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Rekord! So viele Autos hat Tesla in den letzten drei Monaten ausgeliefert

Der US-Elektroautobauer Tesla hat das Ziel von Firmenchef Elon Musk erreicht und im zweiten Quartal einen neuen Auslieferungsrekord aufgestellt. Insgesamt wurden in den drei Monaten 95'200 Wagen an die Kundschaft gebracht.



Wie Tesla am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte, wurde damit der bisherige Bestwert von 90'700 Autos aus dem letzten Vierteljahr 2018 übertroffen. Auch die Erwartungen der Wall-Street-Analysten wurden deutlich übertroffen und die Börse jubelt. In den vergangenen Monaten war immer wieder über ein nachlassendes Kundeninteresse spekuliert worden.

Hoffnungsträger Model 3

In den drei Monaten bis Ende Juni entfiel der Grossteil des Geschäfts mit 77'550 Auslieferungen wie erwartet auf Teslas Hoffnungsträger Model 3. Von den Vorgängermodellen S und X wurden zusammen 17'650 Stück ausgeliefert. Im Gesamtjahr 2019 will das Unternehmen weltweit zwischen 360'000 und 400'000 Elektroautos auf die Strasse bringen.

Ob dieses Ziel erreicht werden kann, teilte das Unternehmen am Dienstag nicht mit. Im vergangenen Jahr hatte Tesla knapp 250'000 Fahrzeuge ausgeliefert. Tesla produzierte im zweiten Quartal 2019 insgesamt 87'048 Fahrzeuge, den mit Abstand grössten Teil davon machte ebenfalls das Model 3 aus.

Investoren bewerten das Unternehmen höchst unterschiedlich. Manche Anleger begeistern sich an der Vision von Tesla-Chef Elon Musk und verweisen auf die hohen Wachstumsraten. Skeptiker wundern sich dagegen, warum Tesla an der Börse inzwischen mehr wert ist als Branchenriesen wie General Motors, obwohl das Unternehmen nie profitabel war. Sie zweifeln auch am Charakter von Musk, der in der Vergangenheit durch unbedachte Äusserungen auf Twitter immer wieder in rechtliche Schwierigkeiten gekommen war.

Börse freut sich

Am Markt kam die Nachricht gut an, die Aktie legte nachbörslich um über sieben Prozent zu. Nachdem Teslas Auslieferungen im Vorquartal überraschend um kräftige 31 Prozent gesunken waren, war das Unternehmen an der Börse zeitweise stark unter Druck geraten. Die jetzt vorgelegten Zahlen waren mit Spannung erwartet worden, um zu sehen, ob das schwache Vorquartal nur ein Ausrutscher war. (bzbasel.ch)

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