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Die Testversion der Schweizer Corona-App für iOS und Android. bild: twitter/@jcfrick

So kannst du die Schweizer Corona-Warn-App schon jetzt ausprobieren

Die offizielle Corona-Warn-App der Schweiz soll zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie beitragen, indem Infektionsketten zurückverfolgt werden können. Die Testversion für Android und iOS kann man schon jetzt installieren.



Schweizer Forscher der EPFL Lausanne und ETH Zürich entwickeln die Contact-Tracing-Technologie für die Corona-App des Bundes mit. Die App wird in Zusammenarbeit mit der Schweizer IT-Firma Ubique entwickelt, die bekannte Apps wie SBB Mobile, MeteoSchweiz oder AlertSwiss verantwortet. Die Corona-App soll zur Eindämmung des Virus beitragen, indem Ansteckungsketten rasch zurückverfolgt werden können.

Das Prinzip der Warn-App ist einfach: Sie stellt mittels Bluetooth die Nähe zu anderen Handys fest, auf welchen die App ebenfalls installiert ist. Wird man positiv auf Covid-19 getestet, kann man dies in der App anonym melden. Nun werden alle anderen App-Nutzer informiert, die sich über eine bestimmte Zeit in nächster Nähe aufgehalten haben. Sie sehen aber nicht, von wem die Meldung stammt.

Testversion der Corona-App

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Meldet ein Nutzer eine Infektion mit dem Coronavirus, werden alle anderen App-Nutzer alarmiert, mit denen man für eine bestimmte Zeit engen Kontakt hatte.

Warum ist diese Warnung wichtig? Für die Begegnungen der angesteckten Person besteht ein gewisses Risiko, sich auch angesteckt zu haben. Die App informiert sie über das weitere Vorgehen, zum Beispiel Selbstisolation oder sich testen lassen. Mit der schnellen Warnung per App können sich Personen selbst isolieren, bevor sie Symptome haben. Die Hoffnung der Epidemiologen ist, dass die Ansteckungskette dadurch effizienter unterbrochen wird. Ohne Contact-Tracing isolieren sich Personen erst, wenn sie sich krank fühlen. Sie sind aber meist schon vorher ansteckend.

Die Schweizer Corona-App könnte daher künftig nebst anderen Massnahmen wie dem Maskentragen in der Öffentlichkeit ein wichtiger Pfeiler der Exit-Strategie des Bundes werden, um den teilweisen Shutdown weiter zu lockern bzw. zu beenden.

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Ein Code, den man mit dem Corona-Testergebnis bekommt, soll Falschmeldungen verhindern.

Damit man keine Juxwarnungen verbreiten kann, bekommt man mit dem Corona-Testergebnis einen einmaligen Code, um die Erkrankung in der App zu melden (so ist es zumindest in der Testversion angedacht). In der Test-App funktioniert diese Verifizierung anscheinend noch nicht, d. h. man kann derzeit einen beliebigen Code eingeben.

Ob die Testversion der Corona-App genau so für die offizielle App des Bundes übernommen wird, ist zudem unwahrscheinlich. Gut möglich, dass die finale App einen anderen Namen und ein anderes Design haben wird.

So oder so: Die Testversion gibt einen Eindruck davon, wie die definitive App in rund drei Wochen funktionieren wird. Und die technische Basis wird die gleiche sein: Dezentral, Open Source und Swiss made.

Testversion installieren: So geht's

Die offizielle Contact-Tracing-App des Bundes soll am 11. Mai erscheinen. Sie hat, sofern die Nutzung freiwillig ist, die Unterstützung zahlreicher Wissenschaftler und Datenschützer, weil mit ihr keine persönlichen Daten zentral auf Servern gespeichert werden.

Eine erste Testversion für Android gibt es schon seit ein paar Wochen. Nun kann man eine weit fortgeschrittene Testversion der Next-Step-App erstmals auch mit iOS testen.

Die Apps können zu Testzwecken auf der Webseite next-step.io/de/ heruntergeladen werden.

Hinweis: Diese Testversion sollte vor dem Installieren der offiziellen Corona-App des Bundes wieder gelöscht werden.

Wirst du die offizielle Corona-App des Bundes nutzen?

App-Nutzung freiwillig

Nach bisherigen Angaben der Behörden soll die Nutzung freiwillig sein. Unklar ist aber, ob zum Beispiel das Betreten von Geschäften oder die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel von der Anwendung der App abhängig gemacht werden könnten.

