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Die Ratten verlassen Trumps sinkendes Schiff

Bild: watson/keystone/shutterstock

Analyse

Die ersten Ratten verlassen das sinkende Trump-Schiff

IT-Milliardär Peter Thiel wendet sich ab, die Wall Street richtet sich auf eine Biden-Präsidentschaft ein. Donald Trump setzt derweil unverdrossen auf «white power».



Peter Thiel ist ein Exot in der Tech-Szene. Er ist libertär, streng gläubig und schwul. Er ist auch einer der wenigen Trump-Fans dieser Szene. 2016 hielt er am Parteitag der Grand Old Party (GOP) eine flammende Rede für Trump. Als dieser Präsident wurde, gefiel sich Thiel in der Rolle eines Tech-Beraters. Die meisten Silicon-Valley-Grössen haben es sonst mit den Demokraten.

2016 hat Thiel auch grosszügig für die Trump-Kampagne gespendet. Geschmerzt hat ihn das nicht wirklich. Als Mit-Gründer von PayPal und als einer der ersten Financiers von Facebook ist Thiel milliardenschwer. In Trump sah er vor vier Jahren den Garanten eines möglichst ungehinderten Kapitalismus. Trumps nationalistisch-protektionistische Seite übersah er geflissentlich.

Apple CEO Tim Cook, right, and PayPal founder Peter Thiel, center, listen as President-elect Donald Trump speaks during a meeting with technology industry leaders at Trump Tower in New York, Wednesday, Dec. 14, 2016. (AP Photo/Evan Vucci)

War lange ein treuer Diener seines Präsidenten: Peter Thiel (Mitte). Bild: AP/AP

Nun aber meldet das «Wall Street Journal», dass Thiel im Begriff sei, sich von Trump abzuwenden. Er scheine nicht mehr an dessen Wiederwahl zu glauben, berichtet das Wirtschaftsblatt. Im privaten Kreis soll er Trump gar mit der «S.S. Minnow» verglichen haben, einem Schiff, das in einer bekannten TV-Serie untergegangen ist.

Das Onlineportal «Daily Beast» berichtet derweil, dass Thiel bisher noch nicht für Trumps Wiederwahl-Kampagne gespendet habe. Er soll enttäuscht über dessen zögerliche Reaktion auf die Coronakrise sein. Palantir, Thiels jüngstes Unternehmen, hat seine Mitarbeiter schon zu Beginn des Februars aus dem Ausland zurückgerufen, zu einem Zeitpunkt also, zu dem der Präsident noch behauptete, das Virus werde «auf mirakulöse Weise» verschwinden.

Auch an der Wall Street beginnt man, sich auf eine Biden-Präsidentschaft einzurichten. Die «Financial Times» berichtet von einer Umfrage der Citigroup unter 140 Fonds-Managern, bei der 62 Prozent auf einen Sieg des demokratischen Herausforderers setzen. Im Dezember hatte Trump noch mit 70 Prozent die Nase vorn.

Die Bank-Analysten beschäftigen sich bereits intensiv mit den Folgen eines Biden-Sieges. Sie gehen davon aus, dass der Demokrat die Trump'schen Steuergeschenke zumindest teilweise widerrufen wird. Ebenso rechnen sie mit der Erhöhung des Mindestlohnes auf 15 Dollar pro Stunde – mehr als eine Verdoppelung des aktuellen Satzes.

FILE - In this Monday, June 1, 2020 file photo, President Donald Trump holds a Bible as he visits outside St. John's Church across Lafayette Park from the White House. Only a few legacy-defining moments have clung to Trump. But the forceful clearing of demonstrators from the park across from the White House has resonated like few others, sending Trump’s poll numbers tumbling and prompting top military leaders and usually lockstep Republicans to distance themselves from the president. (AP Photo/Patrick Semansky, File)
Donald Trump

War das der Anfang vom Ende? Trumps katastrophaler Auftritt vor der St. Johns Kirche in Washington. Bild: keystone

Den Investoren raten sie, die Aktien von Gesundheitsunternehmen und Ökofirmen genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Gegensatz zu Trump hat Biden nämlich einen klaren Plan: Er will Obamacare so ausbauen, dass jedermann daran teilnehmen kann. Und er hat versprochen, dass die Amerikaner spätestens 2050 kein CO2 mehr in die Atmosphäre pusten werden.

