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This picture taken on July 30, 2014 shows shark fins drying on a road in Hong Kong. Hong Kong and China is one of the world's biggest markets for shark fins where it is commonly served as a soup at wedding banquets and corporate parties, but conservationists say booming demand for fins has put pressure on the world's shark populations prompting calls for measures to restrict their trade. AFP PHOTO / DALE DE LA REY

Zum Trocknen ausgelegte Haifischflossen am Donnerstag in Hongkong. Bild: AFP

Umstrittenes Gericht

Haifischflossen so weit das Auge reicht

Nirgendwo werden so viele Haifischflossen gehandelt wie in Hongkong. Ungefähr die Hälfte des globalen Handels mit der Flosse läuft über die Häfen der Stadt. 



Die Haifischflossensuppe ist eines der prestigeträchtigsten Gerichte in China. Geschätzt wird sie weniger wegen ihres Geschmacks als vielmehr wegen ihrer gelatinösen Konsistenz.  Ausserdem steht sie in dem Ruf, die Lebenskraft und die inneren Organe zu stärken. Wegen ihres hohen Preises – ein Teller Haifischflossensuppe kann bis zu 240 Franken kosten - wird sie heute aber vor allem aus Prestigegründen konsumiert, etwa bei Festbanketten und zu Hochzeiten. Einige Menschen glauben, dass Haifischflossensuppe gegen Potenzprobleme hilft.

A worker lays out shark fins to dry on a road in Hong Kong on July 31, 2014. Hong Kong and China are two of the world's biggest markets for shark fins where it is commonly served as a soup at wedding banquets and corporate parties, but conservationists say booming demand for fins has put pressure on the world's shark populations prompting calls for measures to restrict their trade.     AFP PHOTO / DALE DE LA REY

Ein Händler beim Auslegen von Haifischflossen in einer Hongkonger Strasse. Bild: AFP

In a picture taken on July 30, 2014, people walk past shark fins drying on a road in Hong Kong. Hong Kong and China is one of the world's biggest markets for shark fins where it is commonly served as a soup at wedding banquets and corporate parties, but conservationists say booming demand for fins has put pressure on the world's shark populations prompting calls for measures to restrict their trade. AFP PHOTO / DALE DE LA REY

Wirkt irgendwie bizzar: Haifischflossen beim Trocknen. Bild: AFP

Umweltschutzorganisationen kritisieren das Geschäft schon seit Langem. Manche Hai-Arten sind vom Aussterben bedroht. Die Hongkong Shark Foundation gibt an, jährlich würden über 70 Millionen Haie getötet.

Die Tiere werden direkt gefischt, meist mit langen Leinen. Besonders qualvoll ist das sogenannte «Finning»: Dabei ziehen die Fischer die Haie direkt aus dem Wasser, schneiden ihnen die Rückenflosse ab und werfen das Tier zurück ins Meer. Die verletzten Fische verenden. 

Immerhin, seit März 2012 ist die Haifischflossensuppe in China bei Staatsbanketten von der Menükarte gestrichen worden. Und in Thailand hat ein Schüler mit einer Online-Kampagne die nationale Fluggesellschaft zum Umdenken gezwungen. Das Unternehmen befördert künftig keine Fracht mit Hai-Produkten mehr. «Thai Airways misst dem Schutz gefährdeter Arten und der Umwelt grosse Bedeutung bei», sagte der Manager der Frachtabteilung, Phoonsak Chumchuay, am Mittwoch. (whr/sda)

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