Für den Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten Adrian Lobsiger ist die Freiwilligkeit zentral. «Jeder juristische oder soziale Zwang muss verhindert werden», sagte er auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Ist das wirklich sicher? Wie funktioniert das Schweizer Contact-Tracing?

Die App erkennt mittels Bluetooth Begegnungen mit anderen Nutzern. Eine Begegnung wird durch die App registriert, wenn zwei Nutzer für eine bestimmte Zeit zusammenstehen. Solche Begegnungen werden nur lokal auf dem Handy gespeichert und nach 21 Tagen wieder gelöscht. Es werden also Begegnungen gespeichert (Tracing = Zurückverfolgen von Begegnungen) und nicht der Standort der Nutzer (kein Location-Tracking).

Wichtig zudem: Jede App hat eine dynamische ID, die alle paar Minuten zufällig neu generiert wird. So bleibt jeder Nutzer anonym. Es kann also niemand rekonstruieren, wer wem zu welchem Zeitpunkt begegnet ist. Damit das Datenschutzversprechen der App-Entwickler überprüft werden kann, ist der Code Open Source. Das heisst, er ist frei verfügbar und kann von jedermann untersucht werden.

So funktioniert die App:

abspielen

Video: YouTube/Ubique – Apps & Technology

BAG bekennt sich zur Schweizer App

Das BAG begrüsst den dezentralen Ansatz des Software-Projekts DP-3T, an dem EPFL und ETH federführend beteiligt sind. Ein solcher entspreche den schweizerischen Bedürfnissen nach maximalem Schutz der Privatsphäre am besten, heisst es in der Stellungnahme. Laut BAG-Direktor Pascal Strupler werde die App auch Apples und Googles kommende Contact-Tracing-Technologie in iOS und Android unterstützen, sobald diese bereit sei. «Das reduziert einerseits die Komplexität und andererseits sollte dadurch der Batterieverbrauch sinken», sagt Ubique-CEO Mathias Wellig.

Auch der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Adrian Lobsiger begrüsst den dezentralen Ansatz, wie ihn Apple, Google und die Schweiz verfolgen, weil die Daten nur lokal gespeichert werden. Damit verringert sich das Risiko der Profilbildung. Zudem bieten dezentral gespeicherte Daten weniger Angriffsfläche für Hacker. Auf der anderen Seite fallen bei einer dezentralen Lösung weniger Daten für die epidemiologische Auswertung an.

Österreich setzt auf «Schweizer Lösung» – Frankreich und Deutschland diskutieren noch

Bei der Schweizer Corona-App kommunizieren die Smartphones direkt miteinander, heikle Daten werden nicht auf Servern gespeichert. Im Gegensatz zu diesem dezentralen Ansatz, der die Privatsphäre der Nutzer schützt, setzen grosse Länder wie Frankreich voraussichtlich auf zentrale Lösungen. Das heisst: Die Daten würden nicht lokal auf dem Smartphone gespeichert, sondern zentral auf Servern. Anonymisiert zwar, aber verfügbar für Auswertungen. Der Bürger muss in diesem Fall voll und ganz einem Dritten, einer Firma oder dem Staat, vertrauen. Das ist problematisch, da die gespeicherten Kontakt- und Gesundheitsdaten weitreichende Einblicke in unsere Privatsphäre erlauben.

In Österreich hat das Rote Kreuz am Mittwoch beschlossen, wie die Schweiz auf eine dezentral funktionierende Warn-App zu setzen. Die Regierung in Deutschland favorisierte zuerst wie Frankreich eine zentrale Lösung. Nun hat sie laut «Handelsblatt» drei unterschiedliche technische Konzepte in der näheren Auswahl. Demnach fällt die Entscheidung zwischen dem umstrittenen zentralen Ansatz des paneuropäischen Software-Projekts PEPP-PT, dem dezentralen Ansatz DP-3T (den die Schweiz nutzt) sowie der anfänglich in Österreich eingesetzten Lösung der Accenture GmbH.

«Nie dagewesene Überwachung der Gesellschaft»

Bereits am Montag hatten 300 Wissenschaftler vor einer zentralen Server-Lösung gewarnt. Damit drohe eine «nie dagewesene Überwachung der Gesellschaft». Es sei daher absolut entscheidend, «dass wir als Ausweg aus der momentanen Krise nicht ein Werkzeug schaffen, welches jetzt oder zu späteren Zeiten ermöglichen würde, Daten über die Bevölkerung in grossem Stil zu sammeln».

