Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04392936 Apple CEO Tim Cook introduces the new Apple Watch during Apple's launch event at the Flint Center for the Performing Arts in Cupertino, California, USA, 09 September 2014. The Flint Center for the Performing Arts was the site where Steve Jobs launched the first Apple Macintosh computer in 1984.  EPA/MONICA DAVEY

Der Beginn: Am 9. September 2014 kündigt Apple-Chef Tim Cook «One More Thing» an. archivBild: EPA

Wie Apple mit einem belächelten Gadget die Konkurrenz das Fürchten lehrte

Am Dienstagabend werden die Kalifornier ihre «Series 6» präsentieren. Zeit, auf fünf turbulente Jahre mit der Apple Watch zurückzublicken.



Bei der Präsentation der Apple Watch wurde die Computeruhr von manchen Beobachtern als Gimmick für Nerds belächelt. Sechs Jahre später hat sie mit ihren Fitness- und Gesundheitsfunktionen eine grosse Nutzer-Basis gewonnen. Am Dienstagabend wird der Marktführer die mittlerweile sechste Generation seiner Smartwatch vorstellen (watson berichtet live). Doch vorher blicken wir zurück auf bewegte Jahre.

«Mir fehlt die Killer-Applikation.»

Swatch-Chef Nick Hayek, im September 2014

Vom Underdog zum Marktführer

Apple ist der wertvollste Technologie-Konzern der Welt. Dies obwohl man mit den wichtigsten Produkten nie eine marktbeherrschende Stellung erreicht hat. Selbst das iPhone kommt im Weihnachtsgeschäft weltweit nicht gross über einen Marktanteil von 20 Prozent hinaus – um dann für den Rest des Jahres auf Werte um 15 Prozent zurückzufallen.

Samsung und Huawei verkaufen in der Regel mehr Smartphones als Apple. Und alle Hersteller von Android-Geräten zusammengerechnet, lassen die iOS-Plattform von Apple zahlenmässig weit hinter sich. Wobei anzumerken ist, dass Apple den Löwenanteil aller Profite weltweit einstreicht.

Bei den Smartwatches herrschen klare Verhältnisse, was die Markanteile und den Profit betreffen. Hier laufen die Kalifornier der gesamten Konkurrenz den Rang ab.

Mit «One More Thing» fing es an:

abspielen

Video: YouTube/the unofficial AppleKeynotes channel

Als Apple im September 2014 den Einstieg ins Uhrenbusiness ankündigte und den Prototypen der Apple Watch enthüllte, gab sich eine bekannte Persönlichkeit aus der Schweizer Wirtschaft betont gelassen: Nick Hayek. «Mir fehlt die Killer-Applikation», sagte der Chef des weltgrössten Uhrenkonzerns, der Schweizer Swatch Group. Das NZZ-Interview wurde viel zitiert – Hayeks skeptische Worte gingen um die Welt.

Zwar verlief der Verkaufsstart der ersten Apple Watch im April 2015 nicht unbedingt so, wie die Apple-Führung sich das vorgestellt hatte. Der damalige Chefdesigner Jony Ive hatte noch davon geträumt, in das Segment der Luxusuhren vorzustossen. Die aberwitzig teure, goldene Apple Watch «Edition», die bis zu 18'000 Franken kostete, erwies sich aber als Ladenhüter. Die technisch identischen Versionen mit einem Aluminium- oder Edelstahl-Gehäuse waren hingegen weit günstiger zu haben und lockten ein Millionen-Publikum.

A woman holds the Apple Watch Edition during a demo following an Apple event Monday, March 9, 2015, in San Francisco. Make calls, read email, control music, manage Instagram photos, keep up with your workout, pay for groceries, open your hotel room door. CEO Tim Cook says you can do it all from your wrist with Apple Watch — for 18 hours a day. That's how long the battery will last on an average day. (AP Photo/Eric Risberg)

Genialer Marketing-Schachzug oder unternehmerischer Fehlentscheid? Die aus Gold gefertigte Apple Watch Edition sorgte für Schlagzeilen – und verschwand schnell vom Markt. archivBild: AP

Apple stand damals – wie so oft – nicht in der ersten Reihe, um die neue Produktsparte ins Leben zu rufen. Doch auch keinem der Wettbewerber war es bis zu diesem Zeitpunkt gelungen, eine Computeruhr im Massenmarkt zu etablieren. Manche Sportler trugen spezialisierte Smartwatches von Polar oder Fitness-Armbänder von Fitbit am Handgelenk. Und Google versuchte etwas halbherzig, mit Partnern wie Fossil oder dem Schweizer Luxusuhren-Hersteller Tag Heuer eine Variante des Betriebssystems Android, die inzwischen WearOS heisst, auf die Uhr zu bringen. Zum Durchbruch reichte es nicht.