Trump hingegen wirkt ratlos. Er hat den wohl schlechtesten Monat seiner Amtszeit hinter sich. Mit seinem unsäglichen Bibel-Auftritt im Lafayette-Park vor dem Weissen Haus hat er Christen und Militärs gleichzeitig verärgert. Seine Wahlkampf-Rally in Tulsa war als glorioser Auftakt seiner Wiederwahl gedacht und endete als desaströser Flop. Und nun hat der Präsident auch noch die Kopfgeld-Affäre am Hals.

Vor allem aber hat Trump noch keine Antwort auf die Coronakrise gefunden. Nach wie vor steckt er den Kopf in den Sand. Obwohl derzeit die Anzahl der Infizierten täglich neue Rekordstände erreicht und obwohl Corona-Papst Anthony Fauci warnt, sie könnten bald auf 100’000 pro Tag steigen, behauptet der Präsident, es handle sich bloss um ein paar Hotspots, die man rasch in den Griff bekommen werde.

Dr. Anthony Fauci, right, director of the National Institute of Allergy and Infectious Diseases, listens during a news conference with members of the Coronavirus Task Force at the Department of Health and Human Services in Washington, Friday, June 26, 2020. (AP Photo/Susan Walsh)
Anthony Fauci

Prophezeit 100'000 Corona-Infizierte täglich: Anthony Fauci. Bild: keystone

Das Versagen der Regierung schlägt sich nun auch in den Umfragewerten nieder. National liegt er rund 10 Prozentpunkte hinter Biden zurück, auch in den wichtigen «Battleground»-Staaten liegt sein Rivale in Führung. Selbst die relativ guten Zahlen vom Arbeitsmarkt im Juni ändern daran wenig. Angesichts der katastrophalen Nachrichten von der Coronafront ist der Glaube an eine rasche Erholung der Wirtschaft geschwunden.

Zynisch umschreibt Paul Krugman die Lage in der «New York Times» wie folgt:

«Gemäss den Trump-Offiziellen und seinen Handlangern sollten wir jetzt eine sich abschwächende Pandemie und eine stürmische Erholung der Wirtschaft erleben. Stattdessen erleben wir eine sich abschwächende Erholung der Wirtschaft und eine stürmische Pandemie.»

Trump setzt auf eine Wiederholung seiner Strategie von 2016. Täglich werden seine Tweets rassistischer, «white power» und «law and order» stehen im Mittelpunkt seiner chaotischen Kampagne. Er übersieht dabei, dass die Stimmung im Land gekippt ist. Amerika sehnt sich derzeit nach Versöhnung, nicht nach Hass und Streit.

FILE - In this Oct. 28, 2016 file photo, New Jersey Gov. Chris Christie and Donald Trump talk during a break in the CNBC Republican presidential debate at the University of Colorado in Boulder, Colo. Christie had better be hungry: He’s got a lot of harsh words to eat about Trump now that he’s endorsed the billionaire. Trump, in turn, has some tough things about Christie to start walking back now that the two men are suddenly allies instead of antagonists in the Republican presidential race. (AP Photo/Mark J. Terrill, File)

Versucht, den Präsidenten umzustimmen: Chris Christie. Bild: AP/AP

Engste Freunde versuchen daher, Trump umzustimmen. Gemäss «New York Times» hat Chris Christie, der ehemalige Gouverneur von New Jersey, dem Präsidenten ein Memo geschickt, worin er ihm klar gemacht hat, dass er mit dieser Strategie ins Verderben rassle. Senator Lindsey Graham soll ihn aufgefordert haben, doch bitte für ein Konjunktur-Programm und Hilfe für die Corona-Opfer einzustehen.