Ein Streit um Konzeption und Transparenz einer solchen App hat kürzlich zum Bruch innerhalb des europäischen Forscherkollektivs geführt, das die App PEPP-PT entwickelt. Im Gegensatz zu DP-3T werden bei dieser Daten zentral gespeichert. Der EPFL-Epidemiologe Marcel Salathé kehrte dem Projekt vergangene Woche wegen mangelnder Transparenz den Rücken.

DP-3T steht für Decentralized Privacy-Preserving Proximity Tracing. Es handelt sich um ein Projekt eines internationalen Kollektivs, an dem Forscher der beiden ETH beteiligt sind. Zudem beteiligt sich die Schweizer Armee an ersten Anwendungsversuchen.

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA.

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106Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Satan Claws 24.04.2020 10:45
    Highlight Highlight "Eine Begegnung wird durch die App registriert, wenn zwei Nutzer für eine bestimmte Zeit zusammenstehen."

    Angenommen ich fahre Krank einkaufen, niemand hat länger Kontakt mit mir, die APP schlägt also nicht an. Was bringt das Ding? Richtig gar nichts.

    PS in Taiwan schauen sie mit einer APP ob die Leute welche sich in Quarantäne befinden müssen auch zuhause bleiben.
  • Mirischgliich 23.04.2020 20:26
    Highlight Highlight Du leidest unter den vielen Pendlern jeden Morgen in der S-Bahn?
    (Kopfnicken)🙁

    Du bist noch müde, aber wieder ist kein Platz mehr frei zum Sitzen?
    (Heftiges Kopfnicken)😟

    Wir haben die Lösung:
    Installiere die Corona-App, setze deinen Status auf "Infiziert", und täglich fahren weniger Leute auf deiner Strecke!
    😀
    We are loving it!
  • Satan Claws 23.04.2020 18:54
    Highlight Highlight Und die Forscher so, diese APP ist klasse, ja klar sie kann absolut keine Distanzen messen und macht demnach auch nicht was sie eigentlich soll, aber sicher ist sie. Topp!

    Der Ansatz ist absoluter Unsinn, hört sofort auf Geld dafür zu verpulvern, es funktioniert nicht.

    Mehr dazu in der Süddeutschen im Abschnitt "Problematisch ist bislang die Entfernungsmessung".

    https://www.sueddeutsche.de/digital/bluetooth-low-energy-corona-apps-pepp-pt-dp3t-tracing-1.4880839

  • Mirischgliich 23.04.2020 18:52
    Highlight Highlight Nur so als Gedankenexperiment:

    Ich habe noch ein paar alte Smartphones inkl. SIM-Karten.
    Kann ich mir die App auf mehrere Smartphones laden?

    Auf dem einen aktiviere ich die Meldung, dass ich krank bin. Das nehme ich mit zur Arbeit und platziere es in der Nähe von dem nervigen Kollegen, den ich mal zwei Wochen nicht sehen will.

    lol😝
  • Wildheuer 23.04.2020 17:27
    Highlight Highlight Seit meiner Pensionierung verweigere ich mich Handy oder Smart Phone zu nutzen. Habe auch keines mehr, weder Handy noch Smart Phone. Wenn Frau Gmür oder der Bund das Obligatorium will, bekomme ich dann vom Bund ein Gratis Smart Phone? So ab Android 6 sollte es funzen. Handy eh nicht.
    P.S. Ich benutze seit Commodore 64 nur Dektop PC.
    • Satan Claws 23.04.2020 20:51
      Highlight Highlight @Thuner

      Sie können es mit Bluestacks auf dem PC installieren und schauen ob ein infizierter Einbrecher längere Zeit auf ihrem Bürostuhl gesessen hat.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 23.04.2020 13:41
    Highlight Highlight Mein Androide ist gerade abgelegen. Ich kaufe mir kein neues und nutze nun mein altes Nokia N9, bis es ebenfalls das Zeitliche segnet. Die App gibt's dafür nicht. Sei's drum, ich würd's mir sowieso nie installieren.
  • Orias Riese 23.04.2020 10:17
    Highlight Highlight Habt ihr es gemerkt?
    "Die Schweizer Corona-App könnte daher künftig nebst anderen Massnahmen wie dem Maskentragen in der Öffentlichkeit ein wichtiger Pfeiler der Exit-Strategie des Bundes werden, um den teilweisen Shutdown weiter zu lockern bzw. zu beenden."

    Unterschwellig wird Druck aufgebaut und die Masse vorbereitet: "App installieren", "Masken tragen".



    • NotWhatYouExpect 23.04.2020 16:24
      Highlight Highlight Ist doch logisch oder?

