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Some of more than 30,000 people who flocked into Leer town, South Sudan, to receive food from the International Committee of the Red Cross on Tuesday, Dec. 15, 2015. The food distribution was the first to take place in Leer since July, and the area is experiencing famine conditions. Tuesday marks the 2 year anniversary of South Sudan's civil war. (AP Photo/Jason Patinkin)

Dezember 2015: Stadt Leer, Essens-Verteilungszentrum des Roten Kreuzes.
Bild: Jason Patinkin/AP/KEYSTONE

Es war noch nie so schlimm: 40'000 Menschen im Südsudan vom Hungertod bedroht



Im Südsudan nimmt zu Beginn der Trockenzeit eine Hungersnot ein noch nie dagewesenes Ausmass an. Rund 2.8 Millionen Menschen - etwa ein Viertel der gesamten Bevölkerung - benötigen dringend Nahrungsmittelhilfe.

Mindestens 40'000 Menschen seien akut vom Hungertod bedroht, erklärten drei Organisationen der Vereinten Nationen (UNO) am Montag. Besonders betroffen seien Binnenflüchtlinge in der umkämpften Provinz Unity State im Norden des Landes, wie das Welternährungsprogramm (WFP), das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF und die Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) mitteilten.

2,3 Millionen Menschen auf der Flucht

Viele Vertriebene dort ernährten sich bislang von Fischen und Wasserlilien, doch «wegen des sinkenden Wasserpegels verlieren sie ihre letzten Nahrungsquellen», warnten die UNO-Organisationen.

In this photo taken Tuesday, Jan. 19, 2016,displaced people walk next to a razor wire fence at the United Nations base in the capital Juba, South Sudan.  When a delegation of South Sudanese rebels returned to the government-controlled capital Juba last month after two years of war, many refugees thought they would finally return to the homes they fled. But prospects for peace seem dim after the government and rebels missed a deadline last week to form a power-sharing government and end the war.  President Salva Kiir, an ethnic Dinka, and rebel leader Riek Machar, a Nuer, signed a peace deal in August, but fighting continues. Machar said Tuesday, Jan. 26 in Kampala, Uganda that he won’t return to Juba, South Sudan’s capital, because the decree violated the peace accord. (AP Photo/Jason Patinkin)

In der Hauptstadt des Südsudans Juba, in einem Uno-Camp.
Bild: Jason Patinkin/AP/KEYSTONE

Aufgrund der prekären Sicherheitslage im Land sei es schwierig, manche der betroffenen Gegenden zu versorgen, erklärte UNICEF-Sprecher Jonathan Veitch.

Der erst 2011 unabhängig gewordene Südsudan wird seit Ende 2013 von einem Bürgerkrieg erschüttert. Ausgelöst wurden die Kämpfe durch die Rivalität zwischen Präsident Salva Kiir und seinem früheren Stellvertreter, dem späteren Rebellenführer Riek Machar. Mehr als 2,3 Millionen Menschen sind wegen der Gewalt auf der Flucht. (sda/dpa)

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