Die Republikaner fürchten inzwischen, nicht nur das Weisse Haus zu verlieren, sondern auch die Mehrheit im Senat. Das führt zu heftigen Ausschlägen an der Gerüchte-Börse. Neunmalkluge wollen gar wissen, dass Trump den Bettel hinwerfen werde und die GOP mit einem anderen Kandidaten antreten werde. Na ja.

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99Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Unicron 05.07.2020 12:30
    Highlight Highlight Der einzige Grund warum Trump überhaupt wiedergewählt werden will, ist wohl die Angst vor all den Gerichtsverfahren welche ihn nach seiner Amtszeit erwarten.
    Spass am Job hat er jedenfalls nicht.
  • Soodersoistimmerso 05.07.2020 12:29
    Highlight Highlight Ja Trump muss nicht mehr antreten für eine Wiederwahl...
    Er war ja nie ein echter Präsident.
    Nur auf dem Papier war er einer...
    Wer hoch steigt, fällt tief
  • puabinwilare 05.07.2020 12:13
    Highlight Highlight Der Tag, an dem ich diese Visage nicht mehr in den Medien sehen muss, wird mein neuer persönlicher Feiertag. Ich mag einfach nicht mehr, diese Fratze macht mich irgendwann wahnsinnig!
    • Unicron 05.07.2020 15:48
      Highlight Highlight Ich hab aber schon ein bisschen Angst vor Ex-President Trump.
      Er war schon vor seiner Wahl mühsam und laut, das wird bestimmt nicht besser wenn er wieder mehr Freizeit hat.
    • DieFeuerlilie 05.07.2020 16:05
      Highlight Highlight @Unicorn

      Naja.. eigentlich hat er ja jetzt schon sehr viel Freizeit.

      Denn neben 6 Stunden Twittern und 3 Stunden Golfen bleibt für Arbeit ja kaum mehr Zeit, oder..? 😁
    • Fisherman 05.07.2020 21:38
      Highlight Highlight Er wird nur noch für die diversen Gerichtsprozesse in den Medien erscheinen.
  • will_james 05.07.2020 10:35
    Highlight Highlight Ratten? Bitte aufhören mit Trump-Niveau.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 06.07.2020 09:52
      Highlight Highlight Stimmt.
      Menschliche Darmparasiten passt besser.
  • G. Samsa 05.07.2020 09:31
    Highlight Highlight Man könnte auch sagen; die Zecken wittern einen besseren Wirten.
  • PeteZahad 05.07.2020 09:06
    Highlight Highlight Es wäre wirklich schön wenn die Trump Ära endlich vorbei wäre.

    Kayne West hat gestern erklärt, dass er für die Präsidentschaft kandidiert:
    https://twitter.com/kanyewest/status/1279575273365594112?s=20

    Wenn das kein Scoop ist um schwarze Stimmen für Biden zu minimieren ...
  • Blitzesammler 05.07.2020 09:02
    Highlight Highlight je tiefer die Vorab-Zahlen sein werden, so mehr werden leider Trumps Anhänger wählen gehen. Diejenigen, die sich sicher fühlen werden sich WIEDER enthalten und dadurch auf die Schnautze fallen. Jeder negative Bericht könnte eine Wahlwerbung für Trump seien. Leider.
  • homo sapiens melior 05.07.2020 07:28
    Highlight Highlight Noch ein Wort zu Narzissmus.
    Dass Trump ein Narzisst ist, ist jedem klar. Auch dass es dabei um Aufmerksamkeit geht. Weniger bekannt: Wenn es anders nicht läuft, sammeln Narzissten auch negative Aufmerksamkeit, z.B. durch Angst. Hauptsache Mittelpunkt, egal wie.
    Zum Glück ist dieser Soziopath in den USA und nicht anderswo. Denn die Checks & Balances werden Diktatur und Bürgerkrieg verhindern. Trump jedenfalls hätte keine Hemmungen, sowas zu starten, wenn er Chancen sähe. Das ist garantiert.