Heute verkauft sich die Apple Watch nicht nur besser als sämtliche Uhren aller Marken des Swatch-Konzerns: 2019 hat Apple die gesamte Schweizer Uhrenindustrie überholt.

Die Killerfeatures

Im Wettlauf um die Vorherrschaft im Smartwatch-Markt kam Apple der Umstand zugute, dass viele Käufer ein iPhone oder andere Geräte von Apple besitzen. Sie lassen sich untereinander einfacher verknüpfen als Geräte von unterschiedlichen Herstellern aus dem Android-Lager. Dieser Vorteil schlug sich auch in der Apple-Bilanz nieder.

Die Absatzzahlen der Apple Watch kommuniziert der Konzern zwar nicht, auch der Umsatz in Dollar wird in einer grösseren Sparte versteckt. Es gibt aber zuverlässige Schätzungen: Der als treffsicher geltende Analyst Neil Cybart von AboveAvalon hat im Vorfeld des anstehenden Apple Events berechnet, dass inzwischen 103.2 Millionen Geräte verkauft wurden. Im Weihnachtsquartal 2018 wurde demnach erstmals die Schwelle von zehn Millionen Stück überschritten, ein Jahr später lagen 13.8 Millionen Apple Watches unter dem Weihnachtsbaum.

Der Boom der Apple Watch hat auch damit zu tun, dass der Konzern sich auf bestimmte Themen fokussierte, die bei den Nutzern besonders viel Anklang fanden:

So verpasst man als Apple-Watch-User nie mehr eine wichtige Nachricht eines bestimmten Absenders oder die nächste Abfahrt auf der Autobahn, die man gleich nehmen muss.

Seit der dritten Generation kann die Watch dank LTE-Funk auch ohne iPhone ins Internet und Telefonate entgegennehmen, ohne dass der Akku sofort leergesaugt ist.

Als Clou erwies sich aber vor allem die Entscheidung von Konzernchef Tim Cook, das Fitness- und Gesundheitsangebot der Computeruhr in den Vordergrund zu stellen und auszubauen.

Apple CEO Tim Cook, left and soccer player Alex Morgan discuss the new Apple Watch 4 at the Steve Jobs Theater during an event to announce new products Wednesday, Sept. 12, 2018, in Cupertino, Calif. (AP Photo/Marcio Jose Sanchez)

Tim Cook 2018 mit der US-Fussballspielerin Alex Morgan. Apple hat sein «Wearable» ganz gezielt auch auf weibliche Nutzerinnen ausgerichtet, bezüglich Funktionen und Look. Bild: AP

Cook, der regelmässig morgens um fünf Uhr im heimischen Fitnesstudio steht, sorgte nicht nur dafür, dass die Apple Watch Bewegungen und sportliche Aktivitäten des Besitzers erfasst. Seit der vierten Auflage (2018) kann die Apple Watch auch Herzrhythmusstörungen erkennen, ein einfaches EKG aufzeichnen und Stürze registrieren. Das Modell aus dem Herbst 2019 erhielt einen Always-on-Bildschirm, der ständig leuchtet, statt nur beim Heben des Handgelenks. Parallel senkte Apple den Preis älterer Modelle.

Die Konkurrenz gibt nicht auf

Nach Berechnungen des Marktforschungsinstituts Strategy Analytics dominiert Apple mit einem Marktanteil von 55.5 Prozent (Absatz) die gesamte Smartwatch-Branche, gefolgt von Samsung (13.9 Prozent) und Garmin (8.0 Prozent).

In den Top-3 taucht der Smartwatch-Pionier Fitbit gar nicht mehr auf, der für rund zwei Milliarden Dollar von Google übernommen werden soll – wenn die Wettbewerbshüter grünes Licht geben.

