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Deutsche Soldaten als Versuchskaninchen: Die neue App wird intensiv getestet, bevor sie in ersten Ländern zum Einsatz kommen soll. bild: bundeswehr/torsten kraatz

Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten zur Corona-Warn-App «Pepp-PT»

Schweizer Handynutzer sollen in naher Zukunft eine Contact-Tracing-App installieren, um bei der Bekämpfung des Coronavirus zu helfen. Hier sind die wichtigsten Fakten.



An der Donnerstags-Medienkonferenz des Bundes gab die zukünftige Contact-Tracing-App zu reden. Nachfolgend fassen wir die wichtigsten Fragen und Antworten zusammen.

Warum braucht es eine solche App?

Die Tracing-App Pepp-PT soll dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz einzudämmen.

Die App soll ihre Nutzer warnen, wenn sie Kontakt zu Infizierten hatten. Die Betroffenen könnten sich dann umgehend zu Hause isolieren sowie einen Test auf Ansteckung in die Wege leiten.

Da Infizierte bereits ansteckend seien, bevor sie erste Symptome spürten, müssten sämtliche Personen, mit denen der Patient Kontakt gehabt habe, aufgespürt werden können, zitierte die NZZ den Schweizer Epidemiologen Marcel Salathé. Als Covid-19-Patient sei man ein Funke, der leicht zu einem Waldbrand führen könne. Deshalb dürfe kein einziger Fall vernachlässigt werden.

«Alles, was dazu beiträgt, Infektionsketten zu unterbrechen, ist willkommen und sollte eingesetzt werden.»

Matthias Egger, Task-Force COVID-19

Ist es eine Tracking-App?

Nein. Es geht nicht um die Standort-Bestimmung oder gar eine Überwachung in Echtzeit, was gemeinhin als Tracking bezeichnet wird. Vielmehr handelt es sich um eine Tracing-App. Es werden anonymisierte «Kontakte» zu anderen Geräten (Usern) erfasst, um damit im Nachhinein möglicherweise infizierte Personen zu warnen.

Was ist mit dem Datenschutz?

Die Initianten versichern, dass die Software die vergleichsweise hohen europäischen Datenschutz-Standards erfülle.

Fürs Contact Tracing per Smartphone-App müssen keine sensitiven User-Daten (Identität, Standorte, Kontakte) übertragen werden. Der Grundsatz «Privacy by Design» wird eingehalten, zudem soll der Programmcode nach Veröffentlichung durch unabhängige Experten kontrolliert werden können.

Eine Kontaktnachverfolgung von möglichen Covid-19-Infizierten mit Handydaten müsse nicht zu mehr Überwachung führen, sondern könne auch datenschutzfreundlich ausgestaltet werden, heisst es in einem Gastbeitrag bei netzpolitik.org.

Eine in Deutschland durchgeführte Studie ergab:

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screenshot: netzpolitik.org

Was sagt der Chaos Computer Club (CCC) dazu?

Der Chaos Computer Club (CCC) hat laut «Spiegel»-Bericht öffentlich verlauten lassen, solange die Freiwilligkeit gewährleistet sei und eine Speicherung von Daten «dezentral, anonym und sparsam» erfolge, spreche nichts gegen eine solche App. Linus Neumann, einer der Sprecher des CCC, werfe der deutschen Regierung nur vor, sie hätte schon früher auf die Bluetooth-Variante setzen sollen.

Wann wird die Pepp-PT-App verfügbar sein?

Das ist noch nicht klar. Die Signale der Schweizer Behördenvertreter sind widersprüchlich.

Laut Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) laufen Abklärungen in der Verwaltung. Zudem brauche es einen politischen Entscheid. «Im Moment ist es zu früh, sich dazu zu äussern», sagte Koch am Donnerstag vor den Bundeshausmedien.

Weit zuversichtlicher gab sich Matthias Egger, Präsident der wissenschaftlichen COVID-19 Task Force. Es seien noch Abklärungen zum Datenschutz im Gang, technisch sei man aber sehr weit. Je früher die App eingesetzt werde, desto besser.

Die Arbeiten an der Plattform sollen nach Angaben des deutschen Pepp-PT-Mitorganisators Hans-Christian Boos vom beteiligten deutschen IT-Unternehmen Arago Ende der kommenden Woche abgeschlossen sein.

Laut einem (unbestätigten) Reuters-Bericht ist die Lancierung der Software-Plattform, auf der die Corona-Warn-Apps aufbauen sollen, für den 16. April geplant.

Was hat die US-Firma Palantir mit der App zu tun?

Gar nichts, hiess es an der Donnerstags-Medienkonferenz des Bundes auf die Frage eines Medienvertreters.