    Nach seinem Abgang wird man hoffentlich auch russische u.a. Einmischungen noch ernsthaft aufarbeiten.
    • swisskiss 05.07.2020 09:12
      Highlight Highlight homo sapiens melior: Es gibt auch den "guten" Narzissmus, der in kleinen Dosen, Menschen dazu bringt, durch Leistung den Applaus und Anerkennung Anderer zu erhalten. Schauspieler und , Sportler als Beispiel. Im Gegensatz dazu die narzisstische Persönlichkeitsstörung, die sich durch eine übersteigerte Ichbezogenheit äussert und sich in Paranoia, Agression. Realitätsverlust, fehlende Emphatie und manipulierndem Verhalten manifestiert.

    • stefan reiser 05.07.2020 10:32
      Highlight Highlight Homo Sapiens Melior
      Von daher ist es unser Glück ,
      dass wir uns mit dem Seelenleben
      von Politikern nicht herumschlagen müssen .

      Mit dem Muller - Bericht ist diese Aufarbeitung
      bereits geschehen , breitgewalzt bis zum
      Gehtnichtmehr .
    • homo sapiens melior 05.07.2020 15:51
      Highlight Highlight swisskiss
      Das ist mir bekannt. Aber wir reden hier von Trump. Nicht von Sportlern oder Künstlern.

      stefan
      Du verwechselst mediales Auswalzen mit politischem und juristischem Aufarbeiten. Peinlich.
  • rodolofo 05.07.2020 06:41
    Highlight Highlight Ganz ähnlich wie in Russland und einigen osteuropäischen Ländern sehen wir in den USA eine Mitte-Rechts-Mehrheit, die mit einer Rechtsaussen-Opposition um die Macht in den staatlichen Institutionen rivalisiert.
    Die Linke hat in diesem Wechselspiel regelmässig das Nachsehen. In Russland gibt es sie schon gar nicht mehr, da sie nach 40 Jahren totalitärem Stalinismus völlig diskreditiert ist...
    Die Arbeitsteilung zwischen "Republikanern" und "Demokraten" läuft folgendermassen:
    - Die Republikaner lassen die Sau raus
    - Die Demokraten räumen auf und leiten als Sozialarbeiter Therapiegruppen...
  • Octavius 05.07.2020 00:49
    Highlight Highlight Mir, tut der neue Präsident leid, denn 2 Amtszeiten werden bei weitem nicht reichen um das alles auszubügeln , was der stabile Genie verursacht hat. Amerika wird sehr lange darunter leiden.
    • Fisherman 05.07.2020 21:41
      Highlight Highlight Dad wird 12 - 20 Jahre dauern, um das aufzuarbeiten.
  • Herr J. 05.07.2020 00:31
    Highlight Highlight Definiere Doppelmoral: Bei Schäfchenplakaten aufjaulen, aber Trump-Unterstützer als Ratten bezeichnen.
    • DieFeuerlilie 05.07.2020 16:08
      Highlight Highlight „Die Ratten verlassen das sinkende Schiff.“

      Sprichwort. Kännsch..? 😁
    • Herr J. 05.07.2020 22:26
      Highlight Highlight Nein, wirklich?🤪
      Wie „das schwarze Schaf der Familie“ auch. Damals wollte man es unbedingt missverstehen, hier ist’s natürlich völlig harmlos.
  • TheKen 05.07.2020 00:30
    Highlight Highlight Trump hat keinen Plan für die Coronakrise aber auch keinen Plan für die zweite Präsidialperiode.
    • Octavius 05.07.2020 17:50
      Highlight Highlight Trump, hatte nie einen Plan .
    • Fisherman 05.07.2020 21:44
      Highlight Highlight Für einen Plan muss man sich konzentrieren und in die Zukunft blicken und dann gemäss dem Plan abarbeiten.
      Aber das ist schwierig bei einer Aufmerksamkeitsspanne von 4 Minuten.
  • HerbertKappel 05.07.2020 00:30
    Highlight Highlight Ende August muss er sich entscheiden :

    Asyl in Russland .