      Und solange Sie auf diesen Standard setzten mit Dezentral und OpenSource hab ich nix dagegen.

      Mir selber die App aus den Quellen zu Builden und Installieren.
  • Satan Claws 23.04.2020 09:54
    Highlight Highlight Während eines Monats hat uns noch niemand gesagt auf welchen Geräten diese APP überhaupt läuft oder wie Sicher Bluetooth ist.

    Offene Kommunikation fürs Gesäss.
    • Satan Claws 23.04.2020 13:03
      Highlight Highlight Noch zwei ungeklärte Fragen, Wie viele müssten die APP installieren um etwas am Lockdown zu ändern? Wie viele können sie überhaupt installieren?

    • BVB 23.04.2020 16:40
      Highlight Highlight Diese App ist offensichtlich wie fast jede andere App auf iOS und Android erhältlich und dass Bluetooth unsicher ist, wusste man auch vorher schon.
    • Satan Claws 23.04.2020 18:48
      Highlight Highlight @BVB

      https://www.sueddeutsche.de/digital/bluetooth-low-energy-corona-apps-pepp-pt-dp3t-tracing-1.4880839

      Lesen Sie den Abschnitt "Problematisch ist bislang die Entfernungsmessung".

      Zusammengefasst gibt PEPP-PT zuviele Meldungen ab und DP-3T zu wenigen. Im Umkehrschluss machen aber beide absolut nicht das was sie sollten, nähmlich Distanzen unter 2 Meter messen. Sie messen Feldstärken und das ist hochgradiger Unsinn.

      Ich hoffe das war jezt verständlich genug.
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 23.04.2020 07:48
    Highlight Highlight im übrigen hat auch bt eine einzigartige adresse welche ohne probleme dem besitzer des handys zugeordnet werden kann. soviel zum anonymen.
    • THEOne 23.04.2020 12:33
      Highlight Highlight @ aurum
      bt und wlan haben ebenfalls mac adressen. wenn du unter einstellungen die telefoninfos anschaust stehen da sämtliche adressen aller antennen (solange sie aktiv sind) inkl. mac und ip.
      ausser der ip sind alles feste, einzigartige adressen.
      all die infos die da stehen, was denkst du wohl wie einfach für ne software das ist sie auch auszulesen und zuzuordnen??

      es geht mir im wesentliche darum, sobald irgendwas übers internet geht, isses schon lange nicht mehr anonym. die idee der app find ich gut, aber das als anonym zu verkaufen ist schon fast frech
    • Satan Claws 23.04.2020 12:33
      Highlight Highlight @Aurum

      Selbst wenn die IDs ändern ist es für den Staat, selbst ohne zu hacken, unglaublich einfach eine ID einem Benutzer mit Namen zu zuordnen. Sie müssen dazu nur einige "Smartphones" an Ampeln kleben und mit den Bewegungsmustern aus der Vorratsdatenspeicherung abgleichen.

      Selbst die sicherste APP wird so zu einem Sack Kartoffeln.
    • Ueli der Knecht 23.04.2020 12:49
      Highlight Highlight "Aber den Besitzer alleine anhand der Bluetooth MAC-Adresse ohne weitere Daten ausfindig zu machen"

      Das ist einfacher als du denkst, @Aurum.

      Einerseits können alle Apps mit den nötigen Berechtigungen (Bluetooth, Internet und Kontaktdaten) diese MAC-Adresse (BD_ADDR) abfragen, dem Inhaber zuordnen und "zuhause" melden, also zB. auch die watson-App, Whatsapp, Facebook, Google, Chrome, und viele andere.,

      anderseits ist es zB. auch easy an Migros-/Coop-Kassen oder Bankomaten möglich, dich zu identifizieren, und gleichzeitig deine MAC-Adresse/n abzugreifen und sie dir zuzuordnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wcjos 22.04.2020 23:57
    Highlight Highlight Installationsversuch leider gescheitert. Es ist mindestens Android 6 erforderlich.
    • Citizen321 23.04.2020 14:17
      Highlight Highlight Hmmm mit deiner Uralt Android Version solltest du Vorsichtig sein, die hat wohl tonnenweise Sicherheitslücken drin!

      Schau mal, ob es evt. LineageOS.org für dein Device gibt!
  • Ueli der Knecht 22.04.2020 23:56
    Highlight Highlight Es gibt keinerlei wissenschaftlichen Nachweis, dass solche Corona-Tracing-Apps (egal welcher Technik) tatsächlich wirksam sind.