Daniel Koch vom BAG sagte, er wisse nichts von einer Zusammenarbeit des Bundes mit dem US-amerikanischen Big-Data-Unternehmen, das als höchst umstritten gilt.

Katrin Holenstein, Leiterin Sektion Kommunikation beim BAG, dopplete auf Anfrage von watson nach:

«Das BAG arbeitet NICHT mit Palantir zusammen, und wir stehen auch nicht im Kontakt mit dieser Firma.»

BAG-Sprecherin

Wie viele Nutzer braucht die App, damit es etwas bringt?

«Alles, was dazu beiträgt, Infektionsketten zu unterbrechen, ist willkommen und sollte eingesetzt werden», sagte Matthias Egger.

Seiner Meinung nach wäre die Akzeptanz in der Schweizer Bevölkerung relativ gross: Er glaubt, dass rund 30 Prozent teilnehmen würden. «Das hätte einen wichtigen Effekt.»

Wenn mehr als 60 Prozent der Bevölkerung eine solche App nutzten, sei ein Erfolg gesichert, sagen die Initianten.

Dies deckt sich mit einer wissenschaftlichen Studie von der renommierten britischen Universität Oxford. Diejenigen Leute, die keine Smartphones besitzen, könnten Bluetooth-fähige Armbänder tragen, berichtete Reuters.

Was ist Pepp-PT?

Pepp-PT steht für die Pan-European Privacy Preserving Proximity Tracing-Initiative. An der Entwicklung beteiligen sich Forscher und Entwickler aus acht Ländern. An Bord sind auch Wissenschaftler der ETH Lausanne.

«Das internationale Team von PEPP-PT besteht aus mehr als 130 Mitgliedern, die in mehr als sieben europäischen Ländern arbeiten und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Technikerinnen und Techniker sowie Expertinnen und Experten aus bekannten Forschungseinrichtungen und Unternehmen umfassen.»

Das Team hinter Pepp-PT will keine Apps herausbringen, wie der Spiegel berichtete. Vielmehr solle es Referenzimplementierungen von Backend- und Client-Komponenten geben, auf deren Basis dann staatliche Stellen oder auch Start-ups schnell eigene Apps entwickeln können.

Was kostet das?

Die Entwicklungskosten sind nicht bekannt.

Die Apps selbst sollen gratis sein.

Bislang hätten die Initianten die Arbeit an dem Projekt selbst finanziert, schreibt der «Spiegel». Man wolle auch künftig «komplett unabhängig von Regierungen» bleiben, einen Verein nach dem Vorbild des Roten Kreuzes gründen und sich über Spenden finanzieren. Der Schweizer EPFL-Forscher Marcel Salathé habe vorige Woche eine erste Spende in Höhe von 3,5 Millionen Franken erhalten von der Schweizer Botnar-Stiftung in Basel für die Arbeit an dem Projekt.

Das Contact-Tracing-System soll frei zugänglich sein, damit es App-Entwickler nutzen können (siehe oben).

Gibts einen App-Zwang?

Nein.

Laut Matthias Egger ist die Beteiligung sowohl für Infizierte wie auch für gesunde Nutzer freiwillig.

Das geht einzelnen Kritikern zu wenig weit. In Deutschland äusserte der konservative Politiker Tino Sorge (CDU):

«Dass der Standard nur auf Freiwilligkeit und Anonymisierung beruht, zeigt leider, dass es sich um einen Kompromiss mit den Datenschützern handelt – obwohl der lebensrettende Nutzen ausser Frage steht. Weil die App von freiwilligen Downloads abhängig ist, wird sie stets nur lückenhafte Daten liefern.»

quelle: handelsblatt.com

Welche Länder machen mit?

Bisher sind in der Pepp-PT-Initiative die Schweiz, Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien vertreten. Weitere Länder dürften sich anschliessen.

Ist der Programmcode einsehbar?

Nein, noch nicht.

Der Quellcode sei noch nicht öffentlich als Open Source verfügbar, schreibt das «Handelsblatt».

Welche Daten werden gespeichert?

Es würden keine persönlichen Daten, kein Standort, keine MAC-Adresse der Nutzerin oder des Nutzers gespeichert oder übertragen, schreibt das renommierte Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, das an der Entwicklung beteiligt ist.

Entsprechend werden keine Handy-Funkzellen-, GPS- oder WLAN-Daten erfasst, wie heise.de schreibt.

Was ist mit der Schweizer Tracing-App «Next Step»?

Die Schweizer Entwicklerfirma Ubique, die schon die SBB-App und die Alertswiss-App für den Bund entwickelt hat, kooperiert mit der länderübergreifenden Initiative.

