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epa08741384 Handout image released by Apple showing Apple CEO Tim Cook showcasing the all-new iPhone 12 Pro during a special event at Apple Park in Cupertino, California, USA, 13 October 2020. Apple is expected to introduce several new products including a new iPhone.  EPA/BROOKS KRAFT / APPLE INC. / HO EDITORIAL USE ONLY, NO SALES

Ob er wohl Prepaid hat? Apple-Chef Tim Cook mit dem iPhone 12. Bild: keystone

So bezahlst du am wenigsten fürs iPhone 12

Der ultimative Kaufratgeber zum iPhone 12 – für Apple-Fans und Android-User.



Am Freitag (23. Oktober) war offizieller Verkaufsstart für das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro in der Schweiz. Derzeit fragen sich hierzulande wohl einige Interessierte, wie sie am günstigsten an ein neues Apple-Handy kommen.

Dieser Beitrag zeigt die besten Mobilfunk-Abos und Prepaid-Angebote für Viel- und Wenignutzer und geht der Frage nach, wo man alte iPhones verkaufen kann. Und ob es auch bereits möglich ist, ein gebrauchtes iPhone 12 zu kaufen.

Was raten unabhängige Telekom-Experten?

Oliver Zadori von Dschungelkompass.ch zeigt in einem aktuellen Vergleich auf, mit welchen Abo- oder Prepaid-Angeboten die tiefsten Gesamtkosten anfallen. Zadori:

«Wer kostenbewusst ist, vergleicht zuerst die Gesamtkosten, bevor ein mehrjähriger Vertrag unterschrieben wird. Denn wie dieser Vergleich zeigt, entstehen die tiefsten Kosten, wenn iPhone und Prepaid bzw. Abo getrennt gekauft werden.»

«Bei der Wahl des Abos sollte man sich nicht nur vom Preis leiten lassen. Ein wichtiger Faktor ist zudem die Netzabdeckung an den Orten, an denen man sich aufhält, wie auch allenfalls die Roaming-Gebühren.

Je nach Intensität der Roaming-Nutzung können sich im Endeffekt auch teurere Abos lohnen. Auch ist es empfehlenswert ein Prepaid oder Abo mit einer kurzen Mindestvertragsdauer zu wählen. So ist man flexibler und kann bei Unzufriedenheit schneller zu einem anderen Anbieter wechseln.

Es ist zudem auch gut möglich, dass einzelne Händler das neue iPhone zu einem leicht günstigeren Preis anbieten können, als die Telekom-Anbieter oder Apple.»

Welches sind die günstigsten Abos für das iPhone 12?

Zadori hat für zwei definierte Nutzungsprofile berechnet, mit welchem Abo oder Prepaid-Angebot über zwei Jahre die tiefsten Gesamtkosten (iPhone 12 128 GB, SIM-Karte und Nutzung) anfallen. Dabei wurde geprüft, ob die Gesamtkosten mit oder ohne vergünstigtem Preis (nur noch bei Salt verfügbar) und Vertragsbindung günstiger sei.

Wer sein Smartphone unbeschwert fürs Surfen nutzen möchte, schliesst gemäss der Analyse von dschungelkompass.ch am besten ein unbegrenztes Flatrate-Abo ab.

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Für Wenignutzer

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«Aufgeführt ist jeweils das günstigste Abo und Jugend-Abo je Anbieter, sowie ein Prepaid-Angebot, sofern es günstiger wäre.»

Oliver Zadori, Dschungelkompass

dschungelkompass.ch bietet einen Vergleichsrechner, mit dem sich «für jedes individuelle Nutzungsprofil die günstigsten Abos und Prepaid-Angebote finden lassen und auch die tagesaktuellen Promotions-Angebote berücksichtigt».

Braucht's ein 5G-Abo?

Das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro sind die ersten Apple-Smartphones, die mit einem 5G-Modem bestückt sind und sich darum mit den ultraschnellen Mobilfunknetzen im In- und Ausland verbinden können. Vorausgesetzt, die User haben ein 5G-Handyabo. Und vorausgesetzt, 5G ist am Aufenthaltsort der Nutzer (und unterwegs) überhaupt verfügbar.

