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In this photo taken Thursday, Oct. 22, 2015 and released by Fauna & Flora International Friday, Dec. 11, 2015, rare African forest elephants (Loxodonta cyclotis) are seen by a remote-sensing camera, in Western Equatoria State, South Sudan. The critically endangered elephant species has been photographed by researchers for the first time in South Sudan, significantly expanding the known range of the animal, but even in these remote forests it faces threats from illegal logging and from war. (Fauna & Flora International via AP) ** NO ARCHIVING, NO LICENSING, MANDATORY CREDIT **

Bild: AP/Fauna & Flora International

Wilderer im Südsudan haben in nur zwei Jahren 500 Elefanten getötet

Mindestens 500 Elefanten sind in den vergangenen zwei Jahren im Krisenstaat Südsudan Wilderern zum Opfer gefallen. Inzwischen gibt es nur noch etwa 4500 der Tiere, wie die südsudanesische Artenschutzbehörde mitteilte.



Die anhaltenden Kämpfe und die weite Verbreitung von Waffen machten es schwierig, die illegale Jagd zu stoppen, erklärte Behördenchef Philip Chol Majak. Selbst Mitglieder der Streitkräfte beteiligten sich an der Jagd, um die wertvollen Stosszähne der Tiere zu erbeuten.

«Es gibt keinen sicheren Ort für wilde Tiere im Südsudan,» sagte Majak. In einigen Jahren werde der Südsudan den Verlust seiner Elefanten bedauern. Aus den sechs Nationalparks des Südsudans sind demnach auch bereits Elefanten in die Nachbarländer Uganda, Äthiopien und den Kongo abgewandert.

Die Behörde wollte am Mittwoch keine genauen Angaben dazu machen, wie viele Wildschützer in den Parks beschäftigt sind. Der illegale Elfenbein-Handel wird vor allem durch die Nachfrage aus China und anderen asiatischen Ländern angetrieben.

Der Südsudan wird seit Ende 2013 von einem Bürgerkrieg erschüttert. Ausgelöst wurden die Kämpfe durch die Rivalität zwischen Präsident Salva Kiir und seinem früheren Stellvertreter Riek Machar. Mehr als 2,3 Millionen Menschen sind wegen der Gewalt auf der Flucht. (wst/sda/dpa)

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