Ubique-Geschäftsführer Mathias Wellig sagte zu watson: «Wir freuen uns, hier die Kräfte zu bündeln und gemeinsam mit Pepp-PT an einer finalen Lösung zu arbeiten.»

Wie funktioniert das Tracing-System von Pepp-PT?

Das von Pepp-PT vorgestellte Contact-Tracing-System nutzt die auf Smartphones installierte Bluetooth-Datenübertragungstechnik, um festzustellen, welche anderen Handys sich über eine für eine Infektion relevante Zeit hinweg in entsprechender Nähe befanden.

Alle Smartphones erhalten dabei eine temporäre ID, also eine nichtssagende Erkennungsnummer. Diese lässt keine Rückschlüsse auf die Besitzer oder deren Aktivitäten zu. Jedes Smartphone speichert verschlüsselte Listen mit den IDs der Geräte, die die epidemiologisch relevanten Annäherungskriterien erfüllen.

Erst wenn der Besitzer eines Handys von einer Infektion erfährt, wird über einen ebenfalls verschlüsselten Prozess mit einer vertrauenswürdigen offiziellen Stelle – etwa eine Behörde – das weitere Verfahren in Gang gesetzt. Diese Stelle verschickt eine TAN, mit der das Handy die ID-Listen entschlüsselt und die darin vermerkten Smartphones kontaktiert, die dann entsprechende Warnungen anzeigen.

Soll das im In- und Ausland funktionieren?

Ja, versichern die Initianten.

Auch bei Reisen zwischen Ländern soll ein anonymer, länderübergreifender Austauschmechanismus verwendet werden, so dass App-User auch gewarnt würden, wenn sie im Ausland mit einer infizierten Person in Kontakt standen. Vorausgesetzt natürlich, diese Person nutzte auch eine App, die auf der Pepp-PT-Softwareplattform basiert.

Funktioniert das auch in Hochhäusern?

Ja, denn handelt sich ja nicht um eine Standortbestimmung wie GPS-Signal oder dergleichen, sondern es wird der Abstand zwischen Bluetooth-fähigen Mobilgeräten bestimmt. Auch Mobilfunkempfang ist demnach nicht zwingend nötig.

Während GPS-Daten keine exakte Bestimmung der Nähe von Personen zulassen, die sich in einem Hochhaus in unterschiedlichen Stockwerken aufhalten, erfasst eine Bluetooth-Lösung nur Personen, die sich in der unmittelbaren Umgebung aufhalten. Allerdings setzt sie voraus, dass die Bluetooth-Funktion der Mobilgeräte aktiviert ist.

Wie kommt die App auf die Smartphones?

Das ist noch unklar. Es hängt von den Entscheidungsträgern in den Ländern ab, ob sie eine eigene Tracing-App herausgeben wollen, ob sie mit einem IT-Partner kooperieren oder die Tracing-Technologie in eine bestehende Anwendung integrieren wollen und per Update verfügbar machen.

Grundsätzlich müssen die Anbieter die entsprechende Software für Android-Smartphones sowie für iPhones (iOS) über die App Stores von Apple und Google veröffentlichen.

Bietet der Bund die Tracing-Software selbst an?

Wer die Schweizer Tracing-App herausgibt, ist noch nicht bekannt.

Hier muss man unterscheiden zwischen der Tracing-Software und den Apps, die diese Tracing-Software beinhalten.

Programmierer in verschiedenen Ländern sollen eine frei zugängliche Software-Plattform nutzen können, um konkrete Anwendungen nach einheitlichen Standards zu entwickeln, die europaweit miteinander harmonisieren.

Betreiberin dieser Plattform und Initiantin ist die gemeinnützige, paneuropäische Organisation Pepp-PT, an der neben dem Berliner Fraunhofer-Institut die Technischen Universitäten Dresden und Berlin, das französische nationale Forschungsinstitut INRIA, die ETH Lausanne sowie der Telekommunikationskonzern Vodafone beteiligt sind.

Wer offiziell zur Vereinigung der neuen europäischen Corona-Apps zählen will, muss die eigene App vom neuen Konsortium zertifizieren lassen, berichtete der «Spiegel», dies um Wildwuchs und Missbrauch vorzubeugen.

Wie werden Fehlalarme verhindert?

Dazu schreibt das «Handelsblatt»:

«Stellt ein Nutzer fest, dass er krank ist, kann er seinen Status in der App ändern. Die Gesundheitsbehörden müssen das dann noch bestätigen, damit niemand das System ausnutzt, um seine Nachbarn oder Eltern in Quarantäne zu schicken.»

Wie genau ist das Tracing per Bluetooth?

Das ist bislang nicht kommuniziert worden.

