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Nigerias Präsident befiehlt: Feuer frei auf AK-47-Träger



Im Kampf gegen terroristische Banden hat Nigerias Präsident Muhammadu Buhari einen Schiessbefehl auf alle illegalen Träger von Kalaschnikow-Sturmgewehren erteilt.

Buharis Sprecher Femi Adesina erklärte am Donnerstag, deren Verwendung sei lediglich dem Sicherheitspersonal des westafrikanischen Landes gestattet. Der bevölkerungsreichste Staat Afrikas wird zur Zeit von einer Welle von Kindesentführungen nach Überfällen auf Schulen erschüttert. Die automatischen Sturmgewehre mit der offiziellen Bezeichnung AK-47 gelten dabei als Standardwaffe der Banden.

In this image made from UNTV video, Muhammadu Buhari, President of Nigeria, speaks in a pre-recorded message which was played during the 75th session of the United Nations General Assembly, Tuesday, Sept. 22, 2020, at UN headquarters in New York. The U.N.'s first virtual meeting of world leaders started Tuesday with pre-recorded speeches from some of the planet's biggest powers, kept at home by the coronavirus pandemic that will likely be a dominant theme at their video gathering this year. (UNTV via AP)

Nigerias Präsident Muhammadu Buhari hat einen Schiessbefehl auf alle illegalen Träger von Kalaschnikow-Sturmgewehren erteilt. Bild: keystone

«Wir haben seit einigen Jahren unsere Grenzen geschlossen, aber die täglich eingehenden Geheimdienstberichte belegen, dass denjenigen, die hinter den Entführungen und den Morden stehen, noch immer nicht die Waffen und die Munition ausgehen», sagte er. Als wahrscheinlich gilt, dass sie aus Nordafrika ins Land gelangen. Bei einem früheren Sicherheitstreffen in der Zamfara-Region wurde die Zahl der Banden-Mitglieder auf um die 30'000 geschätzt, während das Militär auf knapp 10'000 Soldaten kommt.

Die islamistische Terrorgruppe Boko Haram sowie Splittergruppen und auch kriminelle Banden terrorisieren seit Jahren Nordnigerias Bevölkerung mit Massenentführungen. (sda/dpa)

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