In vielen Gemeinden und abseits grosser Städte mangelt es derzeit noch mit der Abdeckung. Swisscom, Sunrise und Salt wollen ihre Netze schnell ausbauen, auch abseits der grossen Städte, stossen dabei aber auf Widerstand.

Eine 5G-Verbindung ermöglicht es, grosse Datenmengen blitzschnell übers Internet aufs Mobilgerät zu übertragen. Und es sind auch höhere Upload-Geschwindigkeiten möglich. Tatsächlich mangelt es allerdings noch an Anwendungen, die solche High-Speed-Verbindungen unterwegs erfordern. Zuhause und am Arbeitsplatz dürften in aller Regel kabelgebundene Internetverbindungen bereits vorhanden sein. Auch das Surfen über WLAN-Hotspots ist eine günstige Alternative.

Welche 5G-Handyabos gibt's in der Schweiz?

Die beiden ersten 5G-Netzbetreiber waren Swisscom und Sunrise.

Die Einschätzung von Dschungelkompass.ch:

«Die Abos von Swisscom und Sunrise ermöglichen jetzt schon die Nutzung des 5G-Netzes. Bei den günstigeren Abos ist jedoch die Geschwindigkeit gedrosselt. Wer die volle 5G-Bandbreite (bis zu 2 Gbit/s) auf dem neuen iPhone nutzen möchte, müsste bei Sunrise das We Mobile XL (monatlich 100 Franken, resp. 90 Franken für unter 30-Jährige) oder bei Swisscom das inOne mobile go mit der Zusatzoption Premium Speed für 90 Franken (resp. 70 Franken für unter 30-Jährige) abschliessen.»

Die Billigmarke Yallo (Sunrise-Netz) bietet eine 5G-Abo-Option für 9 Franken pro Monat an.

Salt schreibt watson:

«Die 5G-Technologie ist seit Ende August 2020 für alle Salt-Preispläne zugänglich und nutzbar, wo verfügbar (Postpaid, PrePay und Surf) und der Dienst wird zur Zeit allen Kunden kostenlos zur Verfügung gestellt (voraussichtlich bis Ende März 2021).»

Allerdings will Salt noch keine Angaben machen zu Antennenstandorten, Anzahl und Inbetriebnahme-Daten.

Mit dem alten Handy ein neues «subventionieren»?

Zunächst einmal: Wer Gutes tun will für die Umwelt, behält das bisherige Smartphone möglichst lang. Zudem sollte man alte, nicht mehr verwendete Mobilgeräte nicht in der Schublade lagern. Um einen Zustupf zu erhalten für einen Neukauf, kann man gebrauchte Handys weiterverkaufen. Im besten Fall kommt es nach der Instandstellung als sogenanntes «Refurbished»-Modell auf den Occasionsmarkt.

Es gibt diverse Unternehmen, die am liebsten dein altes iPhone oder Android-Smartphone kaufen möchten. Allerdings unterscheiden sich nicht nur die gebotenen Summen, sondern auch die Motive der Abnehmer.

Am besten macht man sich vor dem Verkauf schlau, was denn anschliessend mit dem Gerät passieren wird. So ist es aus ökologischen Gründen nicht sinnvoll, wenn an sich gebrauchsfähige nach dem Recycling der wertvollen Materialien (Gold, Seltene Erden etc.) als Elektroschrott enden.

Alte Handys gehören nicht in den Kehricht, sondern müssen fachgerecht entsorgt werden.

Wo kriegt man am meisten für ein gebrauchtes iPhone?

Auf Online-Auktionsplattformen wie eBay können Verkäufer gute Preise erzielen, allerdings erfordert dies auch einen beträchtlichen Aufwand. Wer Zeit und die Musse hat, kann sein Glück versuchen, muss sich aber um alle Details kümmern nach Zustandekommen eines Deals. Diesen Aufwand nehmen eine diverse Unternehmen ab, die gebrauchte Mobilgeräte zurückkaufen. Dafür gibt's dann auch weniger Geld.