Der Milliardendeal zeigt aber auch, dass Google das Segment noch nicht aufgegeben hat. Samsung setzt im Wettlauf mit Apple allerdings nicht auf das Google-System Android Wear, sondern auf die eigene Software Tizen. Dass der chinesische Technologie-Riese Huawei bei seinen Smartwatches auch auf ein eigenes System setzt, zeigt, dass Google bei seiner Aufholjagd mit WearOS gegenüber Apple aktuell nicht auf viel Unterstützung ausserhalb des Geschäfts mit sogenannten Fashion-Uhren von Anbietern wie Fossil zählen kann.

Immerhin setzen die Wettbewerber inzwischen auch bei den Funktionen Akzente, die man bei Apple bislang vergeblich sucht. So glänzt die Huawei Watch GT 2 Pro mit einer Batterie-Laufzeit von rund zehn Tagen, während die Apple Watch nach gut einem Tag wieder aufgeladen werden muss. Da die Huawei-Uhr aber etliche Funktionen vermissen lässt, steht eine Ablösung des Marktführers nicht bevor.

Vielmehr dürfte Apple nach der Keynote am 15. September 2020 seine Vormachtstellung bei den Smartwatches weiter ausbauen. Laut Gerüchteküche soll heute ein günstigeres Einsteigermodell vorgestellt werden. Zudem kommt mit der neuen Version des Betriebssystems (watchOS 7) eine schon lange gewünschte Sleep-Tracking-Funktion. Man kann in Zukunft die Schlafqualität mit dem «Wearable» überwachen und wenn nötig optimieren – und dies bei vernünftigem Akkuverbrauch (zumindest bei neueren Apple-Watch-Modellen).

Die sechste Generation der Apple Watch («Series 6» genannt) soll auch den Sauerstoffgehalt im Blut messen können. Falls sich entsprechende Hinweise bestätigen, kann man sich neu auf mögliche Herz-Kreislauf-Probleme hinweisen lassen. Ein interessanter Nebeneffekt wäre zudem laut Fachleuten, dass ein niedriger Sauerstoffgehalt auch auf das Coronavirus, bzw. eine Covid-19-Erkrankung, hinweisen könnte.

Ab 19 Uhr erfahren wir mehr.

Was bisher geschah

Den Herzschlag mit der Apple Watch prüfen

(dsc/sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Wie Apple Geschichte schrieb

SwissCovid-App noch nicht installiert? Wir helfen dir

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

32
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • xTuri 15.09.2020 19:13
    Highlight Highlight War das nicht schon immer so wegen dem Spott und der Hähme? Ich weiss noch ganz zu den Anfangszeiten vom iPhone. Da kam immer das Argument, Speicher nicht erweiterbar und Akku nicht auswechselbar von den Samsung-Fans. Der fest verbaute Akku kam dort schliesslich auch. Bei Samsung gab es auch eine Serie ohne Speichererweiterung. Später die Abschaffung des Jack Kopfhörer Anschlusses, Konkurrenz folgte später. Kabellose Airpods, die Konkurrenz kam später mit vielen kabellosen Ohrsteckern nach. Der Aufschrei war immer riesig. Als die Konkurrenz nachzog, reklamierte niemand.
  • TheKen 15.09.2020 18:45
    Highlight Highlight Vielleicht, aber nicht bei den Benutzern. Apple Watch ist für lifestyle. Aber geh mal damit wandern, in die Ferien. Was willst du mit einer Uhr, die nach einem halben Tag schlapp macht? Im Sport und Freizeitbereich gibt es wesentlich bessere Uhren, die 9 Tage bis einige Wochen ohne Laden auskommen.
  • JayG 15.09.2020 18:42
    Highlight Highlight Jahrelang habe ich keine Uhr mehr getragen. Seit die Apple Watch auf dem Markt ist, trage ich seit der ersten Stunde wieder eine. Ich will die Apple Watch heute nicht mehr missen. Eine Series 5 für trage ich tagsüber und das Vorgängermodell nachts fürs Schlaftracking. Eine mechanische Uhr zu tragen käme mir heute gar nicht mehr in den Sinn. Wozu? Wegen der Zeitanzeige sicher nicht. Ich brauche die Uhr wegen den Funktionen und nicht zum Repräsentieren.
  • dä dingsbums 15.09.2020 16:49
    Highlight Highlight Hm...

