DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mindestens 30 Tote bei Bootsunglück auf dem Victoriasee



Ugandan divers look up as a helicopter searches for victims of a boat which capsized in Lake Victoria near the capital, Kampala, Uganda, Sunday, Nov. 25, 2018. Ugandan diving teams are retrieving bodies from Lake Victoria where police say dozens died in a boat accident Saturday evening. (AP Photo/Stephen Wandera)

Bild: AP/AP

Auf dem Victoriasee sind bei einem Bootsunglück mindestens 30 Menschen ertrunken. Wie die ugandische Polizei am Sonntag mitteilte, könnte die Zahl der Todesopfer noch deutlich steigen.

«30 Leichen wurden geborgen und 27 Menschen gerettet», sagte ein Polizeisprecher. Nach Angaben der Überlebenden seien mehr als 90 Menschen an Bord des Schiffes gewesen, das regelmässig für Feierlichkeiten verliehen wurde.

Die Passagiere tranken und tanzten, als das vermutlich überladene Boot in Ufernähe sank. Einsatzleiter Asuman Mugenyi nannte Überlastung und schlechtes Wetter als mögliche Unglücksursachen: Das Boot «war überladen und die Menschen waren leider betrunken», sagte er. Auch habe der Zustand des Bootes wohl zu der Havarie beigetragen.

A helicopter searches for victims of a boat which capsized in Lake Victoria near the capital, Kampala, Uganda Sunday, Nov. 25, 2018. Ugandan diving teams are retrieving bodies from Lake Victoria where police say dozens died in a boat accident Saturday evening. (AP Photo/Stephen Wandera)

Bild: AP/AP

Ein Vertreter der Regierung im nahe der Hauptstadt Kampala gelegenen Bezirk Mukono sagte, ein schwerer Sturm habe das Boot getroffen. «Es kann schön an Land sein, aber schlechtes Wetter auf dem See», verdeutlichte Richard Kikongo. Unter den Toten seien auch Fischer, die den Menschen an Bord des Partyschiffs zu Hilfe geeilt wären.

«Die Menschen versuchten auf die Boote zu springen, aber es waren zu viele und sie sanken», sagte Kikongo. Die Rettungs- und Sucharbeiten dauerten an.

Erst September war eine überladene Fähre auf dem Victoriasee gekentert. Damals starben mehr als 200 Menschen.

Ugandan police carry away a body of one of the victims of a boat which capsized in Lake Victoria near the capital, Kampala, Uganda, Sunday, Nov. 25, 2018. Police say dozens died when the boat, which was carrying more than 90 passengers on a pleasure cruise, capsized Saturday evening. (AP Photo/Stephen Wandera)

Bild: AP/AP

Der Victoriasee ist mit 70'000 Quadratmetern etwa so gross wie Irland und Teil der drei ostafrikanischen Staaten Tansania, Kenia und Uganda. Immer wieder kommt es zu Schiffsunglücken mit hohen Opferzahlen, da häufig zu wenig Rettungswesten an Bord sind und viele Menschen nicht schwimmen können. (aeg/sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Kreml reagiert mit Ausweisungen auf Sanktionen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Rund 20 Schulkinder sterben bei Brand im Niger

Bei einem Brand in einer Schule im Niger sind rund 20 Kinder ums Leben gekommen. 21 Klassenzimmer in Strohhütten in der Hauptstadt Niamey hätten aus bislang ungeklärter Ursache Feuer gefangen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr einem Fernsehsender am Dienstag.

«Etwa 20 Kinder waren in den Flammen eingeschlossen.» Die Wucht der Flammen sei «enorm» gewesen. Regierungschef Ouhoumoudou Mahamadou reiste an den Ort des Unglücks am Rande der Hauptstadt, um den Eltern der Kinder sein Beileid auszusprechen.

Artikel lesen
Link zum Artikel