    Oder kämpfen bis November , danach kann er immer noch Russisch lernen .
  • Scribo 05.07.2020 00:02
    Highlight Highlight Sorry, bin neu hier. Schreibt eigentlich Philipp Löpfe nur über Trump?
    • DieFeuerlilie 05.07.2020 16:09
      Highlight Highlight Nein. 😊
  • Doppelpass 04.07.2020 23:39
    Highlight Highlight ...des Februars aus dem Ausland zurückgerufen, zu einem Zeitpunkt also, zu dem der Präsident noch behauptete, das Virus werde «auf mirakulöse Weise» verschwinden.
    Es ist Juli und er ist immer noch überzeugt davon.
    Vielleicht verschwindet er selber bald auf mirakolöse Weise aus dem weissen Haus.
  • Rethinking 04.07.2020 23:37
    Highlight Highlight Es wäre der absolute Hammer wenn die Demokraten sowohl das Weisse Haus als auch den Senat übernehmen würden...

    Das wäre doch ausnahmsweise ein gutes Vermächtnis das Trump hinterlassen könnte...
  • famu 04.07.2020 23:20
    Highlight Highlight Trump hat doch gar keine Lust mehr auf den Job.
  • TheRealSnakePlissken 04.07.2020 23:13
    Highlight Highlight Kleiner Tipp: “ Zynisch umschreibt Paul Krugman die Lage... “ - nein, nicht „zynisch“, „sarkastisch“ ist der passende Ausdruck. Nix für ungut 🤓.
  • Hillary Clinton 04.07.2020 23:03
    Highlight Highlight Ach Herr Löpfe...

    Ihr Score in Sachen USA Prognosen: 0/10

  • Vanessa_2107 04.07.2020 22:42
    Highlight Highlight Wieder ein Beweis mehr, dass sich das Blatt für Trump gewendet hat. Haben Sie nicht noch die Ghislaine vergessen Herr Löpfe? Vielleicht bricht gerade eine Frau ihm das Genick"...Dass Trump keinen Plan für die Corona-Krise hat und sein Kopf in den Sand steckt, demgegenüber sich immer mehr Menschen anstecken und sterben wird sich die GOP oder wenigsten Einzelne der Reps mit einem letzten Rest von Gewissen ev. auch noch von ihm abwenden. Trump wird es knüppeldick kriegen, schlussendlich kann ich mir noch vorstellen, wird ihn das "25th amendment" retten.
  • Paddiesli 04.07.2020 22:24
    Highlight Highlight Ich geniesse seine Verzweiflung. Und er hat noch mehr Scham verdient.
  • Ryno 04.07.2020 22:17
    Highlight Highlight Insgeheim hofft Löpfe auf einen Trump Sieg, denn Löpfe ohne Trump ist wie Cola ohne Zucker oder Löpfe ohne Job. Trump darf gerne verlieren ich würde beide nicht vermissen.
    • Nurol 05.07.2020 08:53
      Highlight Highlight und doch liest Du jeden Artikel und gibst Deinen Senf dazu
    • petrolleis 05.07.2020 11:16
      Highlight Highlight @trumpfan, der das untergehende Schiff aus pein verlässt, weil man sich sonst endgültig der Lächerlichkeit preis gibt...
      Nur weil er gegen Trump schreibt? Er ist Journalist... Bring nicht den Postboten um, sondern den Paket-Absender 😂.
  • felixJongleur 04.07.2020 22:00
    Highlight Highlight Tucker Carlson ist ein guter Gradmesser wie die Stimmung abseits unserer Infoblase ist, der Mann hat innerhalb eines Tages 1 Mio. Views! Der Mist ist definitiv noch nicht geführt.
    • swisskiss 04.07.2020 22:42
      Highlight Highlight felixJongleur: Lol! Carlson ist sowenig ein Gradmesser wie Hannity und Ingraham. Man kann doch nicht einen führenden Trump Befürworter von FOX news zum Gradmesser erklären und gleichzeitig von "unserer Infoblase" schreiben. Nimm "Realclearpolitics", "538" oder "Road to 270" als Gradmesser der politischen Stimmung. Alles andere ist mehr oder weniger Meinung, von Schreibenden.
      Stand heute hat Biden 248 Elektorenstimmen auf sicher. Da reicht Florida, wo er mit mehr als 6% vorne liegt.

