Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Na? Weisst du, wofür dieser kleine Balken gut ist? Bild: Panos Sakalakis / Unsplash

Dieser unscheinbare Balken wird von vielen Windows-Nutzern übersehen – dafür ist er da

Ganz rechts unten in der Windows-Taskleiste gibt es einen winzigen Knopf, den die meisten Nutzer übersehen. Seine unauffällige Position ist jedoch kein Zufall, sondern passt zu seiner Funktion. Wir erklären den wohl kleinsten Windows-Lifehack.



Ein Artikel von

T-Online

Diese Schaltfläche muss man fast schon mit der Lupe suchen: Ganz unten rechts in der Windows-Taskleiste, gleich neben dem Benachrichtigungs-Center, gibt es einen schmalen Balken, der sich leicht vom Rest abhebt. Das ist der sogenannte «Show Desktop»-Button, mit dem der Nutzer mit einem Klick zum Desktop zurückkehren kann.

Bild

Per Klick auf den Balken ganz rechts in der Taskleiste gelangt man zum Desktop. Ein zweiter Klick stellt die Ansicht der geöffneten Fenster wieder her.

Zieht man die Maus in die Ecke mit dem Balken, wird eine Vorschau des Desktops angezeigt. Der «Show Desktop»-Button ist zum Beispiel nützlich, wenn man viele Fenster geöffnet hat und sie nicht einzeln minimieren will. Mit einem Klick flutscht alles in den Hintergrund. Ein zweiter Klick stellt die Ansicht wieder her.

Wie man einen eigenen und vor allem grösseren «Zurück zum Desktop»-Button in der Taskleiste ablegt, erklären wir gleich.

Zunächst noch ein Hinweis: Natürlich klappt das auch mit einer Tastenkombination. Mit einem Druck auf «Windows-Taste» + «D» lassen sich ebenfalls alle Fenster gleichzeitig minimieren bzw. wieder anzeigen.

13 nützliche Tastatur-Kürzel, die jeder Windows-Nutzer kennen sollte

Einen Desktop-Button in der Taskleiste erstellen

Falls du einen «Zurück zum Desktop»-Knopf» vorziehst, dir aber wünschst, er wäre ein bisschen grösser und auffälliger als der Balken in der Taskleiste, gibt es einen Trick: eine Desktop-Verknüpfung.

Bild

Bei Windows 10 kann man einen «Desktop-Button» mit einem individuell wählbaren Icon in der Taskleiste platzieren. screenshot: watson

Und so geht's:

  1. Klicke mit rechts an eine beliebige freie Stelle auf dem Desktop-Bildschirm
  2. Im Kontextmenü gehst du auf «Neu» und wählst die Option «Verknüpfung» aus
  3. Kopiere den folgenden Speicherort in das sich öffnende Fenster: explorer shell:::{3080F90D-D7AD-11D9-BD98-0000947B0257}
  4. Klicke auf «Weiter»
  5. Gib der Verknüpfung einen Namen, zum Beispiel «Desktop anzeigen»
  6. Klicke auf «Fertig stellen»

Du hast so eine Desktop-Verknüpfung angelegt, die zunächst nur auf dem Desktop angezeigt wird (und ein Standard-Icon hat). Das ist natürlich unpraktisch, weil sie, sobald eine neue Anwendung geöffnet wird, von dem Fenster verdeckt wird und nicht angeklickt werden kann. Du kannst die Verknüpfung aber einfach per Drag-and-Drop in die Taskleiste ziehen. Jetzt kannst du auch bei vielen offenen Fenstern darauf klicken, um jederzeit zur Desktop-Ansicht zu wechseln. Bevor du dies tust, solltest du noch ein Icon für den «Desktop-Button» auswählen.

Neues Icon für den «Desktop-Button» auswählen

Die Schaltfläche bzw. das Icon für den Desktop kannst du individuell gestalten, damit es sich besser von den anderen Ordner-Symbolen in der Taskleiste abhebt.

  1. Klicke mit rechts auf die Desktop-Verknüpfung auf dem Desktop
  2. Gehe auf Eigenschaften
  3. Im Reiter «Verknüpfung» klickst du auf die graue Schaltfläche «Anderes Symbol...»
  4. Um ein passendes Symbol angezeigt zu bekommen, klicke auf «Durchsuchen»
  5. Gib nun als Dateiname C:\Windows\System32\imageres.dll ein und klicke dann auf «Öffnen»
  6. Hier kannst du jetzt aus einer Reihe von Windows-Icons auswählen

Gegebenenfalls musst du die vorherige Desktop-Verknüpfung wieder aus der Taskleiste lösen, um sie anschliessend durch die neu gestaltete Schaltfläche zu ersetzen. Dafür ist der persönliche «Chef-Knopf» nicht mehr so schwer zu finden wie bisher.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Screenshots gibt es hier.

Noch ein Tipp: Alle Fenster oder Browser-Tabs minimieren ausser dem aktiven

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: watson

Möchtest du alle Fenster oder Browser-Tabs minimieren ausser dem gerade aktiven, geht das so: Das Fenster bzw. den Browser-Tab mit dem Mauszeiger oben an der Titelleiste festhalten und schütteln: alle anderen Fenster werden nun minimiert. Schüttelt man das Fenster wieder, holt man alle minimierten Fenster bzw. Tabs zurück.

(oli/str/t-online.de)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

1985 erschien Windows 1.0: Vom Urwindows bis Windows 10

Microsoft verspricht ab 2030 CO2-negativ zu sein

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Diese 16 Grafiken zeigen, wie brutal Tesla der Konkurrenz enteilt ist

Seit der Ölkrise Mitte der 1970er wurden in der Schweiz nie mehr so wenig Autos gekauft wie im Corona-Jahr 2020. Elektroautos – insbesondere von Tesla – verkauften sich trotzdem prächtig. Eine Übersicht.

2020 fuhr Tesla endgültig aus der Nische. Setzte Elon Musks Tech-Konzern 2013 weltweit gerade mal 22'000 Elektroautos ab, waren es im schwierigen Corona-Jahr fast eine halbe Million. Oder um genau zu sein: 499'550 Stück. Während fast alle anderen Automarken starke Einbrüche verzeichneten, lieferte Tesla 36 Prozent mehr Autos als im Vorjahr aus.Niemand muss Musk sympathisch finden, aber die Zweifler an der Elektromobilität sind 2020 grösstenteils verstummt. Die folgenden Grafiken zeigen, weshalb.

Artikel lesen
Link zum Artikel