Vodafone Labs und andere deutsche Institute arbeiten noch daran, die Bluetooth-Signale richtig zu messen, damit die Distanz (zwischen zwei Mobilgeräten) richtig eingeschätzt werden kann. Diese Werte variierten bei unterschiedlichen Smartphone-Modellen. Die Forscher kooperieren mit der Bundeswehr, die mit ihren Soldaten Messungen vornimmt.

Was hat das Militär mit der neuen App zu tun?

Bei der Entwicklung der Technologie hilft die deutsche Bundeswehr mit. Rund 50 Soldaten simulierten in einer Kaserne in Berlin in Schutzkleidung das Zusammentreffen von Menschen, wie das Verteidigungsministerium in Berlin mitteilte.

Die Testzyklen dienen der Feinabstimmung, etwa mit Blick auf die genauen Entfernungen und Annäherungszeiten.

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA

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    Alle Leser-Kommentare
  • Primus 03.04.2020 13:30
    Highlight Highlight Ich sage es mal so; wenn wir es durch Disziplin, Disziplin, Disziplin schaffen bis in 50..60 Tage die aktiven Fallzahlen auf 500 oder kleiner zu drücken, ja dann werde ich mit so ein Bluetooth Armband besorgen und es auch tragen, wenn ich mich im öffentlichen Bereich bewege.
  • Satan Claws 03.04.2020 12:25
    Highlight Highlight Die Daten werden über Bluetooth gesammelt, aber um andere zu Informieren müssen sie irgendwo hochgeladen und verteilt werden.

    Wie soll der Verteiler* nun wissen wohin er die Medung schicken soll? Entweder erhalten jetzt alle Benutzer die Information und bei jenem mit der Richtigen "ID" poppt eine Warnung auf oder es gibt eine statische Geräte Identifikation.

    *Um anonym zu sein müsste das Smartphone nun jeden möglichen Benutzer, es weiss ja nicht welche es schon gibt, direkt anschreiben, denn jeder könnte passende ID haben.

    Ergo es hat Server und pseudonymisierte Gerätedaten.

    • Satan Claws 03.04.2020 13:37
      Highlight Highlight Blockchain wäre grundsätzlich eine Lösung sofern das Smartphone sehr viel Speicher und man ein tolle Internetleitung hat, da dies heute noch nicht der Fall ist, entfällt diese Strategie leider.

      Ich bin aber gespannt wie die angesprochenen Probleme gelöst werden. Viel Erfolg.
    • Nussknacker 03.04.2020 22:05
      Highlight Highlight Es könnte wie folgt sein: ist eine Infektion bestätig und willigt die Person ein, landen alle IDs die In der Nähe waren auf einem Server. Beim Start der App fragt diese den Server ob die eigene ID eingetragen ist. Wenn ja kommt ein Hinweis.
      Das ist etwas vereinfacht.
  • nachwievor 03.04.2020 02:41
    Highlight Highlight «Stellt ein Nutzer fest, dass er krank ist, kann er seinen Status in der App ändern. Die Gesundheitsbehörden müssen das dann noch bestätigen...»

    Wie funktioniert diese Bestätigung des BAG? Falls die Personen getestet werden und somit deren Identität mit der anonymen ID assoziert werden zur Bestätigung, werden die Daten ja fortlaufend deanonymisiert...
    • Hexentanz 03.04.2020 08:52
      Highlight Highlight Stell dir vor, wenn du Corona hast und im Spital mit deinen Personalien getestet wirst, dann bist du so oder so "deanonymisiert". Dass dann die App deine ANONYME ID als "Positiv" markiert hat nichts mit deanonymisiert zu tun.

      Oder willst du etwa sagen, die Positiven sollen gefälligst anonym bleiben, und jeder der einfach selbst will, darf diesen Button aktivieren?

      Stell dir mal die trolls vor :>
    • Satan Claws 03.04.2020 14:31
      Highlight Highlight @Hexentanz

      Das liegt einzig daran, dass wir nicht richtig infomiert werden. Laut PEPP-PT selbst geht dies über einen sogenannten TAN.

      Aber ja das System benötigt auch Server, hat Länderkennungen und Geräte-IDs welche hier nie angesprochen werden.

      Mal abgesehen von der Tatsache, dass man bei Android um Bluetooth Low Energy verwenden zu dürfen, seinen Standort freigeben muss.
  • Satan Claws 02.04.2020 23:57
    Highlight Highlight "...sowie einen Test auf Ansteckung in die Wege leiten"

    Jeder dessen Smartphone bimelt soll einen dieser sehr raren Tests machen dürfen? Ich vermute ich habe die APP bereits....

    Schnelltests auf Antikörper sind besser als jede APP, aber selbst wenn man schon immun ist, gelten die selben Regeln.

