DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mehr als 100 Tote bei Überschwemmungen in Nigeria



Innerhalb weniger Tage sind mindestens 100 Menschen infolge schwerer Überschwemmungen in Nigeria ums Leben gekommen. Die Opferzahl in den zehn betroffenen Bundesstaaten könne noch weiter steigen, warnte der Sprecher Sani Datti von der Katastrophenschutzbehörde Nema am Dienstag.

Die Überschwemmungen in dem westafrikanischen Staat wurden von heftigen Regenfällen ausgelöst, die zunächst weiter andauerten. Betroffen waren vor allem Gebiete im Zentrum und im Süden des Landes entlang der Flüsse Benue und Niger. Die Regierung rief für vier Bundesstaaten – Kogi, Niger, Anambra und Delta – den Notstand aus.

Die Katastrophenschutzeinheiten der Armee wurden aktiviert, wie Präsident Muhammadu Buhari über Twitter erklärte. Die Lage in acht weiteren Staaten steht Medienberichten zufolge unter Beobachtung. Tausende Menschen, die auf der Flucht vor den Wassermassen seien, würden in Notunterkünften untergebracht, hiess es weiter.

Schlimmer als 2012

Vereinzelte Überschwemmungen sind in Nigeria in der Regenzeit nicht unüblich, jedoch nicht in diesem Ausmass. Das nigerianische Wetteramt warnte, die Überschwemmungen würden dieses Jahr vermutlich schlimmer sein als jene im Jahr 2012. Damals kamen rund 360 Menschen ums Leben, rund zwei Millionen Menschen flohen vor den Wassermassen.

Nigeria mit seinen fast 200 Millionen Einwohnern gehört trotz grossen Ölreichtums zu den 30 ärmsten Ländern der Welt. Die Infrastruktur ist häufig in schlechtem Zustand oder existiert gar nicht.

Dazu gehören zum Beispiel Staudämme oder Kanalisationssysteme, die im Fall schwerer Regenfälle helfen könnten, die Wassermassen zu regulieren. Wegen Nigerias anhaltend hohem Bevölkerungswachstum breiten sich Dörfer oft räumlich aus, weswegen immer mehr Menschen in Gebieten wohnen, die zuvor wegen Überschwemmungsgefahr gemieden wurden. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Überall ist Asche, überall Rauch»: Grossbrände in Kapstadt verwüsten Uni und Hospital

Flammen, Rauch, Chaos, Zerstörung: In Südafrikas Touristenmetropole Kapstadt hat ein seit dem Wochenende wütender Grossbrand schwere Schäden verursacht.

Mehrere historische Gebäude - darunter eine Bibliothek mit wertvollen historischen Büchern, aber auch Südafrikas älteste Windmühle – wurden durch das Feuer zerstört. An einer Flanke von Kapstadts Wahrzeichen, dem Tafelberg, brannte es lichterloh.

Im Stadtteil Zonnebloem wurden mehrere Schulen geräumt. «Überall ist Asche, überall Rauch», sagte Schulleiterin Heather Calmeyer Reportern vor Ort. Viele Eltern konnten ihre Kinder nur unter Mühen abholen, da zahlreiche Verkehrsachsen gesperrt waren.

Heftige …

Artikel lesen
Link zum Artikel