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Epidemie auf dem Vormarsch

Vier Ebola-Fälle in Guineas Hauptstadt 



epa04140269 (FILE) An undated handout image of the Ebola virus, created by CDC microbiologist Cynthia Goldsmith and made available by the Centers for Disease Control and Prevention. According to CDC the colorized transmission electron micrograph (TEM) revealed some of the ultrastructural morphology displayed by an Ebola virus virion. Liberian authorities on 25 March 2014 reported 11 suspected Ebola cases and five deaths, after the deadly virus spread from neighbouring Guinea where it killed at least 59 people.  EPA/CYNTHIA GOLDSMITH/CENTERS FOR DISEASE CONTROL AND PREVENTION/HO MANDATORY CREDIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Ebola-Virus Bild: EPA 

Die Ebola-Epidemie im westafrikanischen Guinea hat die Hauptstadt Conakry erreicht. Es gebe vier bestätigte Krankheitsfälle in der Millionenmetropole, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Medizinerkreisen.

Die Erkrankten seien umgehend in Isolierstationen gebracht worden, um eine Ausbreitung des hochansteckenden Virus zu vermeiden. In Guinea war die Krankheit zunächst im Süden des Landes aufgetreten. Seit Januar starben mehr als 60 Menschen. Im benachbarten Liberia gab es fünf Todesopfer, in Sierra Leone eines. Ein Verdachtsfall in Kanada stellte sich als Irrtum heraus.

Das Ebola-Virus tritt bislang nur in Afrika auf. Es wird durch Blut und andere Körperflüssigkeiten übertragen, Infizierte leiden unter anderem an Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall und - in heftigen Fällen - an inneren Blutungen und Organversagen. Die Seuche verläuft in 25 bis 90 Prozent der Fälle  – je nach Erregerstrang – laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) tödlich. Bis heute gibt es keine Impfung oder Therapie gegen das Virus. (tvr/sda/afp)

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