Wo gibt es gebrauchte neue iPhones?

Es soll tatsächlich Leute geben, die ein nigelnagelneues iPhone kaufen und kurz darauf schon wieder loswerden wollen (oder müssen). Hier kommt die Schweizer Firma Revendo ins Spiel, die sich auf den Wiederverkauf von Apple-Produkten und anderen Mobilgeräten spezialisiert hat.

Revendo schreibt im aktuellen Newsletter:

«Hättest du gerne eines der neusten iPhones der Serie 12? Nachhaltig einzukaufen ist dir aber ebenfalls wichtig? Kein Problem. Die Erfahrung zeigt: Bei revendo erhältst du das neueste iPhone bereits nach wenigen Tagen aus zweiter Hand! Aktuell sind die iPhones allerdings heiss begehrt. Registriere dich jetzt auf revendo.ch, um dir eines der ersten Geräte zu sichern.»

quelle: revendo newsletter

Interessenten können sich online (über ein Google-Docs-Dokument) registrieren, müssen aber natürlich (je nach Andrang und Glück) lange warten. Das Revendo-Team verspricht, die ersten 50 Reservierungen persönlich zu kontaktieren. «Alle weiteren Reservierungen werden bevorzugt behandelt und werden über die Verfügbarkeit benachrichtigt.»

Im regulären Sortiment der gebrauchten iPhones, die zum Verkauf stehen, taucht das iPhone noch nicht auf.

Was bietet Apple?

Apple kauft alte iPhones, so dass man vor dem Kauf eines neuen Geräts einen Zustupf erhält. Kritiker argwöhnen, das Unternehmen tue dies, um den Occasions-Markt trockenzulegen. Es gibt aber tatsächlich sogenannte Refurbished-iPhones, also gebrauchte und wieder instand gesetzte Geräte.

Sicher ist: Der Wert des gebrauchten iPhones hängt entscheidend von seinem (guten) äusseren Zustand ab. Nachfolgend die maximal möglichen Preise des Trade-In-Programms:

Was bieten Swisscom, Sunrise und Salt?

Der grösste und der zweitgrösste Schweizer Mobilfunk-Provider leisten sich ein Wettrennen um das beste 5G-Netz. Swisscom, Sunrise und Salt sind die Schweizer Provider, die derzeit 5G-Abonnemente anbieten. Zu saftigen Preisen.

Die Provider bieten potenziellen Kunden an, alte Mobilgeräte zu kaufen und in Zahlung zu nehmen. Genau so, wie dies auch iPhone-Hersteller Apple tut (siehe oben).

Wie gut ist das iPhone 12?

watson hat das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro während mehreren Tagen ausprobiert. Ausgiebige Tests der Kamera, des Akkus und weiterer wichtiger Funktionen waren aus Zeitgründen nicht möglich. Digital-Redaktor und Apple-Kenner Daniel Schurter rät Interessenten, mit dem Kauf noch etwas zu warten. In den kommenden Wochen wird es eine Fülle an zusätzlichen Informationen geben. Unter anderem zur Akkuleistung im Alltag (ohne und mit 5G-Verbindung). Aber auch zur Frage, ob das neue Sicherheitsglas, das gar kein Glas ist, sondern Glaskeramik, dermassen robust ist, dass man keine zusätzliche Schutzfolie braucht. In rund drei Wochen werden zudem die Reviews zum iPhone 12 Pro Max und dem iPhone 12 Mini vorliegen. Dann ist das neue Portfolio komplett.

Vor einem Kauf sollte man das iPhone 12 wenn möglich mal in die Hand nehmen. Die Dinger sind ziemlich kantig und können in der Grösse täuschen.

Quellen

So sieht es aus, wenn du den Eltern das Smartphone erklärst 😂

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

Das iPhone 12 im «Hands-on» (Video)

Video: watson/Daniel Schurter

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