    Vermutlich wäre genauso effektiv, wenn nicht sogar wirksamer, wenn man einfach randomisiert N Leute wegsperrt, wobei N je nach aktueller R₀-Zahl (Ansteckungsrate) erhöht oder gesenkt werden kann (positive Rückkopplung).

    Noch effektiver wäre diese randomisierte Quarantäne, wenn diejenigen eher-wahrscheinlich weggesperrt würden, die beim Contact-Tracing (unabhängig des Covid-Status) mehr Kontakte ausweisen.

    Das wäre
    1) effektiver und
    2) braucht keine Massentests.
  • Samurai Gra 22.04.2020 22:37
    Highlight Highlight Ich möchte darauf hinweisen das auch die Dezentrale App einen Server braucht um gewisse Informationen zu speichern.

    Anders wäre das gar nicht möglich.
    Zudem ist Bluetooth weder besonders genau bei Distanzmessung noch besonders sicher
    • Orias Riese 23.04.2020 10:13
      Highlight Highlight So ist es.
      Fragt sich nur, was "gewisse Informationen" genau bedeutet.

    • Satan Claws 23.04.2020 16:27
      Highlight Highlight @Aurum

      Ja schön, aber das ist nicht die APP.
  • Pbel 22.04.2020 22:10
    Highlight Highlight Was ich noch nicht verstehe: wenn jemand infiziert ist, muss die Info zu den Personen die er getroffen hat. Er weiss aber nicht wer das ist. Lädt er dann sein(e) anonymes(n) Token auf einen Server und die anderen User pullen regelmässig die Liste der infizierten oder wie geht das?
    • MeinSenf 23.04.2020 07:14
      Highlight Highlight Er lädt es erst hoch, wenn seine Krankheit bestätigt ist.
    • ChrisG 23.04.2020 08:22
      Highlight Highlight Genau. Der Infizierte läd (vereinfacht gesagt*) seinen Token auf den Server. Die App läd dann regelmässig die Tokens der Infizierten herunter und vergleicht lokal, ob du mit einem davon in den letzten Tagen Kontakt hattest.

      * korrekter: es wird ein Schlüssel hochgeladen, mit dem die anderen Apps vergleichen können, ob gespeicherte Tokens damit verschlüsselt wurden. Damit wird es verunmöglicht, dass du das Token einer Person zuordnen kannst. Du kannst maximal sehen, zu welchem Zeitpunkt du in der Nähe eines Infizierten warst.
    • Satan Claws 23.04.2020 12:40
      Highlight Highlight @ChrisG

      Eine mittelschlaue KI kann doch problemlos aus diesen Timestamps und den Vorratsdaten des Bundes jeden einzelnen genau identifizieren.

      Aber das ist sowieso Wurst, weil die APP niemals wie gewünscht funktionieren wird und das ganze zum Scheitern verurteilt ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • giguu 22.04.2020 21:53
    Highlight Highlight Naaja die Testversion gibts schon ein Weilchen. Scheint auch recht gut zu funktionieren. Wann wird das Ding endlich releast? Mich nimmt Wunder wie das bei mir funktioniert. Ich wohne über einem stark frequentierten Laden und finde andauernd fremde Bluetooth Signale von Kundenhandys
    • Satan Claws 23.04.2020 12:41
      Highlight Highlight @giguu

      Sehen Sie, und genau darum kann und wird es nie "recht gut" funktionieren. Das ganze Konzept ist Unsinn.
  • Snowy 22.04.2020 21:12
    Highlight Highlight Gibt es ernsthaft Menschen, die zentrale eine Tracing-App downloaden würden, die aus der Feder eines grossen US-(Tech) Unternehmens stammt?

    Bsp.: Accenture / Österreich
    • Satox 22.04.2020 21:26
      Highlight Highlight Ja, all diejenigen welche nicht verschwörungstheoretisches Gedankengut haben. Wie bspw. Ich und 87% der Schweizer Bevölkerung (laut dieser nicht repräsentativen Umfrage).
    • Ueli der Knecht 23.04.2020 01:34
      Highlight Highlight @Satox:
      Cambridge Analytica, Facebook, Palantir, Criteo, Google Jigsaw uvm. sind keine Hirngespinste sondern Realität.

      Technik, die zB. bei unseren Grossverteilern eingesetzt wird:
      https://www.reelyactive.com/technology/

      Die Datenkraken (wie zB. auch Migros, Coop, SBB, APG/SGA, Clearchannel, usw.) begrüssen, wenn gegen 90% des Volks Corona-Paranoia-bedingt Covid-Tracing benutzen, denn Bluetooth erlaubt viel präziseres Tracking als alle anderen verräterischen Signale der Smartphones.

