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ZUM BUNESGERICHTSENTSCHEID, DASS DER PRIMARLEHRERBERUF EIN FRAUENBERUF SEI, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 1. DEZEMBER 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG  -  Svenja Schneider, a trainee teacher, teaches sixth grade pupils during her final internship at the Neufeld primary school in Thun, Switzerland, on March 5, 2015. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Svenja Schneider, angehende Lehrerin, unterrichtet in ihrem Abschlusspraktikum die Schuelerinnen und Schueler der 6. Klasse im Schulhaus Neufeld, am 5. Maerz 2015, in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

Lehrerin wird nach kritischer AfD-Aussage von Mutter angepöbelt



Auf Twitter macht momentan die Geschichte einer Lehrerin die Runde. In mehreren Tweets beschreibt sie, wie sie im Unterricht mit den Kindern über die AfD gesprochen habe.

Laut eigenen Aussagen wurde sie von den Schülern zur AfD ausgefragt, und sie habe geantwortet. In der ausführlichen Explikation sagte sie unter anderem auch den Satz: «Ich finde, alles ist besser als die AfD».

Am folgenden Morgen sei dann, noch vor der ersten Schulstunde, eine aufgebrachte Mutter zu ihr gekommen und habe sie angeschrien, was ihr überhaupt einfalle, solche Sachen zu verbreiten. Die Mutter hat das Schulamt informiert und einen Anwalt, der zugleich auch AfD-Politiker ist, eingeschaltet. Hier die ganze Geschichte:

Die Tweets haben für viel Aufsehen gesorgt. Den ersten Tweet haben bereits knapp 11'000 Leute geliked, darunter wird fleissig kommentiert und diskutiert. Hier ein paar Reaktionen:

Die User sind sich uneinig, ob die Lehrerin dazu verpflichtet ist, neutral zu sein, oder ob sie ihrer aufklärerischen Pflicht nachgekommen ist.

Was denkst du? Alles richtig gemacht oder sollte man als Lehrerin solche Aussagen tunlichst unterlassen?

(dfr)

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