    Unser vorrangiges Zier ist es jene zu schützen die besonders gefährdet sind, momentan können sie nur durch Isolation geschützt werden, daran ändert sich auch mit der APP nichts. Entweder sie bleiben zuhause, was stignatisierend wäre oder es gibt ein "Heilmittel". Also bleibt nur Kontaktbeschränkung.
  • ströfzgi 02.04.2020 22:34
    Highlight Highlight Zwangsimpfung ja, aber beim App dann mimimimi.

    Soll jemand verstehen…
  • MartinZH 02.04.2020 21:04
    Highlight Highlight In ein paar Tagen oder Wochen ist die App Geschichte..!

    Warum? Es wird dann so viele Virus-Träger geben, dass man mit 99-prozentiger Sicherheit innerhalb der letzten zwei Wochen einmal in der Nähe einer angesteckten Person war. Dann schlägt die App bei allen Alarm... Und dann?

    Was ist der Nutzen? Zuhause bleiben wissen wir ja alle. Dafür hat dann jeder Panik, der einen Alarm erhalten hat.

    Ich finde das gefährlich: Es soll eine App benutzt werden, die keinen positiven Nutzen hat. Es gibt keinerlei Erfahrungen, was es bringen könnte. Und für diesen Versuchs-Kaninchen-Test noch Steuergelder?
    • MartinZH 03.04.2020 00:42
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Nero1342 02.04.2020 21:00
    Highlight Highlight ich bleibe lieber zuhause
  • MartinZH 02.04.2020 20:26
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • MartinZH 02.04.2020 20:40
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • PC Principal 02.04.2020 20:23
    Highlight Highlight Die meisten die hier dagegen sind benutzen entweder Facebook, WhatsApp, Google und erklären sich in AGBs bereit, dass ihre Daten nicht anonymisiert weitergegeben werden. Und hier haben wir eine Lösung, die Leben rettet und zwar mit anonymen Daten, aber das ist jetzt plötzlich böse. Gibt es noch Logik in dieser Welt?
    • Angrod Taralom 02.04.2020 21:29
      Highlight Highlight Das Eine installiere ich mir freiwillig, beim anderen wird gesagt, man integriere es in bestehende Apps. DAS ist der unterschied!
    • genauleser 02.04.2020 21:59
      Highlight Highlight Jeder der bei diesem Thema plötzlich den Datenschützer in sich entdeckt, aber gleichzeitig Whatsapp auf dem Handy hat, sollt man einfach nur watschen. So zwei/drei Stunden lang. *nerv*

      Das Paradoxe ist ja, dass eine proaktive und transparente Kommunikation der Datenschutzaspekte offensichtlich Bedenken weckt, die bei anderen Angeboten, die ihre Daten-Fallen in unlesbaren, verklausulierten AGBs verstecken, gar nicht erst auftreten.
      Ich bin fassungslos.
    • Angrod Taralom 02.04.2020 22:26
      Highlight Highlight 1. Du weisst ja gar nicht, was ich auf meinem Gerät installiert habe.
      2. Wer sagt dir, dass ich "den Datenschützer in mir" erst jetzt entdeckt habe?

      Sorry, aber es macht sehr wohl einen Unterschied ob man etwas freiwillig installiert, oder es einem untergejubelt wird.
      Wie gesagt, die Tracing-Sache hat nichts böses vor. Aber wenn ich schon nur höre, dass Palantir plötzlich sich auch meldet, werde ich nur noch vorsichtiger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 02.04.2020 20:18
    Highlight Highlight Google hat mir gesagt was Bluetooth ist. Also, wenn zwei Geräte miteinander verbunden sind - z.B. mein Laptop mit der Maus.
    Jetzt verstehe ich das so, wenn in diesem Fall bluetooth ist, dann bin ich augenblicklisch mit jedem Natel, das an meinem vorüberspaziert, verbunden.
    Und was ist, wenn ich dann auch noch telefoniere?
    Und dann soll diese Funktion auch noch Pfuus von meinem Akku brauchen, der auch ohne nicht weit reicht.
    Auch lasse ich sowieso meistens mein Telefon zuhause. Was soll ich damit unterwegs?
    • Satan Claws 02.04.2020 21:46
      Highlight Highlight @Maya Eldorado