    Ich mache Sport ohne meinen Puls zu messen und gehe in den Wald oder Wandern ohne Notruffunktion am Handgelenk.

    Handy hab ich beim Sport meistens nicht dabei oder in der Fahrradtasche.

    Zählt mein Verhalten schon als fahrlässig?
  • Jason84 15.09.2020 15:53
    Highlight Highlight Ich habe eine Series 5 und überwache damit jetzt schon meinen Schlaf. Dies geht sehr gut mithilfe von Apps. Die Uhr überwacht und später kann ich mir die Daten gesammelt am iPhone anzeigen lassen. War für mich der Kaufgrund.
  • Scaros_2 15.09.2020 14:30
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich zur Series 6 keine Leaks wie zu den neuen iPhones?
  • just sayin' (haters will be ignored) 15.09.2020 13:41
    Highlight Highlight Blindes Apple-Bashing in 3... 2... 1...
  • Hans der Dampfer 15.09.2020 13:41
    Highlight Highlight Hein? Dieser Artikel verwundert mich. Sowohl Pebble als auch Samsung waren 2012 bzw. 2013 vor der Apple Watch da. Apple wurde nie wegen der Watch belächelt. Die hochpreisigen Uhren funktionierten am Anfang nicht, aber das war in der einen Nische 🤷‍♂️
    • @schurt3r 15.09.2020 14:03
      Highlight Highlight Schau dir doch nochmals die Berichterstattung nach der Präsentation (2014) und der Lancierung (2015) an. Da gab es viel Häme und Spott.
    • xTuri 15.09.2020 19:16
      Highlight Highlight Nicht wasserdicht und unbefriedigende Akkulaufzeit bei der ersten Generation der Apple Watch waren auch für mich ein No Go.
  • Posersalami 15.09.2020 13:21
    Highlight Highlight "während die Apple Watch nach gut einem Tag wieder aufgeladen werden muss."

    Also meine AW Serie 5 hält locker zwei Tage, inkl. 1 grosse Runde joggen mit Musikhören. Ich habe lediglich den Bildschirm so eingestellt, dass er normalerweise aus ist.
  • Hakuna!Matata 15.09.2020 13:16
    Highlight Highlight Features wie Sleep-Tracking und Sauerstoffgehalt messen können die Garmin Uhren schon lange. Aus meiner Sicht sind dies auch richtige Sportuhren und Trainingsgeräte, die Apple Watch ist hinsichtlich Fitness und Sport nur eine Spielerei.

    Aber Apple hat ja schon immer von Vermarktung und nicht von Features gelebt. Für den Massenmarkt wohl das richtige Konzept, der Erfolg gibt ihnen Recht.
    • moedesty 15.09.2020 13:47
      Highlight Highlight Hab eine Kollegin bei der die Apple Watch Herzrhythmusstörungen feststellte. Sie ging zum Arzt und die Apple Watch hatte recht.
    • just sayin' (haters will be ignored) 15.09.2020 14:33
      Highlight Highlight @Hakuna!Matata

      "Features wie Sleep-Tracking und Sauerstoffgehalt messen können die Garmin Uhren schon lange. Aus meiner Sicht sind dies auch richtige Sportuhren und Trainingsgeräte, die Apple Watch ist hinsichtlich Fitness und Sport nur eine Spielerei."

      so viel ich weiss ist die apple watch immer noch die einzige, welche musik (das wichtigste beim training ;-) auf der uhr selber drauf ist.

      correct me if i'm wrong
    • carmse 15.09.2020 15:13
      Highlight Highlight Wrong - hat Garmin auch. Voraussetzung sind Premium Accounts, resp. heruntergelandene Playlists, die Du dir auf die Uhr laden kannst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChillDaHood 15.09.2020 13:15
    Highlight Highlight Naja, ich habe 2016 die Samsung Gear S2 gekauft und bin mittlerweile bei der Galaxy Watch angekommen. Als allererstes das Plastikarmand durch ein metallenes ersetzen und ich bin tiptop zufrieden damit.

    Mal schauen, was bei Apple bahnbrechendes kommen soll - was im Artikel steht würde mich bis jetzt nicht zu einem Wechsel bewegen. Plus, das runde Zifferblatt und die Bedienung per Lünette passt mir einfach besser.