      Wenn man Datenkraken füttert, dann wachsen sie und vermehren sich. Das ist ein natürlicher Effekt.
  • Satan Claws 22.04.2020 20:39
    Highlight Highlight PS
    Benutzer Bild
    • Satan Claws 22.04.2020 23:16
      Highlight Highlight Ich habe die APP Version 1 (alle bisherigen hiessen auch so) vom 21.04 für Android herunter geladen und entpackt. Das Resultat, auf Github wurde eine andere/ältere Version geteilt.

      Was soll daran jetzt offen sein?
    • Satan Claws 23.04.2020 10:41
      Highlight Highlight Sprich:

      Diese APP wie wir sie jetzt erhalten ist bis NICHT Open Source und dazu kommt dass man bei Android den Standort freigeben muss.

      Wollt ihr mich eigentlich verarschen?
  • Flexon 22.04.2020 18:55
    Highlight Highlight Macht man sich eigentlich nicht strafbar, wenn man wissentlich corona-positiv durch die Gegend spaziert? Nach meinem Verständnis sollte ich in der Öffentlichkeit gar keinen positiv getesteten Personen begegnen.
    • S. S. 22.04.2020 19:11
      Highlight Highlight Nein, man macht sich grundsätzlich nicht strafbar.

      Ausserdem "sagt" die App nicht, wenn jemand der positiv getestet wurde in deiner Nähe ist. Benutzt jemand diese App und wird positiv getestet, gibt er dies in der App an und die Personen die der positiv getesten in den letzten 2 Wochen (oder so) begegneten bekommen dann eine Meldung.
    • Brummbaer76 22.04.2020 19:43
      Highlight Highlight Wird man Positiv Getestet, hat man sich in Quarantäne zu begeben. Der Sinn der App ist, sobald jemand Positiv getest wird, gibt er das in der App ein. Die App prüft nun mit wem man innerhalb der letzten 14 Tage näheren Kontakt hatte und informiert die entsprechenden Personen, damit die sich in selbst Quarantäne begeben können und sich allenfalls Testen können.
    • b4n4n4j03 22.04.2020 19:46
      Highlight Highlight ja am besten rufst du gleich die stasi an wenn du jemanden kennst der das macht
      #ironyoff
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ninha 22.04.2020 18:55
    Highlight Highlight Snowden' Gedanken zu einer solchen App
    Ab ca. 10'.

    Ja ich weiss CH ist nicht USA. Aber wer glaubt Regierungen nützen die, Ihnen zur Verfügung gestellten, Informationen nicht aus, ist mehr als blauäugig.


    Zwar scheint mir die CH-Lösung einen guten Ansatz zum Schutz der Privatsphäre, aber ich traue auch dieser Lösung nicht.

    Will der Staat mich überwachen, soll er sich zumindest ein wenig bemühen müssen. Da geb ich sicher nicht einfach eine Freikarte dafür!

    Play Icon
  • Randen 22.04.2020 18:44
    Highlight Highlight Wieso nicht als Android beta Version aus dem play store? Lässt google die App nicht zu?
    • Töfflifahrer 22.04.2020 19:41
      Highlight Highlight Ich kann mir vorstellen, dass diese Art und Weise einfacher ist und bei Aktualisierungen weniger Aufwand bedeutet.
      Die Store-Version wird sicher in der produktiven Version kommen.
      Android lässt dieses Vorgehen zu, Apple nicht.
    • Randen 22.04.2020 21:47
      Highlight Highlight Nein das ist ohne play store sehr viel unübersichtlicher und gerade updates sind schwieriger zu verteilen. Ausserdem müssen die Nutzer die installation von fremden Quellen erlauben. Ich mache das immer nur wenn google zu lange braucht um die App zu überprüfen.
    • Töfflifahrer 23.04.2020 06:54
      Highlight Highlight Ich hab mir das angesehen und denke die haben es so gemacht, weil die nicht sicher sind ob das User Interface überhaupt so bestehen bleibt. Die wollen erst mal die Integration mit dem öffentliche SDK (https://github.com/DP-3T/) so breit wie möglich testen. Und auch das Feedback über die Handhabung abholen.
      Ich denke das ist noch nicht mal Beta Stadium sondern Entwicklung mithilfe aller die Testen wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tataaa 22.04.2020 18:38
    Highlight Highlight Hört doch alle auf mit diesem Übertreiben bezüglich Datenschutz. Die meisten von euch haben ein Handy, nutzen Facebook und posten sogar diversen Müll... (wie bspw. ich mit diesem Kommentar). Ihr seid schon lange überwachbar und wisst es auch. Die kognitive Dissonanz beruhigt euch aber. Ausser jemand will dann anonymisiert (oder auch nicht, ist ja egal) Daten von euch für einen guten Zweck, der mehr als nur euch dient. Daaa wird dann ein Theater gemacht. Als ob wir alle so wichtig wären. Leckomio!
    • The Destiny // Team Telegram 22.04.2020 19:38
      Highlight Highlight Leckomio, was du nicht alles über die Leute welche hier schreiben zu glauben weisst.
    • Gustav.s 22.04.2020 20:21
      Highlight Highlight Hört endlich mit dieser Verallgemeinerung auf.
      Ich habe kein Fabook und auch kein Twitter usw. Ausredendem benutze ich schon ewig Blocker für deren Scheiss.
      Mein Handy bekommt kein Wifi und kein Gps ausser ich benutze eine App die letzteres unbedingt braucht, z.b Navi.
      Es geht niemanden was an wen ich treffe. Vor allem nicht den Staat und schon gar nicht den schweizerischen, da ist mir ja google noch lieber.
    • Ueli der Knecht 23.04.2020 01:44
      Highlight Highlight "Es geht niemanden was an wen ich treffe."