      Um Bluetooth Low Energy in Android zu nutzen, muss die Standortfreigabe aktiviert sein. Bin schon gespannt wie sie dies den Leuten erklären wollen.
    • Eldroid 02.04.2020 22:17
      Highlight Highlight In diesem Fall werden keine Bluetooth-Verbindungen zwischen den Geräten hergestellt.
      Sondern jedes Gerät sende eine eindeutige ID aus. Die Geräte im Umkreis lauschen nach solchen IDs.
      Aus der Signalstärke wird berechnet, wie nahe die anderen Smartphones sind und es wird gemessen wie lange.
  • bephep 02.04.2020 20:06
    Highlight Highlight Japan und Südkorea schaffen es aktuell ziemlich gut, die Ausbreitung der Pandemie in Grenzen zu halten. Wenn wir es schaffen die Infektionskurve abzuflachen, dann brauchen wir immer noch eine Vorgehensweise, die verhindert, dass es bei der Lockerung von Massnahmen unmittelbar wieder zu einer Explosion der Infektionen kommt.
    Eine App, die auch noch einen vernünftigen Ansatz zum Datenschutz mitbringt, klingt erst mal vielverprechend. Wenn möglichst viele Bürger mitmachen, dann haben wir eine Chance die Pandemie ähnlich wie Japan in den Griff zu kriegen...
    • Satan Claws 02.04.2020 22:05
      Highlight Highlight Nebst der Tatsache, dass in Japan keine APP verwendet wird, testeten sie auch sehr wenig und wenn, nur ganz schwere Fälle. Dies hatte wohl auch mit der Olympiade zu tun.

      In Südkorea hat nur eine Person hunderte angesteckt.
    • bephep 02.04.2020 23:39
      Highlight Highlight Japan und Korea tracen die Infektionen - und das ist das, was auch die Applikation anonymisiert tun würde.
      Selbst wenn in Südkorea Patient 0 Hunderte infiziert hat , so haben sie anschliessend die Infektion bei den Angesteckten vermeiden können. weill sie identifiziert haben wer Kontakt zu Patient 0 hatte. D.h. Tracing hat funktioniert.
      Testen und Tracing ist eine Alternative zur "Herdenimmunität" bis es einen Impfstoff gibt - vor allem da jeder Weg zur Herdenimmunität bis dahin massiv Menschenleben kosten wird.
  • DocShi 02.04.2020 19:57
    Highlight Highlight Also wenn der Code dieser App veröffentlicht worden ist und von unabhängigen getestet wurde und so funzt wie beschrieben, dann werde ich Sie nutzen!
    Bin kein Freund von ewig Bluetooth laufen lassen aber wenn es dazu beiträgt dass wir bald wieder ein normaleres Leben Leben können dann ist es gut.
    Und alle Skeptiker sollen Sie nicht runterladen und sich anstecken. Deren Problem!
    Aber wie gesagt, erst muss der Code draussen sein und überprüft.
    • tychi 02.04.2020 20:31
      Highlight Highlight Leider falsch gedacht. Ob ich nun die App nutze oder nicht, das Ansteckungsrisiko bleibt für beide Gruppen das gleiche. Sinn der App ist, potentiell Angesteckte zu warnen, damit sie sich in Selbstquarantäne begeben. Dadurch sollen weitere Ansteckungen reduziert werden, wovon wiederum beide Gruppen - die mit und die ohne App - gleichermassen profitieren.
    • DocShi 02.04.2020 22:09
      Highlight Highlight @tychi,ich glaube du hast den Sinn und Langzeitnutzen dieser App nicht verstanden.
      Es geht nicht per se um die direkte Ansteckung sondern um Gefahrenherde einzugrenzen. Und das ist (wenn man sich halt mal richtig informiert) laut Experten (Virenforscher und Epi-(bzw. Pan-) demilogen sehr wichtig im Kampf gegen ein Pandemie!
    • DocShi 02.04.2020 22:13
      Highlight Highlight @tychi, und wo habe ich falsch gedacht? Ich habe lediglich gesagt was wichtig für mich ist damit ich bereit bin diese App zu nutzen! Und je mehr diese App genutzt wird (wenn Sie so funzt wie im Artikel beschrieben) desto mehr hilft es allen.
  • bossac 02.04.2020 19:39
    Highlight Highlight Ein Kriterium müsste auch die Reproduzierbarkeit der Builds sein, damit festgestellt werden könnte, dass für die im AppStore verfügbare Version auch wirklich mit dem öffentlich zugänglichen Code gearbeitet wurde und nicht zum bsp. doch plötzlich auf dubiose Weise es geschafft wird an GPS-Daten zu kommen oder Netzwerkverkehr getrackt wird. Etwas, was gerade bei iOS-Applikationen schwierig ist.
    • Eldroid 02.04.2020 22:19
      Highlight Highlight Ewiger Schwarzmaler - Du kannst ja die App selbst builden und installieren wenn open-source.
    • Hexentanz 03.04.2020 08:47
      Highlight Highlight Keine Ahnung wie's bei iOS ist. Aber bei Android können nicht per Update einfach weitere Berechtigungen abgegriffen werden. Diese müssen dann fürs Update vom Nutzer erst erlaubt werden.