      Gegn Tump spricht, dass in den Staaten, die er gewinnen muss, wie TX, FL und AZ, die Virusinfektionen ansteigen
    • Die_andere_Perspektive 04.07.2020 22:49
      Highlight Highlight Last week tonight mit John Oliver finde ich sich sehr interessant/informativ. Als Indikator würde ich ihn jedoch nicht bezeichnen. Jedoch nur weil ich den impact/die resonanz seiner Sendung nicht einschätzen kam.
    • felixJongleur 05.07.2020 15:11
      Highlight Highlight Ob sympathisch ist oder nicht, er erreicht, gerade auch klassische per TV, sehr sehr viele Menschen. Achtung vor derselben Fehleinschätzung wie 2016.
  • GraveDigger 04.07.2020 21:57
    Highlight Highlight Egal was kommt.. Ob Trump oder was auch immer.. wie bei jedem Präsidenten kann ich mit Sicherheit sagen, das es nicht besser wird. Das Geld wird höchstens in andere Taschen gesteckt.
    Auch wenn mit Biden der Mindestlohn auf 15$ gehoben wird, schafft dies keine Arbeitsplätze. Sämtliche Vorgänger haben es fertig gebracht Industrie und wertschöpfendes Gewerbe zu vertreiben damit findige Händler ohne Risiken und Herstellungsaufwand, rumschlagen mit Gewerkschaften ihre Pfründe einstreichen können. Das einzige was geblieben ist der Dienstleistungssektor und eine riesen Waffenindustrie.
    • Hockrates 04.07.2020 23:15
      Highlight Highlight Natürlich schaffen höhere Mindestlöhne keine Arbeitsplätze.
    • Doppelpass 04.07.2020 23:50
      Highlight Highlight Ist bestimmt ein tolles Gefühl, wenn man das so mit dieser Sicherheit sagen kann.
    • Herman Munster 05.07.2020 20:12
      Highlight Highlight @Hockrates
      Warum nicht?
      Erstens, reicht dann 1 Job zum Leben. Also wird der zweit Job frei!
      zweitens hat man mehr in der Tasche und kann damit auch mehr Konsumieren!
      Sie Vergessen, was ist das Schweizer Erfolgsrezept. Unsere hohen Löhne. Dadurch können wir uns mehr leisten und zwar die meisten.
  • stefan reiser 04.07.2020 21:35
    Highlight Highlight Als Amerikaner würde ich leer einwerfen .
    Ob ein gemässigter Republikaner wie Trump ,
    oder ein gemässigter Demokrat wie Biden
    läuft aufs Gleiche hinaus .
    • _Qwertzuiop_ 04.07.2020 21:48
      Highlight Highlight Keine Stimme ist eine Stimme für Trump... wie letztes mal bei Clinton
    • _kokolorix 04.07.2020 22:03
      Highlight Highlight Was an Trump ist gemässigt?
    • swisskiss 04.07.2020 22:46
      Highlight Highlight stefan reiser: Weiss nicht, ob "gemässigt" in Zusammenhang mit Trump so wirklich passt. Gemässigt ist nicht die Zusammensetzung aus den Worten "gemästet und gehässig"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arbo Retum 04.07.2020 21:34
    Highlight Highlight Löpfe erklärt uns wie Geldpolitik (richtig) funktioniert. Und er weiss auch alles (besser) über die USA. Und das alles an einem einzigen Tag. Ein echter Tausendsassa. Vielleicht bringt er am Schluss noch Angelina Jolie und Brad Pitt zusammen. Dann wäre er endgültig fällig für den Bundesrat.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 04.07.2020 21:47
      Highlight Highlight brad gehört zu jennifer, heinamol!
    • bokl 04.07.2020 21:57
      Highlight Highlight Warum nicht eine "ménage à trois"?

