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FILE- In this Feb. 6, 2018, file photo, Elon Musk, founder, CEO, and lead designer of SpaceX, speaks at a news conference after the Falcon 9 SpaceX heavy rocket launched successfully from the Kennedy Space Center in Cape Canaveral, Fla. South Africa-born Elon Musk created electric car maker Tesla. A study last year by the Center for American Entrepreneurship concluded that 43 percent of the companies in the Fortune 500 were founded by first- or second-generation immigrants. (AP Photo/John Raoux, File)

Elon Musk. Bild: AP/AP

Elon, der Irre, Musk: Zwischen Genie und Wahnsinn liegt ein schmaler Grat

Elon Musk ist PayPal-Milliardär, Raketen-, Tunnel- und Tesla-Bauer – und vielleicht auch ein bisschen grössenwahnsinnig. Diese fünf Schlagzeilen zeigen, dass bei Musk Genie und Wahnsinn oft nahe beieinander liegen.

Christina zur Nedden



Elon Musk schläft in der Tesla-Fabrik, um die Firma zu retten

Am 1. April erklärte Musk auf Twitter sein Elektroauto-Unternehmen «Tesla» für pleite. Ein fragwürdiger Aprilscherz, den viele Anleger alles andere als lustig fanden. 

Der Scherz kam zu einem ungünstigen Zeitpunkt: «Tesla» produzierte in der zurückliegenden Woche weniger seiner Modell 3 Fahrzeuge als geplant, es gab einige Rückrufaktionen und die Aktie litt unter einem tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Auto in Kalifornien. Zwei Tage später zeigte Musk Reue und verkündete, sich persönlich um das Problem zu kümmern, indem er nun in der Fabrik sein Schlaflager aufschlägt. Ob er das wirklich tut, ist unklar. Zuzutrauen wäre es ihm. 

Elon Musk feuert einen Tesla auf einer riesigen Rakete ins All

Anfang Februar schoss Musk die angeblich grösste Rakete der Welt ins All. Doch damit noch nicht genug. An Bord der «Falcon Heavy» befand sich eine andere Musk-Erfindung: Ein Tesla, und zwar sein privater, ein Cabriolet in kirschrot. Er twitterte: «Ein rotes Auto für einen roten Planeten.»

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Elon Musk plant eine Millionen-Stadt auf dem Mars und fordert, dass auf dem roten Planeten Pizzerien gebaut werden

In 50 Jahren soll es dank Elon Musks Raumfahrtunternehmen Space X eine Stadt für eine Million Menschen auf dem Mars geben. Denn laut Musk wird die Erde ohne die Kolonisierung anderer Planeten untergehen. Ganz wichtig für die zukünftigen Marsianer: In der autark laufenden Stadt soll es dann laut Musk auch genügend Pizzerien und «gute Bars» geben. Bereits im Jahr 2020 sollen erste Testflüge starten.

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Elon Musk bietet an, Facebook zu kaufen und es dann zu löschen

Obwohl sich diese Schlagzeile der Webseite «Alternative Science» als Satire herausstellte, klingt sie doch sehr nach Musk. Der Hintergrund: Am 23. März folgte er dem Aufruf der #deletefacebook Kampagne und löschte die Facebook-Seiten von Tesla und SpaceX. Politisch war dieser Schachzug jedoch nicht. Sondern: 

Elon «mag Facebook einfach nicht». Ob Mark das gefällt?

Elon Musk glaubt, dass wir in einer Computersimulation leben

Ist die Welt in der wir leben wirklich real? Die Wahrscheinlichkeit beträgt nur eins zu einer Milliarde, glaubt  Elon Musk. Wir könnten in einer Computersimulation leben. Seine Matrix-Fantasie teilen auch andere Wissenschaftler, Philosophen und Physiker.

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Und weil es so schön war, hier noch ein paar extra merkwürdige Musk-Tweets:

Wenn Elon nicht im Stau stehen will, gräbt er halt einen Tunnel

Die Transportvision von Musk:

Video: watson/Nico Franzoni

Was wohl noch so auf seiner Tesla-Playlist steht?

Musks Theorie, was es mit Chemtrails auf sich hat klingt plausibel

Achtung, jetzt wird es tiefgründig

Dann macht alles wieder Sinn

Und endlich gibt er es zu:

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Was denkt ihr? Braucht Elon Musk Hilfe oder hat er einfach nur einen speziellen Humor? 

Tesla-CEO tüftelt am Hirn 2.0

Video: watson

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