      @Gustav.s:
      Wenn du deine Telefonnummer deinen Freunden und Arbeitskollegen gibst, dann existiert bei Facebook, Google uva. ein Datenklumpen, der dich repräsentiert. Diese Datenkraken kennen dann dein Beziehungsnetz, deine Kaufkraft, deine politischen und sexuellen Neigungen, uvm., selbst wenn du "kein Fabook und auch kein Twitter usw." hast.

      "Vor allem nicht den Staat und schon gar nicht den schweizerischen, da ist mir ja google noch lieber."

      Der Staat kann alle diese Daten bei Google, Facebook und Konsorten einkaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CHSpeedy 22.04.2020 18:34
    Highlight Highlight Blöde Frage: Arbeite in ÖV namentlich Tram. Angenommen ich hab die App installiert und aktiv... Da würde bei mir doch ständig der Alarm losgehen... Sitze aber hinter Glas mehr oder weniger geschützt... Was habe ich nun konkret davon? Renne ich bei jedem Alarm zum Test? Dass mein Arbeitsmittel eine potenzielle Virenschleuder ist, weiss ich bereits... Vielleicht ist meine Situation aber einfach ein schlechter usecase.. 🤷🏻‍♂️🤔
    • Satan Claws 22.04.2020 19:47
      Highlight Highlight Diese APP bringt fast nichts. Wie soll es auch funktionieren? Nahezu jedes Smartphone erzeugt ein anderes Bluetooth Feld, mal stärker, mal schwächer. Dazu kommt, man kann das Handy in der Hosentasche, dem Rucksack, der Windjacke, der Sporttasche oder sonst wo tragen, wie soll da eine Feldmessung irgendwie vernünftig funktionieren?
    • Ueli der Knecht 22.04.2020 20:09
      Highlight Highlight Der Alarm bedeutet dann bloss, dass du dich sofort in Quarantäne begeben sollst.

      Lass also dann dein Tram sofort stehen, und renne nach Hause, wobei du um alle Leute mit mindestens 2 Meter Abstand einen Bogen machen musst. Zuhause schliesse dich dann für zwei Wochen ein.
    • Heijho 22.04.2020 20:53
      Highlight Highlight Nur die Positiv getesten werden dir angezeigt. Heisst sobalds bei dir Aufleuchtet, Tram stoppen und alle Insassen bitten, sich in Quarantäne zu begeben 😛
    Weitere Antworten anzeigen
  • tagomago 22.04.2020 18:34
    Highlight Highlight Es ist offensichtlich nicht nötig eine solche App zu entwickeln geschweige denn zu gebrauchen.
    • Arthur Philip Dent 22.04.2020 20:56
      Highlight Highlight Sagt der qualifizierte Experte für öffentliche Meinung oder wie oder was? 😅
    • DunkelMunkel 22.04.2020 21:53
      Highlight Highlight @tagomago Offensichtlich schon.
    • tagomago 22.04.2020 22:36
      Highlight Highlight Wichtig ist ja nur, den Ansteckungsfaktor unter 1 zu halten. Das geht offensichtlich ohne App.
    Weitere Antworten anzeigen
  • samsam88 22.04.2020 18:22
    Highlight Highlight Schritt für Schritt in den totalitäre Staat. Heute noch freiwillig - morgen verpflichtend im ÖV übermorgen ein genereller Zwang und in zwei Wochen haben wir den Social Score ...
    • Tataaa 22.04.2020 18:32
      Highlight Highlight Da verneige ich mich und ziehe meinen Aluhut vor Ihrem grandiosen Statement #IronyOff
    • DunkelMunkel 22.04.2020 21:53
      Highlight Highlight @samsam88 Du hast doch nichts zu verbergen, oder?
    • samsam88 22.04.2020 23:23
      Highlight Highlight @dunkelMunkel: Mehr als du dir vorstellen kannst - hat jeder von uns.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kak Attack 22.04.2020 18:17
    Highlight Highlight "Nach bisherigen Angaben der Behörden soll die Nutzung freiwillig sein. Unklar ist aber, ob zum Beispiel das Betreten von Geschäften oder die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel von der Anwendung der App abhängig gemacht werden könnten."