      Brangelifer...
    • Vanessa_2107 04.07.2020 22:05
      Highlight Highlight Arbo - da du ja alles besser zu wissen scheinst, sind wir sehr gespannt auf deine fachmännischen Ausführungen. Danke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 04.07.2020 21:22
    Highlight Highlight Trump hat ja kürzlich eine Propaganda Rede am Mount Rushmore gehalten. Man sollte ihn dort als ewiges Mahnmal für den Schlechtesten Präsidenten der USA aller Zeiten verewigen. Damit künftige Generationen nie mehr den gleichen Fehler machen, wie ihre Vorfahren!
  • DrDeath 04.07.2020 21:00
    Highlight Highlight Trump hat den gleichen Fehler gemacht wie einst Ludwig XIV. und Adolf Hitler: er hat alle Mahner, Zweifler und Realitätschecker aus seinem Umfeld verbannt, jetzt hat er nur noch Jasager, Duckmäuser und Speichellecker um sich, die ihm nur das sagen was er hören will und sich nicht getrauen (oder keinen Vorteil für sich darin sehen) ihm unangenehme Wahrheiten zu sagen. Deshalb hat er genau wie die Vorgenannten mittlerweile vermutlich völlig den Bezug zur Realität verloren.
    • Wiedergabe 05.07.2020 00:35
      Highlight Highlight Bei Trump glaube ich jedoch, der hat das nicht selber gemacht, sondern ist als dritte Generation einer reichen Familie in ein Ja-Sager-Milleu hineingeboren worden.
      Seine verkorkste Wahrnehmung hat der seit seiner Geburt. Deswegen wird er sich auch niemals mässigen oder selbstkritisch sein, er hat das nie gelernt.
    • DrDeath 05.07.2020 01:53
      Highlight Highlight Naja teilweise magst du recht haben, Reichtum zieht Speichellecker an. Aber schau dir mal die Pressemeldungen noch mal durch. Den gefeuert, das inkompetente Gschpännli auf den Posten gesetzt, auf den Experten nicht gehört... Die Streichhölzer mögen ihm in die Wiege gelegt sein, aber niedergebrannt hat er das Haus selber.
    • Neunundneunzig 05.07.2020 08:34
      Highlight Highlight Du meinst vermutlich Ludwig XVI? Ludwig XIV sass bis zu seinem Tode im hohen Alter ziemlich fest im Sattel, äh auf dem Thron. ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • c_meier 04.07.2020 20:57
    Highlight Highlight warten wir mal bis zum November...
    bis dahin fliesst noch viel Wasser den Hudson oder Potomac River dürab...
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.07.2020 21:15
      Highlight Highlight Schlussendlich wird Trump wohl so sehr geachtet werden, wie es einen Direktor der Arkham Universität am Miskatonic River gibt.
    • Quo Vadis 04.07.2020 21:55
      Highlight Highlight ..und noch einige TV Debatten wo Trump Biden wohl direkt an die Kehle gehen wird.

      Es wird ein Spiel rein auf den Mann sein, um Politik wird es Trump überhaupt nicht gehen..

      Shait - ich würde wohl oder übel dieses Jahr nicht wählen als US Bürger.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.07.2020 23:24
      Highlight Highlight Werte Blitzer, lest Lovecraft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • flyingdutch18 04.07.2020 20:52
    Highlight Highlight Trump wird nicht zurücktreten. Vorher wird er Pence auswechseln. Ist euch auch schon aufgefallen, dass seine Wahlkampfplakate im Unterschied zu vor vier Jahren nur ihn erwähnen? Pence ist ihm zu brav für eine Kampagne, die an Widerlichkeit nicht zu überbieten sein wird.
  • Exilglarner 04.07.2020 20:43
    Highlight Highlight Ehe die Felle bei einem Präsidentenwechsel davonschwimmen, verschafft man sich mit einer 'Neugesinnung' schon mal einen kleinen Vorteil...
  • Faktenchecker 04.07.2020 20:32
    Highlight Highlight Nach 6 Monaten Biden (Hillary) werden selbst die Demokraten wünschen sie hätten verloren. Denn dann geht alles den Bach runter und das würde den Dems auf Jahrzehnte hinaus das Genick brechen.
    Vielleicht wäre das sogar ein gutes Szenario.
    Allerdings glaube ich noch nicht das Trump verlieren wird. Ein paar TV Debatten und Biden ist erledigt.
    Momentan versteckt man ihn noch geschickt hinter Corona.
    • Doppelpass 05.07.2020 00:12
      Highlight Highlight Nach weiteren 12 Monaten Trump (Trump, Trump, Trump und Trump) werden sogar die hartgesottenen Reps wünschen, sie hätten verloren. Denn dann wird deutlich, dass nicht nur alles den Bach runter geht, sondern dass der irre Donie auch noch alle Schleusen öffnet und genüsslich reinpinkelt und zusieht wie Amerika first im Chaos versinkt.
      Die totale Superlative.
    • Wiedergabe 05.07.2020 00:37
      Highlight Highlight Schade finde ich, wenn Biden gewählt wird und nach 6 Monaten alles gut ist, werden all die Dummschwätzer da draussen für solche Aussagen nicht mal gerade stehen müssen..
    • Amboss 05.07.2020 11:33
      Highlight Highlight Immer herrlich mitzuerleben, wie deine Kommentare immer pessimistischer werden.

