgeräte und die schlecht ausgestattete Seuchenschutzbehörde (der das Weisse Haus 2018 selbst 252 Millionen an Geldern gestrichen hat). Alles ist möglich, wenn man Trump ist. Die Frage ist eher, wie lange man ihm das Schmierentheater noch abnimmt...
    • Scaros_2 23.06.2020 16:08
      Highlight Highlight wenn du 100% deiner Präsidentschaft und das sind ja bekanntlich 4 jahre damit beschäftigt bist alles dem Vorgänger in die Schuhe zu schieben, dann bist du entweder ein Idiot, weil das Volk es checked oder ein Genie weil es funktioniert da das Volk so dumm ist........oh wait es ist die USA...
    • Banana-Miez 23.06.2020 16:51
      Highlight Highlight Made my day @Scaros😂

Muss Kesb auch Affen schützen? Basler Primaten-Initiative kommt vors Bundesgericht

Eine Volksinitiative, die Grundrechte für Primaten fordert, kommt vors Bundesgericht. Das Basler Parlament wollte die Initiative für ungültig erklären.

Grundrechte gelten für alle Menschen. Doch was ist mit den Affen, Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans? Eine kantonale Volksinitiative fordert seit 2016, dass über 300 Primaten-Arten ein «Recht auf Leben und auf körperliche und geistige Unversehrtheit» erhalten sollen. Hinter diesem ungewöhnlichen Vorschlag steckt die Stiftung Sentience Politics.

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