    dann würde ich wohl zu Hause verhungern ;-)
    Naja, immerhin "freiwillig"

    Hoffe aber immer noch, dass ich mich entschuldigen darf im Mai.
    • Ninha 22.04.2020 18:44
      Highlight Highlight Also ich auch...
    • Garp 22.04.2020 21:17
      Highlight Highlight Wenn man für die ÖV ein Smartphone besitzen muss, müssen die Behören dann auch das Smartphone und das Mobilabo bezahlen. Gibt viele die können sich das nicht leisten.
  • [Nickname] 22.04.2020 18:05
    Highlight Highlight Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt, verdient beides nicht.
    • loplop717 22.04.2020 18:49
      Highlight Highlight Wir sind ja eben Frei diese App zu Nutzen? Dein Argument macht nicht wirklich sinn oder fährst du immer ohne Sicherheitsgurt weil das für mehr Sicherheit sorgen würde?
    • Holunderblütensirup 22.04.2020 18:56
      Highlight Highlight Welche Freiheit gibt man damit auf? Die Daten sind anonym, und selbst wenn nicht, ist es ein sehr kleines Opfer das jeder bereit sein kann einzugehen, denn es könnte Menschenleben retten. Zugegeben der Nutzen ist noch sehr minim, da es ja praktisch niemand runtergeladen hat. jede massnahme die gegen corona hilft, gibt uns bald wieder das komplett-Paket Freiheit zurück, das wir bisher hatten. 😉
    • Ninha 22.04.2020 19:10
      Highlight Highlight @loplop717 - der Vergleich mit den Sicherheitsgurten hinkt schwer. Durch das Tragen von Sicherheitsgurten kann die Regierung nicht ein komplettes Profil von mir anlegen um damit gottweisswas anzustellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • eightball 22.04.2020 17:35
    Highlight Highlight Ich freue mich, dass sich zumindest bei uns die dezentrale Variante durchsetzt. Gute Entwicklung auch bei unserem östlichen Nachbarn. Hoffe auch, dass die deutsche und französische Malware auf Abwegen ist, dessen Regierungen aber noch rechtzeitig das Ruder rumschlagen.
    • sheshe 22.04.2020 18:01
      Highlight Highlight Schau mal, was Deutschland angeblich macht:

      https://www.golem.de/news/ccc-analyse-rki-greift-bei-corona-datenspende-direkt-auf-server-zu-2004-148009.html

      Glaube nicht, dass die auf Dezentralisierung setzen...
    • Varanasi 22.04.2020 19:26
      Highlight Highlight In Deutschland ist die App auch in der Kritik. Es sind schon etliche Partner ausgestiegen.

      https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2020-04/corona-app-initiative-pepp-pt-datenschutz-warnung-forscher
    • Ueli der Knecht 22.04.2020 19:55
      Highlight Highlight Das ist nur halb, bzw. pseudo-dezentral.

      Die Infizierten melden sich bei einer Zentrale an, und alle Benutzer laden regelmässig die Daten aller Infizierten von der Zentrale auf ihre Handies runter.

      Die Zentrale erfährt daher, wer alles die App benutzt, und wer sich Infiziert hat.

      Ich weiss, dass "Privacy by Design" die Privatsphäre schützen soll. Aber dieses "Privacy by Design" beschränkt sich bloss auf die Inhalte und missachtet geflissentlich alle übertragenen Randdaten, die über Bluetooth und Internet mitlaufen.

      Daher ist die Privatsphäre auch mit "Privacy by Design" nicht geschützt.
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