      Einst war von gloriosem Wahlsieg und chancenlosem Biden die Rede.
      Jetzt "glaubst" du nur noch.
      Und redest von irgendeinem kruden Szenario, von wegen alles ginge den Bach runter.
      Mal schauen wie deine Kommentare dann im August tönen...
  • De-Saint-Ex 04.07.2020 20:26
    Highlight Highlight Und sollte Trump doch wiedergewählt werden, sind es die „Thiels“ die ihm als erste wieder die Füsse küssen werden. Nicht Ratten. Charakterlose Ratten.
    • _kokolorix 04.07.2020 22:01
      Highlight Highlight Ratten sind sehr soziale und intelligente Tiere. Sie sind nicht zu vergleichen mit diesen rücksichtslosen Machos, die lieber tausende sterben lassen, als zuzugeben, dass sie sich geirrt haben
    • mrmikech 04.07.2020 22:31
      Highlight Highlight Da bin ich nicht so sicher. Die Republikaner könnten versuchen Trump los zu werden, und diesmal erfolgreich. Munition gibt es genug.
  • John Galt 04.07.2020 20:24
    Highlight Highlight Ein Rücktritt Trumps sehe ich als möglichen Ausweg für ihn.
    1. Er verliert sehr ungern, wenn er nicht Antritt, kann er nicht verlieren.
    3. Seine Umfragewerte sind so schlecht, dass sogar Trump einsehen muss, dass es schwierig wird
    2. Er hat keinen Spass mehr daran Präsident zu sein.
    Wenn er die Argumentation so drehen kann, dass er sein Gesicht einigermassen wahren kann, dann ist der Rücktritt eine Möglichkeit.
    • TanookiStormtrooper 04.07.2020 20:40
      Highlight Highlight Ein Rücktritt wäre das Eingeständnis des Versagens. Trump hat noch nie im Leben öffentlich zugegeben, dass er etwas nicht kann. Mit einem Rücktritt würde das ganze Macher-Image, welches er sich selber gerne gibt, zusammenbrechen. Trump wird das machen was er auch beim Golfen tut, wenn er am verlieren ist: Bescheissen. Verliert er die Wahl kann er immer noch vom Deep-State schwafeln und dann weiter über die sozialen Medien mit seinen Aluhut-Anhängern neue Verschwörungstheorien in die Welt blasen.
    • leverage 04.07.2020 20:44
      Highlight Highlight Ich halte es für ausgeschlossen, dass Trump zurücktritt. Dazu hat er den falschen Charakter. Siehe Laubert oder Maudet. Beide hätten recht einfach zurücktreten können (Laubert hätte sich sogar einfach nicht mehr wiederwählen lassen können). Und für beide sieht es so aus, wie wenn sie nun des Amtes enthoben würden.
      Manche Egomanen kennen einfach kein Rücktritt.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.07.2020 21:16
      Highlight Highlight Er wird sich so oder so lächerlich machen.
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