      ???
  • Blackfoxx 02.04.2020 19:36
    Highlight Highlight Die Leute haben vergessen das Technologie nicht nur Nachteile mit sich bringt...
    Eine App zu installieren und Bluetooth mal eingeschaltet lassen ist nicht Tragisch, wenn es einen Mehrwert generiert während der Krise.
  • n3rd 02.04.2020 19:32
    Highlight Highlight Wie soll dies auf geschäftlich genutzten Smartphones funktionieren? Die grösseren Firmen mit Lösungen fürs Mobile Device Management unterbinden, dass Apps aus dem Store geladen und selbst installiert werden können. Auch Bluetooth lässt sich da nicht einfach so aktivieren. Ich fürchte, dass viele der Firmen es nicht zulassen werden, dass so etwas auf ihre Smartphones drauf kommt.
    • watsoff 02.04.2020 19:55
      Highlight Highlight Dann soll eben die IT-Abteilung die entsprechende App freigeben oder gleich auf alle Smartphones pushen. Ist ja wohl auch im Interesse des Arbeitgebers ...
    • n3rd 02.04.2020 22:07
      Highlight Highlight Vergiss' das mal, bis die IT-Abteilung so ein App auditiert, getestet und paketiert hat vergehen gerne mal zwei bis drei Monate.
    • reactor 03.04.2020 07:52
      Highlight Highlight Eine auf Sicherheit bedachte IT wird sicherlich keie Applikation zulassen, welche permanent offenes BT verlangt.
  • landre 02.04.2020 19:23
    Highlight Highlight Eine markante Anzahl von Vertreter-innen der globalen Wissenschaftsgemeinschaft spricht und schreibt mittlerweile von einer physischen Seuche (Pandemie) die wahrscheinlich weit mehr als eine Minderheit der (Welt-) Bevölkerung direkt betrifft/ betreffen wird...

    ...Solch eine APP wäre also mehr eine Panik- und Angstmacherin als ein wirklich hilfreiches Werkzeug(?)
  • elco 02.04.2020 19:20
    Highlight Highlight Hätte man sich bei Lock-Down nur 10% der Fragen gestellt, bezüglich Risiken oder Nutzen für die Gesundheit der Gesellschaft... Ich geb es auf.
  • ingmarbergman 02.04.2020 19:18
    Highlight Highlight In die AlertSwiss-App einbauen wäre sinnvoll.
    Für Covid19 viel zu spät. Aber für zukünftige Pandemien sind wir dann besser gerüstet. So wie Taiwan und Südkorea heute schon nicht so stark betroffen sind, weil sie aus früheren Epidemien gelernt haben.
  • Kenshiro 02.04.2020 19:15
    Highlight Highlight Auf die schnelle so ein funktionierendes System zu lancieren innerhalb kürzester Zeit, wird automatisch zu Fehlermeldungen führen. Panik ist auf den Strassen nicht auszuschliessen. Da muss eine grossangelegte Sensibilisierungskampagne gestartet werden, damit die ältere Generation die Funktionsweise und das Ziel dieser Apps verstehen. Mitmachen werde ich immer noch nicht.
  • Troll Watson 02.04.2020 19:12
    Highlight Highlight wenn keine ID o.ä. vorhanden ist, frage ich mich wie das rückverfolgbar sein soll. Da wirren ganz viele technische Fragen in meinem Kopf herum.
    Aber solange die Software nicht unter Opensource einsehbar ist können die mich mal kreuzweise.
    Es ist ja schon ein Graus, dass so viele Whatsapp verwenden.
    • PC Principal 02.04.2020 21:40
      Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass es eine ID geben wird, doch es sollte unmöglich sein, die Person hinter der ID herauszufinden.