    Ausbaufähig ist klar die Akkulaufzeit...
  • Carry62 15.09.2020 13:06
    Highlight Highlight Ich war und bin immer noch ein Fan teurer, mechanischer Uhren. Habe aber bis 2014 über 20 Jahre lang keine Uhr mehr getragen. Man hatte ja das Smartphone dabei. Seit 2014 und der Apple Watch Serie 0 trage ich Tag und Nacht wieder eine Uhr. Die Akku-Dauer ist kein Problem. Morgens anhängen, ins Bad und Frühstück... Das reicht! Nach 6 Jahren hält meine Serie 0 noch 24 Stunden, obwohl Apple damals sagte 18 Stunden. Die Serie 0 trage ich noch ab und zu beim Arbeiten. Ansonsten Serie 5. Die hält 60 Stunden trotz täglichem Training etc. Ich würde sie nicht mehr hergeben 👍😜
    • Denkblase 15.09.2020 18:09
      Highlight Highlight Eine mechanische Uhr kannst du auch nicht mit so etwas vergleichen! Die werden auch in 100 Jahren noch weg gehen wie warme Semmeln! Betroffen sind eher Uhren zwischen 200-1500 CHF, also zu 90 Prozent Quarzuhren. Die werden entweder verschwinden, oder es gibt dann Hybride. Und im teuren Segment gibt es dann sicher auch Hybride, aber so dass das Uhrwerk integriert und sichtbar ist, a Skeleton. Erinnere mich noch an die Sparc MGS von Ventura
  • My Senf 15.09.2020 13:02
    Highlight Highlight Dass Apple-Watch-Verkäufe mehr als die CH Industrie ausmachen ist „irrelevant“.
    Meine neuste Uhr hat mir beim Verlassen der Uhrenboutique bereits eine 120% Wertsteigerung gebracht (Schlappe 12K) in paar Jahren sind es dann sehr wahrscheinlich noch bissl mehr.
    Was gibt mir eine Apple Watch? Alles was ich auf dem iPhone eh schon habe, Wertsteigerung für Apple und Elektronik-Schrott nach 2-3 Jahren.

    Sprich, bitte aufhören mit diesem „Uhren“-Vergleich.
    • Hans der Dampfer 15.09.2020 13:49
      Highlight Highlight Du hast eine Speedmaster Moonwatch Apollo 11
      50Th Anniversary? ;-)
    • @schurt3r 15.09.2020 13:57
      Highlight Highlight Verkäufe irrelevant? Erzähl das mal Nick Hayek 😉

      Die Funktionalität der Apple Watch ist unerreicht gut. Nur schon wegen der Notruf-Funktion und der Herzfrequenzmessung ziehe ich sie (allein im Wald) jedem noch so schönen Chronometer vor.

      Und das iPhone kannst du dank Watch getrost weglegen. Weniger Ablenkung. Weniger Stress.

      PS: Für die Apple Watch wird Recycling-Aluminium verwendet. Siehe auch:
      https://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/iphone-recycling-so-will-apple-gruener-werden-a-1287373.html
    • Scaros_2 15.09.2020 14:30
      Highlight Highlight Was bringt dir der Wert, wenn du keinen Abnehmer hast?
    Weitere Antworten anzeigen

Analyse

Ein halbes Jahr Pandemie: Die Schweiz bleibt locker – wie lange noch?

Vor sechs Monaten verkündete der Bundesrat den Lockdown. Die Schweiz hat in der Krise vieles richtig gemacht, auch wenn die Corona-Skeptiker das anders sehen. Nun aber begibt sie sich auf abschüssiges Terrain.

Israel hat kapituliert. Was die Feinde des jüdischen Staates mit Waffengewalt nie geschafft haben, hat ein winziges Virus vollbracht. Nach einem wochenlangen Kampf gegen steigende Coronazahlen musste die Regierung am Sonntag den Rückzug befehlen, den sie unbedingt vermeiden wollte: Ab Freitag tritt erneut ein landesweiter Lockdown in Kraft.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Im Frühjahr galt Israel als Musterland bei der Corona-Bekämpfung. Bereits Anfang März wurde eine 14-tägige …

Artikel lesen
Link zum Artikel