DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Burundis Parlament lehnt Einsatz ausländischer Sicherheitskräfte ab



Nach der Regierung hat auch das Parlament im ostafrikanischen Burundi die angekündigte Entsendung tausender Sicherheitskräfte durch die Afrikanische Union (AU) abgelehnt. In einer Erklärung trugen die Abgeordneten der Regierung am Montag auf, «die Souveränität des Landes nicht zu verpfänden».

Das von der AU geplante Kontingent von zunächst bis zu 5000 Soldaten und Polizisten zur Befriedung des Landes komme einer «Invasionsmacht» gleich.

Die AU hatte die Entsendung am Samstag angekündigt, um der Gewalt in Burundi ein Ende zu setzen. Sie forderte die Zustimmung der Regierung in Bujumbura binnen vier Tagen. Ein Einverständnis erschien allerdings von vornherein wenig wahrscheinlich. Die burundische Regierung wehrt sich beständig gegen Einmischung aus dem Ausland in ihre inneren Angelegenheiten.

Die Ankündigung des burundischen Präsidenten Pierre Nkurunziza, für ein drittes Mandat anzutreten, hatte das ostafrikanische Land im Frühjahr in eine tiefe Krise gestürzt. Dem erbitterten Widerstand der Opposition zum Trotz wurde Nkurunziza im Juli in einer umstrittenen Wahl im Amt bestätigt. In der Krise wurden bereits mehr als 300 Menschen getötet. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Frau aus Mali hat Neunlinge zur Welt gebracht

Eine Frau aus Mali hat am Dienstag neun Babys geboren, zwei mehr als die Ärzte bei Ultraschalluntersuchungen in ihrem Mutterleib entdeckt hatten.

Die 25-jährige Halima Cisse war zur besseren medizinischen Betreuung nach Marokko geflogen worden, wo sie die fünf Mädchen und vier Buben mittels Kaiserschnitt zur Welt brachte. Zum Gesundheitszustand der Babys sagte Malis Gesundheitsministerin Fanta Siby: «Allen Neugeborenen und der Mutter geht es gut.»

Neunlinge sind extrem selten. In vielen Fällen …

Artikel lesen
Link zum Artikel