      Ganz anders Google (und andere). Google kennt nicht nur deinen Namen sondern weiss unglaublich viel über dich und verkauft diese Daten auch weiter.
    • bruuslii 03.04.2020 07:23
      Highlight Highlight @pc principal: sobald du weisst, wo die "anonyme" id überall war, und mit welchen anderen id's kontakt hatte, ist es recht einfach diese zu deanonymisieren.
      dass die app anonymität garantiert, ist ein märchen.
    • PC Principal 03.04.2020 16:51
      Highlight Highlight @Bruuseli: Die App weiss ja nicht wo die ID überall war. Die einzige Information ist, welche IDs miteinander Kontakt haben. Es gibt bei 8 Millionen IDs absolut keine Möglichkeit, den Namen herauszufinden, ausser er wäre doch irgendwo gespeichert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 02.04.2020 19:10
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Satox 02.04.2020 19:09
    Highlight Highlight Befürworte ich sehr!
    Leider wird es nicht massentauglich, da wir eine enorme Menge an verschwörungstheoretischen Besserwissern haben, welche lautstark gegen diese „umfassende und systematische Beobachtung“ brüllen. Lächerlich.
  • passiver Überströmer 02.04.2020 19:01
    Highlight Highlight Noch vor wenigen Monaten habt ihr über Fengcai usw. aus China berichtet. Da dachte ich mir, so was wirds bei uns noch lange nicht geben. Wer garantiert, dass es sich bei Pepp-PT nur um eine "tracing" app handelt?
    Ich habe zum Glück kein Smartphone.
  • Franz v.A. 02.04.2020 18:58
    Highlight Highlight Mein uralt Motorolla kann keine App's.
    • Franz v.A. 02.04.2020 22:19
      Highlight Highlight wo ist das Problem, ihr Blitzer?

      Gibt noch Leute die keine Smarthphones brauchen!
  • Arthur Philip Dent 02.04.2020 18:58
    Highlight Highlight Hui, plötzlich merkt ein grosser Teil der Bevölkerung, dass solche Anwendungen nicht per se datenschutztechnische Super-GAUs sein müssen. Hoffentlich wird das ordentlich umgesetzt und wird zu einer Art neuem Standard, was Datenschutz und Tracking anbelangt.

    Ich fürchte nur, die (teilweise berechtigte - nicht aus Strahlungsgründen!) Sorge darüber, Bluetooth dauerhaft aktiviert zu haben, wird den Erfolg etwas trüben...
    • n3rd 02.04.2020 19:27
      Highlight Highlight @michirueegger: Ich denke nicht, dass "alle" sich bedingungslos überwachen lassen. Nicht jeder hat einen whole shitload von Apps auf dem Smartphone.
    • Arthur Philip Dent 02.04.2020 20:15
      Highlight Highlight @nerd: die System-Apps von Android und eingeschränkt Apple reichen vollkommen.
    • n3rd 02.04.2020 22:06
      Highlight Highlight @Arthur: Unterschiedliche Apple-Id auf jedem Gerät verwenden, die Cloud-Dienste abschalten und von Safari auf den DuckDuckGo Browser oder Firefox Klar wechseln. Plus ein VPN-Profil einspielen, damit der ganze Traffic vom Smartphone forciert über meine Firewall zu Hause geht, die auch DNS-Requests für bekannte Ad, Tracker und Social Network Domains wegfiltert und keine Verbindungen dorthin aufgebaut werden können. So mache ich das, gibt so relativ wenig Angriffsfläche fürs Tracking.
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  • Ruggedman 02.04.2020 18:54
    Highlight Highlight Viele "schöne" Worte bezüglich Datenschutz. Ich bin aber immer sehr skeptisch gegenüber solchen Apps. Ich weiss, unsere Daten sind sowieso schon X-fach abgespeichert, aber trotzdem...
    • genauleser 02.04.2020 22:12
      Highlight Highlight Die Datenschutzproblematik dieser tracing app steht ein keinem Verhältnis zu all den Datenfallen, die du im Hinterkopf hast.
      Müll-Firmen wie Facebook, Whatsapp etc. kommen mir nicht ins Haus - die Tracing-App werde ich sofort installieren.
  • Black hat (minus hat) 02.04.2020 18:46
    Highlight Highlight Mit welcher Rechtfertigung soll diese App jetzt eingeführt werden – vielleicht erst noch als Zwang? Die Leute halten sich soweit an die Massnahmen, die befürchtete exponentielle Explosion der Fallzahlen ist ausgeblieben, die Anzahl Neuansteckungen ist konstant, schlimme Verläufe gibt es wenige und die Spitäler haben noch mehr als genügend Kapazitäten. Aufhalten können wir es nicht und «flatten the curve» scheint zu funktionieren…
    • Pbel 02.04.2020 20:01
      Highlight Highlight Weil wenn wir es flach halten und maximal 20'000 Personen krank sind damit nicht mehr als 1000 als schwere Fälle in den Spitälern liegen der Lockdown mehr als 10 Jahre lang ginge... also konkret könnte man ihn dann in einem Jahr beenden wenn dann die Impfung bereit steht. Darum müssen wir Alternativen suchen.
    • Black hat (minus hat) 03.04.2020 07:18
      Highlight Highlight Mit anderen Worten, mit der Einführung von Contact Tracing würden die Versammlungs-Einschränkungen gelockert? Ok, dann ist es eine grossartige Idee. (Davon steht eben nichts im Artikel.)

Kommentar

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